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Auswirkungen der Wochenbettdepression auf die Mutter-Kind-Bindung. Ansatzmöglichkeiten der Sozialen Arbeit

Título: Auswirkungen der Wochenbettdepression auf die Mutter-Kind-Bindung. Ansatzmöglichkeiten der Sozialen Arbeit

Trabajo Escrito , 2013 , 11 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Jacqueline Oloyede (Autor)

Trabajo social
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Die folgende Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Wochenbettdepressionen auf die Mutter-Kind-Beziehung.

Mit dem Thema "Postpartale Krisen" müssen sich viele Frauen nach der Geburt auseinandersetzen. Bei etwa 10% aller Frauen, die entbunden haben, entstehen diese Probleme.

Es gibt eine große Bandbreite postpartaler Krisen. Dies reicht vom Stimmungstief bis zur Kindstötung.
Hierfür werden vier Oberbegriffe verwendet, die dem jeweiligen Schweregrad des Problems zugeordnet sind. Diese vier Oberbegriffe sind: postpartales Stimmungstief (Baby-Blues), postpartale Depression (Wochenbettdepression), postpartale Psychose und Kindstötung.

Oftmals sind nicht nur die Mütter davon betroffen, sondern auch deren Kinder. In der Hausarbeit möchte die Autorin deshalb näher auf das Thema Wochenbettdepression und deren Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Bindung im Säuglingsalter eingehen.

Zunächst wird das postpartale Stimmungstief, die postpartale Psychose und die Kindstötung kurz erläutert, um danach die Wochenbettdepression genauer zu beschreiben. Hierbei ist das Ziel den Unterschied der verschiedenen Formen, beziehungsweise die verschiedenen Schweregrade der Probleme, deutlich zu machen.

Danach wird dazu übergegangen, was die Wochenbettdepression, bezogen auf die Mutter-Kind-Beziehung im Säuglingsalter, zur Folge haben kann. Dabei bezieht sich die Autorin speziell auf die Mutter-Kind-Interaktion.
Am Ende wird darauf eingegangen, wo die Soziale Arbeit hierbei ansetzen kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Postpartale Krisen

2 Die unterschiedlichen Schweregrade der postpartalen Probleme

2.1 Postpartale Depression

3 Auswirkungen der Wochenbettdepression auf die Mutter-Kind-Bindung

3.1 Die Studie

3.2 Untersuchung der Muter-Kind-Bindung vor der Gruppentherapie

4 Mutter-Kind-Interaktion nach Schwarz-Gerö

4.1 Mutter-Kind-Interaktion bei postpartaler Depression

5 Auswirkungen der Wochenbettdepression auf die Mutter-Kind-Bindung

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Auswirkungen der Wochenbettdepression auf die Bindungsqualität zwischen Mutter und Säugling sowie die Rolle der Sozialen Arbeit bei der therapeutischen Unterstützung betroffener Familien.

  • Differenzierung postpartaler Krisen und deren Schweregrade
  • Analyse der Mutter-Kind-Interaktion unter depressiven Bedingungen
  • Bedeutung nonverbaler Kommunikation und Interaktionsstile
  • Präventionsmöglichkeiten durch Mutter-Kind-Gruppentherapie
  • Sozialarbeiterische und therapeutische Interventionsansätze

Auszug aus dem Buch

4.1 Mutter-Kind-Interaktion bei postpartaler Depression

Bei einer Erkrankung wie der Depression seien auch „Mimik, Sprache und emotionale Resonanzfähigkeit“(Schwarz-Gerö 2006: 131) betroffen. Dadurch verändert sich auch die im vorigen Teil beschriebene Interaktion zwischen Mutter und Kind, andem sich das Kind orientiert. Dies führt dann zu einem Vermeingungsverhalten des Kindes. Die Reaktion des Kindes darauf, äußere sich vorrangig durch das Vermeiden des Blickkontakts und der körperlichen Abwendung.Viele Mütter nehmen die Blickvermeidung ihres Kindes bewusst wahr und deuteten dies als persönliche Ablehnung. Durch den drängendenVersuch die Aufmerksamkeit des Kindes zu erhalten sei oftmals die Gefahr gegeben, dass das Vermeidungsverhalten zunehme (vgl. Schwarz-Gerö (2006): 131).

Kinder reagieren auf die Stimmung der Mutter. So kann es passieren dass durch die Depression eine Fütterungsstörung auftritt. Dieser kann eine Gedeihstörung folgen. Dadurch können zwischen Mutter und Kind Machtkämpfe und Zwangsfütterung entstehen (vgl. Schwarz-Gerö (2006): 132).

Entwicklungsstörungen in Motorik, sozialer und sprachlicher Entwicklung bei Kindern könnten Folgen nicht funktionierender Mutter-Kind-Interaktionen sein.

In Anlehnung an Sameroff und Emde(1989) unterscheidet Schwarz-Gerö folgende Interaktionsstile:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Postpartale Krisen: Einführung in das Spektrum postpartaler Krisen, von Stimmungstiefs bis hin zur Kindstötung, und Festlegung der Themenschwerpunkte.

2 Die unterschiedlichen Schweregrade der postpartalen Probleme: Definition und Abgrenzung verschiedener psychischer Belastungen nach der Geburt sowie eine detaillierte Erläuterung der postpartalen Depression.

3 Auswirkungen der Wochenbettdepression auf die Mutter-Kind-Bindung: Darstellung einer Forschungsstudie zu einer Mutter-Kind-Gruppentherapie und Analyse der daraus resultierenden Bindungstypen.

4 Mutter-Kind-Interaktion nach Schwarz-Gerö: Theoretische Grundlagen der Interaktion zwischen Mutter und Kind und Analyse der Beeinträchtigungen durch eine postpartale Depression.

5 Auswirkungen der Wochenbettdepression auf die Mutter-Kind-Bindung: Synthese der Forschungsergebnisse sowie Diskussion von Interventionsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Wochenbettdepression, Mutter-Kind-Bindung, Postpartale Depression, Säuglingsalter, Mutter-Kind-Interaktion, Ammensprache, Bindungsstörung, Gruppentherapie, Soziale Arbeit, Baby-Blues, Psychosomatik, Elternberatung, Interaktionsstile, Kindesentwicklung, Frühbehandlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von Wochenbettdepressionen auf die frühkindliche Bindungsentwicklung und die daraus resultierende Interaktionsdynamik.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Schweregrade postpartaler Krisen, die Bedeutung der emotionalen Spiegelung, Interaktionsstile zwischen Mutter und Kind sowie therapeutische Unterstützungsangebote.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die negativen Auswirkungen einer Depression auf die Mutter-Kind-Beziehung aufzuzeigen und Strategien der Sozialen Arbeit zur Prävention und Unterstützung darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Forschungsstudien zur Mütter-Säuglings-Gruppentherapie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Formen postpartaler Probleme, die klinischen Befunde aus Studien zu Interaktionsstilen und die daraus resultierenden Implikationen für die kindliche Entwicklung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Wochenbettdepression, Mutter-Kind-Bindung, Interaktionsstile und Soziale Arbeit.

Wie reagieren Kinder auf die Stimmung depressiver Mütter?

Kinder reagieren häufig mit Vermeidungsverhalten, Blickkontaktvermeidung oder durch die Entwicklung von Fütterungsstörungen, da ihnen die nötige emotionale Resonanz fehlt.

Welche Rolle spielt der Vater im therapeutischen Prozess?

Väter können sowohl zur Entlastung der Mutter beitragen als auch als alternative Interaktionspartner für das Kind dienen, um die Beziehungsentwicklung zu stabilisieren.

Was unterscheidet den unterregulierten vom überregulierten Interaktionsstil?

Während beim unterregulierten Stil ein Mangel an Zuwendung und Stimulation vorliegt, ist der überregulierte Stil durch eine drängende Aktivität der Mutter gekennzeichnet, die das Kind in seiner Eigeninitiative einschränkt.

Warum ist eine frühzeitige Intervention durch Soziale Arbeit wichtig?

Eine frühzeitige Intervention kann verhindern, dass aus einer mittelschweren Wochenbettdepression eine schwerwiegende postpartale Psychose entsteht und die Bindungsstörungen chronisch werden.

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Detalles

Título
Auswirkungen der Wochenbettdepression auf die Mutter-Kind-Bindung. Ansatzmöglichkeiten der Sozialen Arbeit
Universidad
University of Applied Sciences Frankfurt am Main
Calificación
1,7
Autor
Jacqueline Oloyede (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
11
No. de catálogo
V462247
ISBN (Ebook)
9783668946682
ISBN (Libro)
9783668946699
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mutter Kind Bindung Soziale Arbeit Wochenbett Depression
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jacqueline Oloyede (Autor), 2013, Auswirkungen der Wochenbettdepression auf die Mutter-Kind-Bindung. Ansatzmöglichkeiten der Sozialen Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462247
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