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Gesundheits- und Wellnesstourismus

Title: Gesundheits- und Wellnesstourismus

Seminar Paper , 2005 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Mike Eimer (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Wellness und Gesundheit sind im letzten Jahrzehnt immer häufiger in aller Munde. Kein Tag vergeht, an dem nicht in den einschlägigen Medien darüber berichtet wird. Dabei handelt es sich nach Einschätzung des Soziologen Matthias Horx (vgl FOCUS 2002, S 1) nicht um eine kurzfristige Modeerscheinung, sondern um eine neue Lebenseinstellung. Verantwortlich hierfür sind beispielsweise Faktoren wie die neue Langlebigkeit der Gesellschaft, der Trend zur Individualisierung (immer mehr Single-Haushalte) und nicht zuletzt die Flexibilisierung der Arbeit, sowie die zunehmende Technisierung und Bürokratisierung der Lebenswelt, was wiederum zu vermehrten Stresspotentialen führt. Zur Bewältigung dieser Symptome wird der Wunsch vieler Menschen nach Entspannung und Ausgleich von Körper und Geist immer größer. Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach Wellness-Produkten immer mehr zunimmt, weil die meisten Menschen mit dem Begriff Wellness wohlfühlen, entspannen und genießen verbinden. Das führt wiederum dazu, dass die Zahl der Wellness-Produkte unaufhaltsam steigt, weil die Hersteller mit dem Begriff Wellness ein Erfolg versprechendes Vermarktungskonzept verbinden. Deshalb hat der neue Wohlfühl-Trend viele Branchen erfasst, insbesondere auch den Tourismus.
Diese Arbeit soll nun einen Überblick über diese Entwicklung geben, den Gesundheits- und Wellnesstourismus als neue touristische Erscheinungsform darstellen und einordnen und mögliche Potentiale für die Tourismusindustrie (insbesondere für das Destinationsmanagement) aufdecken.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GESUNDHEITS- UND WELLNESSTOURISMUS

2.1 Gesundheitstourismus

2.1.1 Definition

2.1.2 Abgrenzung des Gesundheitstourismus vom Kur- und Rehabilitationstourismus

2.1.3 Zielgruppe der Gesundheitstouristen

2.2 Wellness-Tourismus

2.2.1 Definition

2.2.2 Komponenten des Wellness

2.2.3 Entwicklung des Wellnesstourismus

2.2.4 Abgrenzung des Wellnesstourismus aus Nachfrage- und Angebotssicht

2.2.5 Zielgruppe des Wellnesstourismus

2.3 Marktpotential des Gesundheits- und Wellnesstourismus

3 MÖGLICHKEITEN UND PROBLEME FÜR DAS DESTINATIONSMANAGEMENT

4 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht den Gesundheits- und Wellnesstourismus als eine wachsende touristische Erscheinungsform. Ziel ist es, die Entwicklung dieses Trends zu analysieren, die Begriffe abzugrenzen und die Potentiale sowie die Herausforderungen für das Destinationsmanagement in der Tourismusindustrie aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Definitionen von Gesundheits- und Wellnesstourismus
  • Differenzierung zwischen verschiedenen Gästegruppen und Reiseformen
  • Analyse des Marktpotentials und zukünftiger Entwicklungstrends
  • Strategische Implikationen und Erfolgsfaktoren für das Destinationsmanagement
  • Risiken bei Investitionen in die Wellnessinfrastruktur

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Abgrenzung des Gesundheitstourismus vom Kur- und Rehabilitationstourismus

Der Gesundheitstourismus umfasst längst nicht mehr nur die klassischen Kur- und Klinikaufenthalte. Die Gesundheit kann auf vielerlei Arten gefördert werden. Im weitesten Sinne gehören „Wohlfühlwochen“ ebenso zum Gesundheitstourismus wie der Fitness- oder Kururlaub. Ein Gesundheitsurlaub wird mit positiven Assoziationen wie z.B. Gesundheit, Spaß, Schönheit, Fitness, Lebensfreude etc. in Verbindung gebracht, wobei der Aufenthalt selbst finanziert wird. (vgl BRITTNER 1999, S. 15f)

Kur- und Rehaaufenthalte werden hauptsächlich durch Kranke in Anspruch genommen. Prävention spielt hierbei zwar eine Rolle, sie tritt aber erst nach dem Einsetzen einer Krankheit oder Behinderung ein. Kur und Reha betreiben also nur sekundäre (Früherkennung und –behandlung) und tertiäre (Verhütung des Fortschreitens einer Krankheit) Prävention. Außerdem erfolgt ein Kur- bzw. Rehaaufenthalt immer nach einem ärztlichen Plan, dessen Ziel die Prophylaxe, Therapie und Rehabilitation krankhafter Zustände ist, unter gleichzeitigem Einbezug ortsgebundener und zusätzlicher Kurmittel. (vgl. KAUFMANN 1999, S.60f)

Einen Überblick über die verschiedenen Arten des Gesundheitstourismus gibt ILLING (1999, S5ff) in seiner Studie „Der neue Gesundheitstourismus“. In seiner Definition dazu sind Wesen und Abgrenzung enthalten: „Jene Reiseform, in der der Tourist aus eigener Entscheidung für ein oder mehrere Tage seine gewohnte Umwelt verlässt, um einen wesentlichen Zeitteil seiner Reise damit zu verbringen, seinen Körper zu pflegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert den Aufstieg von Wellness und Gesundheit als neue Lebenseinstellung und stellt die Zielsetzung der Arbeit sowie deren Relevanz für das Destinationsmanagement vor.

2 GESUNDHEITS- UND WELLNESSTOURISMUS: Hier werden Definitionen sowie Abgrenzungen von Gesundheits- und Wellnesstourismus vorgenommen, Zielgruppen analysiert und das Marktpotential dieser Reiseformen bewertet.

3 MÖGLICHKEITEN UND PROBLEME FÜR DAS DESTINATIONSMANAGEMENT: Dieses Kapitel diskutiert die Chancen und Risiken einer Investition in Wellnessinfrastrukturen und nennt Erfolgsfaktoren für eine professionelle touristische Vermarktung.

4 ZUSAMMENFASSUNG: Das Fazit bestätigt das hohe Wachstumspotential des Wellness- und Gesundheitstourismus und betont die Notwendigkeit hoher Qualitätsstandards sowie Kooperationen.

Schlüsselwörter

Gesundheitstourismus, Wellnesstourismus, Destinationsmanagement, Wellness, Fitness, Prävention, Tourismus, Urlaubsformen, Marktpotential, Lebensstil, Qualitätssicherung, Kuraufenthalt, Gesundheitsförderung, Wellnesshotel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Gesundheits- und Wellnesstourismus als moderne touristische Erscheinungsform und untersucht dessen wachsende Bedeutung sowie die Auswirkungen auf das Destinationsmanagement.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinitionen, die Abgrenzung von traditionellen Kurformen, die Identifikation von Zielgruppen und das Wachstumspotential sowie strategische Überlegungen für touristische Anbieter.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Gesundheits- und Wellnesstourismus in die Tourismuslandschaft einzuordnen und aufzuzeigen, wie das Destinationsmanagement diese Entwicklung erfolgreich nutzen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse bestehender Fachliteratur, Studien und Marktanalysen zu Gesundheits- und Wellnesstourismus basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Begriffsbestimmung, eine Abgrenzung der Reiseformen, die Analyse des Marktpotentials sowie eine Bewertung der Chancen und Probleme für das Management.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gesundheitstourismus, Wellness, Destinationsmanagement, Marktpotential und Qualitätsstandards charakterisiert.

Was unterscheidet den „neuen Gesundheitstourismus“ von traditionellen Kuren?

Der neue Gesundheitstourismus basiert auf Freiwilligkeit und ist in der Regel nicht krankheitsmotiviert, während klassische Kur- und Rehaaufenthalte eine medizinische Indikation voraussetzen und ärztlich geplant sind.

Warum wird im Kapitel 3 vor Überinvestitionen gewarnt?

Investitionen in Wellnessinfrastrukturen sind sehr kostenintensiv und benötigen qualifiziertes Personal; ohne eine klare Zielgruppendefinition und konsequente Qualitätssicherung besteht ein hohes wirtschaftliches Risiko.

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Details

Title
Gesundheits- und Wellnesstourismus
College
University of Bayreuth  (Betriebswirschaftliches Institut)
Course
Seminar zur speziellen BWL (DLM): Sporttourismus
Grade
1,7
Author
Mike Eimer (Author)
Publication Year
2005
Pages
18
Catalog Number
V46229
ISBN (eBook)
9783638434621
Language
German
Tags
Gesundheits- Wellnesstourismus Seminar Sporttourismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mike Eimer (Author), 2005, Gesundheits- und Wellnesstourismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46229
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