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Selbsthilfe in der Drogensucht

Title: Selbsthilfe in der Drogensucht

Term Paper , 2004 , 18 Pages , Grade: gut

Autor:in: Alexandra Schmidt (Author)

Social Work
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Selbsthilfegruppen sind ein elementarer Bestandteil unserer Gesellschaft und somit in ein komplexes Hilfesystem integriert. Selbsthilfe als Grundgedanke steht für die Bewältigung von Problemen unter Betroffenen (Krankheit, Verlust einer nahestehenden Person, Drogen- oder Alkoholsucht u.ä.). Die Mitglieder von Selbsthilfegruppen reden über ihre Geschichte, über ihre Erlebnisse, über ihre Probleme und Gefühle. Sie sehen, dass es anderen ähnlich geht und dass sie nicht alleine sind. In der heutigen Zeit werden Fachkräfte (z.B. SozialarbeiterInnen, TherapeutInnen) nicht mehr zwingend aus einer Selbsthilfegruppe ausgeschlossen, Selbsthilfegruppen sind also zu einem Arbeitsfeld im Sozialwesen geworden.
Die folgende Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Definition von Selbsthilfe, mit der geschichtlichen Entwicklung von Selbsthilfegruppen und ihren Wirkungen. Im Speziellen geht es in der Ausarbeitung um den Zusammenhang „Selbsthilfe in der Drogensucht“ und an welchen Stellen/Zeitpunkten Selbsthilfe hier sinnvoll sein kann. Ein konkretes Beispiel soll die Praxis von Selbsthilfe(gruppen) verdeutlichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Allgemein

2.1 Definition Selbsthilfe/Selbsthilfegruppe

2.2 Ziel und Zweck

2.3 Historie/Entwicklung der Selbsthilfe

2.4 Wirksamkeit von Selbsthilfegruppen

3 Drogen und Selbsthilfe

3.1 Was sind Drogen?

3.2 Der Weg aus der Drogensucht

3.3 Geschichte der Selbsthilfe in der Suchtkrankenhilfe (Deutschland)

3.4 Ziel, Prinzip und Funktion der Sucht-Selbsthilfe

3.5 Selbsthilfe von Drogenabhängigen – Das Beispiel PAUKE

3.6 Auszug aus einem Interview mit der Selbsthilfegruppe PAUKE

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Selbsthilfegruppen als ergänzendes Element im Hilfesystem für Drogenabhängige. Sie erforscht, inwieweit der Austausch unter Betroffenen zur Bewältigung der Suchtproblematik sowie zur sozialen Wiedereingliederung nach einer stationären Therapie beitragen kann.

  • Definition und geschichtliche Entwicklung der Selbsthilfe
  • Wirksamkeit und therapeutische Aspekte von Selbsthilfegruppen
  • Die Rolle der Selbsthilfe bei der Überwindung der Drogensucht
  • Praxisbeispiel: Die Arbeit der Selbsthilfeinitiative PAUKE
  • Verhältnis zwischen professioneller Therapie und ehrenamtlicher Selbsthilfe

Auszug aus dem Buch

3.5 Selbsthilfe von Drogenabhängigen – Das Beispiel PAUKE

PAUKE ist ein Zusammenschluss von ehemaligen Drogenabhängigen und Nicht-Abhängigen (auch Therapeuten) und steht für: Projekte – Arbeit – Umwelt – Kommunikation – Eingliederungshilfe (vgl. Koch 1986, S. 37ff).

Gerade junge Menschen suchen zunehmend nach eigenen Handlungsräumen, um ihre Probleme und Fragen gemeinsam mit anderen bewältigen zu können und sich verantwortlich an der Gestaltung der direkten Umwelt zu beteiligen. Die Selbsthilfeinitiative PAUKE in Bonn hat sich zum primären Ziel gesetzt, ehemalige Drogenabhängige zu unterstützen und ihr Engagement zu fördern. Fast alle Mitglieder sind ehemalige Suchtmittelkranke, die eine stationäre Entwöhnung erfolgreich beendet haben. Menschen, die wissen wie schwer es ist, nach der Therapie in die Normalität, also in ein Leben ohne Drogen einzutreten, denn – „Ein Drogenabhängiger lebt meist jahrelang in einem sozialen Leerraum. Seinen Tagesablauf bestimmt die Droge.“ (Koch, S. 38)

Um anderen auf diesem Weg zu helfen, haben sich 1982 ehemalige Suchtmittelkranke zusammengeschlossen und die Selbsthilfegruppe PAUKE gegründet:

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass die Probleme erst nach der Therapie auf uns zukommen. In der Therapie sind wir in erster Linie damit beschäftigt, clean zu bleiben. Draußen müssen wir uns damit beschäftigen, ein lebenswertes Leben aufzubauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Selbsthilfegruppen als Teil des sozialen Hilfesystems ein und umreißt den Fokus der Arbeit auf die Drogensucht.

2 Allgemein: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Selbsthilfe, beleuchtet deren historische Wurzeln und analysiert die nachgewiesene Wirksamkeit von Gruppenangeboten.

3 Drogen und Selbsthilfe: Dieser Hauptteil verknüpft die theoretischen Grundlagen der Suchthilfe mit praktischen Anwendungen und stellt das Beispiel der Selbsthilfeinitiative PAUKE vor.

4 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Selbsthilfegruppen eine essenzielle Ergänzung zur professionellen Therapie darstellen, um Betroffene bei der langfristigen Abstinenz und sozialen Integration zu unterstützen.

Schlüsselwörter

Selbsthilfe, Selbsthilfegruppe, Drogensucht, Suchtkrankenhilfe, Therapievorbereitung, Entgiftung, Entwöhnung, PAUKE, Nachsorge, soziale Integration, Abstinenz, Suchtprävention, psychosoziale Kompetenz, Krisenberatung, Betroffenenhilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und Bedeutung von Selbsthilfegruppen für Menschen, die von Drogensucht betroffen sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Definition der Selbsthilfe, ihre historische Entwicklung, die Wirksamkeit therapeutischer Gruppen und die praktische Umsetzung in der Drogennachsorge.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Selbsthilfe als ergänzende Hilfeform neben staatlichen oder professionellen Institutionen zur Stabilisierung ehemals Drogenabhängiger beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die durch ein konkretes Praxisbeispiel (PAUKE) und einen Interviewauszug illustriert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis der Selbsthilfe und die spezifische Anwendung im Bereich der Suchthilfe, inklusive eines Fallbeispiels für die Arbeit nach der Therapie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbsthilfe, Drogensucht, soziale Integration, Abstinenz und Nachsorge bestimmt.

Was macht das Beispiel der Initiative PAUKE so besonders?

PAUKE setzt an der kritischen Phase nach der stationären Entwöhnung an und unterstützt ehemalige Abhängige dabei, durch Selbstorganisation und sinnstiftende Projekte (wie ein Kultur-Café) den Weg zurück in ein geregeltes Leben zu finden.

Warum wird im Interview betont, dass die Hilfe "auf Augenhöhe" stattfindet?

Die Befragten unterstreichen, dass der gegenseitige Austausch zwischen Betroffenen ohne die hierarchischen Strukturen einer klassischen Therapieeinrichtung entscheidend ist, um Ängste abzubauen und Rückfälle zu verhindern.

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Details

Title
Selbsthilfe in der Drogensucht
College
University of Applied Sciences Düsseldorf
Grade
gut
Author
Alexandra Schmidt (Author)
Publication Year
2004
Pages
18
Catalog Number
V46359
ISBN (eBook)
9783638435642
Language
German
Tags
Selbsthilfe Drogensucht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Schmidt (Author), 2004, Selbsthilfe in der Drogensucht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46359
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