Die Gedenkrede. Versuch einer Textsortenspaltung


Hausarbeit, 2011
17 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung.

2 Kriterium 1: Linguistische Textanalyse von Gedenkreden

3 Kriterium 2: Textsortenbegriff von Gedenkreden
3.1 Textsortenbegriff von Gedenkreden nach Klein
3.2 Textsortenbegriff von Gedenkreden nach Girnth

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

6 Anhang

1 Einleitung

Die Reden Philipp Jenningers und Richard von Weizsäckers gehören ohne Zweifel mit zu den bekanntesten Beispielen der linguistischen Textsorte der Gedenkreden. Joseph Klein bezeichnet sie daher auch als “zwei der bekanntesten Reden aus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland”1. Beide Reden, die auf besondere Weise die Schuld Deutschlands und seiner Bevölkerung an den Verbrechen des Nationalsozialismus behandeln, scheinen zugleich jedoch auch vollkommen verschiedene Vertreter einer in sich als geschlossen betrachteten Textsorte zu sein. Sie unterscheiden sich dabei augenscheinlich in ihrer Form dermaßen, dass die Frage gestellt werden muss, ob beide Reden sich tatsächlich ohne Einschränkungen zur Textsorte der Gedenkreden zählen lassen.

Daher soll als Fragestellung ins Zentrum dieser Arbeit gestellt werden, ob sich tatsächlich beide Reden zur Klasse der Gedenkreden zählen lassen, oder ob man sie nach einer differenzierten Betrachtung eher unterschiedlichen Textsorten zuordnen müsste. Dieser Fragestellung soll insbesondere auch deshalb näher nachgegangen werden, da die Gedenkrede, die zur Klasse der konsensorientierten Redetextsorten gehört2, ohnehin eine “Sonderstellung”3, und somit eine sehr gewichtige Rolle innerhalb der ebengenannten Textsorten einnimmt.

Zu Anfang werden zunächst einige Vorüberlegungen zu diesem Thema dargestellt. Dabei soll als Erstes eine linguistische Textanalyse der beiden Beispielreden anhand der Textsortenkriterien von Klaus Brinker erfolgen, durch die eine Einordnung der Textsorte in einen größeren Komplex an Texten erfolgen kann und die genaue Aufgabe von Gedenkreden in der öffentlichen und politischen Erinnerungs- und Geschichtskultur bestimmt wird. Zudem soll hier, wie in allen weiteren Teilen der Arbeit, kritisch überprüft werden, inwiefern beide Gedenkreden den jeweiligen Kriterien Brinkers und denen der darauf folgenden Linguisten entsprechen, und inwiefern es Abweichungen zwischen beiden Beispieltexten gibt, die eine Aufspaltung der Textsorte Gedenkrede rechtfertigen würden. Nebenbei wird sich dieser Teil daher auch inhaltlich und formal näher mit den beiden betrachteten Vertretern der hier dargestellten Textsorte beschäftigen. Der nächste Abschnitt soll sich anschließend zwei Definitionen der Textsorte Gedenkrede widmen, und aufzeigen, inwieweit sie in der Linguistik überhaupt eindeutig definiert ist bzw. inwiefern sich bei den beiden Gedenkreden von zwei Vertretern einer homogenen Textsorte sprechen lässt, die laut Klaus Brinker als „konventionell geltende Muster“4 scheinbar klar festgeschrieben zu sein scheinen. Der erste dieser beiden Teilabschnitte wird sich dabei mit den Definitionskriterien Josef Kleins und seinem Textsortenbegriff beschäftigen. Der zweite Teil dieses Kapitels wird sich dann, in Verbindung mit der linguistischen Textanalyse nach Brinker aus dem ersten Abschnitt, mit dem Textsortenverständnis von Heiko Girnth beschäftigen, dessen Textsortenbegriff primär thematisch orientiert ist. Den Abschluss bildet schließlich ein zusammenfassendes Fazit, dass die Möglichkeit einer inneren Differenzierung der Gedenkrede auf Basis der vorangegangenen Erkenntnisse abwägen soll.

2 Kriterium 1: Linguistische Textanalyse von Gedenkreden

Bei der Betrachtung der beiden untersuchten Gedenkreden fallen zunächst bei einer textlinguistischen Untersuchung diverse, die Textsorte konstituierende Merkmale ins Auge. Im Folgenden soll nun geklärt werden, inwieweit sich im Bereich der linguistischen Textanalyse nach Klaus Brinker unterstützende Argumente für eine mögliche Aufteilung der Textsorte Gedenkrede finden lassen.

Betrachtet man die Gedenkreden zunächst von ihrer Textfunktion her, so wird schnell klar, dass es sich bei beiden Texten, gemäß der Textsortenmerkmale nach Brinker, um Formen von Appelltexten handelt5. Beide Texte erinnern auf inhaltlich unterschiedliche Art und Weise die deutschen Bürger an die menschenverachtenden Taten des Nationalsozialismus und fordern sie dazu auf, Lehren aus diesem Teil ihrer Vergangenheit zu ziehen. Zudem appellieren sie beide mit verschiedenen Mitteln an die Adressaten, sich ihrer Verantwortung gegenüber den Juden bewusst zu sein und dafür zu sorgen, wie Weizsäcker formuliert, dass „es (…) nach Ende des Krieges zu (…) lebhaften Auseinandersetzungen über die Vergangenheit [kommt]“6. Jenninger erinnert hierbei gleichermaßen eingängig an die „Wachsamkeit im Gebrauch menschlicher Macht, die sich der Verantwortung gegenüber künftigen Generation (…) bewußt [sein muss]“7. Der Themenbegriff, welchen Brinker als zweites Kriterium seiner Textsortenanalyse vorschlägt, wird in dieser Arbeit zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich diskutiert. Daher soll er an dieser Stelle zunächst vernachlässigt werden. Die thematische Entfaltung der Reden ist bei Beiden als deskriptiv / narrativ zu bezeichnen. Wobei an diesem Punkt der Textanalyse bereits erste Unterschiede in beiden Reden festzustellen sind. So sind beide Reden zwar als Narrationen verfasst, jedoch ist der deskriptive Charakter der Textsorte bei Jenninger deutlich ausgeprägter, wohingegen Weizsäcker rhetorisch mit verschiedenen, die Narration unterstreichenden Stilmitteln arbeitet. Diese geben dem Text eine andere narrative Qualität, als dies bei Jenninger der Fall ist, dessen Rede sich eher wie eine Abhandlung aus einem Geschichtsbuch liest8. Bei der Frage nach dem Handlungsbereich sind hingegen beide Reden eindeutig bestimmbar. Sie sind beide zu einem Teil im offiziellen und zu einem Teil im öffentlichen Handlungsbereich anzusiedeln, da die „[Kommunikationssituation], die (…) bestimmten gesellschaftlichen Bereichen zugeordnet [ist]“9 sowohl die politischen Würdenträger und Gäste im Plenarsaal des Bundestages, aber auch die Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen umfasst. Die lokale und temporale Orientierung ist bei beiden Gedenkreden hingegen nicht so einfach zu bestimmen, da bei Gedenkveranstaltungen linguistisch automatisch immer mehrere Zeitebenen involviert sind. Von der lokalen Orientierung aus betrachtet, lassen sich die Gedenkreden dahingehend analysieren, dass das Thema der Gedenkreden grundsätzlich außerhalb von Emittent und Rezipient angelegt ist. Bei einer genauen Auflistung der bei der Gedenkveranstaltungen anwesenden Personen ließe sich jedoch unter Umständen auch eine Rezipienten-Orientierung erkennen, vorausgesetzt es sind Zeitzeugen oder sogar Opfer des Nationalsozialismus unter den Zuhörern. Die zeitliche Orientierung schwankt bei Gedenkreden ebenfalls zwischen Vorzeitigkeit, Gleich- und Nachzeitigkeit. Auch hier ist die Gedenkrede als Textsorte folglich in ihren Eigenschaften eher uneindeutig bzw. nur sehr schwer auf Homogenität überprüfbar. So wechselt beispielsweise Richard von Weizsäcker innerhalb eines Redeabschnitts insgesamt dreimal die Zeitebene10, während Jenninger über lange Zeit in einer sprachlichen Zeitebene verweilt.11 Bei der Analyse der „Kommunikationsrichtung“12 kann folgendes festgestellt werden: Beide betrachteten Beispiele von Gedenkreden sind von der Kommunikationsrichtung her monologisch, da der vortragende Politiker in seinen Ausführungen nicht unterbrochen werden darf. Gedenkreden besitzen folglich keine diskursiven Elemente, was auch auf beide Beispieltexte zutrifft. Der „unmittelbar[e] Kontakt“13 ist sowohl akustisch wie auch optisch für die Zeitzeugen vorhanden. Für heutige Leser, dies kommt noch hinzu, ist ebenfalls auch eine textuelle Rezeption der Reden möglich. Bei der Sprachform14 handelt es sich bei beiden Gedenkreden zudem um gesprochene Sprache, die gleichzeitig auch in geschriebener Fassung vorliegt.

3 Kriterium 2: Textsortenbegriff von Gedenkreden

3.1 Textsortenbegriff von Gedenkreden nach Klein

Gedenkreden gehören, wie in der Einleitung bereits erwähnt, zu den mündlich vorgetragenen Textsorten, die zumeist vor ihrer Präsentation in Schriftform verfasst und im Nachhinein durch die Medien publiziert werden15. Dies ist auch bei den in dieser Arbeit behandelten Beispielen der Fall. Ebenfalls ist diesen Textsorten die Eigenschaft zu Eigen, durch klar zu bestimmende Emittenten vermittelt zu werden. Die Reden werden daher auch meistens mit ihren Emittenten direkt persönlich in Beziehung gesetzt (z.B. die Jenninger-Rede oder die Weizsäcker-Rede). Auch aus diesem Grund ist die Textsorte der Gedenkrede im Bereich der politischen Textsorten etwas Besonderes, da zahlreiche weitere politische Textsorten nur über den Emittenten einer Partei publiziert werden. Hier wären beispielsweise Parteiprogramme, Wahlwerbung und dergleichen zu nennen. Schränkt man die Formen von mündlich vorgetragenen Textsorten in Bezug auf die Textsorte der Gedenkrede weiter ein, so lassen sie sich nach Klein den konsensorientierten Redetextsorten16 zuordnen, die zumeist „[fern] von der (partei-) politischen Auseinandersetzung“17 anzusiedeln sind. Die Aufgabe und Problematik von Gedenkreden formuliert Klein hierbei wie folgt:

„Im Prinzip stehen Politiker/innen vor der Wahl, [bei konsensorientierten Textsorten] politisch Dissentes auszuklammern und sich ganz auf den rituellen Pfaden zu bewegen und damit als nichtssagend empfunden zu werden. Oder sie thematisieren Dissentes und behandeln das Thema [der Gedenkrede] auf ungewohnte Weise, gehen damit aber das Risiko ein, daß ihre Rede als unpassend empfunden wird.“18

Hieraus lässt sich erkennen, dass das Thema einer Gedenkrede nur sehr schwierig zu definieren ist, da Politiker beim Vortrag einer Gedenkrede auf die üblichen Aufgaben politischer Kommunikation, wie z.B. Werben um die Stimmen der Wählergemeinschaft, Schärfung des eigenen politischen oder parteilichen Profils oder Diskreditierung politischer Gegner verzichten müssen. Hierdurch scheint die Verortung der Gedenkrede im Bereich der politischen Kommunikation im Gegensatz zu anderen Reden eher fragwürdig. Gedenkreden erhalten daher in der Menge der politischen Textsorten eine Sonderstellung und sind methodisch-linguistisch insbesondere was die Untersuchung des Themenbereichs angeht, soviel sei bereits vorweg gesagt, sehr komplex.

Klein formuliert einen weitgehend homogenen Texttyp von Gedenkreden, bei dem alle vorhandenen Beispiele demselben Textsortenbegriff unterzuordnen sind. So zeichnen sich Gedenkreden nach Klein zunächst dadurch aus, dass es sich bei ihnen um einen „mündlich vorgetragen[en] Text mittleren bis größeren Umfangs“ handele, der „meist auf der Grundlage eines sorgfältig ausgearbeiteten Manuskripts“19 entstehe. Zudem seien als Emittenten von Gedenkreden nach Klein „überwiegend Politiker/innen in Spitzenpositionen“20 zu beobachten. In diesen Punkten unterscheidet sich die Gedenkrede Richard von Weizsäckers in keiner Weise von der Gedenkrede Philipp Jenningers. Beide Reden besitzen mit ca. 4900 Wörtern einen ähnlichen Umfang und beide zeichnen sich dadurch aus, dass sie von hochrangigen Politikern formuliert und dem Plenum des Bundestages präsentiert werden. Auch in Bezug auf die Adressaten sind beide Redetypen identisch, da sich beide, wie von Klein beschrieben, auf das „Publikum der Gedenkveranstaltung“21 beziehen und dies als den primären Adressaten ihre Rede verstehen. Inhaltlich-thematisch sind beide Reden ebenfalls identisch, da sie beide bestimmte historische Daten der NS-Geschichte als Gedenkanlass verwenden. Bei Weizsäcker ist dies die Erinnerung an den 40. Jahrestag des Kriegsendes vom 8.5.1945, der vom damaligen Bundespräsidenten zum ersten Mal als ein „Tag der Befreiung“22 verstanden und gedeutet wird. In Parallelität hierzu verweis die Gedenkrede Jenningers auf die Reichsprogromnächte vom 23.8.1938. Somit lässt sich auch hier kein Unterschied zwischen den beiden Gedenkreden festmachen, geschweige den ein Grad an Differenzen, der eine Aufspaltung des Gedenkredentyps unterstützen würde.

Die Aufgabe (Klein spricht von Grundfunktion, wobei nicht die linguistische Textfunktion nach Brinker gemeint ist) der Textsorte Gedenkrede sei vorwiegend das „gemeinsam[e] Erinnern an Vergangenes als Mahnung für Gegenwart und Zukunft“23. Dieser Aspekt der Textsorte Gedenkrede wird ebenfalls von beiden Reden in vollem Umfang erfüllt. Weizsäcker erinnert hierbei vorwiegend an das Leid und die ungeheure Zerstörung des zweiten Weltkriegs24, während Jenninger seine Adressaten in die Richtung ermahnt, dass ein menschenunwürdiges Verhalten, wie es die Deutschen im zweiten Weltkrieg an den Tag gelegt hatten, nie wieder geschehen dürfe, obwohl dies in einer der Gedenkveranstaltung nicht unbedingt angemessenen Form geschieht. So verwendet er in seiner Rede zum Teil unkommentiertes Vokabular der Nationalsozialisten25 und verfehlt auf massive Art und Weise die sinnvolle Verwendung rhetorischer Fragen26. Als eines der wichtigsten in dieser Arbeit betrachteten Elemente muss jedoch der von Klein dargestellte Geltungsmodus verstanden werden, der ein „Einverständnis von Emittent und Adressaten über Wahrheit und Richtigkeit des Gesagten“27 als Charakteristika der Textsorte Gedenkrede bestimmt. Dieses Definitionskriterium wird von Weizsäcker zwar erfüllt, was die durchweg positiven Resonanzen auf die Rede belegen28, von Jenninger aber massiv verletzt, da seine Rede von vielen Zeitungen im Nachhinein als einziger Skandal angesehen wird.29 Somit ist hier ein Kriterium gefunden, welches die beiden Reden nicht zu ein und derselben Textsorte zählen lässt. Als sprachliche Merkmale von Gedenkreden erkennt Klein zuletzt noch einen gehobenen Sprachduktus, Indikatoren für Feierlichkeiten sowie „deutliche Anteile ethischen und expressiv-evaluativen Vokabulars“30. Bei seiner Definition der Textsorte Gedenkrede seien abschließend noch zwei markante Dinge herausgestellt: Klein unterscheidet bei seiner Definition der Textsorte nicht zwischen thematischer Funktion und linguistischer Textfunktion und ebenfalls nicht zwischen inhaltlichem Thema und linguistischer Themenverarbeitung. Die Jenninger-Rede zeigt jedoch, dass die Funktionen der Textsorte in linguistischer Hinsicht, wie auch auf thematischer Ebene, streng voneinander getrennt werden sollten.

Auf Grundlage des Textsortenbegriffs nach Klein lassen sich nach der Analyse der Definitionskriterien zwei positive Argumente dafür finden, die Jenninger-Rede nicht als Beispiel der Standartform der Textsorte der Gedenkrede zu betrachten. Sie weicht aufgrund des nicht erfüllten Kriteriums des Geltungsmodus und der sprachlichen Gestaltung von den Standartkriterien ab. Um eine genauere Bestimmung der Gedenkrede Jenningers zu erhalten, wird im folgenden Abschnitt zuletzt nach den Textsortenkriterien Heiko Girnths die Frage untersucht werden, ob sich die Textsorte der Gedenkrede in zwei weitere Typen von Gedenkreden aufteilen lässt.

[...]


1 Klein, Josef: Textsorten im Bereich politischer Institutionen. In: Brinker, Klaus u.a. (Hrg.): Text- und Gesprächslinguistik. Ein internationales Handbuch zeitgenössischer Forschung. (Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft, 16.1.), Berlin/New York 2000, S. 751.

2 Vgl. Klein 2000, S. 751.

3 Klein 2000, S. 751.

4 Vgl. Brinker, Klaus: Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. (Grundlagen der Germanistik; 29). 7.,durchgesehene Auflage, Berlin 2010, S. 125.

5 Vgl. Brinker 2010, S. 126.

6 Weizsäcker, Richard v.: Zum 40. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges. In: Geschichts-didaktik. Probleme, Projekte, Perspektiven, 10. Jg., Heft 3, Düsseldorf 1985, S. 239-240.

7 Laschet, Armin/ Malangré, Heinz (Hrg.): Philipp Jenninger. Rede und Reaktionen, Aachen/Koblenz 1989, S. 26.

8 Vgl. hierzu: Weizsäcker 1985, S. 235 und Laschet / Malangré 1989, S. 15-18.

9 Brinker bezeichnet Überschneidungen zwischen öffentlichem und offiziellem Bereich für bestimmte Textsorten als grundlegend. Dies scheint folglich auch bei Gedenkreden der Fall zu sein. Vgl. hierzu: Brinker 2010, S. 128-129, hier S. 128.

10 Vgl. hierzu: Weizsäcker 1985, S. 233-234.

11 Vgl. Laschet / Malangré 1989, S. 13-18.

12 Vgl. Brinker 2010, S. 127.

13 Vgl. Brinker 2010, S. 127.

14 Vgl. Brinker 2010, S. 127.

15 Vgl. Klein 2000, S. 747.

16 Klein 2000, S. 751.

17 Klein 2000, S. 751.

18 Klein 2000, S. 751.

19 Klein 2000, S. 751.

20 Klein 2000, S. 751.

21 Klein 2000, S. 751.

22 Weizsäcker 1985, S. 234.

23 Klein 2000, S. 751.

24 Vgl. Weizsäcker 1985, S. 234-235.

25 So verwendet Jenninger des Öfteren ideologisch-belastetes Vokabular der Nationalsozialisten, um die Aussagekraft seiner Rede zu unterstützen. Hierzu zählen bspw. Schlagwörter wie „Reichskristallnacht“ „Bolschewisten“ oder „Endlösung“. Vgl hierzu: Laschet / Malangré 1989, S. 14, S. 20 und S. 21.

26 Ein Beispiel dafür ist die rhetorische Frage: „Und was die Juden anging: (…) Hatten sie es nicht vielleicht sogar verdient, in ihre Schranken gewiesen zu werden?“. Laschet / Malangré 1989, S. 17-18.

27 Klein 2000, S. 751.

28 Vgl. Gill, Ulrich/ Steffani, Winfried (Hrg.): Eine Rede und ihre Wirkung. Die Rede des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker vom 8. Mai 1985, Berlin 1986, S. 58-61 und S. 73-77.

29 Laschet / Malangré 1989, S. 48-63.

30 Klein 2000, S. 751.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Die Gedenkrede. Versuch einer Textsortenspaltung
Hochschule
Universität Hamburg  (Fakultät für Geisteswissenschaften)
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
17
Katalognummer
V465291
ISBN (eBook)
9783668937864
ISBN (Buch)
9783668937871
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politolinguistik, Philipp Jenninger, Gedenkrede
Arbeit zitieren
Bernd Appel (Autor), 2011, Die Gedenkrede. Versuch einer Textsortenspaltung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/465291

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