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Culture-Assimilator-Training. Zum Aufbau interkultureller Kompetenz für Fach- und Führungskräfte

Title: Culture-Assimilator-Training. Zum Aufbau interkultureller Kompetenz für Fach- und Führungskräfte

Thesis (M.A.) , 2005 , 140 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Doreen Frank (Author)

Didactics for the subject German - German as a Foreign Language
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines interaktionsorientierten, interkulturellen Trainingsmoduls zur Vorbereitung auf interkulturelle Zusammenarbeiten. Die Besonderheit dieses Trainings liegt in der Zusammensetzung der Zielgruppe. Diese besteht auf der einen Seite aus nicht-deutschen Fach- und Führungskräften, die in absehbarerer Zeit nach, in Deutschland ansässigen, Unternehmen entsandt werden und dort mit deutschen Kollegen zusammenarbeiten werden. Auf der anderen Seite setzt sich die Zielgruppe aus deutschen Fach- und Führungskräften zusammen, die in absehbarer Zeit mit nicht-deutschen Kollegen in Deutschland zusammenarbeiten werden. In Vorbereitung auf deren zukünftige Anforderungen innerhalb interkultureller Kontexte soll das zu entwerfende Trainingsmodul interkulturelle Handlungskompetenzen aufbauen. Gemäß der allgemeinen Zielstellung, dass nicht nur Entsandte auf interkulturelle Tätigkeiten vorbereitet werden müssen, sondern auch deren zielkulturelle Partner, wird in diesem Trainingsmodul eine interkulturelle Handlungskompetenz auf Seiten beider Trainingsgruppen gefördert. Denn interkulturelle Handlungskompetenz besteht nicht aus einer einseitigen Adaption zielkultureller Orientierungssysteme, sondern in der wechselseitigen Herstellung eines tragfähigen ‚Zwischens’ im Sinne einer gemeinsamen Interkultur.

Die Konzeption eines Trainings für sowohl ausländische Teilnehmer als auch Teilnehmer der Zielkultur Deutschland bedarf einer speziellen Lernzielformulierung und methodischer Umsetzung, welche die Synergiepotenziale innerhalb der heterogenen Lernergruppe nutzbar machen. Die methodische Basis der Umsetzung der Lernziele bildet die auf der Kulturstandardforschung aufbauende Methode der ‚Culture Assimilator’ bzw. der Kulturassimilatoren nach Thomas. Diese Methode soll jedoch nicht unreflektiert übernommen werden. Vielmehr soll sie, einer kritischen Auseinandersetzung vorausgehend, im Hinblick auf die speziellen Bedürfnisse und Anforderungen der Trainingsteilnehmer modifiziert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 KULTUR – GLOBALISIERUNG – INTERKULTURELLE KOMPETENZ

2.1 KULTUR

2.2 GLOBALISIERUNG

2.3 INTERKULTURALITÄT

2.4 INTERKULTURELLE HANDLUNGSKOMPETENZ

3 MODULERSTELLUNG

3.1 PLANUNG: VORÜBERLEGUNGEN ZUR ZUSAMMENSETZUNG DER ZIELGRUPPE

3.2 ZIELSETZUNG DES MODULS

3.3 THEORETISCHE VORÜBERLEGUNGEN ZUR METHODIK DES MODULS

3.3.1 KULTURASSIMILATOR-METHODE

3.3.1.1 Kultur und Kulturstandards nach Thomas

3.3.1.2 Kulturassimilator – Aufbau und Anwendung

3.3.1.3 Vorteile

3.3.1.4 Kritikpunkte

3.3.1.5 Mögliche methodische Modifizierungen

3.3.2 METAKOMMUNIKATION ALS MÖGLICHKEIT INTERKULTURELLER, INTERPERSONALER KONFLIKTLÖSUNG

3.3.3 INTEGRATIVE METHODE UND AUFBAU VON TRANSFERWISSEN

3.4 MODUL

3.4.1 PHASE (1): SENSIBILISIERUNG

3.4.2 PHASE (2): VERTIEFUNG

3.4.3 PHASE (3): METAKOGNITION

3.4.4 PHASE (4): TRANSFER

3.4.5 PHASE (5): EVALUATION

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines interaktionsorientierten Trainingsmoduls zur Vorbereitung von Fach- und Führungskräften auf interkulturelle Kooperationen in Deutschland. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie ein heterogenes Team aus inländischen und entsandten Kräften durch metakognitive Strategien und interaktionsorientierte Methoden eine gemeinsame Interkultur entwickeln kann, um Konflikte zu minimieren und Synergieeffekte zu maximieren.

  • Entwicklung eines interaktionsorientierten interkulturellen Trainingsmoduls
  • Analyse kultureller Globalisierungsdynamiken und interkultureller Kompetenz
  • Kritische Reflexion der Kulturassimilator-Methode nach Thomas
  • Förderung metakommunikativer Strategien zur Konfliktlösung
  • Integration von Transformationswissen und authentischen Interaktionsformen

Auszug aus dem Buch

3.3.1.2 Kulturassimilator – Aufbau und Anwendung

Kulturassimilatoren bilden in Bezug auf den dritten Aufgabenbereich der interkulturellen Psychologie (Die Entwicklung und Erprobung von Lernverfahren, die eine Übernahme fremdkultureller Orientierungssysteme in das eigene Handlungsschema ermöglichen) einen wichtigen und oft praktizierten Baustein Interkultureller Trainings. Eingeordnet in kulturspezifische/kognitive Trainings, wird mittels ihrer versucht, kognitive Merkmale interkultureller Handlungskompetenz aufzubauen. Neben den kognitiven Lerneffekten sollen aber auch emotionale und verhaltensorientierte Lerneffekte bei den Trainingsteilnehmern erzeugt werden (vgl. Thomas 2003a: 189). Den Trainingsteilnehmern werden in diesem, einzeln oder in Gruppenarbeit durchführbarem, Trainingsbaustein Fallbeispiele präsentiert, in denen Individuen zusammentreffen und aufgrund ihrer unterschiedlichen kulturellen Hintergründe Verwirrungen, Missverständnisse und Konflikte erleben.

Zu jedem Fallbeispiel werden den Trainingsteilnehmern mehrere Erklärungsalternativen für das Verhalten der kulturell-unterschiedlich geprägten Handlungspartner angeboten. Diese Erklärungsalternativen stammen aus einer Sammlung und Analyse kritisch verlaufender, konflikthafter Begegnungssituationen. Aus den daraus resultierenden Ergebnissen wurden die jeweiligen handlungswirksamen zentralen Kulturstandards ermittelt, aufgrund welcher die verschiedenen Erklärungsalternativen formuliert werden. Die Teilnehmer erhalten daraufhin die Aufgabe, aus den Alternativen die kulturadäquate „richtige“ Begründung auszuwählen. Die anderen Erklärungsalternativen beinhalten Fehlinterpretationen, „die typisch sind für Mitglieder der eigenen Kultur und auf Unkenntnis kultureller Einflussfaktoren, auf ethnozentrischem Denken und Vorurteilen beruhen“ (Thomas 2003a: 191).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Diese Einleitung begründet die Relevanz interkultureller Trainings für Fachkräfte und definiert das Ziel der Arbeit, ein interaktionsorientiertes Trainingsmodul zu entwickeln.

2 KULTUR – GLOBALISIERUNG – INTERKULTURELLE KOMPETENZ: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen durch die Definition von Kultur, Globalisierung und Interkulturalität gelegt, um das Konzept der interkulturellen Handlungskompetenz zu fundieren.

3 MODULERSTELLUNG: Hier wird das praktische Trainingskonzept entwickelt, wobei insbesondere die Planung, die methodischen Ansätze wie die Kulturassimilator-Methode und die Metakommunikation im Vordergrund stehen.

4 FAZIT: Das Fazit bewertet das entwickelte Trainingsmodul, hebt dessen Potentiale sowie Schwachstellen hervor und gibt Ausblicke auf weiterführende Diskurse in der interkulturellen Trainingsforschung.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Kulturassimilator, Globalisierung, Interkulturalität, Metakommunikation, Führungskräfte, Personalentwicklung, Kulturstandards, Interaktionstraining, Handlungsorientierung, Konfliktlösung, Synergiepotentiale, Diversity, Wissensmanagement, Transformationswissen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Fundierung und praktischen Erstellung eines interkulturellen Trainingsmoduls für Fach- und Führungskräfte, die in einem deutschen Kontext international kooperieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die dynamische Bestimmung von Kultur, Auswirkungen der Globalisierung auf Nationalkulturen, Interkulturalität als Kommunikationsprozess und die Förderung interkultureller Handlungskompetenz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines interaktionsorientierten Trainingsmoduls, das über die bloße Vermittlung von „Do’s and Don’ts“ hinausgeht und Teilnehmer dazu befähigt, in authentischen, interkulturellen Situationen erfolgreich zu agieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse, einer kritischen Auseinandersetzung mit der Kulturassimilator-Methode nach Thomas und der Konzeption eines integrativen Trainingsmoduls, das auf Erfahrungslernen und Reflexion basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Begriffe Kultur, Globalisierung und Interkulturalität (Kapitel 2) sowie eine detaillierte Ausarbeitung des Trainingsmoduls inklusive Planung, methodischer Reflexion und konkreter Phasenplanung (Kapitel 3).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Interkulturelle Handlungskompetenz, Kulturassimilator, Globalisierung, Metakommunikation und interaktionsorientiertes Training charakterisiert.

Warum reicht die reine Kulturassimilator-Methode nach Ansicht der Autorin nicht aus?

Die Autorin argumentiert, dass die klassische Methode von Thomas dazu neigt, Kulturen als zu homogen und statisch darzustellen. Um komplexe Realitäten abzubilden, ist eine Ergänzung durch metakommunikative Strategien und ein integratives, reflexives Vorgehen notwendig.

Welche Rolle spielt die heterogene Zielgruppe für das Training?

Die Zusammensetzung aus sowohl ausländischen als auch deutschen Führungskräften ist laut der Arbeit eine Besonderheit und Chance, da sie es ermöglicht, Interkulturalität nicht nur abstrakt, sondern im direkten Austausch zwischen den Akteuren real zu erfahren und zu reflektieren.

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Details

Title
Culture-Assimilator-Training. Zum Aufbau interkultureller Kompetenz für Fach- und Führungskräfte
College
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Auslandsgermanistik/Deutsch als Fremd- und Zweitsprache)
Grade
1,0
Author
Doreen Frank (Author)
Publication Year
2005
Pages
140
Catalog Number
V46439
ISBN (eBook)
9783638436304
Language
German
Tags
Culture-Assimilator-Training Aufbau Kompetenz Fach- Führungskräfte interkulturell culture Kultur Training Personalentwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Doreen Frank (Author), 2005, Culture-Assimilator-Training. Zum Aufbau interkultureller Kompetenz für Fach- und Führungskräfte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46439
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