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Die nachhaltige Finanzierung des deutschen Rentenversicherungssystems

Reformansätze vor dem Hintergrund des demographischen Wandels

Title: Die nachhaltige Finanzierung des deutschen Rentenversicherungssystems

Bachelor Thesis , 2017 , 40 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michael Khan (Author)

Economics - Finance
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Bachelorarbeit will den Einfluss der demographischen Entwicklung auf die gesetzliche Rentenversicherung eingehender untersuchen und künftige Probleme in der nachhaltigen Finanzierung der GRV aufzeigen. Beantwortet werden soll dabei die Frage "Ist eine nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung möglich?". Schwerpunkt der Arbeit ist die Analyse verschiedener Reformvorschläge beziehungsweise alternativer Finanzierungsmodelle für die Regelaltersrente.

Zu Beginn der Arbeit soll im zweiten Kapitel die grundlegende Ausgestaltung der gesetzlichen Rentenversicherung dargelegt werden. Dabei werden die Aufgaben und Leistungen sowie die Finanzierung der GRV aufgezeigt, wobei insbesondere auf die Wirkungsweise des Umlageverfahrens eingegangen wird. Außerdem werden die aktuellen gesetzlichen Regelungen hinsichtlich des Versichertenkreises, der Beitragsbemessungsgrenze, der Rentenformel sowie des Renteneintrittsalters dargelegt.

Das dritte Kapitel analysiert zukünftige Herausforderungen der GRV aufgrund des demographischen Wandels. Dabei sollen die demographischen Auswirkungen für die Einnahmen und Ausgaben der GRV getrennt voneinander betrachtet werden.

Im vierten Kapitel werden Reformvorschläge und alternative Finanzierungsmodelle für die GRV vorgestellt und hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit und ihrer wirtschaftspolitischen Auswirkungen diskutiert. Dies beinhaltet im umlagefinanzierten Modell zunächst das Aufgreifen und bewerten vergangener Reformen, bevor eine Veränderung des Renteneintrittsalters, eine Verschiebung der Beitragsbemessungsgrundlage sowie eine Ausweitung des versicherungspflichtigen Personenkreises diskutiert werden.

Als alternatives Finanzierungsmodell wird kapitalgedeckte Rentenversicherung betrachtet. Hierbei wird das Modell zunächst vorgestellt und seine Vor- und Nachteile diskutiert, bevor auf eine Umstellung vom umlagefinanzierten zum kapitalgedeckten System eingegangen wird. Abschließend wird die Steuerfinanzierte Rente betrachtet. Zunächst wird das Modell erläutert und seine Vor- und Nachteile erörtert und anschließend auf eine Umstellung vom umlagefinanzierten zum aus Steuermittel finanzierten System eingegangen. Anschließend soll eine wirtschaftspolitische Bewertung der diskutierten Lösungsmöglichkeiten für die nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung vorgenommen werden.

Im fünften Kapitel werden die zentralen Ergebnisse der Arbeit aufgegriffen und zusammengefasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gegenwärtige Ausgestaltung der GRV

2.1 Aufgaben und Leistungen

2.2 Versichertenkreis

2.3 Finanzierung

2.4 Rentenformel

3. Zukünftige Herausforderungen der GRV

3.1 Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Einnahmen

3.2 Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Ausgaben

3.3 Zwischenfazit

4. Alternative Finanzierungsmodelle für die GRV

4.1 Das umlagefinanzierte Verfahren

4.1.1 Vergangene Reformen

4.1.2 Erhöhung des Renteneintrittsalters

4.1.3 Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze

4.1.4 Ausweitung des versicherungspflichtigen Personenkreises

4.2 Das Kapitaldeckungsverfahren

4.3. Die steuerfinanzierte Rente

4.4. Wirtschaftspolitisches Fazit

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss des demographischen Wandels auf die Nachhaltigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) in Deutschland und evaluiert, ob eine nachhaltige Finanzierung unter den gegebenen Bedingungen möglich ist. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse verschiedener Reformvorschläge und alternativer Finanzierungsmodelle sowie deren Verteilungseffekten.

  • Analyse der demographischen Alterungsprozesse und deren Auswirkungen auf die Finanzierung der GRV.
  • Untersuchung von Reformoptionen im umlagefinanzierten System (z. B. Renteneintrittsalter, Beitragsbemessungsgrenze).
  • Diskussion alternativer Finanzierungsmodelle wie Kapitaldeckung und steuerfinanzierte Rente.
  • Bewertung der Nachhaltigkeit und ökonomischer Verteilungseffekte der betrachteten Ansätze.

Auszug aus dem Buch

4.1 Das umlagefinanzierte Verfahren

Die umlagefinanzierte Rente ist ein Transfersystem zwischen verschiedenen Generationen. Dabei werden die Beitragseinnahmen einer Periode für die Rentenzahlungen derselben verwendet. Der Kapitalbestand beträgt außer einer Schwankungsreserve in Höhe von mindestens 0,2 Monatsausgaben nahezu null. Die aktuellen Beitragszahler finanzieren durch ihre Beiträge die gegenwärtige Rentnergeneration. Durch die Beitragsleistung erwerben sie Rentenansprüche. Hierbei gilt das Prinzip der Teilhabeäquivalenz, welches eine Rentenzahlung proportional zur Höhe der geleisteten Beiträge innerhalb einer Alterskohorte vorsieht. Wie hoch die Bezugsleistungen beim Eintritt in die Rente tatsächlich sind, ist stark von der demographischen Entwicklung sowie den rentenpolitischen Entscheidungen abhängig. Das Umlageverfahren bietet eine kapitalmarktunabhängige Versicherungsform. Es stützt sich auf einen konstanten Altenquotienten. Während eines Bevölkerungswachstums, in dem die jüngeren Generationen die vorherigen jeweils zahlenmäßig übersteigt, kommt es zu einer Entspannung der Finanzierung. Abnehmende Generationsgrößen, wie zurzeit in Deutschland, sorgen hingegen für eine angespannte Finanzierungssituation.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zur Thematik und Darstellung der Problemstellung der Rentenfinanzierung vor dem Hintergrund des demographischen Wandels.

2. Gegenwärtige Ausgestaltung der GRV: Erläuterung der Struktur, Finanzierungsweise und der Rentenformel der gesetzlichen Rentenversicherung.

3. Zukünftige Herausforderungen der GRV: Analyse der fiskalischen Auswirkungen von Bevölkerungsalterung und steigender Lebenserwartung auf Einnahmen und Ausgaben.

4. Alternative Finanzierungsmodelle für die GRV: Detaillierte Prüfung von Reformen im Umlageverfahren, Kapitaldeckung und steuerfinanzierten Modellen.

5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Reformansätze und Ausblick auf die zukünftige Strategie der Altersvorsorge.

Schlüsselwörter

Gesetzliche Rentenversicherung, demographischer Wandel, Umlageverfahren, Kapitaldeckungsverfahren, Rentenformel, Renteneintrittsalter, Generationenvertrag, Beitragsbemessungsgrenze, Nachhaltigkeit, Alterssicherung, Altersarmut, Rentnerquotient, Finanzierung, Sozialstaat, Rentenniveau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Nachhaltigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland unter dem Einfluss des demographischen Wandels.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die demographische Entwicklung, die Funktionsweise des Umlageverfahrens sowie alternative Finanzierungskonzepte wie Kapitaldeckung und staatliche Grundrentensysteme.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob eine nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung vor dem Hintergrund des demographischen Wandels überhaupt möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Sekundärforschung, die bestehende Daten staatlicher Institutionen und Simulationsrechnungen wissenschaftlicher Fachliteratur analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die demographischen Herausforderungen und diskutiert Reformansätze innerhalb des Umlagesystems sowie externe Modelle zur Rentenfinanzierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rentenversicherung, demographischer Wandel, Umlageverfahren, Generationenvertrag und Renteneintrittsalter.

Wie wirkt sich eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf das Rentensystem aus?

Kurzfristig kann dies den Beitragssatz senken und das Rentenniveau stabilisieren, langfristig führen jedoch höhere Rentenansprüche zu neuerlichen Belastungen.

Warum ist ein reines Kapitaldeckungsverfahren in Deutschland politisch unwahrscheinlich?

Aufgrund hoher Übergangskosten und bestehender politischer sowie ökonomischer Risiken wird ein kompletter Systemwechsel als nicht realistisch eingestuft.

Was ist das zentrale Problem des Generationenvertrags?

Das sinkende Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentenempfängern gefährdet die Stabilität des umlagefinanzierten Systems.

Welche Rolle spielt die Riester-Rente in diesem Kontext?

Sie wird als notwendige Ergänzung zum umlagefinanzierten Kern betrachtet, um die Rendite der Altersvorsorge zu verbessern.

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Details

Title
Die nachhaltige Finanzierung des deutschen Rentenversicherungssystems
Subtitle
Reformansätze vor dem Hintergrund des demographischen Wandels
College
University of Göttingen  (Professur für Wirtschaftspolitik)
Grade
1,3
Author
Michael Khan (Author)
Publication Year
2017
Pages
40
Catalog Number
V465909
ISBN (eBook)
9783668934016
ISBN (Book)
9783668934023
Language
German
Tags
Wirtschaftspolitik Rentenversicherung Rentensysteme Rentenversicherungssysteme Demographie Demographischer Wandel Öffentliche Finanzen Altersabsicherung Altersvorsorge Sozialstaat
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Khan (Author), 2017, Die nachhaltige Finanzierung des deutschen Rentenversicherungssystems, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/465909
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