Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - School Pedagogics

Die Vermittlung von Medienkompetenz in der Sekundarstufe I

Über Smartphones im Unterricht

Title: Die Vermittlung von Medienkompetenz in der Sekundarstufe I

Bachelor Thesis , 2016 , 48 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Frida Daniels (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit wird die Möglichkeit untersucht, den Schülern mit Hilfe des Smartphones medienkompetentes Handeln beizubringen. Dabei soll erschlossen werden, ob das Smartphone ein geeignetes Gerät für den Unterricht darstellt. Doch zunächst werden die Begriffe Medien und Smartphone definiert. Anschließend wird geklärt, wie notwendig Mediensozialisation und Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche sind und inwiefern die Begriffe im gesetzlichen schulischen Lehrplan verankert sind. Im vierten Kapitel wird der Diskurs fokussiert, der besagt, dass Schüler durch den Einsatz von neuen Medien besser und erfolgreicher lernen können.

Im fünften Kapitel wird kurz der historische Werdegang von Medien im Unterricht beschrieben. Anschließend wird geklärt, wie viele Jugendliche überhaupt ein Smartphone nutzen und welche Bedeutung das technische Gerät für sie im Alltag darstellt. Auf Probleme und Gefahren, die das Smartphone für Heranwachsende darstellen könnte, wird im darauffolgenden Kapitel eingegangen. Die Kapitel sieben bis zehn bilden den Hauptteil dieser Arbeit. Dort geht es näher um das Potenzial des Smartphones für die Bildung. Außerdem werden unterschiedliche Funktionen des Smartphones genannt, die für den Unterricht relevant sein könnten und mit denen die Medienkompetenz vermittelt werden kann. Dann ist es auch wichtig, ein Beispiel für eine Unterrichtsreihe für den Einsatz von Smartphones im Unterricht aufzuzeigen. So ergibt sich ein Überblick über die praktischen Möglichkeiten, das Smartphone einzusetzen und Medienkompetenz zu fördern. Zum Schluss wird noch ein Beispiel genannt, wie die Schule es schaffen kann, dass jeder Schüler mit einem Smartphone im Unterricht arbeiten kann.

In der heutigen Zeit sind Medien aller Art allgegenwärtig und in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Insbesondere die neuen technischen Medien, wie das Smartphone, stehen im Interesse der Öffentlichkeit. Besonders Kinder und Jugendliche sind von neuen Medien fasziniert und besitzen viele technische Geräte. Durch diese Medien wird ein Ausmaß von bisher nie da gewesenen Möglichkeiten geschaffen. So eine tiefgreifende Veränderung und Weiterentwicklung in der Medientechnologie hat es in dieser Geschwindigkeit und in einer solchen globalen Gleichzeitigkeit noch nie gegeben. Von Informationsbeschaffung, Unterhaltung, Kommunikation, Spiel bis zur globalen Vernetzung schaffen neue Medien ein breites Spektrum an Funktionen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmungen

2.1 Medien

2.2 Smartphone

3. Notwendigkeit von Mediensozialisation und Medienkompetenz

3.1 Notwendigkeit von Mediensozialisation

3.2 Notwendigkeit von Medienkompetenz

3.3 Medienkompetenz im Kernlehrplan

4. Anderes Lernen durch neue Medien

5. Medien im Unterricht- historische Entwicklung und aktueller Trend der Smartphonenutzung

5.1 Historische Entwicklung

5.2 Aktueller Stand der Smartphonenutzung von Jugendlichen

5.3 Bedeutung des Smartphones für die Schüler im Alltag

6. Gefahren für Jugendliche durch das Smartphone

7. Das Smartphone als Potenzial für die Bildung

8. Unterrichtseinheiten mit dem Smartphone

8.1 Rahmenbedingungen

8.2 Sinnvolle Funktionen des Smartphones für den Unterricht

9. Ein Beispiel für eine Unterrichtseinheit

10. Smartphoneeinsatz im Unterricht durch „Bring Your Own Device“

10.1 Das Konzept

10.2 Herausforderungen

10.3 Vorteile von BYOD

11. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Möglichkeiten, das Smartphone als didaktisches Werkzeug in der Sekundarstufe I einzusetzen, um die Medienkompetenz der Schüler gezielt zu fördern. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob das Smartphone ein geeignetes Gerät für den modernen Unterricht darstellt und wie Schulen einen verantwortungsvollen Umgang mit den damit verbundenen Chancen und Risiken implementieren können.

  • Mediensozialisation und Entwicklung von Medienkompetenz bei Jugendlichen.
  • Analyse der Smartphonenutzung im Alltag und deren pädagogisches Potenzial.
  • Identifikation von Gefahren im Umgang mit mobilen Geräten wie Cybermobbing oder problematische Inhalte.
  • Konzeptionelle Ansätze für den Smartphoneeinsatz im Unterricht, insbesondere durch "Bring Your Own Device" (BYOD).
  • Praktische Anwendungsbeispiele für Unterrichtseinheiten unter Nutzung vielfältiger Smartphone-Funktionen.

Auszug aus dem Buch

Kamerafunktion

Die Kamerafunktion ist als einfacher Einstieg für den Smartphoneinsatz im Unterricht gut geeignet. Auch jüngeren Schülern fällt es leicht, durch den bedienungsleichten Touchscreen die Fotofunktion zu finden. Die Aufgabe etwas zu fotografieren, kann in jedem Lernszenario gut integriert werden. Durch das Fotografieren kann bei bestimmten Aufgaben die Alltagswelt mit den schulischen Anforderungen verbunden werden. Beispielsweise können alltägliche geometrische Formen mit der Kamerafunktion aufgenommen werden und mit Hilfe der mathematischen geometrischen Formen in Kategorien eingeteilt werden. Besonders, wenn schulische Aufgaben zu Hause bei den Hausaufgaben mit dem Smartphone gelöst werden sollen, hilft dies dabei, informelle Lernprozesse mit der Schule zu verbinden. Die Formen des informellen- und formellen Lernens können einander ergänzen und in Kombination förderlich für den Lernerfolg der Schüler sein. Der Motivationscharakter spielt ebenfalls eine große Rolle für den Lernerfolg:

„Besonders Kinder, die durch das Schullernen nur schwer erreicht werden, sind durch das Arbeiten mit der Fotofunktion zu motivieren und können so besser gefördert werden.“

Auch für ältere Schüler bietet die Fotofunktion zahlreiche Anwendungen und Möglichkeiten. Auch wenn die Fotofunktion nicht erlaubt ist, verwenden sie viele Schüler, um Tafelbilder oder komplizierte Grafiken abzufotografieren. So können die Schüler später anhand der abgespeicherten Fotos die Tafelbilder ins Schulheft eintragen. Das würde zumindest die Situation erleichtern, dass die Schüler unterschiedlich schnell schreiben. Manche Schüler haben schon längst das Tafelbild abgezeichnet und der Lehrer möchte Teile wegwischen, um etwas Neues anzuschreiben, aber andere Schüler brauchen viel länger um die Informationen in das Schulheft zu übertragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit digitaler Medien und führt in die Notwendigkeit ein, Medienkompetenz als zentrale Anforderung für Jugendliche im schulischen Kontext zu fördern.

2. Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe „Medium“ und „Smartphone“ und ordnet sie in den pädagogischen Kontext der Medienpädagogik ein.

3. Notwendigkeit von Mediensozialisation und Medienkompetenz: Hier wird der Prozess der Mediensozialisation sowie die vier Dimensionen der Medienkompetenz nach Dieter Baacke erläutert und deren Verankerung in Kernlehrplänen diskutiert.

4. Anderes Lernen durch neue Medien: Das Kapitel befasst sich mit der intrinsischen Motivation und dem Potenzial des kollaborativen Lernens durch den Einsatz neuer Medien.

5. Medien im Unterricht- historische Entwicklung und aktueller Trend der Smartphonenutzung: Es erfolgt ein historischer Abriss der Reformpädagogik sowie eine Analyse des Smartphonebesitzes bei Jugendlichen auf Basis der JIM-Studien.

6. Gefahren für Jugendliche durch das Smartphone: Dieses Kapitel thematisiert Risiken wie Cybermobbing, den Kontakt mit problematischen Inhalten und die Produktion gewalthaltiger Videos.

7. Das Smartphone als Potenzial für die Bildung: Die Chancen des Smartphones als Lernwerkzeug werden aufgezeigt, wobei der Fokus auf dem informellen Lernen und der Brückenbildung zwischen Lebenswelt und Schule liegt.

8. Unterrichtseinheiten mit dem Smartphone: Hier werden technische Rahmenbedingungen sowie konkrete Smartphone-Funktionen für den Unterricht wie Kamera, GPS und Audio vorgestellt.

9. Ein Beispiel für eine Unterrichtseinheit: Das Kapitel illustriert anhand einer neunte Klasse einer Hauptschule die praktische Umsetzung einer Unterrichtsreihe zum Thema „Recht und Ordnung“.

10. Smartphoneeinsatz im Unterricht durch „Bring Your Own Device“: Das BYOD-Konzept wird als Modell für die Zukunft vorgestellt, unter Berücksichtigung von Herausforderungen wie IT-Infrastruktur und Lehrerkontrolle.

11. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass das Smartphone ein wertvolles pädagogisches Werkzeug zur Vermittlung von Medienkompetenz ist, sofern es in ein reflektiertes, didaktisches Konzept eingebettet wird.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Smartphone, Mediensozialisation, Unterricht, Sekundarstufe I, Mediendidaktik, Bring Your Own Device, BYOD, JIM-Studie, Cybermobbing, Mobiles Lernen, Lernmotivation, Medienpädagogik, digitale Bildung, Unterrichtsgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert den pädagogisch sinnvollen Einsatz von Smartphones im Unterricht der Sekundarstufe I, um Medienkompetenz zu fördern und eine Brücke zwischen der Lebenswelt der Schüler und dem schulischen Lernen zu schlagen.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen Mediensozialisation, die Analyse des Nutzerverhaltens Jugendlicher, Gefahrenprävention, didaktische Konzepte für den Unterrichtseinsatz und die Herausforderungen der Implementierung von BYOD-Modellen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Untersuchung der Möglichkeiten, den Schülern mit Hilfe des Smartphones medienkompetentes Handeln zu vermitteln und zu klären, ob das Smartphone ein geeignetes Gerät für den Unterricht darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Daten, insbesondere der JIM-Studien, um Trends und Potenziale des Medienumgangs bei Jugendlichen zu fundieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf das Potenzial des Smartphones für Bildungszwecke, konkrete Funktionen für den Unterricht, ein praktisches Beispiel für eine Unterrichtseinheit und die Konzepte sowie Herausforderungen von „Bring Your Own Device“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch die Begriffe Medienkompetenz, Smartphone, Mediensozialisation, mobiles Lernen und BYOD gekennzeichnet.

Wie soll die Schule mit dem Risiko von Cybermobbing umgehen?

Die Arbeit betont, dass Schulen Schüler präventiv für einen verantwortungsbewussten Umgang sensibilisieren müssen und dass klare Nutzungsregeln sowie Aufklärung über die rechtlichen Konsequenzen von Mobbing notwendig sind.

Welche Rolle spielt die Motivation der Schüler beim mobilen Lernen?

Das Einbinden von Alltagsgeräten und informellen Lernprozessen wird als entscheidender Motivationsfaktor identifiziert, der Schüler dazu anregt, sich engagiert mit Unterrichtsinhalten auseinanderzusetzen.

Excerpt out of 48 pages  - scroll top

Details

Title
Die Vermittlung von Medienkompetenz in der Sekundarstufe I
Subtitle
Über Smartphones im Unterricht
College
University of Cologne
Grade
1,7
Author
Frida Daniels (Author)
Publication Year
2016
Pages
48
Catalog Number
V462528
ISBN (eBook)
9783668919587
ISBN (Book)
9783668919594
Language
German
Tags
vermittlung medienkompetenz sekundarstufe über smartphones unterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frida Daniels (Author), 2016, Die Vermittlung von Medienkompetenz in der Sekundarstufe I, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462528
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  48  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint