Autismus-Spektrum-Störung. Stereotype Verhaltensweisen, Auto- und Fremdaggression

Soziale Interaktionen innerhalb einer Bezugsgruppe


Hausarbeit, 2018
22 Seiten, Note: 2,4

Leseprobe

lnhaltsverzeichnis

1 Die Problematik der sozialen lnteraktion autistischer Menschen

2 Begriffserklarungen
2.1 Autismus-Spektrum-Storung
2.2 Stereotypien, Auto- und Fremdaggression und Sprache
2.3 Soziale lnteraktion autistischer Menschen

3 Herstellung des Zusammenhangs durch ein Fallbeispiel

4 Forderung und Therapie
4.1 Ausgewahlte lnterventionsmoglichkeiten
4.2 Eigener Losungsansatz ,geschlitzte Kommunikation"
4.3 Evaluierung der Wirksamkeit der ausgewahlten Methoden

5 Einflussnahme der Sozialen Arbeit

6 Stellungnahme und Fazit

7 Literaturverzeichnis

1. Die Problematik der sozialen lnteraktion autistischer Menschen

,Willkommen im lrrenhaus", dies waren die ersten pragenden Worte meiner Praxiswochen. Wahrend eines Spatdienstes wurde ich Beobachter einer Szene, welche die Themenwahl der Projektarbeit nachhaltig beeinflusst hat. Der Klient O.N. ist diagnostizierter Autist und verfallt dem geschuldet hin und wieder in stereotype Verhaltensweisen (Tics). So auch an diesem Tag. Nachdem der Kollege mit O.N. etwas gemalt hatte, mochte er nun die Materialien wieder zusammenpacken und verstauen. Deshalb informiert er den Bewohner daruber, dass er sich seine Werke noch einmal ansehen und sichergehen soli, dass er fertig ist. Diese Aufforderung lost bei dem Klienten einen sich wiederholendes Verhaltensmuster aus; an dem fensternahen Tischende stehen die Pinsel und Farben mit denen gemalt wurde, wahrend auf der gegenuberliegenden Seite die fertiggestellten Bilder liegen. O.N. beginnt zwischen den beiden Enden zu pendeln und nimmt abwechselnd verschiedene Pinsel, welche er scheinbar wahllos in eine Farbe tunkt und damit einzelne Striche auf den Zeichnungen erganzt. Die Prozedur erstreckt sich uber 20 Minuten, in denen ich sowohl den Klienten als auch den Kollegen beobachte. Auffallig ist, dass der Mitarbeiter scheinbar nicht weir.., welcher Umgang mit O.N. hier angebracht ist, weshalb er mit verschrankten Armen einen Schritt zurucktritt und seinerseits beobachtet. Hin und wieder holt er Luft und setzt zu Befehlen an, welche er dann jedoch nicht laut ausspricht, sondern dem Betreuten den Raum gibt, um den Stereotyp nach eigenem Ermessen zu beenden. R.S. kommt wahrenddessen nach Hause und stellt sich interessiert neben mich. Er fragt was wir tun und beginnt von seinem Tag zu erzahlen. O.N. scheint sichtlich uberfordert mit der steigenden Lautstarke und beginnt mit Pinseln und Wasserbechern nach R.S. zu werfen. Alles was nicht zu schwer fUr ihn ist greift er und wirft es seinem Mitbewohner entgegen. Begleitend stor..t er Zischlaute aus, die gemeinsam mit seiner Wut exponentiell steigen. Plotzlich bleibt O.N. vor dem Tischende mit den Bildern stehen, betrachtet sie eine Weile und nick! dann kaum merklich, wie zur Bestatigung. Er lass! den Pinsel, welchen er noch in der Hand halt fallen und geht zugig in das Bad am Ende des Flures, wascht sich die Hande und setzt sich dann vor den Fernseher. Sein Stereotyp ist beendet und mein Kollege sagt die Worte: , Willkommen im lrrenhaus!" Die Autismus-Spektrum-Storung ist auf Grund ihrer Symptomatik, welche auch auf viele andere geistige Behinderungen zutrifft, nur schwer prazise zu diagnostizieren und daher dem entsprechend schwierig behandelbar. In der Wissenschaft herrscht die grundsatzliche Annahme, dass die Autismus-Spektrum-Storung eine der schwerwiegendsten Storungen der menschlichen Entwicklung ist.1 Diese Erkenntnis bewirkt, dass innerhalb der letzten Jahrzehnte ein gror..es wissenschaftliches Interesse an dieser Erkrankung aufkommt, welches zur Folge hat, dass eine Vielzahl an Therapieverfahren konstruiert werden. Mit einer gewissen Auffalligkeit stehen im Zentrum fast jeder Therapieform die Kommunikations- und Beziehungsstorungen der Betroffenen. Die Menge an Autismustherapieverfahren hat zur Folge, dass sowohl Betroffene als auch Angehorige von Betroffenen kaum eine Chance haben, diese Anzahl an Angeboten zu evaluieren. Howlin (1997) zitiert vor diesem Hintergrund das Elternpaar eines autistischen Kindes:

,Wir waren gar nicht auf der Suche nach einem Wunder... wir suchten nur nach etwas, irgend etwas, denn es war unertraglich geworden, nichts zu tun.

... jedes Mal, wenn ich von einer neuen Therapie hare, entzundet sich in meinem Kopf ein kleiner Funke und ich frage mich wieder, was ware wenn ... " (Muller, 1993)2

Das Thema dieser Arbeit reich! allerdings uber die Problematik der Vielzahl an Therapieangeboten hinaus und beschaftigt sich mit der Komplikation sozialer lnteraktion autistischer Menschen, im Zusammenhang mit stereotypen Verhaltensweisen und Auto- und Fremdaggression, innerhalb einer geschlossenen Bezugsgruppe. Ausgangspunkt der Untersuchung ist ein Klient der Wohngruppe, welcher Betroffener des frlihkindlichen Autismus ist. Seit uber zehn Jahren bewohnt er eine Wohngemeinschaft der Spastikerhilfe Berlin eG, in der er mit sechs weiteren Bewohnern ein zu Hause gefunden hat. Auf der Grundlage mehrerer Beobachtungen ergibt sich die Annahme, dass die soziale lnteraktion autistischer Menschen schwierig gestaltet und nachhaltig gestor! ist. Der Kontakt zu anderen Bewohnern und auch Betreuern findet nur sehr bedingt und eingeschrankt stat!. Dies vermittelt Aur..enstehenden oft den Eindruck, dass Menschen mit Autismus Einzelganger sind. Ungeklart ist allerdings, ob der Kontakt zu Mitmenschen nicht gewollt ist, oder ob der Autist ein Gefangener seiner eigenen Krankheit ist. Das Ziel dieser Ausarbeitung ist es, zu erforschen, ob Losungsansatze existieren, um den Klienten eine gelingendere soziale lnteraktion zu ermoglichen und einen eigenen Losungsansatz mit dem gleichen Ziel zu erstellen. lm Hinblick auf die verstandlichere Lesbarkeit der Arbeit wurde die Entscheidung getroffen im Folgenden entweder eine geschlechtsneutrale Form (z.B. ,der autistische Mensch" oder ,der Mensch mit Autismus-Spektrum-Storung") oder die mannliche Formulierung zu nutzen. Des Weiteren werden die Namen der Klienten mit den lnitialen abgekurzt, um ihre personliche Privatsphare zu wahren und zu respektieren.

2. Begriffserklarungen

Um einen Oberfluss an lnformationen zu vermeiden, wird folgend jeder Begriff oberflachlich erklart und nur auf die im Praxisbeispiel relevanten Aspekte spezieller eingegangen.

2.1 Autismus-Spektrum-Storung

Dank berlihmter TV-Medien, wie beispielsweise dem Film ,Rainman" oder der Serie ,Atypical" ist die eher seltene Erkrankung, die Autismus-Spektrum-Storung, mittlerweile den meisten Menschen ein Begriff. Daraus ergibt sich der positive Effekt, dass Betroffene in der Offentlichkeit mit mehr Verstandnis und Rlicksicht rechnen konnen. Allerdings birgt dieses Bekanntwerden ebenso einen Nachteil. Dieser besteht darin, dass die Mehrheit der Menschen durch die Medien das Wort ,Autismus" mit einer Art Genie verbinden. Dass nicht aile Betroffenen komplizierte mathematische Gleichungen im Kopf losen oder ganze Bucher nach einmaligem Lesen zitieren konnen, ist dabei aber nicht jedem bewusst. Allerdings bewirkt diese wachsende Aufmerksamkeit, dass der Autismus mehr Beachtung erfahrt. Nun wird diese Entwicklungsstorung an Universitaten und anderen Hochschulen in den Lehrstoff integriert und erforscht.

Die Autismus-Spektrum-Storung wird gemar.. des ICD-1 0 (Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Storung) und DSM-IV (Diagnostisches und Statistisches Manual psychischer Storungen) als eine tiefgreifende Entwicklungsstorung klassifiziert. Ausschlaggebend daflir ist die charakteristische Symptomatik der schweren Beeintrachtigung mehrerer Entwicklungsbereiche. lm Gegensatz zu geistigen Behinderungen, bei denen eine Verzogerung der Entwicklung vorliegt, verweisen Kusch und Petermann darauf, dass bei der Autismus-Spektrum-Storung ,Kompetenzen fehlen, die die Betroffenen daran hindern, kognitive, sprachliche und motorische Fertigkeiten (Performanzen) zu erwerben. Es kommt zu einer Verformung der Entwicklung, die wiederum eine Storung der normalen Sozialisation zur Folge hat." 3

Diese Veranderung der neuralen und psychischen Entwicklung hat vielschichtige, lebenslange Storungen des zentralen Nervensystems zur Folge. Eine punktgenaue Diagnose der Autismus-Spektrum-Storung ist auf Grund der stark variierenden Symptomatik und Manifestation sehr schwer und die Entwicklung einer universellen Behandlung bis heute nahezu unmoglich. Auch wenn die Erkrankung nicht heilbar ist, sind die Symptome mittlerweile allerdings bereits bedingt gut behandelbar. lm Zentrum aller Therapien steht die Beziehungs- und Kommunikationsstorung, welche haufig zusatzlich erschwerend von einem stark begrenzten Sprachvermogen begleitet werden. Von den fUnf Formen des Autismus (Fruhkindlicher Autismus/ Kanner-Syndrom, Hochfunktionaler Autismus, Atypischer Autismus, Asperger-Syndrom, lnselbegabung), bezieht diese Arbeit sich im Besonderen auf das Kanner-Syndrom.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten4

Die Diagnose des fruhkindlichen Autismus wird aufgrund der Vorgeschichte und intensiver Beobachtung des Kindes in verschiedenen Situationen gestellt. Generell kann die Autismus-Spektrum-Storung im erwachsenen Alter momentan noch nicht durchgefUhrt werden. Haufig berichten die Eltern des betroffenen Kindes von Auffalligkeiten wahrend der Schwangerschaft und auch die ersten Lebensmonate werden oft als besonders beschrieben. Markant sind auch die von Beginn bestehende Verweigerung des korperlichen Kontaktes seitens des Kindes. So schildern viele Eltern und Geburtshelfer von fehlendem Antwortlacheln und Reaktion auf Stimmen. Auch die Sprachentwicklung bleibt entweder aus oder entwickelt sich deutlich verspatet. Mittlerweile existieren eine Reihe von Interviews, Skalen und Beobachtungsinstrumenten, um das Kanner-Syndrom zu diagnostizieren 5 Noch immer befinden sich die Forschungen nach der Ursachen der Autistischen Storungen auf der Suche nach zufriedenstellenden Antworten. Man ist sich einig, dass biologische Grunde und neurobiologische Besonderheiten eine Rolle spielen. So fasst Helmut Remschmidt (2001)6 wie folgt zusammen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ,affektive Theorie" nach Hobson (1984, 1986a, 1986b)8 baut auf den Arbeiten von Theorie Piagets (1923) und Kanner (1943) auf. Er geht von einer angeborenen Storung des affektiven Kontaktes aus. Daraus folgert er, dass dieses ,primare affektive Defizit"7 eine Einschrankung der Fahigkeit der Erkennung korperlicher Ausdrlicke von Emotionen anderer Menschen bewirkt. Hierzu untersucht er Testgruppen autistischer und nicht-autistischer Kinder. Er flihrte den verschiedenen Versuchseinheiten identische Aufnahmen und Videos von Geflihlsregungen fremder Menschen vor 9 Aus der Auffalligkeit der augenscheinlich schlechteren Werle autistischer Kinder, folgert Hobson, dass es einen Zusammenhang, zwischen der intellektuellen Reife eines Menschen und dessen Fahigkeit Geflihle richtig zuzuordnen, gibt. Kontrar verweisen Baron­ Cohen, Leslie und Firth auf die unzulangliche Erlauterung der sozialen Beeintrachtigung Betroffener 10 Sie stellen die Behauptung auf, dass Menschen mit Autismus-Spektrum-Storung die Kompetenz fehlt sich vorzustellen, dass sich die Emotionen ihres Gegenubers von den eigenen unterscheiden konnen. Aufgrund dessen verstehen oder interpretieren autistische Menschen das Handeln ihrer Mitmenschen haufig falsch. Das hat zur Folge, dass Betroffene Menschen als Objekte verstehen und sie dementsprechend instrumentalisieren 11. lm spateren Verlauf dieser Arbeit werden diesbezuglich Situationen erlautert und anhand dieser Ausflihrungen die Zusammenhange der Symptomatik der Krankheit und der Beeintrachtigung der sozialen lnteraktion autistischer Menschen aufgezeigt.

2.2 Stereotypien, Auto- und Fremdaggression und Sprache

Schon in der Symptomatik der Erkrankung ist die Veranderungsangst signifikant und mar..geblich fUr die Stereotypien/ zwanghaften Verhaltensmuster (Tics), welche man bei der Mehrzahl von Autisten feststellt. Sie entwickeln uber die Zeit eine Vielzahl an motorischen und sprachlichen Stereotypien, welche sie repetitiv wiederholen. Auch in den lnteressen verhalten sich viele der Betroffenen stereotyp 12 Oft sind die Themen oder Dinge mit denen sie sich beschaftigen auffallig ungewohnt. Manche der Menschen mit Autismus-Spektrum-Storung besitzen die Veranlagung der lnselbegabung. Dies bedeutet, dass sie sich eine enorme Flille an lnformationen merken konnen, wie beispielweise die Darstellung in dem bekannten Film ,Rainman", in welchem man mit gror..er Bewunderung beobachten kann, wie sich der Darsteller nach einmaligem Lesen den kompletten lnhalt eines Telefonbuches merken kann. Zu den einzelnen Talenten zahlen allerdings auch musikalische und bildnerische Fahigkeiten, wie sie beispielsweise auch bei ON zu beobachten sind. Auf die Wirkung dieser Beschaftigungen geht die Arbeit im spateren Verlauf genauer ein. Resultierend aus den Veranderungsangsten beobachtet man bei Autisten haufig ein stures ,festhalten an nicht funktionalen Gewohnheiten oder Ritualen" 13 Bei der geringsten Veranderung gewohnter Lebensumstande reagieren die Betroffenen auf die unterschiedlichsten Weisen (z.B. Trauer, verbale Aur..erungen, Auto- und Fremdaggression). In mehreren Fallen kommt es sogar zu einem psychischen Zusammenbruch des autistischen Menschen 14 So gab es beispielsweise eine Situation des Klienten ON, in welcher sich die charakteristische Veranderungsangst manifestiert hat. lm Herbst 2017 muss der Fahrer des Betreuten aufgrund einer Baustelle eine ungewohnte Strecke fahren. Ohne dem Klienten mitzuteilen, warum er auf halber Fahrt umkehrt und eine andere Route fahrt, wendel der Fahrer den Wagen und lost bei ON damit einen Wutausbruch aus. ON offnet seinen Sicherheitsgurt und greift den Autofahrer von hinten an. Die ,stereotype[n] motorische[n] Manierismen (schnelle Bewegungen von Handen/ Fingern oder des ganzen Korpers)" 15 sind ebenfalls charakteristisch und ferner bei dem Klienten ON zu finden. Sowohl das Kreisen der Finger und Hande, als auch das Korperschaukeln zahlen zu den Stereotypien, welche zu der Symptomatik seiner Erkrankung gehoren. Schon lange wird vermutet, dass die Klienten diese Bewegungen nicht selbst steuern, sondern von einem Zwang gesteuert werden, welche sie nicht in der Lage sind zu kontrollieren. So beschreibt es auch der autistische Autor Dietmar Zoller:

[...]


1 Vgl. Remschmidt, H. (2012), 5. 14

2 Vgl. Wei, M. (2002), 5. 7

3 Vg l. WMei. ( 2002), S. 14

4 Vgl. Remschmidt, H. (2012), S. 17

5 Vg l. Rem schmidt , H. (2012), S. 16

6 Vg l. Rem schmidt , H. (2012), S. 28

7 Vgl. Remschmidt, H. (2012), S. 28

8 Vgl. Remschmidt, H. (2012), 5. 35

9 Vgl. Remschmidt, H. (2012), 5. 35

10 Vgl. Remschmidt, H. (2012), 5. 36

11 Vgl. Remschmidt, H. (2012), 5. 37

12 Vgl. Hansen, B. (2001), 5. 15

13 Vgl. Wei, M. (2002), 5. 17

14 Vgl. Hansen, B. (2001), 5. 15

15 Vgl. Hansen, B. (2001), 5. 15

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Autismus-Spektrum-Störung. Stereotype Verhaltensweisen, Auto- und Fremdaggression
Untertitel
Soziale Interaktionen innerhalb einer Bezugsgruppe
Note
2,4
Autor
Jahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V463069
ISBN (eBook)
9783668922969
ISBN (Buch)
9783668922976
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Autismus, Behinderung, Soziale Arbeit, Interaktion, Aggression
Arbeit zitieren
Tabea Seefeldt (Autor), 2018, Autismus-Spektrum-Störung. Stereotype Verhaltensweisen, Auto- und Fremdaggression, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463069

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