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Der Investitionsabzugsbetrag als Mittel zur Steuergestaltung?

Title: Der Investitionsabzugsbetrag als Mittel zur Steuergestaltung?

Seminar Paper , 2016 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Lisa Ortmann (Author)

Law - Tax / Fiscal Law
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Die nachfolgende Arbeit befasst sich mit der Frage, wie der sogenannte Investionsabzugsbetrag der Unternehmenssteuer zur Erhöhung der Liquididät von kleinen und mittelständischen Unternehmen beitragen kann.

Der Investitionsabzugsbetrag ist ein steuerliches Gestaltungsmittel für kleine und mittelständische Unternehmen. Durch die Bildung eines Investitionsabzugsbetrag wird die Steuer im Bildungsjahr gestundet und durch den dadurch erzielten Liquiditätsvorteil können beispielsweise Fremdfinanzierungskosten der geplanten Investition gemindert werden. Durch den progressiven Steuertarif ist sogar eine Minderung der Steuerbelastung möglich. Die Änderungen in der Rechtslage ab dem VZ durch das Steueränderungsgesetz 2015 wird in einem separaten Kapitel bearbeitet.

Bei einer mehrjährigen Betrachtung entsteht lediglich eine Steuerstundung und ein damit zusammenhängender Liquiditätsvorteil. Durch eine geschickte Steuergestaltung kann aufgrund des in Deutschland geltenden progressiven Einkommensteuertarifs neben dem Liquiditätsvorteil insgesamt auch eine Minderung der Steuerbelastung hervorgerufen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Voraussetzungen

2.1 Begünstigter Personenkreis

2.2 Aktiver Betrieb

2.3 Gewinnermittlungsart

2.4 Größenmerkmale

2.5 Begünstigte Wirtschaftsgüter

2.6 Benennung des Wirtschaftsguts

2.7 Investitionsabsicht

2.8 Investitionszeitraum

2.9 Betriebliche Nutzungsabsicht

3 Rechtsfolge

4 Verfahren

4.1 Hinzurechnung nach § 7g Abs. 2 Satz 1 EStG

4.2 Herabsetzung nach § 7g Abs. 2 Satz 2 EStG

4.3 Rückgängigmachung nach § 7g Abs. 3 EStG

4.4 Rückgängigmachung nach § 7g Abs. 4 EStG

5 Verzinsungsproblematik

6 Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten anhand eines Fallbeispiels

6.1 Ausgangssachverhalt

6.2 Bildung des Investitionsabzugsbetrags

6.3 Variante 1: Anschaffung innerhalb der Investitionsfrist

6.4 Variante 2: Keine Anschaffung im Investitionszeitraum

7 Änderung durch das Steueränderungsgesetz 2015

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Investitionsabzugsbetrag gemäß § 7g EStG als Instrument zur steuerlichen Gestaltung für kleine und mittelständische Unternehmen. Dabei wird analysiert, wie durch die Bildung von Abzugsbeträgen steuerliche Liquiditätsvorteile erzielt werden können und welche verfahrensrechtlichen Folgen bei einer Nichtinvestition entstehen.

  • Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags
  • Verfahrensrechtliche Behandlung von Hinzurechnungen und Herabsetzungen
  • Analyse der Verzinsungsproblematik bei Rückgängigmachung
  • Praktisches Fallbeispiel zur steuerlichen Gestaltungswirkung
  • Auswirkungen des Steueränderungsgesetzes 2015 auf die Gestaltungspraxis

Auszug aus dem Buch

6.1 Ausgangssachverhalt

Unternehmer U ist Betreiber eines Casinos, der die Voraussetzungen nach § 7g Abs. 1 EStG erfüllt. Der Gewinn laut Bilanz im Wirtschaftsjahr 01 beläuft sich auf 200.000 €. In den nachfolgenden Jahren rechnet Unternehmer U mit folgenden Gewinnen:

Zur Steuerberechnung wird in dem folgenden Fallbeispiel für alle Jahre von einem vereinfachten, progressiven Einkommensteuersatz ausgegangen: Bei einem zu versteuernden Einkommen von 0 € bis 40.000 € beträgt der Steuersatz 25 %, zwischen 40.001 € und 80.000 € beträgt der Steuersatz 35 % und ab 80.001 € beträgt der Steuersatz 42 %. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer bleiben ebenso wie eventuell entstehende Gewerbesteuer in dem folgenden Fallbeispiel unberücksichtigt. Weitere Einkünfte erzielt U nicht.

U möchte im Jahr 03 sein Casino um einen Roulette Tisch erweitern. Die voraussichtlichen Anschaffungskosten betragen 70.000 €. Die Nutzungsdauer beträgt 4 Jahre. Der Roulette Tisch wird linear abgeschrieben. Eine eventuell in Anspruch zu nehmende Sonderabschreibung wird in dem folgenden Fallbeispiel nicht berücksichtigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die gesetzliche Regelung des Investitionsabzugsbetrags nach § 7g EStG und dessen Bedeutung für die Liquiditäts- und Steuerplanung.

2 Voraussetzungen: Detaillierte Darstellung der betrieblichen und personellen Anforderungen sowie der Kriterien für begünstigte Wirtschaftsgüter.

3 Rechtsfolge: Erläuterung der steuerlichen Auswirkungen, insbesondere der gewinnmindernden Wirkung des Investitionsabzugsbetrags.

4 Verfahren: Beschreibung der buchhalterischen und steuerrechtlichen Abläufe bei Hinzurechnung, Herabsetzung und Rückgängigmachung.

5 Verzinsungsproblematik: Analyse der steuerlichen Zinsfolgen bei rückwirkendem Wegfall der Voraussetzungen gemäß § 233a AO.

6 Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten anhand eines Fallbeispiels: Anwendung der theoretischen Grundlagen anhand einer Modellrechnung für einen Casino-Betreiber.

7 Änderung durch das Steueränderungsgesetz 2015: Überblick über die wesentlichen Anpassungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen durch das StÄndG 2015.

8 Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Investitionsabzugsbetrags als Gestaltungsinstrument unter Berücksichtigung von Liquidität und Zinslast.

Schlüsselwörter

Investitionsabzugsbetrag, EStG, Steuergestaltung, Liquiditätsvorteil, Steuerstundung, Investition, Anschaffungskosten, Gewinnermittlung, § 7g EStG, Verzinsung, Nachzahlungszinsen, Steueränderungsgesetz 2015, Anlagevermögen, Steuerersparnis, KMU

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der steuerlichen Gestaltung durch den Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG für kleine und mittelständische Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die gesetzlichen Voraussetzungen, die verfahrensrechtliche Abwicklung, die Verzinsung bei Fehlern und die steuerlichen Auswirkungen durch ein Fallbeispiel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit der Investitionsabzugsbetrag als Instrument zur Steueroptimierung und Liquiditätsverbesserung für Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine rechtsdogmatische Analyse des § 7g EStG mit einem konkreten, zahlenbasierten Fallbeispiel kombiniert, um die Auswirkungen zu verdeutlichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Voraussetzungen, das Verfahren, die Zinsfolgen bei Rückgängigmachung sowie die Gestaltungsmöglichkeiten anhand eines Casino-Fallbeispiels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Investitionsabzugsbetrag, Steuerstundung, Liquidität, § 7g EStG und Investitionsplanung.

Wie wirkt sich die Nichtinvestition auf die Steuerlast aus?

Bei Nichtinvestition muss der Betrag rückgängig gemacht werden, was zu einer Nachzahlung führt, die zusätzlich gemäß § 233a AO verzinst wird.

Welche wesentliche Änderung brachte das Steueränderungsgesetz 2015?

Es brachte Vereinfachungen, wie den Wegfall der Pflicht zur Benennung des Wirtschaftsguts und die Umwandlung der Hinzurechnungspflicht in ein Wahlrecht.

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Details

Title
Der Investitionsabzugsbetrag als Mittel zur Steuergestaltung?
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,7
Author
Lisa Ortmann (Author)
Publication Year
2016
Pages
17
Catalog Number
V463927
ISBN (eBook)
9783668924307
ISBN (Book)
9783668924314
Language
German
Tags
Investitionsabzugsbetrag Steuerplanung Steuergestaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa Ortmann (Author), 2016, Der Investitionsabzugsbetrag als Mittel zur Steuergestaltung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463927
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