Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten

Rassismus und Diskriminierung. Eine Analyse der Migranten auf dem österreichischen Arbeitsmarkt

Titel: Rassismus und Diskriminierung. Eine Analyse der Migranten auf dem österreichischen Arbeitsmarkt

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2014 , 9 Seiten , Note: 3

Autor:in: Cagdas Celik (Autor:in)

Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht internationale Migration. Im Hauptteil der Analyse wird die Situation von muslimischen Migranten auf dem österreichischen Arbeitsmarkt untersucht.

In den frühen 1960er kamen viele Gastarbeiter aus den östlichen Staaten nach Europa. Die Einwanderungen waren auf eine unbefristete Zeit vorgesehen und stellten keine großen gesellschaftlichen Anregungen und Problematiken dar. Erst nachdem sich die „Gäste“ zu lange in der fremden Gesellschaft bewegten, begannen auch die rassistischen Konflikte. Zumal dann, wenn sie nicht ihrer Funktion als Arbeitskraft entsprachen. Wichtig war, dass sie arbeitsfähig waren.

Die Frage bleibt, ob bei rassistischer Diskriminierung von Migranten, die Religionen eine wirklich große Rolle spielen. Ob Diskriminierung von Migranten aufgrund ethnischer Herkunft oder religiöser Herkunft entstehen, sind die Fragen, die in dieser Arbeit aufgeklärt werden. Es werden wichtige Begriffe wie „Migration“ und „Rassismus“ erklärt, damit wir uns genauer vorstellen können, womit wir es hier zu tun haben. Die darauffolgenden Abschnitte zeigen uns einen kurzen Einblick in den Arbeitsmarkt in Österreich, wie hier die Bewerber mit Migrationshintergrund und ohne Migrationshintergrund abschneiden.

Die Auswirkungen ethnischer Herkünfte am Arbeitsmarkt sind sehr beachtlich. Jedoch grenzen sich Vorurteile leider nicht nur in diesem Aspekt ein, sondern auch auf religiöser Hinsicht. Die Abschnitte danach postulieren uns die Lage der Muslime. Wieso sie diskriminiert werden, gefolgt durch Beispiele und statistische Auswertungen von verschiedenen Studien.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schlüsselbegriffe: Migration, Rassismus und Diskriminierung

3. Diskriminierungen von Migranten am Arbeitsmarkt in Österreich

4. Diskriminierung von Muslimen

4.1 Ergebnisse einer Auswertung der ADS

4.2 Rassismuserfahrungen

5. Fazit

5.1 Wurzeln und Religionen

5.2 Lösungsvorschläge und Entwicklungen

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematiken von Migration, Rassismus und Diskriminierung, mit einem besonderen Fokus auf die Benachteiligung von Migranten am österreichischen Arbeitsmarkt sowie die spezifische Diskriminierung von Muslimen.

  • Grundlagen der Begriffe Migration, Rassismus und Diskriminierung
  • Diskriminierungseffekte im österreichischen Arbeitsmarkt
  • Strukturen und Ursachen der Diskriminierung von Muslimen
  • Analyse empirischer Daten zur Alltagsdiskriminierung
  • Reflexion über gesellschaftliche Lösungsvarianten

Auszug aus dem Buch

4. Diskriminierung von Muslimen

Die Diskriminierung von Muslimen ist oft ihrer ethnischen Zugehörigkeit zu führen. Die Präsenz des Islams ist in vielen nicht-muslimischen Staaten ein häufig diskutierter Aspekt der Ausländer- und Fremdfeindlichkeiten. Es gilt als ein unerwarteter Nebeneffekt, die hauptsächlich mit der Arbeitsmigration aus mehrheitlich muslimischer Bevölkerung wie der Türkei und verschiedenen arabischen Ländern ausgelöst wurde. Seitdem gibt es immer wieder kontroverse Debatten über ausländische Dominanz und der Gefahren, die diese angeblich mit sich führen.

Bis Ende der 90er-Jahre spielten all diese Aspekte keine große Rolle. Die religiösen Zugehörigkeiten wurden erst seit Ende der 90er ein Dorn im Auge der Bevölkerung und es kam von der „klassischen“ Ausländerfeindlichkeit zum „anti-muslimischen“ Rassismus. Die zunehmende Immigration sowie Debatten um Terrorismus, Sicherheit und Islamismus leiteten zu solchen ethnischen und religiösen Problemen. Bei der Diskriminierung gegen Muslime sind auch Kategorien wie Ethnie, Geschlecht und soziale Herkunft zu berücksichtigen. In Deutschland existieren schon seit Jahrhunderten anti-muslimische Ressentiments. Jedoch wanderten diese hauptsächlich in den Schatten des Regimes und hatten keinen Effekt zur öffentlichen Politik wie jetzt.

Zudem werden Diskriminierungen solcher Art, nicht als Benachteiligung aufgrund spezifischen Glaubens angesehen sondern ausgeblendet. Trotzdem deuten viele Indizien darauf hin, dass diese meist individuellen Diskriminierungen von Migranten, genauso auf ihre zugeschriebene Religionszugehörigkeit zurückzuführen ist. Sogar in Kombination mit Geschlecht, Alter und sozialer Status möglich. (NOFAL und YIGIT 2012: 20-35)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung der Gastarbeiter-Thematik ein und skizziert die Fragestellung nach der Rolle von Religion bei rassistischer Diskriminierung.

2. Schlüsselbegriffe: Migration, Rassismus und Diskriminierung: Das Kapitel definiert zentrale theoretische Begriffe und verdeutlicht, wie Migration gesellschaftliche Grenzen und Zugehörigkeitsverhältnisse problematisiert.

3. Diskriminierungen von Migranten am Arbeitsmarkt in Österreich: Anhand einer IHS-Studie wird aufgezeigt, dass Kandidaten mit Migrationshintergrund bei Bewerbungsprozessen trotz gleicher Qualifikation systematisch benachteiligt werden.

4. Diskriminierung von Muslimen: Der Text beleuchtet den Wandel zur anti-muslimischen Stimmung und analysiert, wie ethnische und religiöse Diskriminierung ineinandergreifen.

4.1 Ergebnisse einer Auswertung der ADS: Dieses Kapitel präsentiert die Auswertung von 257 Diskriminierungsfällen unter Berliner Muslimen, wobei insbesondere die Betroffenheit von Frauen hervorgehoben wird.

4.2 Rassismuserfahrungen: Hier wird die psychologische Dimension von Rassismuserfahrungen als Ohnmachtserfahrung beschrieben, die oft durch Sprachbarrieren verschärft wird.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Migration ein normaler Bestandteil europäischer Gesellschaften ist, während rassistische Diskriminierung weiterhin eine gravierende Barriere darstellt.

5.1 Wurzeln und Religionen: Dieser Abschnitt reflektiert die Erkenntnisse der Arbeit und stellt fest, dass sowohl ethnische Herkunft als auch Religionszugehörigkeit maßgebliche Diskriminierungsfaktoren sind.

5.2 Lösungsvorschläge und Entwicklungen: Es werden Ansätze wie öffentliche Diskussionsforen in Gemeinden vorgeschlagen, um Vorurteilen entgegenzuwirken und den Dialog zu fördern.

6. Literaturverzeichnis: Dies ist ein systematisches Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Migration, Rassismus, Diskriminierung, Arbeitsmarkt, Österreich, Muslime, anti-muslimischer Rassismus, ethnische Herkunft, Religionszugehörigkeit, Migrationshintergrund, soziale Ausgrenzung, Integrationsproblematik, Vorurteile, Fremdfeindlichkeit, gesellschaftliche Reflexion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Phänomenen Migration, Rassismus und Diskriminierung und untersucht, wie diese Faktoren das Leben von Migranten beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Diskriminierung am Arbeitsmarkt, insbesondere in Österreich, sowie die spezifischen Ausgrenzungserfahrungen von Muslimen in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, inwieweit rassistische Diskriminierung von Migranten nicht nur auf ethnischer Herkunft, sondern auch auf deren Religionszugehörigkeit basiert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung statistischer Daten aus vorliegenden Studien, etwa der IHS oder der Antidiskriminierungsstelle (ADS).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert Diskriminierungsmuster bei der Jobsuche und reflektiert empirische Daten zu Vorfällen im Bildungs- und öffentlichen Sektor sowie im Alltag von Muslimen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Migration, Diskriminierung am Arbeitsmarkt, anti-muslimischer Rassismus und gesellschaftliche Integration definiert.

Warum schneiden Migranten am österreichischen Arbeitsmarkt schlechter ab?

Die Ergebnisse zeigen, dass Kandidaten mit Migrationshintergrund deutlich mehr Bewerbungen versenden müssen als Österreicher, was als reine Diskriminierung aufgrund ethnischer Herkunft eingestuft wird.

Welche Rolle spielt die Religionszugehörigkeit bei der Diskriminierung?

Die Analyse deutet darauf hin, dass Religion, insbesondere bei Muslimen, ein wesentlicher Faktor für Diskriminierung ist, der häufig mit dem Geschlecht und dem sozialen Status kombiniert wird.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rassismus und Diskriminierung. Eine Analyse der Migranten auf dem österreichischen Arbeitsmarkt
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Geographie und Regionalforschung)
Veranstaltung
Übung
Note
3
Autor
Cagdas Celik (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
9
Katalognummer
V462432
ISBN (eBook)
9783668922136
ISBN (Buch)
9783668922143
Sprache
Deutsch
Schlagworte
integration arbeit globalisierung technik politik geographie international
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cagdas Celik (Autor:in), 2014, Rassismus und Diskriminierung. Eine Analyse der Migranten auf dem österreichischen Arbeitsmarkt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462432
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  9  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum