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Motivation von Sportmuffeln zu gesundheitsförderlicher Bewegung mittels Imagination

Titel: Motivation von Sportmuffeln zu gesundheitsförderlicher Bewegung mittels Imagination

Projektarbeit , 2017 , 37 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Michaela Perteneder-Goll (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Gemäß der Studie „Beweg dich, Deutschland!“ der Techniker Krankenkasse sind etwa ein Drittel der deutschen Erwachsenen Sportmuffel. Hauptursachen sind Motivationsmangel, Lustlosigkeit, Zeitmangel oder körperliche Einschränkungen. Bewegung ist die Medizin des 21. Jahrhunderts. Schon moderater Sport hat positive Wirkung auf die Gesundheit. Metaanalysen bestätigen, dass die Gesamtsterblichkeit durch regelmäßige Aktivität um 22 bis 34 Prozent gesenkt werden kann. Ein Blick in den Profisport zeigt, dass durch Visualisierung Motivationsmangel bekämpft werden kann. Andreas Goldberger, ein österreichischer Profisportler, schaffte mittels Visualisierung seine verletzungs- und motivationsbedingten Einschränkungen zu lösen und sprang als erster Mensch über die 200m Grenze und landete des Weiteren einen Weltrekord über 225m. Das vorliegende Projekt konzipiert darauf aufbauend eine Interventionsmaßnahme zur Bewegungsmotivation von Sportmuffeln mittels Zielvisualisierung.

Ziel der Intervention ist die Vermittlung der Freude am Sport durch Motivationsaufbau und Abbau der Lustlosigkeit, um folglich gesundheitsförderliche Bewegung zum Alltag zu machen. Ausgangspunkt ist die Analyse und das Verständnis des Motivationsmangels und der Zielmotivation, welche auf motivationstheoretischen Modellen beruhen sowie die Erfassung der Persönlichkeitsdimension zur individuellen und personenzentrierten Ausrichtung der Maßnahme. Basierend auf diesem triadischen Analysekonzept wird ein standardisierter Fragebogen konzipiert. Als Referenzen dienen die (1) Ergebnisse der TK Studie „Beweg dich, Deutschland!“ zur Erfassung der Motivationsmangelursachen. Ferner bedarf es des Lebensziel-Fragebogens GOALS von Pöhlmann & Brunstein zur Zielwunscheruierung. Um die Interventionsmaßnahme mittels individuellem Training umsetzen zu können, wird die (3) Persönlichkeit mittels des Big-Five-Modells nach Satow erfasst. Im Rahmen der Barmer Krankenkasse Aktiv-Tage wird die Trainingsintervention getestet, evaluiert und finalisiert. Ziel ist die Konzipierung eines Visualisierungstrainings, welches vom Coaching-Unternehmen in Kooperation mit der Barmer KK angeboten wird. Durch die sportpsychologische Interventionsmaßnahme sollen der Motivationsmangel adressiert und Sportmuffel zu Freude an Bewegung motiviert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

TEIL 1 – Literatur- und Studienanalyse samt Bewertung

1 Einleitung

1.1 Beispiel: Andreas Goldberger - Mit Visualisierung aus dem Motivationstief

1.2 Projektmanagement

1.3 Beschreibung und Auswahl des Analysegegenstandes

1.4 Bestimmung und Beschreibung der Zielgruppe und Setting

1.5 Auswahl und Beschreibung der sportpsychologischen Intervention

1.5.1 Zielsetzung der Intervention

1.5.2 Relevanz und Bedeutung des Themas: Prävalenzen

TEIL 2 – Methodisches Vorgehen

2 Situationsanalyse

2.1 Festlegung der Analysemethode

2.2 Theoretischer Hintergrund für die Fragebogenkonzipierung

2.3 Methodisches Vorgehen und Testkonstruktion

2.3.1 Persönlichkeit – Big Five Model (B5T)

2.3.2 Lebensziele - GOALS

2.3.3 Motivationsmangel – TK Studie “Beweg dich, Deutschland!”

2.4 Vor- und Nachteile der Methode und des Instrumentariums

2.5 Wissenschaftliche Gütekriterien

2.6 Fragebogenentwurfsbeschreibung

3 Projektmäßige Umsetzung

3.1 Testung und Evaluation

3.2 Umsetzung des Trainings

3.3 Fazit

A Fragebogen

B Poster

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein sportpsychologisches Interventionskonzept für inaktive Erwachsene (sog. "Sportmuffel") zu entwickeln, das durch den gezielten Einsatz von Visualisierungstechniken die Lust an körperlicher Bewegung fördert und nachhaltig in den Alltag integriert.

  • Analyse der Ursachen für Bewegungsmangel und Motivationsprobleme
  • Entwicklung eines triadischen Diagnosemodells (Persönlichkeit, Lebensziele, Situation)
  • Konzeption eines standardisierten Fragebogens zur individuellen Interventionsausrichtung
  • Einsatz von Visualisierung als psychologische Methode zur Zielaktivierung
  • Praktische Erprobung und Evaluation im Rahmen von Gesundheitstagen

Auszug aus dem Buch

1.1 Beispiel: Andreas Goldberger - Mit Visualisierung aus dem Motivationstief

Die sportpsychologische Praxis fand in den letzten Jahren Einzug in den Präventions- und Gesundheitssport aufgrund der positiven Wirkfaktoren (vgl. Schuck, 2015, S. 6). Folgendes adaptiertes Beispiel aus dem Profisport, dient als Ausgangspunkt und Aufhänger mit einer gewissen Vorbildfunktion zur Entwicklung einer Interventionsmaßnahme im Gesundheitsbreitensport für die Zielgruppe der Bewegungsverweigerer.

Andreas Goldberger, eine österreichische Skisprunglegende, schaffte mit Talent und harter Arbeit den Einzug in das österreichische Skisprungteam. Mit 15 Jahren, zu Beginn seiner Skisprunglaufbahn, zog er sich eine Sportverletzung zu. Diese zwang ihn, wettkampfseitig zu pausieren und seine Motivation war am Tiefpunkt angelangt. Im Training zeigte sich aufgrund der Knöchelverletzung eine körperliche Einschränkung. Die Motivation litt und die Leistung verringerte sich. Sein damaliger Trainer meinte, wenn Leistungssteigerung mit physischem Training und Disziplin nicht die gewünschte Leistungssteigerung bringt, bedarf es der psychischen Komponente. Der Motivationsmangel und der Abbau des Leistungsrückstandes durch die Verletzung wurden mit Mentaltraining entgegnet. Andreas Goldberger, als visueller Typ, fand in der Visualisierung von gewünschten Zielzuständen den Schlüssel zur Motivationsreaktivierung und Leistungssteigerung.

Als Andreas Goldberger in den Skiflugzirkus nach seiner Verletzung und seinem Motivationstief zurückkam, waren seine Leistungen extrem besser, als jene der Konkurrenten. Mentales Training, ganz speziell durch Visualisierungs-übungen ausgerichtet auf gewünschte Ziele, brachten diesen enormen Motivations- und Leistungsschub. Andreas Goldberger sprang als erster Mensch im Jahr 1994 über die 200m Marke, trotz verletzungsbedingten körperlichen Einschränkungen. Er wollte diesen Erfolg später nochmals ausweiten. Trotz erneuter Rückschläge durch private Skandale schaffte er 6 Jahre später im Jahr 2000, den Weltrekord mit über 225m. Dies mit zielavisierten Visualisierungstechniken, welche zu seiner Leistungssteigerung beitrugen und das Motivationstief und Rückschläge besiegten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz der sportpsychologischen Intervention für inaktive Menschen, indem es die gesundheitlichen Vorteile von Sport aufzeigt und die Problematik des Motivationsmangels anhand des Fallbeispiels Andreas Goldberger illustriert.

2 Situationsanalyse: Hier wird das theoretische Fundament für die Fragebogenkonstruktion gelegt, basierend auf dem triadischen Modell von Persönlichkeit, Lebenszielen und situationsspezifischen Motiven, um eine zielgerichtete Intervention zu ermöglichen.

3 Projektmäßige Umsetzung: Dieses Kapitel erläutert den praktischen Prozess der Testung und Evaluation des Fragebogens sowie die anschließende Implementierung des Trainingskonzepts, abgerundet durch ein zusammenfassendes Fazit der Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Sportmuffel, Bewegungsmotivation, Visualisierung, Sportpsychologie, Interventionsmaßnahme, Persönlichkeitsdiagnostik, Zielvisualisierung, Gesundheitsförderung, Motivationsmangel, Zielerreichungstheorie, Big-Five-Modell, Lebensziele, Coaching, Barmer Krankenkasse, Mentaltraining

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer sportpsychologischen Interventionsmaßnahme, um inaktive Menschen, sogenannte Sportmuffel, zu gesundheitsförderlicher Bewegung zu motivieren.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Motivationspsychologie, der Anwendung von Visualisierungstechniken als mentale Strategie und der Entwicklung eines standardisierten diagnostischen Instruments zur individuellen Beratung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die Konzipierung eines Visualisierungstrainings, das in Kooperation mit der Barmer Krankenkasse umgesetzt wird, um Barrieren wie Motivationsmangel abzubauen und Freude am Sport zu vermitteln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es wird eine Literaturanalyse mit einem methodischen Vorgehen kombiniert, das auf motivationstheoretischen Modellen basiert. Zur Datenerhebung wird ein strukturierter Online-Fragebogen verwendet, der Persönlichkeitsmerkmale, Lebensziele und Situationsfaktoren erfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse der Motivationsfaktoren, die detaillierte Beschreibung der Testkonstruktion für den Fragebogen und die Darstellung des geplanten Umsetzungsprozesses für das Training.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Kernaspekte sind Sportmuffel, Bewegungsmotivation, Visualisierung, Persönlichkeitsdiagnostik, Zielerreichung, Gesundheit und Coaching.

Warum spielt die Persönlichkeit im Fragebogen eine so zentrale Rolle?

Die Persönlichkeit ist entscheidend, da sie bestimmt, ob ein Sportler eher von einem Einzel- oder einem Gruppentraining profitiert und welche spezifischen Motive (z.B. Leistung vs. soziale Interaktion) den Prozess unterstützen.

Welche Rolle spielt die "Techniker Krankenkasse Studie" in diesem Projekt?

Die TK-Studie dient als empirische Basis, um die Hauptgründe für den Bewegungsmangel (wie Zeitmangel oder Lustlosigkeit) wissenschaftlich zu fundieren und somit zielgerichtet im Fragebogen adressieren zu können.

Was genau ist unter dem "triadischen Konzept" der Fragebogenkonstruktion zu verstehen?

Das Konzept erfasst drei Ebenen: Die interne Persönlichkeitsstruktur (Big Five), die Lebenszielausrichtung (GOALS) und die spezifischen Situationsbedingungen, die den Motivationsmangel bedingen.

Wie trägt die Visualisierungstechnik konkret zur Gesundheitsförderung bei?

Visualisierung ermöglicht es dem Anwender, das Ziel (die sportliche Betätigung) mental bereits vorzuerleben, was die Erwartungshaltung positiv beeinflusst, innere Blockaden löst und die Wahrscheinlichkeit erhöht, das sportliche Vorhaben tatsächlich in die Tat umzusetzen.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Motivation von Sportmuffeln zu gesundheitsförderlicher Bewegung mittels Imagination
Hochschule
APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen
Note
2,3
Autor
Michaela Perteneder-Goll (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
37
Katalognummer
V462390
ISBN (eBook)
9783668919563
ISBN (Buch)
9783668919570
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sport Motivation Bewegung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michaela Perteneder-Goll (Autor:in), 2017, Motivation von Sportmuffeln zu gesundheitsförderlicher Bewegung mittels Imagination, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462390
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Leseprobe aus  37  Seiten
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