Thema dieser Stunde: Zwillinge brauchen alles doppelt!
Einführung „Verdoppeln“ (Begriff „Verdoppeln“; Umgang mit Spiegel und Materialien)
Es folgen die Stunden:
Festigung durch Wiederholung/Übung und Transfer auf Zahlen anschaulich und konkret an Beispielen.
Erkenntnis, dass man alle Zahlen verdoppeln kann (ZR bis 20)
Inhaltsverzeichnis
1. Lehr- und Lernziele
1.1. Grobziele
1.2. Feinziele – Sonderpädagogische Ziele
2. Bedingungsanalyse
2.1. Klassensituation
2.2. Individuelle Lernvoraussetzungen für den Unterricht
3. Verlaufsplanung
4. Anhang
5. Literatur
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit dokumentiert die Planung einer Mathematikstunde für eine zweite Klasse an einer Förderschule, mit dem primären Ziel, den Begriff „Verdoppeln“ handlungsorientiert unter Einsatz von Spiegeln einzuführen.
- Einführung des mathematischen Konzepts des Verdoppelns
- Einsatz von Spiegeln als Medium zur Veranschaulichung
- Analyse der individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler
- Förderung der sprachlichen und sensomotorischen Kompetenzen
- Strukturierte Verlaufsplanung zur Sicherung von Lernfreude und Motivation
Auszug aus dem Buch
2.1. Klassensituation
In dieser Klasse lernen zurzeit 10 Kinder. Tobias ist umgezogen und hat die Klasse verlassen.
Nach Pfingsten kam D. aus Sanitz zu uns in die Klasse. Er und K. kennen sich bereits aus der DFK und standen sofort rege in Kontakt.
Dass Klima in der Klasse ist zurzeit sehr angespannt. Die Umgangsformen sind rauer geworden. Fäkalsprache und aggressives Verhalten ist besonders bei Ch. und P. zu beobachten. P. spuckt derzeit wieder die Mitschüler an, was ihm auch auf dem Pausenhof Ärger einbringt.
Ch. zeigt erste schulaversive Verhaltensweisen. In Gesprächen zeigt er sich unbeeindruckt dessen, was ihm Mitschüler, Schüler und Lehrer hinsichtlich seines aggressiven Verhaltens in der Klasse und auch in den Pausen zu sagen versuchen. Er ist sich keiner Schuld bewusst, findet Lehrer und Mitschüler „doof“. Schule macht ihm keinen Spaß, was er deutlich durch Störungsverhalten zeigt. Auch Methodenwechsel und Extraaufgaben beeindrucken ihn nicht. Sobald er nicht formale Rechenaufgaben erledigen kann, schaltet er ab.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Lehr- und Lernziele: Dieses Kapitel definiert die angestrebten Grob- und Feinziele der Unterrichtsstunde, wobei kognitive, sprachtherapeutische, sensomotorische und soziale Aspekte berücksichtigt werden.
2. Bedingungsanalyse: Hier erfolgt eine detaillierte Einschätzung der Klassensituation sowie eine individuelle Analyse der Lernvoraussetzungen für jedes einzelne Kind der Lerngruppe.
3. Verlaufsplanung: Dieses Kapitel strukturiert den zeitlichen und didaktischen Ablauf der Unterrichtseinheit inklusive der eingesetzten Medien und sonderpädagogischer Kommentare.
4. Anhang: Der Anhang enthält das für die Unterrichtsstunde entwickelte Arbeitsblatt zur Verdopplung von Gegenständen.
5. Literatur: In diesem Abschnitt wird die für die Erstellung der Lektion verwendete Fachliteratur aufgeführt.
Schlüsselwörter
Mathematik, Verdoppeln, Förderschule, Spiegel, Handlungsorientierung, Sonderpädagogik, Unterrichtsplanung, Lernvoraussetzungen, Feinmotorik, Kognition, Sprachförderung, Sozialverhalten, Motivation, Lernfreude, Rechenkompetenz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der detaillierten Vorbereitung einer mathematischen Unterrichtseinheit für eine zweite Klasse an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt auf dem Thema „Verdoppeln“.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Im Mittelpunkt stehen die methodische Einführung des Begriffs „Verdoppeln“, der Einsatz haptischer Medien wie Spiegel sowie die Berücksichtigung sonderpädagogischer Förderbedarfe in der Unterrichtsgestaltung.
Was ist das primäre Ziel der Lektion?
Das Hauptziel ist es, dass die Schüler handelnd erfahren und begreifen, wie man Mengen mit Hilfe eines Spiegels verdoppelt.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Die Arbeit nutzt eine individuelle Bedingungsanalyse, um für jedes Kind spezifische Förderbedarfe im sprachlichen, motorischen und sozialen Bereich zu identifizieren und die Unterrichtsplanung daran anzupassen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende Analyse der persönlichen Lernvoraussetzungen aller 10 Schüler sowie eine detaillierte tabellarische Verlaufsplanung der 45-minütigen Unterrichtsstunde.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Förderschule, Handlungsorientierung, Verdoppeln, sonderpädagogische Förderung und Unterrichtsplanung.
Wie wird auf das aggressive Verhalten einiger Schüler eingegangen?
Die Planung sieht vor, durch Motivation, Lob, eine entspannte Lernatmosphäre sowie klare Verhaltensregeln und individuelle Arbeitsaufträge unangepasstes Verhalten zu minimieren und die Lernfreude zu steigern.
Welche Rolle spielt der Spiegel in der Unterrichtsplanung?
Der Spiegel fungiert als zentrales, spielerisches Medium, mit dessen Hilfe die Kinder das Konzept des Verdoppelns unmittelbar an konkreten Gegenständen visuell nachvollziehen können.
- Quote paper
- Katrin Niemann (Author), 2005, "Zwillinge brauchen alles doppelt" - Einführung des Verdoppelns im Rahmen des Mathematikunterrichts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46450