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Demenz. Analyse und Prognose der Pflegebedürftigkeit in Deutschland

Titel: Demenz. Analyse und Prognose der Pflegebedürftigkeit in Deutschland

Hausarbeit , 2017 , 54 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Susann Schultz (Autor:in)

Gesundheit - Public Health
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Pflegebedürftigkeit in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Demenz. Es wird der Frage nachgegangen wie sich die Pflegebedürftigkeit und Demenz prognostisch entwickeln. Hierbei wird insbesondere auf die Entwicklung der Kosten, der Pflegeeinrichtungen, der Beschäftigten in diesen sowie der Leistungsbezieher der sozialen Pflegeversicherung eingegangen. Zusätzlich erfolgt eine Beschreibung der derzeitigen Situation von Demenz in Deutschland in Hinblick auf die Bundesländer, das Alter und das Geschlecht. Ziel ist es, einen Überblick über die Entwicklung dieser vorweg benannten Bereiche zu geben, sodass Folgen für die Entwicklung in der Zukunft abgeleitet werden können.

Die Fragestellungen werden mit Hilfe einer umfassenden Datenrecherche, anschließenden deskriptiven Beschreibungen und Regressionsanalysen aufbereitet.

Im Ergebnis steigt die Anzahl der Leistungsbezieher der sozialen Pflegeversicherung im prognostizierten Zeitraum, ebenso wie die Kosten, die Anzahl der Pflegeeinrichtungen sowie die Anzahl der Beschäftigten in diesen Einrichtungen. Die Anzahl Demenzkranker wird einhergehend mit der Zunahme der Pflegebedürftigen ebenfalls steigen, beziehungsweise sich laut Aussagen der Literatur alle 20 Jahre verdoppeln.

Das Gesundheitswesen wird durch die steigende Anzahl Pflegebedürftiger stärker belastet. Dieser Entwicklung muss entgegengewirkt werden. Beispielsweise kann die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien, sowie die Förderung der Eigenständigkeit bis ins hohe Alter dazu ihren Beitrag leisten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Pflegebedürftigkeit

2.1 Definition Pflegebedürftigkeit

2.2 Pflegestufen

3 Demenz

3.1 Definition Demenz

3.2 Formen der Demenz

3.3 Diagnose der Demenz

3.4 Therapie bei Demenz

3.5 Epidemiologie

4 Zusammenhang zwischen Pflegebedürftigkeit und Demenz

4.1 Inzidenz von Demenz und Pflege – was kommt zuerst?

4.2 Besonderheiten der Pflegebedürftigkeit von Demenz

4.3 Zusammenhang zwischen Demenz und Pflegekosten

5 Forschungsfrage

6 Methode

6.1 Datengrundlage

6.2 Methodisches Vorgehen

6.3 Hypothesen

7 Ergebnisse

7.1 Entwicklung der Pflegebedürftigkeit

7.1.1 Entwicklung der Zahl der Leistungsbezieher

7.1.2 Zahl der Leistungsbezieher nach Pflegestufe

7.2 Entwicklung der Pflegeeinrichtungen

7.2.1 Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen

7.2.2 Pflegeeinrichtungen unterschieden nach Pflegearten

7.2.3 Pflegeeinrichtungen nach Bundesländern

7.3 Entwicklung der Beschäftigten in den Pflegeeinrichtungen

7.4 Entwicklung der Leistungsausgaben

7.5 Entwicklung der Demenz

7.5.1 Demenzerkrankte nach Alter und Geschlecht

7.5.2 Demenzerkrankte nach Bundesland und Alter

8 Diskussion

9 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die prognostische Entwicklung der Pflegebedürftigkeit in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Demenzerkrankungen, um die zukünftige Belastung des Gesundheitswesens und die daraus resultierenden Anforderungen an Pflegeinfrastruktur und Personal abzuleiten.

  • Analyse der demografischen Veränderungen und deren Einfluss auf die Pflege.
  • Prognose der Leistungsbezieher, Pflegeeinrichtungen und Beschäftigten in der Pflege.
  • Untersuchung der Kostenentwicklung in der sozialen Pflegeversicherung.
  • Deskriptive Bestandsaufnahme der Demenzsituation in Deutschland nach Alter, Geschlecht und Bundesländern.

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition Demenz

Der Begriff Demenz setzt sich aus den lateinischen Worten „de“ für fehlend und „mens“ für Geist zusammen, woraus sich die Übersetzung „Weg vom Geist“ oder „fehlender Geist“ ergibt (Vgl. BMG 2016 A, o. S.). Die Demenz wird als ein „...Syndrom als Folge einer meist chronischen oder fortschreitenden Krankheit des Gehirns mit Störung vieler höherer kortikaler Funktionen, einschließlich Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache, Sprechen und Urteilsvermögen im Sinne der Fähigkeit zur Entscheidung“ nach ICD-10 definiert (Vgl. DIMDI 2013, o. S.). Bestehen diese Funktionsstörungen länger als sechs Monate, kann die Diagnosestellung Demenz erfolgen.

Die Demenz zählt zu der Gruppe der psychischen Erkrankungen. Hierbei tritt eine Persönlichkeitsveränderung auf, die sich kennzeichnet durch den Verlust von geistigen, kognitiven und intellektuellen Fähigkeiten (Vgl. Schoppmeyer 2011, S. 237). Das Bewusstsein wird dadurch nicht getrübt, jedoch kann es zu Veränderungen der emotionalen Kontrolle, der Motivation oder des Sozialverhaltens führen (Vgl. DIMDI 2013, o. S.). Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung erkennen Betroffene ihre Angehörigen nicht mehr, haben einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus und verlieren ihre Alltagskompetenzen, wodurch ein hoher und anspruchsvoller Versorgungsaufwand entsteht (Menche 2003, S. 161). Das Gefühlsleben sowie die Erlebnisfähigkeit der Betroffenen bleibt bis zum Tod, der nach 7-9 Jahren eintritt, erhalten. (Vgl. BMG 2016 B, o. S.; Menche 2003, S. 161). Da Demenzkranke im Spätstadium bettlägerig werden, erhöht sich das Risiko einer Infektion, was häufig den Tod an einer Lungenentzündung zur Folge hat (Vgl. BMG 2016 B, o. S.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel in Deutschland als zentrale Herausforderung für das Sozialversicherungswesen und die künftige Pflegeplanung.

2 Pflegebedürftigkeit: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Pflegebedürftigkeit im rechtlichen Kontext und erläutert die Struktur der Pflegestufen.

3 Demenz: Hier werden Definitionen, verschiedene Formen, Diagnosewege, Therapiemöglichkeiten sowie epidemiologische Fakten zu Demenzerkrankungen dargelegt.

4 Zusammenhang zwischen Pflegebedürftigkeit und Demenz: Dieses Kapitel analysiert das Risiko einer durch Demenz verursachten Pflegebedürftigkeit und die damit verbundenen höheren Kosten sowie pflegerischen Herausforderungen.

5 Forschungsfrage: Die Forschungsfrage konzentriert sich auf die prognostische Entwicklung der Pflegebedürftigkeit unter Berücksichtigung der Demenzproblematik.

6 Methode: Es wird das methodische Vorgehen beschrieben, insbesondere die Datengrundlage sowie die Anwendung von Regressionsanalysen zur Prognoseerstellung.

7 Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die statistischen Auswertungen und Prognosen zur Zahl der Leistungsbezieher, Pflegeeinrichtungen, Beschäftigten, Kosten und Demenzprävalenz.

8 Diskussion: Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse im Kontext des demografischen Wandels und validiert die aufgestellten Hypothesen.

9 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Belastung für das Gesundheitswesen zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige Vorkehrungen, etwa durch den Einsatz von Kommunikationstechnologien.

Schlüsselwörter

Pflegebedürftigkeit, Demenz, Soziale Pflegeversicherung, Prognose, Regressionsanalyse, Leistungsbezieher, Pflegeeinrichtungen, Kostenentwicklung, Demografischer Wandel, Prävalenz, ambulante Pflege, stationäre Pflege, Pflegestufen, Gesundheitswesen, Altersstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die zukünftige Entwicklung der Pflegebedürftigkeit in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Demenzerkrankungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die Entwicklung der Leistungsbezieher, der Pflegeeinrichtungen, des Pflegepersonals und der Kosten innerhalb der sozialen Pflegeversicherung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den gegenwärtigen Zustand zu beschreiben und auf dieser Basis zu prognostizieren, wie sich die Pflegebedürftigkeit in Deutschland zukünftig verändern wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine umfassende Datenrecherche, deskriptive Analysen und mathematische Regressionsanalysen zur Prognose zukünftiger Trends.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Definition von Pflegebedürftigkeit und Demenz, den Zusammenhang zwischen beiden, die Methodik der Datenauswertung sowie die detaillierte Ergebnisdarstellung der untersuchten Parameter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Pflegebedürftigkeit, Demenz, Prognose, Regressionsanalyse und soziale Pflegeversicherung charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen ambulanter und stationärer Pflege eine Rolle?

Diese Unterscheidung ist entscheidend, da sie unterschiedliche Kostenstrukturen aufweist und politischen Grundsätzen wie „ambulant vor stationär“ folgt.

Wie wirkt sich eine Demenzerkrankung auf die Pflegestufe aus?

Die Arbeit stellt fest, dass Demenzerkrankungen häufig mit längeren Pflegeverläufen, höheren Pflegestufen und einer stärkeren Inanspruchnahme professioneller Pflegeleistungen einhergehen.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Demenz. Analyse und Prognose der Pflegebedürftigkeit in Deutschland
Hochschule
Fachhochschule Flensburg
Note
1,3
Autor
Susann Schultz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
54
Katalognummer
V463839
ISBN (eBook)
9783668923287
ISBN (Buch)
9783668923294
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflegebedürftigkeit Deutschland Demenz Pflegestufen soziale Pflegeversicherung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Susann Schultz (Autor:in), 2017, Demenz. Analyse und Prognose der Pflegebedürftigkeit in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463839
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Leseprobe aus  54  Seiten
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