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Erfassung und Beschreibung der Präkonzepte von Grundschulkindern zum Themenbereich "Der Gehörsinn"

Darstellung von möglichen Potenzialen der Präkonzepte zur Entwicklung von kompetenzorientierten Konfrontationsaufgaben

Titel: Erfassung und Beschreibung der Präkonzepte von Grundschulkindern zum Themenbereich "Der Gehörsinn"

Studienarbeit , 2019 , 121 Seiten

Autor:in: Juliane Jahn (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit soll vor allem ein Beitrag zur Präkonzeptforschung an Grundschulkindern sein, welche mit naturwissenschaftlichen Phänomenen im Sachunterricht konfrontiert werden. Daraus abgeleitet werden kompetenzorientierte Konfrontationsaufgaben, die als möglicher Einstieg zur Thematik Unsere Sinne/Der Gehörsinn eingesetzt werden können. Diese Aufgaben basieren auf den erhobenen Präkonzepten aus den Kinderinterviews und sollen Möglichkeiten erweitern, lebensnahe Bezüge in die Aufgabenerstellung einzubinden und dabei die Förderung und Weiterentwicklung von verschiedenen Kompetenzen zu gestalten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Zielsetzung

I THEORETISCHER TEIL

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Präkonzepte

2.1.1 Definition Präkonzepte

2.1.2 Fehlvorstellungen

2.1.3 Entstehung von Präkonzepten

2.1.4 Erhebung von Präkonzepten

2.2 Aktueller Forschungsstand

2.2 Die Sinne des Menschen

2.2.1 Der Gehörsinn

2.2.2 Das Ohr (Aufbau und Funktion)

2.2.3 Schallentstehung und Schallwellen

2.2.4 Der Gehörsinn als Thema im Sachunterricht in der Grundschule (sächsischer Lehrplan)

2.3 Definition Kompetenz

2.3.1 Kompetenzen im Sachunterricht in der Grundschule (Perspektivrahmen und sächsischer Lehrplan)

2.3.2 Kompetenzbereiche

2.4 Konfrontationsaufgaben

2.5 Kompetenzorientierte Konfrontationsaufgaben

II PRAKTISCHER TEIL

3. Methodik

3.1 Forschungsfragen

3.2 Qualitative Forschung

3.2.1 Datenerhebung mittels Kinderinterviews

3.2.2 Interviewleitfaden

3.2.3 Durchgeführte Datenerhebung

3.2.4 Interviewsetting

3.2.5 Datenauswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse

4. Ergebnisteil

4.1 Ergebnisdarstellung

4.1.1 Ergebnisse zu Unsere Sinne

4.1.2 Ergebnisse zu Der Gehörsinn (allgemein)

4.1.3 Ergebnisse zu Der Gehörsinn (spezifisch)

4.1.4 Ergebnisse zu Tonentstehung und Schallausbreitung

4.1.5 Ergebnisse zu Schallveränderung

4.2 Diskussion der Ergebnisse

4.3 Ergebnisse aus Kinderinterviews im Vergleich zum Forschungsstand

4.4 Reflexion der Ergebnisse

5. Relevanz für den Sachunterricht

6. Fazit

6.1 Thematisches Fazit

6.2 Methodisches Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Erfassung und Beschreibung der Präkonzepte von Grundschulkindern im Themenfeld "Der Gehörsinn", um auf dieser Grundlage kompetenzorientierte Konfrontationsaufgaben zu entwickeln, die den Phänomenenbegegnungen eine lebensnahe und schülerorientierte Ausrichtung im Sachunterricht ermöglichen.

  • Erfassung individueller Präkonzepte bei Kindern der dritten Klassenstufe
  • Qualitative Analyse von Vorstellungen zu den Sinnen und dem Gehörvorgang
  • Entwicklung kompetenzorientierter Aufgabenformate
  • Einbettung naturwissenschaftlicher Phänomene in den Sachunterricht
  • Analyse der Bedeutung von Vorwissen für den Lernprozess (Conceptual Growth)

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Definition Präkonzepte

Der Begriff Präkonzept bezeichnet eine Idee oder Vorstellung, die SchülerInnen zu bestimmten Themen, Fragen oder Phänomenen haben (vgl. MENZER 2010, S.10). Bei dieser Definition wird sich auf den Konzeptbegriff bezogen, nach welchem „Konzepte gedankliche Werkzeuge sind, mit deren Hilfe wir in der Welt sinnfähig handeln können“ (KRON 1993, S.321). Präkonzepte entstehen selbstständig, ohne schulische Intervention oder spezifisches Vorwissen (vgl. BARKE 2006, S.21) und beschreiben eine besondere Form der Alltagstheorien, wobei der Lernende noch keinerlei Kontakt zu einer fachwissenschaftlichen Erläuterung zur Thematik hatte. Die Kinder kommen nicht als „unbeschriebene Blätter“ in die Schule, sondern besitzen geistige Entwürfe, die aus der sie umgebenden Welt stammen und durch verschiedene Sinne auf sie einwirken (vgl. DUIT 1997, S.234).

Diese Entwürfe bezeichnen Vorstellungen von der Lebenswelt und mentale Repräsentationen von Wissensgegenständen, die Menschen in jeder Altersstufe durch ihre Sozialisation ausgeprägt haben (vgl. FRIDRICH 2010, Online im Internet). Für den Begriff der Präkonzepte gibt es eine Anzahl von synonymen Begriffen wie Schülervorstellungen, Alltagsvorstellungen, Vorerfahrungen (vgl. MÖLLER 1999, S.140), welche im Grunde die gleichen Konzepte beschreiben, wenn auch mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Zudem sind die Begriffe Fehlvorstellungen, alternative Vorstellungen und Misskonzepte, für die nicht mit dem gängigen Wissensstand kompatiblen Präkonzepte, geläufig. Schülervorstellungen können weiterhin nach dem Grad ihrer inneren Verankerung differenziert werden. Die sogenannten Deep Structures bezeichnen dabei tiefsitzende, stabile Überzeugungen, die gegen Veränderungen resistent sind. Die Current Structures hingegen beschreiben spontane Konstrukte, die teilweise auch aus Verlegenheit im Laufe einer Unterhaltung entstehen können (vgl. MÖLLER 1999, S.140f).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Zielsetzung: Einführung in die Thematik der Präkonzepte und Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit bezüglich der Kompetenzförderung im Sachunterricht.

2. Theoretische Grundlagen: Detaillierte Auseinandersetzung mit Präkonzepten, dem aktuellen Forschungsstand, der Anatomie des Ohrs sowie der Definition von Kompetenzen im sächsischen Lehrplan.

3. Methodik: Beschreibung des wissenschaftlichen Vorgehens bei den Kinderinterviews und der qualitativen Inhaltsanalyse.

4. Ergebnisteil: Darstellung und Diskussion der durch die Interviews gewonnenen Präkonzepte und Erkenntnisse zu den einzelnen Untersuchungsschwerpunkten.

5. Relevanz für den Sachunterricht: Übertragung der Ergebnisse auf unterrichtspraktische Anforderungen und Möglichkeiten zur Gestaltung von Lernangeboten.

6. Fazit: Zusammenfassende Reflexion der thematischen und methodischen Ergebnisse der Arbeit.

Schlüsselwörter

Präkonzepte, Sachunterricht, Gehörsinn, Konfrontationsaufgaben, Kompetenzorientierung, Schülervorstellungen, Qualitative Inhaltsanalyse, Grundschule, Schallwellen, Lernprozess, Conceptual Growth, Naturwissenschaften, Didaktik, Gehör, Unterrichtsgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die vorunterrichtlichen Vorstellungen (Präkonzepte) von Grundschulkindern zum Thema "Der Gehörsinn" und nutzt diese als Ausgangspunkt für die Entwicklung kompetenzorientierter Unterrichtsaufgaben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Themenbereiche Sinne des Menschen, Anatomie des Ohrs, Schallentstehung und Schallausbreitung sowie die Förderung von Kompetenzen durch Konfrontationsaufgaben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, über welche Präkonzepte Kinder verfügen und wie dieses Wissen genutzt werden kann, um Lernangebote im Sachunterricht passgenauer und kompetenzorientierter zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die qualitative Forschungsmethode angewandt, konkret leitfadengestützte Kinderinterviews, deren Ergebnisse anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Begriffsbestimmung von Präkonzepten und Kompetenzen sowie einen praktischen Teil, der die methodische Durchführung und die Darstellung der erhobenen Ergebnisse umfasst.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Präkonzepte, Konfrontationsaufgaben, Sachunterricht, Hörprozess und Kompetenzentwicklung.

Warum ist das Gehirn laut Ergebnissen wichtig?

Obwohl das Ohr als Hauptorgan erkannt wird, identifizieren einige Kinder das Gehirn korrekt als das zentrale Organ, das für die Verarbeitung der Signale und die Steuerung des Hörprozesses zuständig ist.

Welche Rolle spielt die Stimmgabel im Experiment?

Die Stimmgabel dient als anschauliches Objekt, um die Beobachtung von Schwingungen zu ermöglichen und die Vorstellungen der Kinder zur Entstehung und Veränderung von Schall visuell zu erfassen.

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Details

Titel
Erfassung und Beschreibung der Präkonzepte von Grundschulkindern zum Themenbereich "Der Gehörsinn"
Untertitel
Darstellung von möglichen Potenzialen der Präkonzepte zur Entwicklung von kompetenzorientierten Konfrontationsaufgaben
Hochschule
Universität Leipzig
Autor
Juliane Jahn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
121
Katalognummer
V461980
ISBN (eBook)
9783668926523
ISBN (Buch)
9783668926530
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erfassung beschreibung präkonzepte grundschulkindern themenbereich gehörsinn darstellung potenzialen entwicklung konfrontationsaufgaben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Juliane Jahn (Autor:in), 2019, Erfassung und Beschreibung der Präkonzepte von Grundschulkindern zum Themenbereich "Der Gehörsinn", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461980
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Leseprobe aus  121  Seiten
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