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Chancen und Möglichkeiten berufsorientierter Elternarbeit in allgemeinbildenden weiterführenden Schulen

Titel: Chancen und Möglichkeiten berufsorientierter Elternarbeit in allgemeinbildenden weiterführenden Schulen

Bachelorarbeit , 2014 , 41 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Vanessa Burns (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, Chancen und Möglichkeiten berufsorientierter Elternarbeit in allgemeinbildenden weiterführenden Schulen aufzuzeigen und zu hinterfragen inwieweit und mit welchen Strategien eine vertrauensvolle Elternarbeit konkret für den Übergang Schule - Beruf realisiert werden kann.

Hierzu werden im ersten Teil der Arbeit theoretische Hintergrundinformationen gegeben. Diesbezüglich werden die beiden Begriffe "Elternarbeit" und "Berufsorientierung" definiert, ferner wird die Rolle der Familie für die Berufsorientierung betrachtet sowie Problemfelder und Schwierigkeiten der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule untersucht.

In einem zweiten Teil werden schließlich konkrete Ziele, Aufgaben und Strategien erfolgreicher Elternarbeit für eine gezielte Berufsorientierung aufgezeigt und veranschaulicht, inwiefern diese an den weiterführenden Schulen geplant und umgesetzt werden können. Hierzu wird im Anschluss ein Good-Practice Modell vorgestellt, um zu demonstrieren, wie berufsorientierte Elternarbeit gelingen kann.

Anschließend werden die Grenzen berufsorientierter Elternarbeit anhand des neuen Übergangssystems Schule - Beruf in NRW sowie der Rolle der Lehrkräfte ermittelt. Zuletzt wird ein Fazit aus der Erarbeitung gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1. Der Begriff „Elternarbeit“

2.2. Der Begriff „Berufsorientierung“

2.3. Die Familie als wichtigste Instanz im Berufsorientierungsprozess

2.4. Herausforderungen und Probleme der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften – Ausgangssituation

2.4.1. Schwierigkeiten beim Übergang Primarstufe - Sekundarstufe

2.4.2. Defizite im Kontaktverhalten und Informationsaustausch

2.4.3. Bestehende Angebote zur Elternarbeit sprechen Eltern nicht an

2.4.4. Eltern aus bildungsfernen Schichten bzw. mit Migrationshintergrund

2.4.5. Elterneinfluss ist nicht immer positiv

3. Chancen und Möglichkeiten berufsorientierter Elternarbeit

3.1. Ziel berufsorientierter Elternarbeit

3.2. Aufgaben berufsorientierter Elternarbeit

3.3. Strategien berufsorientierter Elternarbeit

3.3.1. Entwicklung und Pflege einer Willkommenskultur

3.3.2. Aufsuchende Elternarbeit – Intensive und regelmäßige Kontakte zwischen Eltern und Lehrkräften

3.3.3. Aktivierende Elternarbeit – Kooperation zwischen Eltern und Lehrkräften

3.3.4. Netzwerkarbeit

3.4. Planung und Umsetzung berufsorientierter Elternarbeit

3.5. Good Practice - Modell: Das Stuttgarter Konzept für eine verbesserte Zusammenarbeit mit Eltern in der Berufsorientierung

4. Grenzen berufsorientierter Elternarbeit

4.1. Das Standardelement „Elternarbeit“ in dem neuen Übergangssystem in NRW

4.2. Die Rolle der Lehrkräfte

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Chancen und Möglichkeiten einer effektiven, vertrauensvollen Elternarbeit im Kontext der beruflichen Orientierung an weiterführenden allgemeinbildenden Schulen aufzuzeigen. Dabei wird der Forschungsfrage nachgegangen, mit welchen spezifischen Strategien Lehrkräfte Eltern erfolgreich in diesen Prozess einbinden können, um Jugendliche bei ihrem Übergang von der Schule in das Berufsleben optimal zu unterstützen.

  • Bedeutung der Familie als primäre Instanz im Berufsorientierungsprozess
  • Identifikation von Barrieren und Problemen in der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus
  • Entwicklung und Anwendung von Strategien wie Willkommenskultur, aufsuchender und aktivierender Elternarbeit
  • Implementierung von Qualitätsstandards und Netzwerkarbeit im Schulalltag
  • Integration praxisorientierter Ansätze wie des "Stuttgarter Konzepts"

Auszug aus dem Buch

2.4. Herausforderungen und Probleme der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften – Ausgangssituation

Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften bezüglich schulischer Berufsorientierung „scheitert häufig an den Akteurinnen und Akteuren selbst (Lehrkräfte wie auch Eltern), weil ein grundlegender Aufbau einer guten Zusammenarbeit an der jeweiligen Schule oft fehlt“. Trotz eines gewünschten bzw. erforderlichen partnerschaftlichen Verhältnisses zwischen beiden Instanzen, wird die bestehende Zusammenarbeit dennoch von beiden Seiten als problematisch eingestuft.

Für dieses angespannte Verhältnis spielen zwei wesentliche Faktoren eine Rolle. Unter anderem die unterschiedliche Wahrnehmung der Zusammenarbeit von Eltern und Lehrkräften in der Sekundarstufe:

„Ein Viertel bis ein Drittel der Lehrkräfte schätzt die Atmosphäre günstiger ein als die Eltern. Diese Lehrkräfte laufen Gefahr, recht unrealistische Vorstellungen von der Beziehung zwischen Elternhaus und Schule zu entwickeln und es sich gewissermaßen in einer Scheinwelt bequem zu machen.“

Die Einschätzungen der Lehrkräfte beziehen sich dabei größtenteils auf die Eltern, die sich aktiv einbringen und engagiert sind – Eltern, die sich weniger beteiligen, werden ausgeblendet. Zudem gibt es an den weiterführenden Schulen grundlegende Probleme in der Beziehung zwischen den Lehrkräften und Eltern, die im Folgenden näher ausgeführt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der zentralen Bedeutung der Berufsorientierung für den Lebensweg junger Menschen und der Notwendigkeit einer aktiven Elternbeteiligung.

2. Theoretischer Hintergrund: Definition der Grundbegriffe Elternarbeit und Berufsorientierung sowie Analyse der familiären Einflüsse und bestehender Probleme in der Kooperation.

3. Chancen und Möglichkeiten berufsorientierter Elternarbeit: Vorstellung konkreter Strategien, Aufgaben und Good-Practice-Modelle zur systematischen Verbesserung der Zusammenarbeit.

4. Grenzen berufsorientierter Elternarbeit: Diskussion rechtlicher Rahmenbedingungen wie dem Übergangssystem NRW sowie der Rolle und Belastung der Lehrkräfte bei der Implementierung.

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung, dass trotz Herausforderungen langfristige, strukturierte Konzepte für den Erfolg der Jugendlichen unerlässlich sind.

Schlüsselwörter

Berufsorientierung, Elternarbeit, Erziehungspartnerschaft, Übergang Schule-Beruf, Kooperation, Bildungsferne, Migrationshintergrund, Willkommenskultur, Netzwerkarbeit, Qualitätsmanagement, Stuttgarter Konzept, Lehrkräfte, Elternberatung, Berufswahlprozess, Schulsozialarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie allgemeinbildende weiterführende Schulen die Elternarbeit als wirkungsvolles Instrument in den Berufsorientierungsprozess ihrer Schülerinnen und Schüler integrieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Bedeutung des familiären Umfelds, die Identifizierung von Hindernissen in der Kommunikation zwischen Eltern und Schule sowie konkrete Ansätze für eine gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Einbindung der Eltern, insbesondere auch aus bildungsfernen Schichten, die Qualität der Berufsorientierung gesteigert und der Übergang in das Berufsleben erleichtert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung von Fachkonzepten, Handreichungen und Studienergebnissen zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der berufsorientierten Elternarbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse von Problemfeldern (z.B. Übergang Sekundarstufe, Sprachbarrieren) sowie die detaillierte Vorstellung von Strategien und Modellen zur aktiven Einbindung von Eltern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Berufsorientierung, Erziehungspartnerschaft, Übergang Schule-Beruf, Willkommenskultur und Qualitätsmanagement charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von anderen zu diesem Thema?

Sie verknüpft theoretische Grundlagen mit praxisnahen Good-Practice-Beispielen, wie dem Stuttgarter Konzept, und bewertet diese kritisch vor dem Hintergrund aktueller schulischer Reformen in NRW.

Welche Rolle spielt das "Stuttgarter Konzept" in den Ausführungen?

Das Stuttgarter Konzept dient als exemplarisches Good-Practice-Modell, das konkret zeigt, wie thematische Bausteine eine systematische Einbindung der Eltern in den Berufswahlprozess ermöglichen können.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Chancen und Möglichkeiten berufsorientierter Elternarbeit in allgemeinbildenden weiterführenden Schulen
Hochschule
Universität Münster
Note
1,0
Autor
Vanessa Burns (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
41
Katalognummer
V462569
ISBN (eBook)
9783668920507
ISBN (Buch)
9783668920514
Sprache
Deutsch
Schlagworte
chancen möglichkeiten elternarbeit schulen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vanessa Burns (Autor:in), 2014, Chancen und Möglichkeiten berufsorientierter Elternarbeit in allgemeinbildenden weiterführenden Schulen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462569
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Leseprobe aus  41  Seiten
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