Selbsthilfegruppen sind ein elementarer Bestandteil unserer Gesellschaft und somit in ein komplexes Hilfesystem integriert. Selbsthilfe als Grundgedanke steht für die Bewältigung von Problemen unter Betroffenen (Krankheit, Verlust einer nahestehenden Person, Drogen- oder Alkoholsucht u.ä.). Die Mitglieder von Selbsthilfegruppen reden über ihre Geschichte, über ihre Erlebnisse, über ihre Probleme und Gefühle. Sie sehen, dass es anderen ähnlich geht und dass sie nicht alleine sind. In der heutigen Zeit werden Fachkräfte (z.B. SozialarbeiterInnen, TherapeutInnen) nicht mehr zwingend aus einer Selbsthilfegruppe ausgeschlossen, Selbsthilfegruppen sind also zu einem Arbeitsfeld im Sozialwesen geworden.
Die folgende Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Definition von Selbsthilfe, mit der geschichtlichen Entwicklung von Selbsthilfegruppen und ihren Wirkungen. Im Speziellen geht es in der Ausarbeitung um den Zusammenhang „Selbsthilfe in der Drogensucht“ und an welchen Stellen/Zeitpunkten Selbsthilfe hier sinnvoll sein kann. Ein konkretes Beispiel soll die Praxis von Selbsthilfe(gruppen) verdeutlichen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Allgemein
- Definition Selbsthilfe/Selbsthilfegruppe
- Ziel und Zweck
- Historie/Entwicklung der Selbsthilfe
- Wirksamkeit von Selbsthilfegruppen
- Drogen und Selbsthilfe
- Was sind Drogen?
- Der Weg aus der Drogensucht
- Geschichte der Selbsthilfe in der Suchtkrankenhilfe (Deutschland)
- Ziel, Prinzip und Funktion der Sucht-Selbsthilfe
- Selbsthilfe von Drogenabhängigen - Das Beispiel PAUKE
- Auszug aus einem Interview mit der Selbsthilfegruppe PAUKE
- Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Selbsthilfe, insbesondere im Kontext von Drogensucht. Sie beleuchtet die Definition und Entwicklung von Selbsthilfegruppen, ihre Wirksamkeit und ihren konkreten Einsatz in der Suchtkrankenhilfe. Dabei wird das Beispiel der Selbsthilfegruppe PAUKE herangezogen, um die Praxis von Selbsthilfegruppen zu verdeutlichen.
- Definition und Geschichte von Selbsthilfegruppen
- Zielsetzung und Wirksamkeit von Selbsthilfegruppen
- Der Zusammenhang zwischen Selbsthilfe und Drogensucht
- Praxisbeispiel der Selbsthilfegruppe PAUKE
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Relevanz von Selbsthilfegruppen in der Gesellschaft dar und skizziert ihren Einsatz in der Bewältigung von verschiedenen Problemen, darunter auch Drogenabhängigkeit.
- Allgemein: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Selbsthilfe und Selbsthilfegruppe, erläutert deren Zielsetzung und Zweck sowie ihre historische Entwicklung. Weiterhin werden die nachgewiesenen Wirkungen von Selbsthilfegruppen dargestellt.
- Drogen und Selbsthilfe: Dieses Kapitel beleuchtet den Zusammenhang zwischen Drogenabhängigkeit und Selbsthilfe. Es befasst sich mit der Entstehung von Drogensucht, dem Weg aus der Abhängigkeit und der Geschichte der Selbsthilfe in der Suchtkrankenhilfe in Deutschland. Es werden die Funktionsweise und das Ziel von Selbsthilfegruppen im Kontext der Drogenabhängigkeit erklärt und das Beispiel der Selbsthilfegruppe PAUKE wird vorgestellt.
Schlüsselwörter
Selbsthilfe, Selbsthilfegruppe, Drogensucht, Suchtkrankenhilfe, PAUKE, Geschichte, Wirksamkeit, Zielsetzung, Praxisbeispiel, Interview.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel von Selbsthilfegruppen bei Drogensucht?
Das Ziel ist die Bewältigung der Sucht durch den Austausch mit anderen Betroffenen, das Erfahren von Solidarität und das gemeinsame Erarbeiten von Wegen aus der Abhängigkeit.
Was ist die Besonderheit der Selbsthilfegruppe PAUKE?
PAUKE dient in der Arbeit als konkretes Praxisbeispiel für die Sucht-Selbsthilfe in Deutschland und zeigt auf, wie Betroffene sich gegenseitig im Alltag unterstützen.
Wie hat sich die Selbsthilfe historisch entwickelt?
Selbsthilfe entwickelte sich von informellen Treffen hin zu einem festen Bestandteil des Sozialwesens, wobei heute oft auch Fachkräfte wie Sozialarbeiter in die Gruppenarbeit integriert sind.
Warum ist der Austausch mit anderen Betroffenen so wirksam?
Betroffene fühlen sich in der Gruppe nicht mehr allein mit ihrem Problem. Das Teilen ähnlicher Erlebnisse und Gefühle schafft eine entlastende Atmosphäre und stärkt die Motivation zur Abstinenz.
An welchen Stellen im Entzug ist Selbsthilfe sinnvoll?
Selbsthilfe kann sowohl begleitend zu einer Therapie als auch in der Nachsorge nach einem klinischen Entzug entscheidend sein, um Rückfälle zu vermeiden.
Sind Fachkräfte in modernen Selbsthilfegruppen ausgeschlossen?
Früher waren Selbsthilfegruppen oft rein laienbasiert. Heute werden Sozialarbeiter oder Therapeuten häufiger einbezogen, was die Selbsthilfe zu einem professionellen Arbeitsfeld gemacht hat.
- Citation du texte
- Alexandra Schmidt (Auteur), 2004, Selbsthilfe in der Drogensucht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46359