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Die Migrationskrise und die Suche nach einem neuen Zukunftsoptimismus. Der visionäre Blick und die Chance auf eine bessere Welt

Können wir Zuversicht neu erlernen?

Titel: Die Migrationskrise und die Suche nach einem neuen Zukunftsoptimismus. Der visionäre Blick und die Chance auf eine bessere Welt

Facharbeit (Schule) , 2017 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Amilyn Kolze (Autor:in)

Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zuge der Migrationskrise sahen wir uns einmal mehr mit unserer ganz eigenen gläsernen Decke konfrontiert: Die Deutschen - ein furchtsames Volk. Erst sah es so aus, als würden wir die Hürde meistern, die Furcht herausfordern, anstatt die Herausforderung zu fürchten, mit Hoffnung und Zuversicht. Doch im Endeffekt haben sich viele von uns abermals verkrochen, einige resigniert, andere von einem irrationalen Hass verführt. Wieso fürchten wir? Wie können wir es beim nächsten Mal besser machen? Können wir Zuversicht neu erlernen und die Furcht ablegen?

Diese Fragen erörtere ich im Rahmen meiner Facharbeit näher. In Vielfalt sind Kraft und Schönheit zu finden; gesellschaftliche, kulturelle Diversität ist ein Schatz und die Zukunft der Menscheit. Denn wir sind alle eins: Das Volk der Menschen - Dieses, von mir erlangte Resultat möchte ich den Leserinnen und Lesern vor Augen führen. Damit wir aus unseren Fehlern lernen, lernen, die Kunst zu meistern, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen, unerschütterlichen Mut fassen und beim nächsten Mal den ganzen Weg gehen, anstatt auf halber Strecke ängstlich kehrt zu machen - ich halte es hierbei mit Margaret Thatcher, die einst sagte: "This Lady is not for turning!"

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung: „Wir schaffen das.“ – Unsere höchste und härteste Decke aus Glas

1. Warum die Menschen zweifeln

1.1 Die Furcht vor dem Fremden

1.2 Stillstand statt Fortschritt

2. Zuversicht im Angesicht der Herausforderung

2.1 In stoischer Haltung die Krise als Chance nutzen

2.2 „Love Trumps Hate!“

3. Die Jugend hat das Wort

3.1 Die Aufklärer von heute, der Motor von morgen

3.2 Eine zu tragende Verantwortung

Schlussteil und Plädoyer: Unsere Zeit, unsere Chance

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Verlust von Zuversicht angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen wie der Migrationskrise und analysiert, wie diese Skepsis überwunden werden kann, um durch gemeinsame Anstrengung Fortschritt und eine positive Zukunft zu ermöglichen.

  • Analyse von Ängsten und deren Instrumentalisierung durch rechtspopulistische Akteure
  • Untersuchung der Rolle von Zuversicht und stoischer Haltung in Krisenzeiten
  • Die Bedeutung von interkulturellen Begegnungen für den sozialen Zusammenhalt
  • Die Rolle der Jugend als Impulsgeber für gesellschaftlichen Wandel und Verantwortung

Auszug aus dem Buch

Die Furcht vor dem Fremden

Hinzu kommt des Weiteren die Furcht vor dem Verlust von Stärke, Privilegien und Dominanz. Jedoch nicht infolge wirtschaftlicher Schwächephasen, sondern vielmehr durch die anscheinend bestehende Übermacht gesellschaftlicher Minderheiten. Oftmals reicht bereits die mediale Omnipräsenz jene Minderheiten betreffender Themen aus, um Ängste vor Überfremdung zu säen. „Ich glaube, es herrscht eine Tendenz, Flüchtlinge nur als Gruppe oder gar Masse zu sehen und zu vergessen, dass jeder und jede ein Individuum ist, mit einer eigenen Geschichte.“(Hoffmann, Monika 2015). Die Koordinatorin des Jugendprogramms der „Aid Organization for Refugees and Asylum Seekers in Israel“ spricht im besagten Interview ein Phänomen an, welches sich leicht auf die Situation in Europa übertragen lässt. Als im Sommer 2015 Asylsuchende zu Hundertausenden die verschiedenen Grenzen Europas auf ihrem Weg gen Norden überschritten, sahen viele Menschen nicht die Einzelne bzw. den Einzelnen im Strom der Flüchtenden, sondern registrierten eher die Bedrohlichkeit der Masse an sich. Was bedeutet also Masse? Das Wort „Masse“ ist ein Begriff, der eine schlechte Definierbarkeit suggeriert. Somit bedeutet Masse zwangsläufig Ungewissheit.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: „Wir schaffen das.“ – Unsere höchste und härteste Decke aus Glas: Die Einleitung beleuchtet die psychologischen Barrieren der Gesellschaft im Kontext der Migrationskrise und die Bedeutung von Zuversicht.

1. Warum die Menschen zweifeln: Dieses Kapitel erörtert, warum Furcht und Unsicherheit in der Bevölkerung entstehen und wie Ängste vor dem Fremden instrumentalisiert werden.

1.1 Die Furcht vor dem Fremden: Untersuchung der Angst vor dem Identitäts- und Statusverlust durch gesellschaftliche Minderheiten und die mediale Wahrnehmung von Flüchtlingen.

1.2 Stillstand statt Fortschritt: Analyse der lähmenden Wirkung von Ängsten und wie rechtspopulistische Strategien den sozialen Fortschritt blockieren.

2. Zuversicht im Angesicht der Herausforderung: Erörterung der Notwendigkeit von politischer Führung, die Hoffnung vermittelt und entschlossen an Lösungen arbeitet.

2.1 In stoischer Haltung die Krise als Chance nutzen: Betrachtung historischer Beispiele für Entschlossenheit in der Krise und die Bedeutung aktiven gesellschaftlichen Handelns.

2.2 „Love Trumps Hate!“: Kritik an gesellschaftlichem Hass und Plädoyer für ein Zusammenleben in Vielfalt gegenüber ausgrenzenden Strömungen.

3. Die Jugend hat das Wort: Analyse der Rolle der Jugendlichen, insbesondere der „Expeditiven“, als potenzielle Motoren für gesellschaftlichen Wandel.

3.1 Die Aufklärer von heute, der Motor von morgen: Diskussion über das Potenzial der Jugend, Vorurteile abzubauen und Fortschritt zu gestalten.

3.2 Eine zu tragende Verantwortung: Aufruf zur Übernahme gesamtgesellschaftlicher Verantwortung durch die neue Generation zur Wahrung von Menschenrechten.

Schlussteil und Plädoyer: Unsere Zeit, unsere Chance: Abschließende Zusammenfassung, dass Zuversicht trotz Krisen erlernbar ist und Diversität als kultureller Schatz betrachtet werden sollte.

Schlüsselwörter

Migration, Migrationskrise, Zuversicht, Angstgesellschaft, Rechtspopulismus, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Jugend, Sinus-Studie, Aufklärung, Verantwortung, Vielfalt, Demokratie, soziale Gemeinschaft, Fortschritt, Hoffnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Facharbeit setzt sich kritisch mit dem Verlust an gesellschaftlicher Zuversicht während der Migrationskrise auseinander und sucht Wege, wie eine Gesellschaft Herausforderungen als Chance begreifen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Psychologie der Angst, die Instrumentalisierung von Unsicherheit durch Populisten, die Rolle der politischen Führung und das Potenzial der Jugend für gesellschaftliche Erneuerung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Leser zu ermutigen, Furcht aktiv zu hinterfragen und die Bedeutung einer gemeinsamen Anstrengung für eine bessere Zukunft hervorzuheben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung politischer Reden sowie der Einbeziehung soziologischer Studien wie der Sinus-Milieustudie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ursachen für gesellschaftliche Zweifel, die Rolle des Staates bei der Vermittlung von Werten und das Potenzial der jungen Generation, als „Aufklärer“ fungierend, den Wandel voranzutreiben.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Zu den zentralen Begriffen zählen Zuversicht, Migrationskrise, Verantwortung, Vielfalt und Demokratie.

Warum bezieht sich die Autorin auf das Konzept der „gläsernen Decke“?

Der Begriff dient als Metapher für unüberwindbare Barrieren, die den Fortschritt hemmen, wobei die Migrationskrise als eine solche gesellschaftliche Herausforderung dargestellt wird.

Welche Rolle spielt die Jugend laut der Analyse?

Die Jugend wird als flexible und innovative Kraft identifiziert, der eine wichtige Rolle bei der Transmission von Verantwortung zukommt, um nationale Grenzen im Denken zu überwinden.

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Details

Titel
Die Migrationskrise und die Suche nach einem neuen Zukunftsoptimismus. Der visionäre Blick und die Chance auf eine bessere Welt
Untertitel
Können wir Zuversicht neu erlernen?
Note
1,0
Autor
Amilyn Kolze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
18
Katalognummer
V465012
ISBN (eBook)
9783668943773
ISBN (Buch)
9783668943780
Sprache
Deutsch
Schlagworte
migrationskrise suche zukunftsoptimismus blick chance welt können zuversicht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Amilyn Kolze (Autor:in), 2017, Die Migrationskrise und die Suche nach einem neuen Zukunftsoptimismus. Der visionäre Blick und die Chance auf eine bessere Welt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/465012
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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