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Nähe und Distanz in der Sozialen Arbeit. Professioneller Umgang mit psychisch kranken Erwachsenen in Wohngemeinschaften

Titel: Nähe und Distanz in der Sozialen Arbeit. Professioneller Umgang mit psychisch kranken Erwachsenen in Wohngemeinschaften

Ausarbeitung , 2018 , 8 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es existieren verschiedene Meinungen über das richtige Maß von Nähe und Distanz in der Sozialen Arbeit, dabei bezieht sich die unterschiedliche Literatur auf verschiedene Interaktionsprozesse zwischen dem Sozialarbeiter und dem Klienten.
„Soziale Arbeit als Disziplin ist (notwendigerweise) eine lebendige Disziplin, die sich den gesellschaftlichen Bedürfnissen, den gesellschaftlichen Wandel … anpassen bzw. unterwerfen muss.“ (Blaha, 2013)
Der Sozialarbeiter handelt individuell und passt seine Arbeit den einzelnen Bedürfnissen seiner Klienten an. Die dabei anfallenden Tätigkeiten geschehen in vielfältiger Art und Weise oft parallel. Nicht nur für den Sozialarbeiter und Klienten, positive Tätigkeiten wie zum Beispiel beraten, unterstützen, begleiten, betreuen, organisieren und fördern gehören dazu. Auch unangenehme Aktivitäten prägen die Zusammenarbeit (diskutieren, bevormunden, streiten).
„Damit dieses auch komplett gelingt, bedarf es einer Professionalität, die sowohl dem beruflichen Auftrag, dem Klienten als auch der Gesellschaft als auch dem eigenen Anspruch verpflichtet ist.“ (Müller-Teusler, 2013)

Die folgende wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit dem Problem, des Nähe- und Distanzverhaltens zwischen Sozialarbeiter und Klienten, wie wird ein gesundes Gleichgewicht geschaffen, dass beiden Seiten gerecht wird. Hierbei wird die Seite des Sozialarbeiters besonders beleuchtet und seine Arbeit in Wohngemeinschaften.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Nähe und Distanz als Herausforderung in der professionellen Beziehungsgestaltung mit den Klienten

2.1. Der Begriff Nähe

2.2. Der Begriff Distanz

2.3. Balance von Nähe und Distanz schaffen

2.4. Die Bedeutung von Nähe und Distanz in der Beziehungsgestaltung mit psychisch kranken Erwachsenen

3. Psychische Krankheit // Psychische Störung

3.1. Häufige Krankheitsbilder

4. Die Wohngemeinschaft am Beispiel der Alsterdorf Assistenz West gGmbH - Wohngemeinschaft Münsterstraße

4.1. Rechtliche Grundlagen

4.2. Zielsetzung der Einrichtung

4.3. Ambulante vs. Stationäre Betreuung

5. Nähe und Distanz in der Wohngemeinschaft

5.1. Herausforderung für die Soziale Arbeit in Wohngemeinschaften

5.2. Umgang mit den Bewohnern und die damit verbundenen Herausforderungen

5.3. Persönliche und fachliche Kompetenzen der Fachkräfte

5.3.1. Gesunderhaltungsstrategien des Personals

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Problemstellung, wie ein professionelles, gesundes Gleichgewicht im Nähe- und Distanzverhalten zwischen Sozialarbeitern und Klienten in Wohngemeinschaften für psychisch kranke Erwachsene hergestellt werden kann. Dabei steht insbesondere die Rolle des Sozialarbeiters im Fokus.

  • Professionelle Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit
  • Bedeutung von Nähe und Distanz bei psychischen Erkrankungen
  • Analyse der Betreuungssituation in Wohngemeinschaften
  • Herausforderungen und Kompetenzanforderungen an Fachkräfte
  • Gesunderhaltungsstrategien für Sozialarbeiter

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Es existieren verschiedene Meinungen über das richtige Maß von Nähe und Distanz in der Sozialen Arbeit, dabei bezieht sich die unterschiedliche Literatur auf verschiedene Interaktionsprozesse zwischen dem Sozialarbeiter und dem Klienten.

„Soziale Arbeit als Disziplin ist (notwendigerweise) eine lebendige Disziplin, die sich den gesellschaftlichen Bedürfnissen, den gesellschaftlichen Wandel … anpassen bzw. unterwerfen muss.“

Der Sozialarbeiter handelt individuell und passt seine Arbeit den einzelnen Bedürfnissen seiner Klienten an. Die dabei anfallenden Tätigkeiten geschehen in vielfältiger Art und Weise oft parallel. Nicht nur für den Sozialarbeiter und Klienten, positive Tätigkeiten wie zum Beispiel beraten, unterstützen, begleiten, betreuen, organisieren und fördern gehören dazu. Auch unangenehme Aktivitäten prägen die Zusammenarbeit (diskutieren, bevormunden, streiten).

„Damit dieses auch komplett gelingt, bedarf es einer Professionalität, die sowohl dem beruflichen Auftrag, dem Klienten als auch der Gesellschaft als auch dem eigenen Anspruch verpflichtet ist.“

Die folgende wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit dem Problem, des Nähe und Distanzverhaltens zwischen Sozialarbeiter und Klienten, wie wird ein gesundes Gleichgewicht geschaffen, dass beiden Seiten gerecht wird. Hierbei wird die Seite des Sozialarbeiters besonders beleuchtet und seine Arbeit in Wohngemeinschaften.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Spannungsfeld von Nähe und Distanz in der Sozialen Arbeit ein und definiert das Ziel der Arbeit, das Gleichgewicht in der Beziehungsgestaltung zu untersuchen.

2. Nähe und Distanz als Herausforderung in der professionellen Beziehungsgestaltung mit den Klienten: Dieses Kapitel erläutert theoretische Begrifflichkeiten sowie die Notwendigkeit der Balance in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen.

3. Psychische Krankheit // Psychische Störung: Es wird ein kurzer Überblick über relevante Krankheitsbilder gegeben, die das individuelle Nähe- und Distanzverhalten beeinflussen können.

4. Die Wohngemeinschaft am Beispiel der Alsterdorf Assistenz West gGmbH - Wohngemeinschaft Münsterstraße: Das Kapitel beleuchtet rechtliche Grundlagen, Einrichtungsziele sowie Unterschiede zwischen ambulanten und stationären Betreuungsformen.

5. Nähe und Distanz in der Wohngemeinschaft: Hier werden spezifische Herausforderungen, notwendige Fachkompetenzen und Strategien zur Gesunderhaltung des Personals im Kontext von Wohngemeinschaften diskutiert.

6. Fazit: Das Fazit schließt die Arbeit durch eine abschließende Reflexion der gewonnenen Erkenntnisse ab.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Nähe und Distanz, Beziehungsgestaltung, Psychische Erkrankung, Wohngemeinschaft, Professionelles Handeln, Psychiatrie, Betreuung, Fachkompetenz, Burnoutprävention, Sozialarbeiter, Klient, Ambulante Betreuung, Stationäre Betreuung, Rollenverständnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den professionellen Umgang mit der Gestaltung von Nähe und Distanz im Arbeitsalltag von Sozialarbeitern, die in Wohngemeinschaften für psychisch kranke Erwachsene tätig sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Beziehungsgestaltung, die Besonderheiten bei psychischen Erkrankungen sowie die spezifischen Anforderungen im Setting von Wohngemeinschaften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu analysieren, wie ein gesundes, professionelles Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz geschaffen werden kann, das sowohl dem Klienten als auch dem Sozialarbeiter gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine fundierte Literaturanalyse mit Experteninterviews von Fachkräften der Alsterdorf Assistenz West gGmbH, um theoretische Aspekte praktisch zu untermauern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Begriffsdefinitionen, rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen, Krankheitsbilder sowie die spezifischen Herausforderungen und Kompetenzanforderungen für Fachkräfte in Wohngemeinschaften erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Soziale Arbeit, Nähe und Distanz, Beziehungsgestaltung, psychische Erkrankung, Wohngemeinschaft und professionelles Handeln charakterisiert.

Warum ist das Setting der Wohngemeinschaft besonders relevant für diese Untersuchung?

In Wohngemeinschaften ist die räumliche und zeitliche Nähe zwischen Sozialarbeiter und Klient besonders hoch, was das Thema Nähe und Distanz zu einem unausweichlichen und zentralen Aspekt der täglichen Arbeit macht.

Welche Rolle spielen Experteninterviews in dieser Arbeit?

Die Experteninterviews mit den Mitarbeitern der Wohngemeinschaft Münsterstraße dienen dazu, die theoretischen Erkenntnisse mit der praktischen Realität abzugleichen und die Frage nach dem Umgang mit Nähe und Distanz konkret zu beantworten.

Was versteht die Autorin unter Gesunderhaltungsstrategien?

Dies bezieht sich auf Kompetenzen und Methoden, die Fachkräfte anwenden müssen, um in diesem anspruchsvollen Beziehungsfeld langfristig professionell zu agieren, ohne selbst ein Burnout zu erleiden.

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Details

Titel
Nähe und Distanz in der Sozialen Arbeit. Professioneller Umgang mit psychisch kranken Erwachsenen in Wohngemeinschaften
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,5
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
8
Katalognummer
V462711
ISBN (eBook)
9783668921276
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nähe distanz sozialen arbeit professioneller umgang erwachsenen wohngemeinschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Nähe und Distanz in der Sozialen Arbeit. Professioneller Umgang mit psychisch kranken Erwachsenen in Wohngemeinschaften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462711
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Leseprobe aus  8  Seiten
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