Max Weber und seine Definition von Macht und Herrschaft

Über aktuelle Spuren in der Wirtschaftssoziologie


Hausarbeit, 2018
22 Seiten, Note: 1,0
Anonym

Leseprobe

Inhalt

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Max Weber
2.1 Biografie
2.2 Inspiration und Intention

3. Macht und Herrschaft
3.1 Macht
3.1.1 Definition
3.1.2 Voraussetzungen
3.1.3 Machtbasen
3.2 Herrschaft
3.2.1 Definition
3.2.2 Voraussetzung
3.2.3 Formen legitimer Herrschaft
3.3 Verhältnis zwischen Macht und Herrschaft

4. Praxisbeispiele
4.1 Staatsebene
4.2 Unternehmensebene

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 : Maximilian Carl Emil Weber

Abbildung 2: Soziale Beziehung (nach Kaven, C. S.46)

Abbildung 3: Interne und externe Beziehung von Unternehmen (eigene Darstellung)

1. Einleitung

Den Anfang einer soziologischen und ökonomischen Thematik könnte niemand besseres als Adam Smith darstellen. Der schottische Moralphilosoph und Gründer der klassischen Nationalökonomie, der zwischen 1723 und 1790 lebte, gilt als einer der bedeutendsten Ökonomen der Geschichte. Später bearbeitete Karl Marx zusammen mit Friedrich Engels die Arbeiten von Smith und setzte sich kritisch mit ihnen auseinander.1 Die beiden Theoretiker des Sozialismus und des Kommunismus waren zu ihrer Zeit bedeutende Vordenker der soziologischen Forschung. Mit Beginn der industriellen Revolution trat die Entwicklung von soziologischen Leitlinien in den Hintergrund. Fragen nach Effektivität und Produktivität überwogen nun. Der reale Kapitalismus entwickelte sich zum bedeutendsten gesellschaftlichen Faktor der Zeit. Die technischen und ökonomischen Entwicklungen versprachen ein hohes Marktpotenzial und das Wachstum des sekundären Sektors. Der Erfinder und Ingenieur Frederick Winslow Taylor (1856–1915) erarbeitete zu dieser Zeit sein berühmtes „Scientific Management“, in dem er sein wichtiges Managementkonzept darstellte.2 Im 20. Jahrhundert kam die Fließbandfertigung und der „Fordismus“ durch Henry Ford hinzu, welches die Massenproduktion einleitete.3

Nur wenige, wie Max Weber sowie der Soziologe und Volkswirt Werner Sombart, beschäftigten sich in der Zeit mit soziologischen Begriffen und betonten die Ausbeutung durch die herrschende Machtstruktur in Ökonomie und Gesellschaft. Weber war der erste Soziologe, der explizit Fragen nach soziologischen Leitlinien nachging. Ungehindert entwickelte sich der Kapitalismus und nur Wenige beschäftigten sich noch mit der Problematik soziologischer Grundbegriffe. Weber sah, dass die Theoretiker die soziologischen Begriffe unterschiedlich definierten und je nach persönlichen Interessen für sich erweiterten. 1913 beginnt Weber mit seinem Hauptwerk „Wirtschaft und Gesellschaft“, in dem er unterschiedliche soziologische Grundbegriffe definiert. Sein Ansatz war dabei eine Verwissenschaftlichung der Soziologie. Unter anderem liefert er Definitionen für die Macht und Herrschaft.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Begriffen Macht und Herrschaft und stellt die Frage, welche Spuren Webers Definitionen im weiteren Zeitverlauf hinterlassen haben. In diesem Kontext wird zu Beginn der Soziologe Max Weber vorgestellt. Nach den biografischen Informationen werden Inspiration und Intention von Weber näher beschrieben. Auf dieser Grundlage folgt die Definition von Macht nach Weber.

Es werden einige Voraussetzungen und Forderungen an die Macht präsentiert. Beispielhaft stellt die Untersuchung dann verschiedene Machtbasen vor, die als Grundlage der Macht zu verstehen sind.

Im Fokus der weiteren Ausführungen stehen Definitionen und Formen von Herrschaft. Das Verhältnis von Macht und Herrschaft wird diskutiert und durchleuchtet. Anschließend werden einige Praxisbeispiele präsentiert, in denen die Macht- und Herrschaftsstrukturen nach Weber heute noch präsent sind. Auf dieser Grundlage sollen dann aktuelle Spuren der Definitionen von Weber erkannt und vorgestellt werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Erweiterungen und Anpassungen der Begrifflichkeiten. Am Schluss erfolgt das Fazit, zusammen mit ein Einblick auf mögliche zukünftige Erweiterungen.

2. Max Weber

Abbildung 1 : Maximilian Carl Emil Weber [Diese Abbildung wurde von der Redaktion entfernt.]

2.1 Biografie

Maximilian Carl Emil Weber kam am 21. April 1864 in Erfurt zur Welt. Als Sohn eines Rechtsanwalts und Abgeordneten wuchs er in der gehobenen Gesellschaft auf. Max Weber, der als ´Vater der Sozialwissenschaft´ geltende Nationalökonom, studierte zwischen 1882 und 1886 Jura, Nationalökonomie, Philosophie und Geschichte an verschiedenen Universitäten in Deutschland. Seine Promotion erfolgte 1889 in Berlin, zwei Jahre später habilitierte er ebenfalls dort. Zwischen 1893 und 1903 war er als außerordentlicher Professor an mehreren Universitäten Deutschlands tätig. Anfang 1893 heiratete er die spätere Frauenrechtlerin und Soziologin Marianne Schnitger. Er gab in den folgenden Jahren mehrere Zeitschriften zur Kapitalismustheorie und Soziologie heraus und gründete 1909 die ´Deutsche Gesellschaft für Soziologie´.4 Als er 1913 mit seinem Hauptwerk ´Wirtschaft und Gesellschaft´ begann, ahnte noch niemand die Bedeutung der hier vorgestellten soziologischen Leitlinien. Am Ende des Ersten Weltkriegs nahm Weber als Sachverständiger an der Konferenz zum Versailler Vertrag teil. Noch vor Abschluss verließ er sie, da er bei den teilnehmenden Parteien keinen wirklichen Willen zum Frieden erkannte und er die Ausbeutungsabsicht der Siegermächte kritisierte. Vor diesem Hintergrund gründete er 1918 die ´Deutsche Demokratische Partei´. Im Jahre 1920 verstarb Weber, sein Hauptwerk wurde erst 1922 von seiner Ehefrau herausgegeben.5

2.2 Inspiration und Intention

Webers Interessen unterliegen ganz unterschiedlichen Einflüssen. Zum einen wird gesagt, dass er stark durch Werner Sombarts Werk ´Der moderne Kapitalismus´ beeinflusst und dazu angeregt wurde, sein Hauptwerk Wirtschaft und Gesellschaft zu verfassen. Sein Ziel war die verschiedenen Elemente der Soziologie klar darzulegen. Zum anderen wurde sein Vorhaben durch Reisen durch Europa und die USA, sowie das Studium verschiedener Bürokratisierungsstile, politischer Gliederungen und protestantischer Sekten gestärkt.6

Karl Marx und Friedrich Engels waren die ersten Vertreter der Soziologie. Allerdings wurde zu ihren und auch zu Webers Zeiten soziologische Begriffe noch nicht eindeutig definiert, vereinheitlicht und akzeptiert. Die noch nicht vorhandenen oder von allen nicht akzeptierten Definitionen für soziologische Begrifflichkeiten und der Kapitalismus, der die Menschen irrational steuere, waren letztendliche Ansatzpunkte, um eine Definition vorzunehmen.7 Webers Ziele waren sowohl die Vereinheitlichung als auch die Verdeutlichung soziologischer Grundbegriffe. Die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Soziologie solle anerkannt werden und als Zweck und Hilfsmittel bei rationalen Entscheidungen dienen. Da er anstrebte, dass die Soziologie als eine Wissenschaft angesehen wird, nahm er eine Verwissenschaftlichung der Leitlinien vor. In diesen Zusammenhang wollte er als Nationalökonom bestimmte kausale Zusammenhänge zwischen Ökonomie und Soziologie aufdecken.

3. Macht und Herrschaft

3.1 Macht

3.1.1 Definition

Mit seinem Verständnis von Macht setzt sich Weber ausführlich in seinem Hauptwerk ´Wirtschaft und Gesellschaft´ auseinander. Weber sagt, dass der Begriff Macht soziologisch amorph sei und betont die Gestaltlosigkeit des Begriffs, die daraus resultiere, dass verschiedene Definitionen von Macht in der damaligen Zeit kursierten.8 Die Gestaltlosigkeit oder nicht vorhandene einheitliche Definition des Begriffs, deutet auf eine besondere Eigenschaft, die viele Ökonomen und Theoretiker zur damaligen Zeit nutzen, um ihre eigenen Interessen zu untermauern.

Weber drückt sein Verständnis von Macht folgendermaßen aus:

„Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.“9

Diese Definition hatte ihren Ursprung schon einige Jahre vorher – vor dem Verfassen seiner soziologischen Grundbegriffe. Damals beruhte er in seinen Werken auf eine ´Gemeinschaftshandeln´ basierte Erklärung. In seinem Hauptwerk wird diese Definition noch einmal aufgegriffen und im Hinblick auf zwischenmenschliche Interaktionen ergänzt.10 Zwischen diesen Beziehungen stehen dann die eigenen Interessen, mithilfe derer die Machtposition dominiert und durchgesetzt wird. Wenn also eine soziale Beziehung in einer Situation herrscht und diese mit eigenen Interessen und der Chance zur Durchsetzung bestimmter Ziele realisiert wird, spricht man von Macht.11

Eine soziale Beziehung beschreibt hierbei eine sich wiederholende Dauerbeziehung, welches sich nach traditionellen, affektuellen, zweckrationalen und wertrationalen Beziehung unterscheiden lässt.12 Die Chance innerhalb dieser sozialen Beziehung kann auch als eine Möglichkeit angesehen werden, den eigenen Interessen Geltung zu verschaffen.

3.1.2 Voraussetzungen

Unter einer sozialen Handlung würde man im weiteren Sinne eine Handlung verstehen, die auf die Gesamtheit des zwischenmenschlichen Geschehens beruht.13 Im engeren Sinne könnte man sie als richtig, gerecht und dem Wohl der Gesellschaft dienlich deuten. Die Macht setzt die Existenz eines Gegenspielers voraus.

Zwischen diesen Parteien, die unterschiedliche Interessen verfolgen, herrscht eine soziale Beziehung. Dabei hat eine der beiden Positionen die Chance, sich durchzusetzen. Verdeutlicht wird dies in Abbildung 2:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 : Soziale Beziehung (nach Kaven, C. S.46)

Durch das Phänomen der unausgeglichenen Beziehung kommt es zu einer Fremdsteuerung. Diese sorgt für ein unfreiwilliges Unterwerfungsverhältnis. Es herrscht eine ökonomische und psychische Abhängigkeit.14 Je größer diese Abhängigkeit ist, desto größer ist der Einfluss der Macht.15 Der Unterworfene akzeptiert das Ergebnis nur, weil er gegenüber dem Machtausübenden unterlegen ist.16 Da die Macht gegenüber anderen erzwungenermaßen durchgesetzt ist, ist sie nicht legitimiert.

Die Macht kann als Basis für die Durchsetzung von physischer und psychischer Gewalt dienen.17 Man kann sagen, dass bei Machtverhältnissen eine Asymmetrie zwischen den Individuen herrscht. Ein Grund für eine solche Asymmetrie ist zum Beispiel eine ungleiche Verteilung verschiedener Machtbasen

3.1.3 Machtbasen

Im 21. Jahrhundert lässt sich sagen, dass die Quellen der Macht auf unterschiedlichen Ebenen liegen. Auf dieser Grundlage beschäftigten sich viele Soziologen mit den Ursachen von Macht und versuchten, Machtbasen zu definieren und zu vereinheitlichen. Weber ging auf Machtbasen nicht ein, aber andere Soziologen und Ökonomen erwähnen diese in ihren Werken.18 Im Folgenden soll kurz auf einige solcher Machtbasen eingegangen werden.

Die erste Machtbasis ist die Möglichkeit zur Belohnung und Bestrafung. Diese Macht liegt vor, wenn der Überlegene über entsprechende Ressourcen und Fähigkeiten verfügt und er entscheiden kann, dem Unterlegenen eine gewisse Sache zur Verfügung zu stellen oder ihm den Zugang nicht zu gewähren bzw. ihn zu bestrafen. Innerhalb eines Unternehmens können z. B. Gehaltserhöhungen oder Gehaltskürzungen als eine Form der Macht angesehen werden.

Eine legitime Macht liegt vor, wenn sich der Unterlegene dazu verpflichtet oder dazu angehalten fühlt, dem Überlegenen eine Pflicht zu schulden bzw. seiner Anweisung zu folgen. Der Unterlegene erkennt an, dass der Machtausübende das Recht hat, ihn zu leiten und seine Macht zu nutzen. Diese Form kann durch beiderseitige Anerkennung und das Einverständnis in einem Vertrag oder durch ein Gesetz entstehen und entspricht im engen Sinne Webers legitimem Herrschaftsverständnis.

Bei der Macht durch Identifikation geht es um die Fähigkeit und Besonderheit der Machtausübenden. Der Einfluss des Individuums spielt hierbei eine große Rolle, da es als ein Vorbild bzw. Identifikationsfigur angesehen wird. Charisma und emotionale Gefühle sind Teile dieser Form von Macht, die auch in die charismatische Herrschaftsdefinition von Weber eingehen, auf die wir im nächsten Kapitel eingehen.

Zuletzt kann die Macht durch Wissen und Kenntnis differenziert werden. Die Machtausübung des Individuums beruht bei der Form von Macht auf den Kenntnissen und dem Know-how bzw. dem Informationsvorsprung. Durch sein Wissen, seine Erfahrung und Erkenntnisse ist das Individuum in der Lage, seine Macht gegenüber anderen Individuen wirken zu lassen. Diese Eigenschaft erlaubt ihm, in seinem Bereich als Experte aufzutreten.

3.2 Herrschaft

Weber selbst sieht die Macht als Basis für die Herrschaft und drückt damit aus, dass Herrschaft für ihn eine besondere Form von Macht ist. Allerdings verdeutlicht sich hier, dass die Definition von Herrschaft eine genauere und präzisere Definition verlangt, welches im Folgenden erläutert wird.

3.2.1 Definition

Webers Definition von Herrschaft findet sich in seinem Hauptwerk wieder und lautet wie folgt:

„§ 1. »Herrschaft« soll, definitionsgemäß (Kap. I, § 16) die Chance heißen, für spezifische (oder: für alle) Befehle bei einer angebbaren Gruppe von Menschen Gehorsam zu finden. Nicht also jede Art von Chance, »Macht« und »Einfluß« auf andere Menschen auszuüben. Herrschaft (»Autorität«) in diesem Sinn kann im Einzelfall auf den verschiedensten Motiven der Fügsamkeit: von dumpfer Gewöhnung angefangen bis zu rein zweckrationalen Erwägungen, beruhen. Ein bestimmtes Minimum an Gehorchenwollen, also: Interesse (äußerem oder innerem) am Gehorchen, gehört zu jedem echten Herrschaftsverhältnis.“19

Im ersten Satz der Definition geht es darum, dass die Befehle, die vom Herrschenden erteilt werden, durch den Empfänger angenommen werden. An dieser Stelle erkennt man den ersten Unterschied zwischen der Macht und Herrschaft. Im weiteren Verlauf seiner Definition benutzt Weber das Wort ´Autorität´ als Synonym für Herrschaft und erklärt, die Gründe für die Gehorsamkeit, die geleistet wird. Zuletzt erwähnt Weber eine wichtige Voraussetzung von Herrschaft. Hier wird das Verhältnis der Asymmetrie durch den Herrschaftsempfänger erkannt und akzeptiert, wodurch der Herrscher legitimiert wird.20 Aufgrund dieser Rechtsgrundlage wird aus der Macht eine Herrschaft. Die Herrschaft ist ein Sonderfall der Macht.21

[...]


1 Marx, K / Engels, F. (1975): Gesamtausgabe Mega. Bonn: Dietz Verlag.

2 Frederick Winslow Taylor (1911):The Principles of Scientific Management. New York: Cosimo Classic Verlag.

3 Ruiner / Wilkesmann, S. 43.

4 Maurer S.14ff.

5 Ruiner / Wilkesmann, S. 175, Gostmann S.12 und Dirk Kasler (1972): Max Weber. Sein Werk und seine Wirkung. München: Beck. S. 8.

6 Mauerer, S. 21.

7 Weber, S.14.

8 Weber, S. 50.

9 Weber, S. 50.

10 Kaven, S. 43.

11 Wolf, S. 267.

12 Weber, S. 29.

13 Bellebaum, S. 17.

14 Ruiner / Wilkesmann, S. 174.

15 Gubenkiehl / Schäfers, S. 128.

16 Kaven, C. S.43

17 Gem. Bango, S. 77.

18 Siehe Wolf, S. 273, Abb. 3–17.

19 Siehe Weber, S. 163.

20 Korte / Schäfers, S.162.

21 Weber, S. 541.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Max Weber und seine Definition von Macht und Herrschaft
Untertitel
Über aktuelle Spuren in der Wirtschaftssoziologie
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Veranstaltung
Wirtschaftsoziologie
Note
1,0
Jahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V464218
ISBN (eBook)
9783668929975
ISBN (Buch)
9783668929982
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Max Weber, Macht und Herrschaft
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Max Weber und seine Definition von Macht und Herrschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/464218

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