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Kann paraverbale Kommunikation die Glaubwürdigkeit beeinflussen?

Titel: Kann paraverbale Kommunikation die Glaubwürdigkeit beeinflussen?

Bachelorarbeit , 2017 , 74 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marcus Ruckh (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Eines der größten Bedenken der Menschen besteht seit jeher darin, Aussagen anderer Personen fälschlicherweise zu glauben beziehungsweise eine Person ungerechtfertigterweise als glaubwürdig einzustufen. Die soziale Kommunikation bietet großen Spielraum für Täuschungen und somit für Zweifel an der Glaubwürdigkeit anderer Personen. Wen halten wir weshalb für glaubwürdig? Die folgende Arbeit soll beleuchten, inwiefern paraverbale Kommunikation sich auf die Glaubwürdigkeit einer Person auswirken kann.

Glaubwürdigkeit ist ein Begriff, der in den unterschiedlichsten Situationen verwendet wird, während paraverbale Kommunikation vorerst weniger geläufig erscheint. In dieser Arbeit wird eine Kombination dieser zwei Felder geschaffen und auf Zusammenhänge überprüft. Dazu werden beide Forschungsfelder präsentiert und relevante Ergebnisse dargestellt. Hierzu wird definiert, was Menschen glaubwürdig erscheinen lässt und auch auf Täuschungsverhalten eingegangen. Des Weiteren wird die paraverbale Kommunikation erklärt und in Zusammenhang mit Glaubwürdigkeit unter Berücksichtigung der Persönlichkeit gesetzt.

Anschließend wird eine Studie durchgeführt, die den direkten Zusammenhang zwischen Glaubwürdigkeit und paraverbaler Kommunikation untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil

2.1 Glaubwürdigkeit

2.1.1 Definition und Glaubwürdigkeitsforschung

2.1.2 Persuasions- und Einstellungsforschung

2.1.3 Glaubwürdigkeitsattribution

2.1.4 Erzwungene Glaubwürdigkeit: Das Aufdecken von Täuschungen

2.2 Paraverbale Kommunikation

2.2.1 Begriffserklärung im Zusammenhang mit Prosodie

2.2.2 Einfluss in der Kommunikation

2.3 Glaubwürdigkeit als paraverbales Persönlichkeitskonzept

2.3.1 Paraverbale Kommunikation und Persönlichkeit

2.3.2 Persönlichkeit & Glaubwürdigkeit

2.3.3 Glaubwürdigkeit & Paraverbale Kommunikation

3. Empirischer Teil

3.1 Methodik

3.1.1 Konzeption der Studie

3.1.2 Konzeption der Fragen

3.1.3 Durchführungsmethodik

3.1.4 Auswertungsmethodik

3.2 Hypothesen

4. Ergebnisse

4.1 Beschreibung der Stichprobe

4.2 Deskriptive Ergebnisse

4.3 Zusammenfassung und Interpretation

5. Ableitung von Verhandlungspotentialen

6. Fazit & Ausblick

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Glaubwürdigkeit einer Person und ihrer paraverbalen Kommunikation, um daraus Verhandlungspotenziale abzuleiten. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, inwiefern paraverbale Merkmale (wie Stimmeigenschaften) bei Rezipienten dazu führen, einer Person Glaubwürdigkeit zuzuschreiben, und welche Rolle dabei Persönlichkeitseigenschaften als Bindeglied spielen.

  • Grundlagen der Glaubwürdigkeitsforschung und Einstellungsbildung
  • Analyse paraverbaler Kommunikation und deren Einfluss auf die Wahrnehmung
  • Die Rolle der Persönlichkeit als Bindeglied in der Kommunikation
  • Empirische Untersuchung mittels Fragebogen zur Ermittlung relevanter Stimmeigenschaften
  • Ableitung taktischer Handlungsempfehlungen für Verhandlungssituationen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Definition und Glaubwürdigkeitsforschung

Um zu Beginn „Glaubwürdigkeit“ kurz und prägnant zu definieren, kann sie „als prinzipielle Bereitschaft […], Botschaften eines bestimmten Objektes als zutreffend zu akzeptieren und bis zu einem gewissen Grad in das eigene Meinungs- und Einstellungsspektrum zu übernehmen“ (Wirth 1999: 55) verstanden werden.

Hinzuzufügen ist im Vorfeld, dass der Begriff „Glaubwürdigkeit“ an sich in jeder Studie variiert und auch die Dimensionen, anhand welcher der Begriff gemessen wird, sich dahingehend ebenso unterscheiden (Gaziano und McGrath 1986: 452; West 1994: 160; Wirth 1999: 48). Dementsprechend stößt dieser Begriff seit Jahren auf Herausforderungen in der Wissenschaft, angesichts einer einheitlichen Definition begleitet von der Frage, welche Faktoren beziehungsweise Dimensionen zur Erfassung des Begriffes, helfen würden ihm eine Vereinheitlichung zuschreiben zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Relevanz von Glaubwürdigkeit und paraverbaler Kommunikation als zwei miteinander verknüpfte Forschungsfelder.

2. Theoretischer Teil: Detaillierte Darstellung der wissenschaftlichen Grundlagen zu Glaubwürdigkeit, paraverbaler Kommunikation und deren Verbindung durch Persönlichkeitsmerkmale.

3. Empirischer Teil: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Konzeption des Fragebogens und der Methodik zur Datenerhebung und -auswertung.

4. Ergebnisse: Präsentation der deskriptiven Daten der Stichprobe und der statistischen Auswertung der Hypothesen.

5. Ableitung von Verhandlungspotentialen: Verknüpfung der Theorie mit den Studienergebnissen, um konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis zu formulieren.

6. Fazit & Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse und Einordnung des Themas in den Kontext der sozialen Kommunikation.

Schlüsselwörter

Glaubwürdigkeit, paraverbale Kommunikation, Einstellungsforschung, Attribution, Täuschungsverhalten, Prosodie, Persönlichkeitskonzept, Fünf-Faktoren Modell, Forschungsdesign, quantitative Befragung, Verhandlungspotentiale, Selbstpräsentation, Stimmeigenschaften, Kommunikation, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Menschen die Glaubwürdigkeit einer Person anhand deren paraverbaler Kommunikation (Stimmeigenschaften) beurteilen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Felder sind Glaubwürdigkeit, paraverbale Kommunikation, Einstellungsforschung und die Rolle von Persönlichkeitsmerkmalen in der Kommunikation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie paraverbale Signale dazu führen, dass Personen als glaubwürdig wahrgenommen werden, um daraus Potentiale für Verhandlungssituationen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor verwendet ein quantitatives Forschungsdesign und führt eine eigene Umfrage mittels eines selbstkonzipierten Fragebogens durch, der statistisch via SPSS ausgewertet wurde.

Was behandelt der theoretische Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil erläutert Definitionen von Glaubwürdigkeit, Kommunikationsmodelle wie den Yale-Ansatz und das Elaboration Likelihood Model sowie die Verbindung von Persönlichkeitseigenschaften zur Stimme.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind Glaubwürdigkeit, paraverbale Kommunikation, Attribution, Stimmeigenschaften und Selbstpräsentation.

Warum spielt das Fünf-Faktoren Modell eine Rolle?

Das Modell dient als theoretische Grundlage, um die Persönlichkeit der beurteilten Person in Bezug zu den wahrgenommenen Stimmeigenschaften zu setzen.

Was bedeutet das "Overhearing-Paradigma" im Kontext der Arbeit?

Es wird als Methode zur Untersuchung von Beeinflussungsabsichten genannt, bei der Probanden eine Konversation scheinbar unbeabsichtigt mithören, um die Glaubwürdigkeit des Sprechers neutraler zu bewerten.

Ende der Leseprobe aus 74 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kann paraverbale Kommunikation die Glaubwürdigkeit beeinflussen?
Hochschule
EBC Hochschule Stuttgart
Note
1,3
Autor
Marcus Ruckh (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
74
Katalognummer
V463666
ISBN (eBook)
9783668921511
ISBN (Buch)
9783668921528
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie Wirtschaft Wirtschaftspsychologie Glaubwürdigkeit Parasprache paraverbale Kommunikation Vertrauenswürdigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcus Ruckh (Autor:in), 2017, Kann paraverbale Kommunikation die Glaubwürdigkeit beeinflussen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463666
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  74  Seiten
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