Geschlechtertheoretische Perspektiven auf den Boys- und den Girls-Day


Bachelorarbeit, 2018
59 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Bedeutung von Geschlecht in Bezug auf Arbeit und Ausbildung
2.1 Geschlecht als Strukturkategorie
2.1.1 Struktur und Hierarchie der Geschlechter
2.1.2 Geschlecht als Strukturkategorie in Arbeit und Ausbildung
2.2 Geschlecht als soziale Konstruktion
2.2.1 Doing Gender und die Herstellung von Geschlechterdifferenz
2.2.2 Geschlecht als soziale Konstruktion in Arbeit und Ausbildung

3 Der Girls-Day und der Boys-Day: Die Aktionstage in der Skizze
3.1 Der Aktionstag für Mädchen
3.2 Der Aktionstag für Jungen
3.3 Die Akteure des Aktionstages

4 Geschlechtertheoretische Reflektionen auf den Boys- und den Girls-Day
4.1 Der Boys- und der Girls-Day in der strukturtheoretischen Perspektive
4.2 Der Boys- und der Girls-Day in der konstruktionstheoretischen Perspektive

5 Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„52,4 Prozent Gender Care Gap – Gleichstellung von Frauen und Männern noch nicht erreicht“ (BMFSFJ 2017b), „Gleichstellung: Die Frauenquote ist männer- und frauenfeindlich“ (Sprenger 2012), „Gleichstellung von Vätern: New York erlässt Windelgesetz“ (Schwarte 2018)

Kaum ein Autor oder ein Journalist, aber auch kaum ein anderer Mensch, der nicht glaubt, sich nicht zum Thema Geschlecht, Frauen, Männer oder einiges darüber hinaus äußern zu können. Berufe, die Empathie erfordern, Berufe, die Geschick erfordern: Frauenberufe – Berufe, die Kraft erfordern, Berufe, die technisches Geschick erfordern: Männerberufe. Soziales den Frauen, die Technik den Männern. Oder eben das ganz genau nicht? Jeder kann machen was er oder sie will, Männer werden gezielt für den Beruf des Erziehers angeworben und für Frauen werden Quoten für Vorstände und Führungsetagen diskutiert. Die Idee der Gleichstellung ist in aller Munde, Beauftragte für die Gleichstellung zählen zum guten Ton. Kampagnen und verschiedenste Veröffentlichungen lassen mitunter die Schlussfolgerung zu: wer will, der kann. So wird seit 2001 bundesweit der Aktionstag „Girls-Day – Mädchen-Zukunftstag“1 durchgeführt. Hierbei gehen Schülerinnen für einen Tag in einen Betrieb oder in einen Beruf, der einen hohen Männeranteil hat. Wahlweise können Schulen auch Workshops zur geschlechterspezifischen Berufsorientierung veranstalten (vgl. Girls-Day o.J.a). Ziel ist, die Mädchen ab der Klasse 5 für technische und handwerkliche Berufe zu begeistern. Seit 2011 gibt es als Pendant den „Boys-Day – Jungen-Zukunftstag“2. Die Schüler sollen hier Einblicke in weiblich dominierte Berufe erhalten (vgl. Boys-Day o.J.).

Der Idee dieser beiden Aktions-Tage wird sich die hier vorliegende Arbeit widmen. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, welche (alltagsweltlichen) Konstruktionen von Geschlechterdifferenz durch die Nutzung geschlechtertheoretischer Perspektiven auf den Boys- und den Girls-Day sichtbar werden.

Folgend der aus der Konzeption der beiden Aktionstage entnommenen Annahme, dass das Geschlecht einer Person ein großer Faktor im Berufswahlprozess derjenigen Person ist, wird zunächst die Bedeutung von Geschlecht beleuchtet. Hierzu werden unterschiedliche Zugänge zu Geschlecht herangezogen. Zwei dieser Zugänge, nämlich Geschlecht als Strukturkategorie und Geschlecht als soziale Konstruktion zu begreifen, werden anschließend näher betrachtet. Vor dem Hintergrund des erstgenannten Zuganges, Geschlecht als Strukturkategorie zu verstehen, wird aufgezeigt, was genau aus dieser Perspektive betrachtet wird. Entsprechend des aktuellen Forschungsstandes werden Konzepte der Männlichkeitsforschung zum Nachvollzug von Hierarchien zwischen und innerhalb der Geschlechter in diesem Kontext eingebettet und ein Bezug zum Berufswahlverhalten der Heranwachsenden hergestellt. Eine Antwort auf die Frage, was sich zeigt, wenn wir den Übergang von der Schule in den Beruf aus der Perspektive von Geschlecht als Strukturkategorie betrachten, wird expliziert und Problemlagen in den Ausführungen identifiziert. Der zweite, für diese Arbeit ausgewählte Zugang versteht Geschlecht als soziale Konstruktion. Auch hier wird zunächst dargestellt, was genau aus dieser Perspektive betrachtet wird. Das ihr zugeschriebene Konzept des „Doing Gender“ und die damit einhergehenden Zuschreibungsprozesse werden dargelegt und Problemlagen ausfindig gemacht.

Anschließend wird näher auf den Girls-Day – Mädchen-Zukunftstag sowie auch auf den Boys-Day – Jungen-Zukunftstag eingegangen. Was genau verbirgt sich dahinter, welche Ziele werden verfolgt und wer ist an diesem Projekt beteiligt? Ein näherer Blick wird vor allem auf die von den Veranstaltern ausgehändigten Materialien geworfen, welche das maßgebliche Kommunikationsmittel zu Verbreitung des Anliegens der Aktionstage sind. Nachdem bis hier hin zwei Zugänge zu Geschlecht vermittelt wurden und die rund um Geschlecht konzipierten Aktionstage Girls-Day und Boys-Day skizziert wurden, werden die gewonnenen Erkenntnisse aus der Perspektive des Geschlechts als Strukturkategorie auf die Aktionstage angewandt. Selbiges passiert sodann mit jenen Erkenntnissen, die gewonnen werden können, wenn Geschlecht als soziale Konstruktion verstanden wird.

Im Verlaufe dieser Arbeit werden die weiblichen oder männlichen Formen wie zum Beispiel „die Schülerinnen“ bewusst als solche eingesetzt. Formulierungen, die sich nicht direkt auf die Aktionstage beziehen, werden mit einem Stern gegendert. Hiermit soll denjenigen, die sich nicht als weiblich oder männlich identifizieren, Raum gegeben werden. Dabei zeigt sich sogleich eine Problematik der durch die Konzeptionen der Aktionstage vorgegebenen Zweigeschlechtlichkeit: die fehlende Ansprache von Schüler*innen, die sich weder als männlich noch als weiblich definieren. Kapitel 2.2 hält hierzu weitere Ausführungen bereit.

2. Die Bedeutung von Geschlecht in Bezug auf Arbeit und Ausbildung

Im Folgenden werden zwei ausgewählte geschlechtertheoretische Perspektiven vorgestellt. In der Geschlechterforschung gibt es unterschiedliche Erkenntniszugänge zu dem, was Geschlecht ist und was sich dahinter verbirgt. So kann Geschlecht als etwas verstanden werden, dass die Gesellschaft hierarchisch strukturiert und Männer und Frauen jeweils als Gruppen begreift, die unterschiedlich in diesem Gefüge verortet sind. Einzelne theoretische Ansätze unterscheiden zudem innerhalb der Gruppe der Männer. Diese Perspektive oder auch Dimension wird als strukturtheoretische Perspektive bezeichnet und findet in dieser Arbeit Anwendung. Eine zweite geschlechtertheoretische Perspektive wird als interaktionstheoretische Perspektive bezeichnet. Hierbei wird Geschlecht als etwas verstanden, dass in den Denk- und Handlungsprozessen von Individuen hergestellt wird. Grundlage für diesen Herstellungsprozess sind tief verankerte Annahmen, ein oftmals implizites, gesellschaftliches Wissen, welches die Individuen in ihren Routinen prägt und somit dieses Wissen in den Reaktionen reproduziert. Auch auf diese Perspektive wird in dieser Arbeit zurückgegriffen. Über diese beiden Perspektiven hinaus kann Geschlecht auch als (de-) konstruktionstheoretische Perspektive oder als Konfliktkategorie betrachtet werden (vgl. Bereswill 2016, 14).

Gudrun Ehlert, Sozialarbeitswissenschaftlerin der Hochschule Mittweida, weist darauf hin, dass diese verschiedenen Dimensionen Theorieangebote mit unterschiedlichen Reichweiten und Grenzen ihrer Erklärungskraft sind, nicht jedoch als Mehrebenenmodell zur Analyse von Geschlecht gesehen werden sollen (vgl. Ehlert 2012, 13). Dem Hinweis soll in dieser Arbeit insofern Folge geleistet werden, als dass nicht versucht werden soll, die Erkenntnisse und Einsichten der hier verwendeten Perspektiven systematisch miteinander zu verweben.

Mechthild Bereswill und Gudrun Ehlert greifen auf, dass Geschlecht „als eine zentrale Achse sozialer Ungleichheit in Frage gestellt“ (Bereswill/Ehlert 2012, 97) wird. Im Kontext der Intersektionalität ist die Wirkung von Geschlecht in ihrem Zusammenwirken mit anderen Dimensionen wie etwa race oder class zu beleuchten. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass es strittig ist, wie dieses Zusammenwirken „angemessen erfasst und empirisch untersucht werden kann“ (Bereswill/Ehlert 2012, 97). Vor dem Hintergrund dessen, dass die hier zu untersuchenden Gegenstände des Girls-Day und Boys-Day intersektionelle Überschneidungen in den Konzeptionen aussparen und ein Erfassen von Überschneidungen und wechselseitigen Wirkungen von Geschlecht und anderen Dimensionen nicht ohne weiteres möglich ist, wird die intersektionelle Perspektive in dieser Arbeit nicht tiefgehender verfolgt.

Zunächst wird sich dem Geschlecht als Strukturkategorie gewidmet. Hierbei wird ausgeführt, wie diese Perspektive und vor allen Dingen Geschlecht aus dieser Perspektive zu verstehen ist. Im Anschluss wird ein Bezug hergestellt zur Situation in Ausbildung und Studium. Dabei werden bestimmte Einsichten aufgrund der Einnahme der oben genannten Perspektive aufgeführt. Selbiges passiert sodann mit dem Verständnis von Geschlecht als soziale Konstruktion. Über diesen Weg sollen die Sichtweisen verständlich gemacht werden und die zutage gebrachten Erkenntnisse sollen die Reflektion des Girls-Day und des Boys-Day aus den jeweiligen Perspektiven vor dem Hintergrund der Frage nach Konstruktionen von Geschlecht unterstützen.

2.1 Geschlecht als Strukturkategorie

Das Erkenntnisinteresse der gesellschaftstheoretischen Geschlechterforschung ist die soziale Verortung von Männern und Frauen im Sozialgefüge. Männer und Frauen werden hierbei jeweils als Gruppen verstanden, deren ungleiche Situation auf Herrschaftsstrukturen untersucht wird (vgl. Becker-Schmidt 2013, 204). Hierbei wird von einem Ungleichgewicht zu Gunsten der Männer ausgegangen (vgl. Becker-Schmidt 1985 in Ehlert 2012, 14). Der Begriff Strukturkategorie beziehe sich auf die Gesellschaft als soziales Gefüge, welches nach bestimmten Regeln und Ordnungsprinzipien funktioniert (vgl. Ehlert 2012, 14). Die Begriffe Strukturierung und Struktur stehen in dieser Perspektive in Zusammenhang mit Herrschaftslogiken, der Frage nach gesellschaftlichen Praxen und deren Verwobenheit miteinander oder deren Verwobenheit mit Konflikten sowie der Existenzsicherung der Frauen gegenüber den Männern (vgl. Becker-Schmidt 2013, 204). Sprechen wir vom Geschlechterverhältnis geht es um die Analyse der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern, dem Geschlecht als Strukturkategorie (vgl. Ehlert 2012, 14). Mechthild Bereswill schreibt, dass die moderne Gesellschaft systematisch auch durch Geschlecht strukturiert ist, so dass sich strukturell abgesicherte Herrschaftsverhältnisse analysieren lassen können. Es geht nicht um Frauen und Männer als einzelne Personen, sondern als Gruppen, deren strukturelle Beziehung und Organisation im Mittelpunkt steht. Das Verhältnis zwischen diesen Gruppen organisiert sich entlang von Geschlecht (vgl. Bereswill 2016, 16) und zieht sich durch sämtliche Bereiche der Gesellschaft. Männer und Frauen stehen sich als soziale Gruppen gegenüber, welche durch Hierarchien bestimmt sind, in denen Frauen gegenüber den Männern benachteiligt sind. Dieses Geschlechterverhältnis ist durch ein komplexes Gefüge sozialer Normen, Institutionen und Strukturen abgesichert (vgl. Ehlert 2012, 15). Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, zu den Frauen oder zu den Männern, ermöglicht oder verwehrt den Zugang zu bestimmten gesellschaftlichen Ressourcen, etwa zu einer Position auf dem Arbeitsmarkt. Es zeigt sich also ein gesellschaftlicher Strukturzusammenhang, in dem Geschlecht ein sozialer Platzanweiser ist (vgl. Ehlert 2012, 15f).

Trotz dieser strukturell gefestigten Ungleichheit bestimmt ein Gleichheitsglaube das Verständnis der Geschlechter, besonders während des Aufwachsens. Ehlert stellt dies in Zusammenhang mit der Individualisierung von Menschen, welche jedoch eher zu einer Angleichung der Lebensentwürfe führt als zu einer Geschlechterrevolution. Spätestens im Erwachsenenalter zeigt sich Geschlecht dann als Quelle von Ungleichheit, so dass ein „kultureller Wandel ohne sozialstrukturellen Tiefgang“ (Ehlert 2012, 16) stattfindet (vgl. Ehlert 2012, 16). Die gesellschaftlichen Strukturen – hier bestimmt von Geschlechterungleichheit – haben Auswirkungen auf das Leben und den Alltag von Individuen, so dass Probleme und Konflikte entstehen, die eben dort (mit der als Verantwortlich vermuteten Person) ausgetragen werden, ohne gesicherte gesellschaftliche Strukturen und die Bedeutung des eigenen Geschlechts als Ursache zu denken (vgl. Ehlert 2012, 17):

„Auffällig ist, dass die Geschlechterungleichheit, die hier ihre Wirkung tut, hinter dem Rücken der Subjekte aufgestellt zu sein scheint, sich gegen die eigenen Pläne und Entwürfe von Gleichberechtigung durchsetzt und Gleichheit vor allem in bestimmten Phasen des Lebenslaufs, z.B. der Einmündung in Arbeitsmarkt und in Elternschaft, aushebelt (Horstmann 1996; Bertram u.a. 2006). Entsprechend erzeugt sie Verstimmungen, die in der Regel personalisiert und gegen den Partner oder gegen Entscheidungsträger mit gatekeeper-Funktion im Arbeitsmarkt gewendet werden. Der hier vermutete Verursacher oder Widerpart scheint greifbar – und nicht Effekt einer irgendwie gearteten Sozialstruktur, einer tiefer liegenden Schicht von Ungleichheitsproduktion also“ (Krüger 2007 in Ehlert 2012, 17).

Auch Mechthild Bereswill hält in Bezug auf das Arbeitsleben und den Arbeitsmarkt fest, dass die Arbeitsteilung in der Perspektive von Geschlecht als Strukturkategorie keine subjektiv ausgehandelten Arrangements darstellen (vgl. Bereswill 2016, 19).

Regine Becker-Schmidt weist darauf hin, dass die Konstruktion von Maskulinität und von Weiblichkeit nötig ist, um eben jene Strategien zu verstehen, die die männliche Hegemonie sichern und um die gesellschaftlichen Relationen um Geschlecht zu einander ins Verhältnis zu bringen (vgl. Becker-Schmidt 2013, 204).

2.1.1 Struktur und Hierarchie der Geschlechter

Im Folgenden werden drei Ansätze der Männlichkeitsforschung vorgestellt, die Frauen und Männer als Gruppen begreifen und zur Aufrechterhaltung hierarchischer Strukturen beitragen.

Die australische Soziologin Raewyn Connell beschreibt 1987 in der Arbeit „Gender and Power“ die hegemoniale Männlichkeit. Unter Bezugnahme des Hegemonie-Begriffes von Antonia Gramscis, dass Herrschaft nicht nur durch Zwang, sondern auch durch die Verinnerlichung hegemonial vermittelter Werte möglich ist, erklärt Connell, dass die Hegemonie männlicher Herrschaft abgesichert ist durch allgemeine kulturelle Normen und Werte, die Frauen und Männer „anerkennen“. Autorität und Männlichkeit ist nach Connell symbolisch und institutionell miteinander verknüpft, was zu einer heterosozialen Dominanz der Gruppe der Männer über die Gruppe der Frauen führt. Nebst dem zeigt sich männliche Macht auch gegenüber anderen Männern in homosozialer Dominanz. Neben der untergeordneten Weiblichkeit dominiert die hegemoniale Männlichkeit somit auch andere, nicht hegemoniale Männlichkeiten, die als untergeordnet, komplizenhaft oder marginalisiert benannt werden (vgl. Ehlert 2012, 18). Laut Connell hat die hegemoniale Gruppe die Definitionsmacht dessen inne, welche Männlichkeit als bevorzugt gilt. Somit ergibt sich, welche Gruppe unter anderem über einen hohen sozialen Status verfügt (vgl. Baur/Luedtke 2008, S.10).

Jeff Hearn spricht 1987 im Werk „The Gender of Oppression“ von der patriarchalen Herrschaft der Männer und deren Verwobenheit mit dem Kapitalismus. Die unterdrückende Kraft des Patriarchats richtet sich seinem Verständnis nach auch gegen Männer. Diese sieht er als Akteure und zugleich als Agenten der Unterdrückung. Die patriarchale Herrschaft der Männer begründet sich in der Aneignung weiblicher Arbeitskraft, so dass Männer Teil des Gender of Oppression werden. Die Vorherrschaft des männlichen Geschlechtes festigt Macht- und Herrschaftsverhältnisse, die ihre Dynamiken als Systeme entfalten, unabhängig von den Absichten einzelner Männer (vgl. Ehlert 2012, 18).

Pierre Bourdieu bespricht in seinem Werk „Die männliche Herrschaft“ (1997/2005) die Frage nach Akzeptanz von Herrschaft und Unterwerfung. Es geht ihm darum, den Prozess zu enthüllen, der für das Übernehmen des kulturell Willkürlichen in Natürliches verantwortlich ist. So führt er die Idee der symbolischen Gewalt ein, welche für ihn jene darstellt, die kaum merkbar oder gar unsichtbar ist und auf symbolischen Wege in gewöhnlichen sozialen Beziehungen ausgeübt wird, die der Herrschende und der Beherrschte kennen und anerkennen. Unter Bezugnahme auf das Habituskonzept sind die sozial konstruierten Unterschiede und Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in das Körperliche eingegangen und erscheinen durch männliche Herrschaft natürlich und unvermeidlich. Dieser männliche Habitus wird konstruiert und vollendet in Männern vorbehaltenen Räumen für die ernsten Spiele. Hier zeigt sich eine wettbewerbsförmige Struktur von Männlichkeit und dafür notwendige homosoziale Räume. Männlichkeit wird durch Wettbewerb mit anderen Männern und in Abgrenzung zu Weiblichkeit konstruiert (vgl. Ehlert 2012, 19). Das Handeln der Männer, sowohl in der heterosozialen als auch in der homosozialen Relation wird bestimmt durch die „libido dominandi“ (Bourdieu 1997 in Meuser 2008, 35). Es gilt, vor allem andere Männer zu dominieren und des Weiteren auch Frauen (vgl. Meuser 2008, 35). Michael Meuser hält fest, dass Männlichkeit sich damit durch eine doppelte Distinktionslogik auszeichnet. In der Abgrenzung zu Frauen und der Abgrenzung zu anderen Männern findet die Strukturlogik des männlichen Habitus seine Anwendung. Es entstehen Gruppen und Gruppenmonopole, derer nicht ohne Weiteres beigetreten werden kann (vgl. Meuser 2008, 36). Dieser regulierte Zugang zu Gruppen zeigt sich sowohl in Vereinen und Gruppierungen der Freizeit als auch in der Wirtschaft oder der Politik, wo sich in den ernsten Spielen die Männlichkeit validiert wird. So wird der Zugang einzelner Personen zu bestimmten Positionen mitbestimmt (vgl. Meuser 1999, 56).

Baur und Luedtke halten fest, dass Kontrolle ein Kernprinzip von Männlichkeit ist. Es geht dabei zum einen um Kontrolle im Sinne der Beherrschung des eigenen Körpers, zum anderen um die Kontrolle der sozialen Umwelt. In Verbindung gesetzt ermöglicht die Kontrolle des eigenen Körpers auch die Kontrolle der sozialen Umwelt, so dass Macht ausgeübt werden kann (Baur/Luedtke 2008, 9f).

Die drei vorgestellten Ansätze der Männlichkeitsforschung vereint, dass Männer - oder zumindest bestimmte Männer – in der gesamtgesellschaftlichen Hierarchie an der Spitze stehen und andere – Frauen und Männer – sich hier unterordnen. So ergeben sich Positionierungen, die mit unterschiedlich viel oder wenig Macht und Deutungshoheit ausgestattet sind. Dies wiederum wirkt sich auf Chancen der einzelnen Personen, auf Zugänge und auf Barrieren aufgrund struktureller Verhältnisse aus.

2.1.2 Geschlecht als Strukturkategorie in Arbeit und Ausbildung

Wie bereits zuvor genannt, zeigen sich die Bedeutung und die Reichweite von Geschlecht in der strukturierenden Dimension insbesondere am Arbeitsmarkt. Die Initiative Klischeefrei veröffentlichte diesbezüglich Übersichten zu verschiedenen Schwerpunkten, welche Zahlen und Statistiken enthalten. Mit Blick auf die Berufsorientierung lässt sich aus den vorliegenden Zahlen eine starke Verengung der gewählten Berufe mit signifikanten Unterschieden zwischen Männern und Frauen erkennen. In unterschiedlichen Varianten wird diese Erkenntnis von verschiedenen Verfasser*innen erläutert. Bei der betrieblichen und der schulischen Ausbildung etwa hat es 2015 insgesamt 479.545 begonnene Ausbildungen im dualen (betrieblichen) Ausbildungssystem gegeben, dies entspricht 69% aller im Jahre 2015 begonnenen Ausbildungen. Weitere 30% entfallen auf Ausbildungen, die im Schulberufssystem begonnen wurden. Die Verteilung der Geschlechter liegt bei den betrieblichen Ausbildungen bei einem Verhältnis von 60% Männern und 40% Frauen. Im Schulberufssystem kehrt sich dies mit 72% Frauen und 28% Männern um (vgl. Klischeefrei 2018c).

Beide Systeme bringen verschiedene Rahmungen mit. In der betrieblichen Ausbildung besteht ein Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb, Vergütungen sind üblich und Übernahmen in ein Beschäftigungsverhältnis nach der Ausbildung durch die intensive An-/Einbindung in den Betrieb ebenfalls gängig. Dem gegenüber steht das Schulausbildungssystem, in dem eine Einbindung in Betriebe maximal über zeitlich begrenzte Praktika erfolgt. So ist eine Vergütung während der Ausbildungszeit unüblich, trotz dass in diesem System zum Teil Schulgebühren anfallen. Der Übergang in ein Beschäftigungsverhältnis nach der Ausbildung ist offener, da betriebliche Nähe und intensive Einbindung hier nicht üblich sind (vgl. Klischeefrei 2018c). Dies lädt ein, einen genaueren Blick auf die jeweiligen Schulsysteme zu werfen:

Im Rahmen der betrieblichen Ausbildung, des sogenannten „dualen Systems“ können Ausbildungen in verschiedenen Bereichen absolviert werden. Hier werden zum Teil sehr starke Ungleichheiten deutlich. In Ausbildungsgängen der Hauswirtschaft etwa waren 2015 rund 91% der Auszubildenden weiblich, lediglich 9% männlich. Dem gegenüber stehen Ausbildungsgänge aus dem Bereich Industrie und Handel, in denen 37% der Auszubildenden weiblich und 63% männlich sind. In der Landwirtschaft und im Bereich des Handwerks ist die Differenz höher: Rund 22% der Auszubildenden sind in diesen Bereichen weiblich, rund 78% sind männlich (vgl. Klischeefrei 2018d)

Führt man sich die 20 meistgewählten Berufe vor Augen, zeigt sich die eingangs genannte Verengung im Berufswahlverhalten der jungen Menschen. Die meisten Schülerinnen und Schüler wählen einen der 20 meist genannten Jobs, so dass viele weitere Berufe keine Beachtung finden. Bei den Frauen sind es sieben von zehn Befragte, die einen dieser 20 Berufe nennen. Etwas weiter, jedoch noch immer recht eng ist das Berufswahlspektrum der Männer, hier wählten fünf von zehn Befragten einen der 20 meist genannten Berufe aus (vgl. Klischeefrei 2018d).

Insgesamt gibt es rund 230 anerkannte Berufe, die im Rahmen einer betrieblichen Ausbildung erlernt werden können. Die meistgenannten Berufe unterschieden sich zwischen denen, die von Männern und denen, die von Frauen angewählt werden. Lediglich bestimmte Kaufmännische Berufe näherten sich im Wahlverhalten von den Frauen und Männern an, so etwa der Lehrberuf der Kaufleute im Einzelhandel. Hier liegt das Verhältnis bei 47% Frauen und 53% Männern. Die Initiative Klischeefrei erläutert dies damit, dass der Beruf der Kaufleute im Einzelhandel ein Mischberuf sei, bei „unspezifischen Berufen“ zeige sich die geschlechtstypische Berufswahl nicht direkt. Diesem angenähert ausgeglichenem Verhältnis gegenüber steht unter anderem der Ausbildungsberuf der KFZ-Mechatroniker*innen mit 4% Frauen und 96% Männern, die Industriemechaniker*innen mit 7% Frauen und 93% Männern und die Fachinformatiker*innen, ebenfalls mit 7% Frauen und 93% Männern. Im Ausbildungsberuf der Medizinisch Fachangestellten zeigt sich ein Verhältnis von 98% Frauen und 2% Männern, bei den Kaufleuten für Büromanagement sind es 74% Frauen und 26% Männer (vgl. Klischeefrei 2018d).

Zu den Schulen für die schulischen Ausbildungen zählen neben Berufsfachschulen auch Schulen des Gesundheitswesens. An Letzteren wurden 2015 153.000 Ausbildungen begonnen. Das Verhältnis zwischen Männern und Frauen fiel mit 77% Frauen und 23% Männern ungleich aus. Für das Jahr 2005 wird ein Verhältnis von 78% Frauen und 22% Männer angegeben. An den Berufsfachschulen wurden 2015 431.700 Ausbildungen begonnen, das Verhältnis zwischen Männern und Frauen fiel hier mit 56% Frauen und 44% Männern weniger ungleich aus. Für das Jahr 2005 wird ein Verhältnis von 59% Frauen und 41% Männern angegeben, so dass hier von einer Annäherung des Verhältnisses gesprochen werden kann. An den Berufsfachschulen zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei den betrieblichen Ausbildungen. Berufsfachschulen bieten Ausbildungen in über 20 verschiedenen Bereichen (vgl. Klischeefrei 2018e).

Neun von zehn Frauen wählen ihre Ausbildung aus lediglich sechs der verschiedenen Berufsbereiche aus, beispielhaft seien hier die drei meistgewählten Bereiche dargestellt:

- 45% wählen hierbei den Bereich Erziehung, soziale und hauswirtschaftliche
Berufe und Theologie, welche einen Frauenanteil von 82% aufweisen.
- 16% der Frauen wählen einen medizinischen Beruf, welche einen Frauenanteil von 80% aufweisen.
- 12% der Frauen wählen den Bereich nichtmedizinische Gesundheits-, Körperpflege- und Wellnesberufe und Medizintechnik, welche einen Frauenanteil von 79% aufweisen (vgl. Klischeefrei 2018e).

Rund acht von zehn Männern wählen ihre Ausbildung aus lediglich sechs der verschiedenen Berufsbereiche aus, beispielhaft seien hier die drei meistgewählten Bereiche dargestellt:

- 22% der Männer wählen den Bereich Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologieberufe, welcher einen Männeranteil von 84% aufweist.
- 20% der Männer wählen den Bereich Erziehung, soziale und hauswirtschaftliche
Berufe und Theologie, welcher einen Männeranteil von 18% aufweist.
- 15% der Männer wählen den Bereich Berufe in Unternehmensführung/
-organisation, welcher einen Männeranteil von 41% aufweist (vgl. Klischeefrei 2018e).

An den Schulen des Gesundheitswesens sind es die Ausbildungsgänge der Gesundheits- und Krankenpflege, der Diätassistenz und der Podologie, welche besonders hohe Frauenanteile haben. Angenähert ist das Verhältnis bei den Ausbildungsgängen der Masseure und medizinischen Bademeister mit jeweils 47% Frauen und 53% Männern. In den Ausbildungsgängen der Notfallsanitäter zeigt sich ein Verhältnis von 69% Männern und 31% Frauen, bei den Assistenten der medizinischen Gerätetechnik sind es 89% Männer und 11% Frauen. Für diese schulisch erworbenen Berufsabschlüsse bestehen in der Regel schlechtere Arbeitsmarktchancen (vgl. Klischeefrei 2018e).

Mag die Menge an Zahlen zunächst auch wenig erhellend wirken, so sind sie dennoch von hoher Relevanz. Die umfangreiche Betrachtung ist notwendig, um dem deutschen Ausbildungssystem mit seinen unterschiedlichen Wegen gerecht zu werden. Nachvollziehbar und unumstößlich wird die Erkenntnis, dass die Berufswahlspektren von Männern und Frauen sich häufig auf wenige Berufe beschränken. Ebenso wird deutlich, dass Männer in dualen Ausbildungsgängen dominieren, an Berufsfachschulen und Schulen des Gesundheitswesens wiederum ist der Anteil der Frauen größer. Zudem lassen sich ungleiche Anteile von Frauen und Männern in bestimmten Ausbildungsgängen erkennen, wobei die statistische Ungleichheit etwa in Ausbildungsgängen zum*zur KFZ- Mechatroniker*in oder zum*zur medizinischen Fachangestellten gipfelt.

Neben dem schulischen und betrieblichen Ausbildungssystem starten (junge) Menschen zudem über ein Studium an einer Hochschule in den Beruf. An den Hochschulen in der Bundesrepublik waren im Wintersemester 2015/2016 49,5% Frauen und 50,5% Männer an Universitäten und 42,1% Frauen und 57,9% Männer an Fachhochschulen eingeschrieben. Auch hier zeigen sich in Bezug auf die Anteile der Geschlechter zum Teil große Unterschiede. Zu den zehn beliebtesten Studiengängen sowohl von Frauen als auch von Männern zählen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften sowie Rechtswissenschaften. In diesen Fächern sind die Anteile der Geschlechter einander angenähert: 48% Frauen und 52% Männer in der Betriebswirtschaftslehre, 45% Frauen und 55% Männer in den Wirtschaftswissenschaften sowie 55% Frauen und 45% Männer in den Rechtswissenschaften (vgl. Klischeefrei 2018b).

Zu den zehn meistgewählten Fächern zählen bei den Frauen die Fächer Deutsch/Germanistik (77% Frauenanteil), Allgemeinmedizin (61% Frauenanteil), Erziehungswissenschaften (77% Frauenanteil), Psychologie (75% Frauenanteil), Soziale Arbeit (76% Frauenanteil), Anglistik/Englisch (72% Frauenanteil) sowie Biologie (63% Frauenanteil) (vgl. Klischeefrei 2018b).

Zu den zehn meistgewählten Fächern zählen bei den Männern die Fächer Maschinenbau (89% Männeranteil), Informatik (83% Männeranteil), Elektrotechnik/Elektro (89% Männeranteil), Wirtschaftsingeneurwesen (78% Männeranteil), Wirtschaftsinformatik (80% Männeranteil), Bauingeneurwesen (71% Männeranteil) sowie Physik (72% Männeranteil) (vgl. Klischeefrei 2018b).

Während bei den Frauen mit dem Fach Biologie eines der MINT3 -Fächer vertreten ist, welche in Bezug auf Geschlecht stets im Zusammenhang mit „Frauenmangel“ thematisiert werden, so ist bei den Männern keines der mit „Männermangel“ thematisierten Fächer, etwas aus dem SAGE4 - oder Geisteswissenschaftlichen Bereich vertreten. Im Bereich der MINT-Fächer nimmt der Anteil der weiblichen Studierenden zu und beträgt derzeit fast 30%, im Bereich der SAGE-Fächer stagniert der Anteil männlicher Studierenden auf niedrigem Niveau oder fällt zum Teil weiter ab (vgl. Klischeefrei 2018b).

Festhalten lässt sich: Entlang von Geschlecht ergeben sich Unterschiede, welche ganze Bereiche betreffen und in bestimmten Fächern oder Berufen ihre Spitzen finden.

Barbara Rendtorff sieht einen bedeutenden Faktor in der Geschichte liegen. Das Verdrängen der Frau aus der Erwerbsarbeit und aus der bürgerlichen Öffentlichkeit in die Sphäre des Privaten mit Zuständigkeit für die Hausarbeit sowie dem gleichzeitigen Bestehen des Mannes in der öffentlichen Sphäre und der Erwerbsarbeit, kennzeichnen auch gegenwärtige Strukturen noch. Das Modell des Mannes als Ernährer und der Frau als loyales Pendant sei in der modernen Gesellschaft gängig. Die Festigung dieser Positionen wurde begünstigt durch die „Biologisierung“ von Geschlecht. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich ein Verständnis von Geschlecht

„als Ensemble natürlicher Eigentümlichkeiten und Eignungen im Zuge derer vermeintliche Unterschiede zwischen körperlichen Merkmalen von Männern und Frauen in den Vordergrund rücken.“ (Rendtorff 2016, 31).

Die Biologisierung „geht einher mit der Dichotomisierung und Polarisierung der Geschlechter, deren Differenz betont und auf allen Ebenen der psychischen, geistigen und sozialen Organisation nachgezeichnet wird“ (Frevert 1995 in Rendtorff 2016, 31). So entwickelten sich Geschlechtervorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit, Zuordnungen von Eigenschaften, Handlungen, Äußerungen, und scheinen dabei eindeutig und unverrückbar, da sie auf der Biologie, auf Natur beruhen würden. Der Rückgriff auf die gegeben wirkende Natur kann als zentrale Stütze der Geschlechterordnung betrachtet werden:

„Männlichkeit und Weiblichkeit bekommen ihre Form durch beide umfassende Ordnung symbolisch geordneter Erwartungen, Unterstellungen und Markierungen, aus denen gesellschaftliche Ansprüche und Positionierungen hervor gehen“ (Rendtorff 2016, 30).

Karin Hausen kommt in ihrer Arbeit „Polarisierung der Geschlechter“ (Hausen 1976 in Rendtorff 2016, 24) ebenfalls zu dem Schluss, dass diese durch die Aufspaltung von Haus- und Erwerbsarbeit während der Industrialisierung sowie durch die Naturhaftigkeit der Geschlechter begünstigt worden ist. Polarisierte Konzepte, das Verständnis von Mann und Frau als zwei sich einander entgegengesetzte Wesen ist weit verbreitet. Die Weiblichkeit etwa ist demnach der privaten Sphäre, dem Häuslichen, zugeordnet. Statische Aspekte wie Sorge, Ernährung und Erziehung gehören dazu. Die Männlichkeit ist der öffentlichen Sphäre und damit der Erwerbsarbeit zugeordnet. Dynamische Aspekte wie Produktion und Innovation werden ihr zugeordnet. Keddi spricht von „Strukturmarkern“, so zählen Familie, Kreatürlichkeit und Kooperation in Verbindung mit Verantwortung für das Private zu den Frauen, (außerhäusliche) Erwerbsarbeit, Überlegenheit, Erfolgsorientierung und öffentlicher Raum zählen zu den Männern (vgl. Keddi 2004 in Rendtorff 2016, 30). Über diese Vorstellungen und Zuordnungen ergeben sich zwei differente Bilder, welche unterschiedliche Verständnisse von den jeweiligen Zuständigkeiten von Männern und Frauen zeichneten, so dass sich separate Bildungsvorstellungen für Frauen entwickelten. Nur bestimmte Berufe galten als angemessen. Nebst dem bekamen Frauen erst im späten 20. Jahrhundert die Möglichkeit, selbstbestimmt und unabhängig von ihrem Ehemann oder dem elterlichen Willen Erwerbstätigkeiten aufzunehmen.

[...]


1 Dies ist die offizielle Bezeichnung des Aktionstages, der Hintergrund dieser Formulierung wird in Kapitel 3 näher ausgeführt. In dieser Arbeit wird neben dieser vollständigen Bezeichnung auch auf Verkürzungen wie etwa „Girls-Day“ zurückgegriffen. Gemeint ist dasselbe.

2 Sh. Fußnote 1. Diese Arbeit nutzt Verkürzungen wie etwa „Boys-Day“.

3 MINT steht für Mathematik – Informatik – Naturwissenschaft – Technik

4 SAGE steht für Soziale Arbeit – Gesundheit – Erziehung

Ende der Leseprobe aus 59 Seiten

Details

Titel
Geschlechtertheoretische Perspektiven auf den Boys- und den Girls-Day
Hochschule
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
59
Katalognummer
V462523
ISBN (eBook)
9783668920866
ISBN (Buch)
9783668920873
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschlechtertheoretische, perspektiven, boys-, girls-day
Arbeit zitieren
Dirk Flemnitz (Autor), 2018, Geschlechtertheoretische Perspektiven auf den Boys- und den Girls-Day, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462523

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