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Das Konzept einer Green Economy als ein Lösungsweg aus der Krise?

Titel: Das Konzept einer Green Economy als ein Lösungsweg aus der Krise?

Hausarbeit , 2013 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Yusuf Sari (Autor:in)

Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie
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Die Erde zählt inzwischen sieben Milliarden Menschen. All diese Menschen haben ein Anrecht darauf ein würdiges Leben zu führen. Ein Leben mit einem Dach über den Kopf, mit Zugang zu sauberem Wasser und Zugang zu Grundnahrungsmitteln. Kein einfaches Unterfangen für manche Staaten und Länder, denn wir leben längst in einer Zeit in der die Art und Weise zu Wirtschaften und zu Wachsen, mehr denn je, sich auf die Zukunft künftiger Generationen auswirkt. Zum einen sei an dieser Stelle die jüngste Weltwirtschaftskrise 2008 genannt. Viele Länder, darunter Industrienationen wie Deutschland, Frankreich und den USA, verzeichneten gravierende wirtschaftliche Wachstumsrückgänge. Banken wurden geschlossen oder vom Staat übernommen. Viele Menschen haben ihre Arbeitsstelle oder ihr Hausverloren. Des Weiteren, vielleicht sogar ein größeres Problem, sind die verschwenderischen Gesellschaften, die weit über Ihren Verhältnissen leben. Wenn die Bevölkerung wächst,
bedarf es auch an mehr Wasser und mehr Nahrung und der Energie- und Rohstoffverbrauch nimmt zu. Ressourcenknappheit ist vorprogrammiert. Die daraus resultierenden Folgen für das Weltklima, hat jedermann mitzutragen. Die internationale Staatengemeinschaft sollte deswegen Bestrebungen in Richtung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise einleiten. Hier kommt der Begriff „Green Economy“ zum Tragen. Darum soll es in dieser vorliegenden Arbeit gehen. Es soll festgestellt werden, ob die Green Economy einen Ausweg aus der Krise bietet. Zu diesem Zweck beschäftigt sich diese Untersuchung zunächst mit der Definition die von den Vereinten Nation geprägt ist, um zu klären was unter dem Begriff allgemein verstanden wird. Außerdem ist es relevant zu überprüfen, inwieweit sich die Staatengemeinschaften in Richtung einer nachhaltigen Wirtschaft bewegen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition „Green Economy“

3. UNCSD in Rio 2012

3.1 Historischer Werdegang

3.2 Im Vorfeld von Rio+20

3.3 Ergebnisse der Rio+20 Konferenz

3.4 Kritik an den Ergebnissen

4. Green Economy am Beispiel Südkoreas

4.1 Kritikpunkte an Südkoreas Strategie

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Relevanz des Konzepts der "Green Economy" als potenziellen Lösungsansatz für die globale Wirtschaftskrise und die zunehmende Ressourcenknappheit. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, inwieweit das Konzept tatsächlich einen nachhaltigen Ausweg aus aktuellen Krisen bieten kann und welche institutionellen Hürden dabei bestehen.

  • Grundlagen und Definition der "Green Economy" nach UNEP-Standard
  • Aufarbeitung der historischen Entwicklung internationaler Nachhaltigkeitskonferenzen
  • Analyse der Ergebnisse der Rio+20 Konferenz und damit verbundene Kritikpunkte
  • Praktische Untersuchung der südkoreanischen "Green New Deal"-Strategie
  • Bewertung der ökonomischen und ökologischen Effektivität grüner Wachstumsmodelle

Auszug aus dem Buch

4. Green Economy am Beispiel Südkoreas

Im bisherigen Verlauf der Arbeit ist ersichtlich geworden, dass Bestrebungen und Initiativen hin zu einer „grüneren“ Wirtschaftsweise, seitens der Staatengemeinschaften, durchaus angegangen werden. Weltweit an der Spitze, mit einem „grünen“ Anteil von 80 Prozent an den gesamten Staatshilfen, steht hierbei ganz klar Südkorea. Wie das im einzelnen aussieht, soll nachfolgend aufgezeigt werden.

Anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung der Republik Korea (im folgenden Südkorea oder Korea) am 15. August 2008, verkündet der amtierende Präsident Lee Myung-Bak das Programm „Low Carbon Green Growth“ und kündigt damit einen gravierenden Wandel in der Entwicklung Südkoreas an. Fossile Energieträger wie Öl oder Erdgas sind bis dahin typische Energieträger, welche hauptsächlich genutzt werden. Lees Wachstumsstrategie beabsichtigt aber umwelt- und energiepolitische Ziele miteinander zu verknüpfen, um somit eine Reduzierung bzw. effizientere Nutzung des nationalen Energieverbrauchs zu erreichen (Shim, 2009: 1).

Ausgehend davon beschloss Korea im Januar 2009 ihr unter „Green New Deal“ bekannt gewordenes, rund 28 Milliarden Euro (38.1 Mrd. USD) schweres Konjunkturprogramm, welches zu 80 Prozent aus umweltbezogenen Maßnahmen besteht. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln, gilt es somit „als das weltweit ökologisch geprägteste Konjunkturprogramm“ (Techert, 2010: 1). Das wichtigste und teuerste Projekt in diesem Zusammenhang, ist die Renaturierung der vier großen Flüsse Südkoreas. Mit einem 17.3 Mrd. USD umfassenden Infrastrukturprogramm wollen die Koreaner die Wasserknappheit bekämpfen, Überschwemmungen vorbeugen und weitere Mehrzweckflächen für die Bevölkerung schaffen (Shim 2009: 2). Außerdem umfasst das Konjunkturpaket Maßnahmen wie Steuersenkungen sowie den Ausbau von energieeffizienten Gebäuden und des nationalen Schienennetzes. Damit nicht genug, wurde ein halbes Jahr später der „Green New Deal“ um den „Fünf-Jahres-Plan“, also um weitere Projekte und Maßnahmen, erweitert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Ressourcenknappheit und Wirtschaftskrisen ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Green Economy als Lösungsweg.

2. Definition „Green Economy“: In diesem Kapitel wird der Green-Economy-Ansatz unter Berücksichtigung der UNEP-Definition sowie der Strategien der OECD theoretisch fundiert.

3. UNCSD in Rio 2012: Hier wird der historische Kontext der Rio-Konferenzen beleuchtet, die Vorbereitungen auf Rio+20 analysiert sowie die Ergebnisse und die Zivilgesellschaftskritik daran dargestellt.

4. Green Economy am Beispiel Südkoreas: Dieses Kapitel untersucht die konkrete Umsetzung der Green Economy in Südkorea durch den "Green New Deal" und kritische Aspekte der nationalen Strategie.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Green Economy als Bestandteil des bestehenden Systems, der jedoch noch an konsequenter Umsetzung mangelt.

Schlüsselwörter

Green Economy, nachhaltige Wirtschaft, Rio+20, Ressourcenknappheit, Südkorea, Green New Deal, Weltwirtschaftskrise, Umweltschutz, grünes Wachstum, nachhaltige Entwicklung, Klimawandel, industrielle Transformation, Ressourcen-Effizienz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob das Konzept der "Green Economy" als gangbarer Lösungsweg aus aktuellen globalen Krisen wie der Finanzkrise und der ökologischen Ressourcenknappheit dienen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Publikation behandelt?

Die Arbeit behandelt die Definition der Green Economy, die internationale Klimapolitik am Beispiel der Rio-Konferenzen sowie die praktische Umsetzung einer grünen Wachstumsstrategie durch staatliche Programme.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu erörtern, ob die Green Economy tatsächlich einen Ausweg aus der Krise bietet oder ob es sich dabei eher um ein unkonkretes politisches Konstrukt innerhalb des bestehenden kapitalistischen Systems handelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Konzepte (UNEP, OECD) sowie eine Fallstudienanalyse der südkoreanischen Umweltpolitik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine historische Aufarbeitung der Rio-Gipfel bis hin zur Konferenz von 2012 und eine detaillierte Fallstudie zu den "grünen" Investitionen Südkoreas.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Forschungsarbeit?

Wichtige Begriffe sind Green Economy, nachhaltiges Wachstum, Ressourcenmanagement, Konjunkturprogramme und internationale Umweltpolitik.

Warum wird Südkorea als spezielles Fallbeispiel für die Green Economy herangezogen?

Südkorea gilt als Vorreiter, da es einen sehr hohen Anteil seiner Konjunkturpakete in umweltbezogene Maßnahmen investiert hat und ambitionierte Ziele für eine "grüne" Transformation der Wirtschaft verfolgt.

Welche Kritik äußert die Autorin oder der Autor an den Ergebnissen von Rio+20?

Die Kritik fokussiert sich auf das Fehlen verbindlicher Abmachungen und die vagen Formulierungen in der Abschlusserklärung, die den Staaten zu viel Spielraum für eine inkonsequente Umsetzung lassen.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Nuklearenergie in Südkoreas "grüner" Strategie?

Die Rolle der Atomkraft wird kritisch hinterfragt, da Südkorea sie trotz der Green-Economy-Ambitionen als Rückgrat der Energieerzeugung beibehält, was angesichts ungeklärter Atommüllentsorgung und Sicherheitsrisiken widersprüchlich erscheint.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Konzept einer Green Economy als ein Lösungsweg aus der Krise?
Hochschule
Universität zu Köln
Note
2,0
Autor
Yusuf Sari (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
15
Katalognummer
V462221
ISBN (eBook)
9783668918269
ISBN (Buch)
9783668918276
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Green Economy ökologie nachhaltig krise umwelt globalisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Yusuf Sari (Autor:in), 2013, Das Konzept einer Green Economy als ein Lösungsweg aus der Krise?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462221
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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