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Die Rolle des jüdischen Fundamentalismus bei der Siedlungspolitik Israels

Title: Die Rolle des jüdischen Fundamentalismus bei der Siedlungspolitik Israels

Pre-University Paper , 2016 , 22 Pages , Grade: 1,66

Autor:in: Salman Khan (Author)

History - Africa
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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit werde ich mich mit dem Thema des israelisch-palästinensischen Konflikts befassen, dabei werde ich vor allem auf die religiöse Rechtfertigung der Gewalt der jüdischen Siedlerbewegung eingehen. Der Konflikt nimmt eine besondere Stellung im Themenbereich „Religion und Gewalt“ ein, da er einer der langwierigsten der Konflikte ist und beide Seiten Religion als Rechtfertigung für ihre Gewalt nutzen. Des Weiteren werde ich die anderen „weltlichen“ Gründe für die anhaltende Gewalt erläutern, die eine unterstützende Wirkung auf die jüdische Siedlerbewegung haben.

Am Anfang meiner Arbeit werde ich noch den nötigen historischen Hintergrund geben, der für das Verständnis der Entwicklung und des Einflusses der Siedlerbewegung auf den kompletten Nahost-Konflikt entscheidend ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Religion und Gewalt

2. Die Rolle des jüdischen Fundamentalismus bei der Siedlungspolitik Israels

2.1 Historischer Rückblick

2.2 Religiöse Begründungen für die Gewalt

2.3 Politische Ursachen

2.4 Soziale Ursachen

2.5 Die Rolle der Medien

3. Schluss: Zukunftsperspektive

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss des jüdischen Fundamentalismus und der Siedlerbewegung auf den israelisch-palästinensischen Konflikt, wobei insbesondere die Rolle religiöser, politischer und sozialer Faktoren bei der Rechtfertigung und Fortführung von Gewalt analysiert wird.

  • Historische Entwicklung der jüdischen Siedlerbewegung seit 1967
  • Religiöse Rechtfertigungsmuster fundamentalistischer Gruppen
  • Politischer Einfluss kleiner Parteien auf die Regierungsbildung
  • Soziale Faktoren wie Einwanderung und die Rolle von Medien bei der Eskalation
  • Herausforderungen für künftige Friedensprozesse

Auszug aus dem Buch

2.1 Historischer Rückblick

Die Siedlerbewegung in Israel begann im Jahr 1967. Israel entschied sich gegen die Resolution 242 der Vereinten Nationen (VN) dafür, die im „6-Tage-Krieg“ eroberten Gebiete nicht zurückzugeben. Jedoch begann Israel, Siedlungen im eroberten Land zu errichten, zunächst mit der Begründung dass man diese Siedlungen zum Schutze vor den arabischen Staaten brauche. Die Arabische Liga hatte in einem Treffen nach dem Krieg erklärt, keinen Frieden mit Israel zu wollen, keine Verhandlungen mit Israel aufzunehmen und Israel nicht als Staat anzuerkennen.

Einige Siedlungen wurden allerdings ohne Einverständnis und teilweise sogar gegen die Politik der Regierung errichtet, nämlich durch religiöse Fundamentalisten, die das komplette Heilige Land für die Juden beanspruchten. Israel nahm Ostjerusalem in die Stadtgrenzen Jerusalems auf und den palästinensischen Bewohnern wurde die israelische Staatsbürgerschaft angeboten. Die anderen besetzten Gebiete (Sinai-Halbinsel, Gaza, Golanhöhen und Westjordanland) kamen unter israelische Militärverwaltung.

Beim „Jom-Kippur-Krieg“ wurde Israel 1974 von Ägypten und Syrien am jüdischen Feiertag Jom Kippur ohne Kriegserklärung angegriffen. Israel gelang es jedoch nach anfänglichen Schwierigkeiten die Angreifer zurückzudrängen. Diese Schwierigkeiten zerstörten jedoch das Image der unbesiegbaren israelischen Streitmacht in der Öffentlichkeit und wirkten sich somit auf die israelische Politik aus. Die Konservativen konnten somit erstmals seit Jahrzehnten wieder die Wahlen gewinnen und legalisierten prompt die zuvor nur geduldeten Siedlungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Religion und Gewalt: Diese Einleitung thematisiert den komplexen Zusammenhang zwischen Religion und Gewalt und führt in die spezifische Untersuchung der religiösen Rechtfertigung der jüdischen Siedlerbewegung im Nahost-Konflikt ein.

2. Die Rolle des jüdischen Fundamentalismus bei der Siedlungspolitik Israels: Dieses Hauptkapitel beleuchtet die historischen, religiösen, politischen und sozialen Ursachen sowie die Rolle der Medien für den Aufstieg und den Einfluss der Siedlerbewegung.

2.1 Historischer Rückblick: Der Abschnitt skizziert die Entstehung der Siedlerbewegung nach 1967 und deren Unterstützung durch verschiedene israelische Regierungen.

2.2 Religiöse Begründungen für die Gewalt: Hier wird erläutert, wie fundamentalistische Strömungen, insbesondere die Gush Emunim, biblische Narrative zur Inbesitznahme des Landes als göttliche Pflicht interpretieren.

2.3 Politische Ursachen: Dieses Kapitel analysiert das israelische Wahlsystem, das Minderheiten wie der Siedlerbewegung einen unverhältnismäßig großen Einfluss auf Koalitionsregierungen ermöglicht.

2.4 Soziale Ursachen: Der Text untersucht, wie Einwanderung und die staatliche Subventionierung von Wohnraum in Siedlungen sowie Reaktionen auf Terror das Wachstum der Siedlerbewegung begünstigten.

2.5 Die Rolle der Medien: Hier wird dargelegt, wie die mediale Darstellung des Konflikts und das Narrativ vom „Feindbild Islam“ die öffentliche Meinung zugunsten der Siedlungspolitik beeinflussen.

3. Schluss: Zukunftsperspektive: Der Schlussteil reflektiert die Aussichten auf Frieden und konstatiert, dass ein möglicher Friedensprozess unweigerlich zu einer massiven Konfrontation mit der Siedlerbewegung führen wird.

Schlüsselwörter

Israel, Palästina, Siedlerbewegung, Nahost-Konflikt, Jüdischer Fundamentalismus, Gush Emunim, Religion und Gewalt, Westjordanland, Siedlungspolitik, Ariel Sharon, Benyamin Netanyahu, Osloer Friedensabkommen, Politik, Radikalisierung, Groß-Israel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Faktoren, die zum Einfluss der jüdischen Siedlerbewegung im israelisch-palästinensischen Konflikt beigetragen haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, religiösen Ideologien, politischen Systemfaktoren, sozialen Bedingungen und der Rolle der Medien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die vielschichtigen Gründe aufzuzeigen, warum die Siedlerbewegung trotz ihres Minderheitenstatus in Israel einen so großen Einfluss ausüben kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle historische Ereignisse, politische Daten und gesellschaftliche Analysen sowie Statistiken verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der historischen Entwicklung, der religiösen Ideologie, des Einflusses des politischen Systems, sozialer Anreizstrukturen und der medialen Berichterstattung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Siedlerbewegung, fundamentalistisches Judentum, Nahost-Konflikt und die Rolle der Politik bei der Besiedlung des Westjordanlandes.

Welche Rolle spielt die Organisation Gush Emunim?

Gush Emunim wird als Leitorganisation der Siedlerbewegung beschrieben, die maßgeblich zur Verbreitung der Idee eines religiös begründeten „Groß-Israels“ beigetragen hat.

Warum haben kleine Parteien in Israel laut Autor einen so großen Einfluss?

Aufgrund des Verhältniswahlrechts und der geringen Sperrklausel sind Koalitionsregierungen notwendig, in denen kleine, oft radikale Parteien als Zünglein an der Waage fungieren können.

Wie beeinflussen die Medien die Wahrnehmung des Konflikts?

Der Autor argumentiert, dass die einseitige mediale Darstellung der Palästinenser als Aggressoren und der Israelis als Opfer das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung instrumentalisiert und die Siedlungspolitik legitimiert.

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Details

Title
Die Rolle des jüdischen Fundamentalismus bei der Siedlungspolitik Israels
Course
Religion und Gewalt
Grade
1,66
Author
Salman Khan (Author)
Publication Year
2016
Pages
22
Catalog Number
V461943
ISBN (eBook)
9783668917200
ISBN (Book)
9783668917217
Language
German
Tags
Religion Gewlt Israel Siedler Palästina Krieg Friede
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Salman Khan (Author), 2016, Die Rolle des jüdischen Fundamentalismus bei der Siedlungspolitik Israels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461943
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