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Smart Learning und die Notwendigkeit, der digitalen Unterrichtsgestaltung einen Mehrwert zu geben

Titel: Smart Learning und die Notwendigkeit, der digitalen Unterrichtsgestaltung einen Mehrwert zu geben

Ausarbeitung , 2019 , 22 Seiten

Autor:in: Marcel Langheim (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges
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„Die Digitalisierung ändert alles“. Was auf einem FDP-Wahlplakat 2017 nach dem Aufbruch in ein neues Zeitalter klingt, ist mittlerweile zum Meilenstein der Bildungspolitik geworden. Die Förderung allgemeinbildender Schulen mit insgesamt fünf Milliarden Euro durch den Digitalpakt wurde beschlossen. Mit schwingt die Prämisse, eine sinnstiftende Digitalisierung erfordere hohe Summen an Geld, damit unsere Schulen von diesem alles verändernden Prozess profitieren. In einer Studie der Telekom-Stiftung zum Stand der Digitalisierung an deutschen Schulen im Jahr 2016 bemängelte schließlich knapp die Hälfte aller Lehrenden die digitale Ausstattung ihrer Schulen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der Prozess der Digitalisierung in seiner gesellschaftspolitischen Relevanz

2. Medienvielfalt vs. Heterogenität?

3. SMART LEARNING – Erläuterung des Ansatzes

4. Gemeinsam den Anforderungen einer schnelllebigen und komplexen Welt begegnen

5. SMART LEARNING und der Umgang mit Medien im schulischen Alltag

6. Lehrerinnen und Lehrer als zentrale Handlungsträger in einer bewegten Welt

7. Ausblick und Potenziale

8. SMART LEARNING in der Praxis - Ein Loop zum Thema “Satzreihen und Satzgefüge” in Klasse 5

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Digitalisierung im Bildungssystem auseinander und entwickelt den "SMART LEARNING"-Ansatz als didaktisches Modell, um binnendifferenzierten Unterricht in einer heterogenen Schülerschaft effizient zu gestalten. Ziel ist es, digitale Medien nicht als Selbstzweck, sondern als sinnstiftendes Werkzeug zur Steigerung des Lernerfolgs und zur Entlastung der Lehrkräfte in einem komplexen schulischen Umfeld zu etablieren.

  • Kritische Analyse des Digitalisierungsprozesses an Schulen
  • Einführung des 5-phasigen SMART LEARNING-Loop Modells
  • Binnendifferenzierung durch Researcher-, Achiever- und Performer-Gruppen
  • Die Rolle der Lehrkraft als zentraler Handlungsträger und Lernbegleiter
  • Praxisbeispiel: Anwendung des Modells im Deutschunterricht der Klasse 5

Auszug aus dem Buch

3. SMART LEARNING – Erläuterung des Ansatzes

Der Ansatz des SMART LEARNINGS lässt sich in insgesamt fünf Phasen gliedern. Während in den zwei grün markierten Phasen sowohl Lernende als auch Lehrende aktiv am Unterrichtsgeschehen beteiligt sind, ist dies in den blauen Phasen nur der Lehrende.

Der Loop beginnt mit der Gestaltung des Lernraums. Mit ‚Raum‘ ist in diesem Fall kein physischer, sondern ein fiktiver Raum gemeint, in dem die Lernenden eine Aufgabe bekommen, die es zu lösen gilt. Als ersten Planungsschritt muss sich der Lehrende drei Fragen stellen und konkret beantworten:

1. Welches Schwerpunktlernziel soll die Lerngruppe am Ende des Loops erreichen?

2. Welche vorbereitende Aufgabe gibt Aufschluss darüber, wie groß die Vorkenntnisse in diesem Bereich sind?

3. Welche Lernschritte sind denkbar, um sich dem Ziel schrittweise zu nähern und wie kann das Ziel durch erweiternde Erkenntnisse ergänzt werden?

Bei der Gestaltung entwirft der Lehrende in Anlehnung an die Phase des Unterrichtsvorhabens und des jeweiligen Fachcurriculums lernzielkongruente Aufgaben und dazugehörige Materialien, die den Lernenden übermittelt werden. Diese dienen der praktischen Vorbereitung auf den Anwendungsraum, in dem die Lernenden vertiefende bzw. wiederholende Aufgaben zum entsprechenden Schwerpunktziel erarbeiten. Bei der Erstellung der Materialien wählt der Lehrende verschiedene Zugänge aus, die ebenfalls im Lernraum bereitstehen sollen. Dementsprechend können die Inhalte, die für die Aufgabenlösung notwendig sind, beispielsweise über Videos, Abbildungen oder Texte bereitgestellt werden. Das gewünschte Beantwortungsformat wird ebenfalls frei gewählt. So kann es sich dabei z.B. um den Entwurf von themenbezogenen Problemfragen, der Erhebung von Schülervorstellungen zu einem bestimmten Thema oder konkrete Lösungen für vorgegebene Wiederholungsaufgaben handeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Prozess der Digitalisierung in seiner gesellschaftspolitischen Relevanz: Das Kapitel analysiert den aktuellen Stand der Digitalisierung an Schulen und hinterfragt den Aktionismus bei der Einführung digitaler Medien ohne klare didaktische Konzepte.

2. Medienvielfalt vs. Heterogenität?: Hier wird das SAMR-Modell vorgestellt, um den Medieneinsatz kritisch zu prüfen und die Notwendigkeit von Binnendifferenzierung zur Bewältigung heterogener Lernvoraussetzungen zu betonen.

3. SMART LEARNING – Erläuterung des Ansatzes: Dieses Kapitel definiert den 5-phasigen Prozess des Modells und erläutert die Rollenverteilung zwischen Lehrkraft und Schülern sowie die methodische Strukturierung.

4. Gemeinsam den Anforderungen einer schnelllebigen und komplexen Welt begegnen: Es wird die Bedeutung von Kooperation und Teamarbeit unter Lehrenden hervorgehoben, um Überforderung entgegenzuwirken und gemeinsam Unterricht weiterzuentwickeln.

5. SMART LEARNING und der Umgang mit Medien im schulischen Alltag: Das Kapitel reflektiert die Rolle von "Digital Natives" und die Herausforderung für Lehrkräfte ("Digital Immigrants"), Medien sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen.

6. Lehrerinnen und Lehrer als zentrale Handlungsträger in einer bewegten Welt: Im Fokus steht die Lehrerpersönlichkeit und deren Bedeutung für den Lernerfolg sowie die Notwendigkeit steter Reflexion und professioneller Weiterentwicklung durch Austausch.

7. Ausblick und Potenziale: Das Kapitel zieht ein Resümee über die Möglichkeiten des vernetzten Lernens und die Bedeutung einer klaren Zielsetzung für den nachhaltigen Bildungserfolg.

8. SMART LEARNING in der Praxis - Ein Loop zum Thema “Satzreihen und Satzgefüge” in Klasse 5: Ein konkretes Fallbeispiel demonstriert die Umsetzung des Modells im Deutschunterricht unter Einbeziehung von Erklärvideos und leistungshomogenen Kleingruppen.

Schlüsselwörter

SMART LEARNING, Digitalisierung, Binnendifferenzierung, Medienkompetenz, Unterrichtsplanung, Heterogenität, Didaktik, Lernraum, Anwendungsraum, Lehrerpersönlichkeit, Kooperation, Lernerfolg, SAMR-Modell, Digitale Medien, Satzgefüge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit, der digitalen Unterrichtsgestaltung durch ein didaktisch fundiertes Konzept einen echten Mehrwert zu verleihen, statt digitale Technik lediglich als Ersatz für analoge Medien einzusetzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die didaktische Planung von digital gestütztem Unterricht, der professionelle Umgang mit Heterogenität in Klassen und die Förderung kollegialer Zusammenarbeit in Lehrerteams.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Vorstellung des SMART LEARNING-Ansatzes, der durch eine strukturierte Einteilung in fünf Phasen den Lehrkräften helfen soll, Schüler auf ihrem jeweiligen Leistungsniveau individuell zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer didaktischen Modellentwicklung (SMART LEARNING) und greift auf anerkannte pädagogische Ansätze wie das SAMR-Modell und Erkenntnisse zur Unterrichtsqualität (Hattie/Zierer) zurück.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die einzelnen Phasen des SMART LEARNING-Modells erläutert, die Rolle der Lehrkraft als Lernbegleiter diskutiert und der Mehrwert von Kooperation innerhalb von Kollegien dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

SMART LEARNING, Binnendifferenzierung, Digitale Didaktik, Heterogenität und Lehrerprofessionalität sind die Kernbegriffe, die den Inhalt der Arbeit definieren.

Was zeichnet die Researcher-, Achiever- und Performer-Gruppen aus?

Diese Gruppen bilden das Herzstück der Differenzierung im Anwendungsraum: Researcher benötigen grundlegende Unterstützung, Achiever festigen das Gelernte und Performer bearbeiten komplexe Aufgaben oder agieren als Experten für ihre Mitschüler.

Warum betont der Autor die Kooperation von Lehrkräften so stark?

Der Autor argumentiert, dass die Komplexität heutiger Bildungsanforderungen von Einzelkämpfern nicht bewältigt werden kann und dass der Austausch über erprobte Materialien und Methoden die Professionalität und den Lernerfolg der Schüler nachhaltig steigert.

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Details

Titel
Smart Learning und die Notwendigkeit, der digitalen Unterrichtsgestaltung einen Mehrwert zu geben
Autor
Marcel Langheim (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V464251
ISBN (eBook)
9783668934283
ISBN (Buch)
9783668934290
Sprache
Deutsch
Schlagworte
smart learning notwendigkeit unterrichtsgestaltung mehrwert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcel Langheim (Autor:in), 2019, Smart Learning und die Notwendigkeit, der digitalen Unterrichtsgestaltung einen Mehrwert zu geben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/464251
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Leseprobe aus  22  Seiten
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