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Strategische Allianzen im Luftverkehr. Eine kooperationstheoretische Analyse

Vergleich der Potenziale und Herausforderungen der Lufthansa in der Star Alliance und der Air Berlin in der One World Alliance

Title: Strategische Allianzen im Luftverkehr. Eine kooperationstheoretische Analyse

Bachelor Thesis , 2014 , 54 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christoph Keding (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen dieser Arbeit soll die Bildung strategischer Allianzen als dominante Kooperationsstrategie im Luftverkehr untersucht und die Potenziale und Herausforderungen der Mitgliedschaft der beiden größten deutschen Fluggesellschaften, der Deutschen Lufthansa AG und der Air Berlin PLC in der Star Alliance und der Oneworld analysiert und verglichen werden.

Um eine solche vergleichende Analyse zu ermöglichen, werden In Kapitel 2 zuerst die Entwicklungen und die Grundlagen der aktuellen Branchenstruktur aus marktorientierter Perspektive dargelegt und anschließend die Entstehung strategischer Allianzen aus ressourcenorientierter Sicht erklärt. Die Zusammenführung der beiden Ansätze des strategischen Managements erfolgt in Kapitel 3 im Rahmen einer SWOT Analyse der Potenziale und Herausforderungen, die sich aus der entsprechenden Allianzzugehörigkeit der Lufthansa AG und der Air Berlin PLC ergeben. Die hieraus resultierenden Implikationen sollen abschließend in Kapitel 4 genutzt werden, um die gegenwärtigen und zukünftigen Aussichten der Allianzzugehörigkeit zu bewerten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kooperationsstrategien im internationalen Luftverkehr

2.1 Entwicklungen im internationalen Luftverkehr und aktuelle Struktur

2.1.1 Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes

2.1.2 Deregulierung und Privatisierung im internationalen Luftverkehr

2.1.3 Branchenstrukturanalyse anhand Porters-5-Forces

2.1.4 Geschäftsmodelle

2.1.4.1 Allgemeines

2.1.4.2 Deutsche Lufthansa AG

2.1.4.3 Air Berlin PLC

2.2 Strategische Allianzen – Kooperationsstrategie mit Regulierungsbezug

2.2.1 Theoretischer Erklärungsansatz

2.2.2 Kooperationsmotive

2.2.3 Allianztypen

2.2.4 Erscheinungsformen ausgewählter Allianzen

2.3 Zwischenfazit

3 Analyse der Mitgliedschaften der Lufthansa in der Star Alliance und der Air Berlin in der Oneworld Alliance

3.1 Allgemeines

3.2 Mitgliedschaft der Deutschen Lufthansa AG in der Star Alliance

3.2.1 Potenziale

3.2.2 Herausforderungen

3.3 Mitgliedschaft der Air Berlin PLC in der Oneworld Alliance

3.3.1 Potenziale

3.3.2 Herausforderungen

3.4 Vergleich der Mitgliedschaften

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bildung strategischer Allianzen als dominante Kooperationsstrategie im internationalen Luftverkehr, indem sie die Potenziale und Herausforderungen der Mitgliedschaft der Deutschen Lufthansa AG in der Star Alliance mit denen der Air Berlin PLC in der Oneworld Alliance vergleichend analysiert.

  • Marktorientierte Analyse der Branchenstruktur im internationalen Luftverkehr.
  • Ressourcenorientierte Untersuchung der Entstehung strategischer Allianzen.
  • SWOT-Analyse der Mitgliedschaft der Deutschen Lufthansa AG in der Star Alliance.
  • SWOT-Analyse der Mitgliedschaft der Air Berlin PLC in der Oneworld Alliance.
  • Vergleichende Bewertung der strategischen Ausrichtungen beider Fluggesellschaften.

Auszug aus dem Buch

a) Bedrohung durch neue Konkurrenten

Auch wenn ein Großteil der administrativen Regelungen im Zuge der Deregulierung und der Liberalisierung der letzten Jahrzehnte hinfällig geworden ist, gibt es neben den hohen Investitionskosten eines Markteintrittes noch immer staatliche Restriktionen, besonders im europäischen Luftraum, die diesen erschweren. Mit der starken Zunahme des Luftverkehrs infolge der Globalisierung konnten die Kapazitäten am Boden nicht Schritt halten, immer mehr Flughäfen sind überlastet, das heißt, vor allem die Zeitnischen für Start und Landung von Flugzeugen, die sogenannten Slots (Start-Landing-Operating-Times) sind zu einem knappen und kostbaren Gut und somit zu einer der wichtigsten Ressource von Fluggesellschaften geworden.

Grundlage für die Vergabe von Start- und Landerechten ist neben dem IATA-Regelwerk, das Prinzip der Historical Precedence. Gemäß dieses Prinzips erhält eine LVG einen Slot, wenn sie diesen in der vorangegangenen Flugplanperiode ausreichend, das heißt zu mindestens 80 % genutzt hat. Entsprechende LVG erwerben durch die ausreichende Nutzung sogenannte Großvaterrechte, die bei nicht ausreichender Nutzung nichtig werden (use-it-or-loose-it-rule).

Auch wenn seit 2008 ein Sekundärhandel von Slots in der EU geduldet wird und Neubewerber in dem Vergabeverfahren über Vorteile verfügen, so ist das hier gehandelte Marktvolumen als gering einzuschätzen und der überwiegende Teil der Slots für koordinierte Flughäfen bleibt über Jahre hinweg in der Hand einiger weniger etablierter Fluggesellschaften. Ein weiterer regulatorischer Aspekt, der den Markteintritt für neue Konkurrenten erschwert und auch vor dem kooperationstheoretischen Hintergrund dieser Arbeit höchste Relevanz besitzt, ist die Lufthoheit eines Staates über sein Hoheitsgebiet und die damit verbundenen „Ownership Rules“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Globalisierung und den Wettbewerbsdruck im Luftverkehr als Hintergrund vor und definiert das Ziel der vergleichenden Analyse der Allianzzugehörigkeiten von Lufthansa und Air Berlin.

2 Kooperationsstrategien im internationalen Luftverkehr: Dieses Kapitel erläutert die Branchenstrukturen, marktorientierte Analyseansätze und die ressourcenorientierte Theorie strategischer Allianzen als Wachstumsstrategie.

3 Analyse der Mitgliedschaften der Lufthansa in der Star Alliance und der Air Berlin in der Oneworld Alliance: Hier werden die Potenziale und Herausforderungen beider Airlines im jeweiligen Allianzgefüge anhand einer SWOT-Analyse untersucht und direkt miteinander verglichen.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die unterschiedlichen strategischen Rollen und Erfolgschancen der Lufthansa und Air Berlin innerhalb ihrer jeweiligen Allianzen.

5 Literaturverzeichnis: Ein Verzeichnis der verwendeten Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Luftverkehr, Strategische Allianzen, Lufthansa, Air Berlin, Star Alliance, Oneworld, Geschäftsmodelle, Ressourcenorientierter Ansatz, SWOT-Analyse, Wettbewerb, Deregulierung, Codeshare, Marktführerschaft, Kooperationsstrategie, Luftfahrt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert strategische Allianzen im Luftverkehr als zentrale Wachstumsstrategie und vergleicht dabei die Ausgangslage sowie die Auswirkungen der Mitgliedschaften der Deutschen Lufthansa AG (Star Alliance) und der Air Berlin PLC (Oneworld Alliance).

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Branchenstrukturanalyse, die Theorie strategischer Kooperationen, die unterschiedlichen Geschäftsmodelle (FSNC vs. LCC/Hybrid) sowie die spezifischen Potenziale und Herausforderungen innerhalb der jeweiligen Luftfahrtallianzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die strategischen Potenziale und Herausforderungen der unterschiedlichen Allianzzugehörigkeiten der zwei größten deutschen Fluggesellschaften theoretisch zu fundieren und durch eine vergleichende Analyse gegenüberzustellen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu kooperationstheoretischen Ansätzen und einer systematischen Analyse der Branchenstruktur, die in einer qualitativen SWOT-Analyse der beiden Fluggesellschaften mündet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen der Allianzen aus ressourcenorientierter Sicht erläutert. Danach folgt die detaillierte Analyse der Lufthansa und Air Berlin, wobei deren Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken innerhalb der gewählten Allianzen aufgezeigt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Luftverkehrsmanagement, strategische Allianzen, Kernkompetenzen, Wettbewerbsvorteile und Allianz-Integration charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Motivation der beiden Airlines für den Allianzbeitritt laut der Arbeit?

Die Lufthansa trat als Gründungsmitglied zur langfristigen strategischen Expansion in neue Märkte bei, während der späte Beitritt der Air Berlin primär durch die Notwendigkeit motiviert war, kurzfristig Synergien zu nutzen, um eine drohende Insolvenz abzuwenden.

Warum wird Air Berlin in der Arbeit als "Hybrid Carrier" bezeichnet?

Air Berlin wird als Hybrid Carrier eingestuft, da das Geschäftsmodell Elemente traditioneller Fluggesellschaften (FSNC) mit denen von Billigfluggesellschaften (LCC) kombiniert, was zu einer schwierigen strategischen Positionierung führt.

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Details

Title
Strategische Allianzen im Luftverkehr. Eine kooperationstheoretische Analyse
Subtitle
Vergleich der Potenziale und Herausforderungen der Lufthansa in der Star Alliance und der Air Berlin in der One World Alliance
College
University of Münster
Grade
1,7
Author
Christoph Keding (Author)
Publication Year
2014
Pages
54
Catalog Number
V465024
ISBN (eBook)
9783668917965
ISBN (Book)
9783668917972
Language
German
Tags
eine analyse potenziale herausforderungen mitgliedschaft lufthansa star alliance berlin world
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Keding (Author), 2014, Strategische Allianzen im Luftverkehr. Eine kooperationstheoretische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/465024
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