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Klaus Pranges Kritik an der Erziehungswissenschaft. Das Zeigen als Form seines pädagogischen Handelns

Titel: Klaus Pranges Kritik an der Erziehungswissenschaft. Das Zeigen als Form seines pädagogischen Handelns

Hausarbeit , 2015 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Kevin Weiland (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Hausarbeit befasst sich mit Klaus Pranges Kritik an der Erziehungswissenschaft und seinem alternativen Verständnis von Erziehung als pädagogisches Handeln durch Zeigen.

Zu Beginn der Arbeit wird daher näher betrachtet, welche Kritik Prange an der Erziehungswissenschaft übt. Zuerst wird aufgezeigt, welche Problematik er darin sieht, dass es eine große Vielfalt der Erziehungsbegriffe gibt, danach was er davon hält, dass die Erziehung an Zentralität in der Pädagogik verliert und schließlich seine Kritik an der Vernachlässigung der Formen des pädagogischen Handelns dargestellt.

Im Folgenden soll kurz seine Operative Pädagogik betrachtet werden. Anschließend wird dann geklärt, wie er den Sachverhalt der Erziehung sieht, indem zuerst die Ziele der Erziehung, dann die Pädagogische Differenz und folgend die Unsicherheit der Erziehung geklärt werden, bevor auf das pädagogische Handeln und Erziehen selbst eingegangen wird.

Nach dem dies betrachtet wurde, wird dann das Zeigen als die Grundform des pädagogischen Handelns in allgemeiner Weise und in seinen vier Varianten beschrieben werden. Abschließend wird das Lernen in pädagogischer Hinsicht näher erläutert und die Ergebnisse zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kritik Klaus Pranges an .der Vielfalt der Erziehungsbegriffe

2.1 Kritik Pranges an dem Verlust der Zentralität der Erziehung

2.2 Kritik Pranges an der Vernachlässigung der Formen des pädagogischen Handelns

3. Operative Pädagogik

4. Erziehung für Klaus Prange

4.1 Ziel der Erziehung

4.2 Pädagogische Differenz

4.3 Unsicherheit der Erziehung

4.4 Pädagogisches Handeln/Erziehen

4.4.1 Das Zeigen

4.4.1.1 Das ostensive Zeigen: die Übung

4.4.1.2 Das repräsentative Zeigen: die Darstellung

4.4.1.3 Das direktive Zeigen: die Aufforderung

4.4.1.4 Das reaktive Zeigen: Das Rückmelden

4.5 Das Lernen

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit Klaus Pranges pädagogischem Ansatz auseinander, der die Unübersichtlichkeit der modernen Erziehungswissenschaft durch die Etablierung eines zentralen Erziehungsbegriffs – fundiert auf der basalen Operation des Zeigens – ordnen möchte. Ziel ist es, die Eigenlogik des pädagogischen Handelns präzise zu definieren und von anderen Disziplinen abzugrenzen.

  • Kritik an der Begriffspluralität und dem Zentralitätsverlust der Erziehung
  • Die Konzeption der Operativen Pädagogik als Handlungsbeschreibung
  • Das pädagogische Zeigen als Grundform des Erziehens
  • Die Differenz zwischen Erziehung und Lernen
  • Differenzierung in vier Zeigevarianten (ostensiv, repräsentativ, direktiv, reaktiv)

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Das Zeigen

In der alltäglichen erzieherischen Praxis trifft man seltener auf die grundlegenden Formen des pädagogischen Handelns, sondern eher auf die komplexen Formen. Der Grund dafür ist, dass das erzieherische Handeln oftmals in andere Tätigkeiten eingebettet ist und so primär eigentlich andere Absichten verfolgt werden. Daraus folgt für das Erziehen, dass es sich so nur schwer begrifflich erfassen lässt. Daher möchte Prange die prinzipielle Eigenart des pädagogischen Handelns klar ausweisen, indem er behauptet, dass es genau eine Grundform des Erziehens gibt, die in in jeder pädagogischen Situation enthalten ist und beim Erziehen gegeben sein muss. Diese Grundform stellt für ihn das Zeigen dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Orientierungsschwierigkeiten von Studierenden aufgrund der Fülle unklarer Erziehungsbegriffe und führt in die Arbeit von Klaus Prange ein.

2. Kritik Klaus Pranges an .der Vielfalt der Erziehungsbegriffe: Dieses Kapitel analysiert Pranges Vorwurf, dass der Erziehungswissenschaft durch ihre Begriffsvielfalt und die Vernachlässigung des erzieherischen Kerns an Zentralität fehlt.

2.1 Kritik Pranges an dem Verlust der Zentralität der Erziehung: Hier wird dargelegt, warum Erziehung für Prange das zentrale Thema bleiben muss und wie andere Disziplinen dieses Ziel verwässern.

2.2 Kritik Pranges an der Vernachlässigung der Formen des pädagogischen Handelns: Es wird kritisiert, dass das tatsächliche pädagogische Handeln gegenüber anderen Fragestellungen in den Hintergrund gedrängt wird.

3. Operative Pädagogik: Dieses Kapitel stellt den operativen Ansatz vor, der das pädagogische Handeln als eine auf Zeigen basierende Grundoperation beschreibt.

4. Erziehung für Klaus Prange: Ein systematischer Durchgang durch Pranges Begriffsbestimmung der Erziehung, inklusive ihrer Ziele und Strukturen.

4.1 Ziel der Erziehung: Die Mündigkeit wird als zentrales Ziel der Erziehung definiert, wobei sich die Erziehung bei Erreichen dieses Ziels selbst überflüssig macht.

4.2 Pädagogische Differenz: Es wird die notwendige theoretische Unterscheidung zwischen Erziehen und Lernen getroffen.

4.3 Unsicherheit der Erziehung: Das Technologiedefizit wird eingeführt, um zu verdeutlichen, dass Erziehung nicht linear erfolgreich sein muss.

4.4 Pädagogisches Handeln/Erziehen: Die Definition von Erziehung als Handeln, das sich auf Lernen bezieht, steht hier im Fokus.

4.4.1 Das Zeigen: Dieses Kapitel begründet das Zeigen als die unumgängliche Grundform jeder pädagogischen Situation.

4.4.1.1 Das ostensive Zeigen: die Übung: Erläutert die Form des Zeigens durch Einübung von Routinen.

4.4.1.2 Das repräsentative Zeigen: die Darstellung: Beschreibt die Vermittlung von Weltsichten mittels Zeichen und Symbolen.

4.4.1.3 Das direktive Zeigen: die Aufforderung: Analysiert die Form der Aufforderung zur Selbsttätigkeit.

4.4.1.4 Das reaktive Zeigen: Das Rückmelden: Behandelt Lob und Tadel als Formen der pädagogischen Reaktion auf Lernprozesse.

4.5 Das Lernen: Dieses Kapitel beschreibt das Lernen als notwendige, aber elementarere Betriebsprämisse der Erziehung.

5. Resümee: Eine zusammenfassende Synthese der gesamten Argumentation.

Schlüsselwörter

Erziehungswissenschaft, Klaus Prange, Operative Pädagogik, pädagogisches Handeln, Zeigen, pädagogische Differenz, Mündigkeit, Lernen, Zeigestruktur, Didaktik, Erziehungsbegriff, Kommunikation, Artikulation, pädagogische Praxis, Erziehungstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Kritik des Pädagogen Klaus Prange an der modernen Erziehungswissenschaft und stellt seinen Vorschlag einer „Operativen Pädagogik“ vor.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Problematik des Erziehungsbegriffs, die Struktur pädagogischen Handelns, die Differenz zwischen Erziehen und Lernen sowie die Grundform des Zeigens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Pranges Argumentation für eine klar definierte, handlungsorientierte Pädagogik nachzuvollziehen, die sich auf das „Zeigen“ als zentrales Merkmal stützt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit ist eine systematische Auseinandersetzung mit der Fachliteratur von Klaus Prange und dessen Mitarbeitern, um eine theoretische Fundierung für das Erziehungshandeln aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Kritik an der aktuellen Disziplin, die Einführung der Operativen Pädagogik sowie die detaillierte Analyse der Zeigeformen und des Lernbegriffs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Erziehung, Zeigen, pädagogische Differenz, Mündigkeit, Operative Pädagogik und die vier Varianten des Zeigens.

Warum hält Prange das Lernen für eine „Betriebsprämisse“?

Prange betrachtet Lernen als eine natürliche Voraussetzung, die dem pädagogischen Handeln zwar vorgegeben ist, jedoch vom Erziehen klar unterschieden werden muss, um die pädagogische Differenz zu wahren.

Was unterscheidet das „ostensive Zeigen“ vom „repräsentativen Zeigen“?

Während das ostensive Zeigen direktes Üben und körperliche Nähe erfordert (z.B. im Alltag), nutzt das repräsentative Zeigen Medien wie Sprache oder Bilder, um dem Zögling die Welt indirekt darzustellen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Klaus Pranges Kritik an der Erziehungswissenschaft. Das Zeigen als Form seines pädagogischen Handelns
Hochschule
Universität Augsburg
Veranstaltung
Grundfragen pädagogischen Denkens und Handelns
Note
1,0
Autor
Kevin Weiland (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V463487
ISBN (eBook)
9783668923225
ISBN (Buch)
9783668923232
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klaus Prange das Zeigen Erziehungswissenschaft Erziehungsbegriff
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kevin Weiland (Autor:in), 2015, Klaus Pranges Kritik an der Erziehungswissenschaft. Das Zeigen als Form seines pädagogischen Handelns, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463487
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Leseprobe aus  19  Seiten
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