Museumspädagogik am Fallbeispiel Miró


Diplomarbeit, 2002

69 Seiten, Note: gut


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Das Museum als fachwissenschaftliches Arbeitsfeld
2.1. Historischer Rückblick
2.2. Die gegenwärtige Aufgabe des Museums

3. Museumspädagogik
3.1. Allgemeines zur Museumspädagogik
3.1.1. Die Entwicklung der Museumspädagogik
3.1.2. Die Funktion der Museumspädagogik
3.2. Die Vermittlung
3.2.1. Die museumspädagogischen Vermittlungsformen
3.2.2. Anforderungen an einen Kunstvermittler

4. Das Fallbeispiel: Joan Miró – Später Rebell im Kunstforum - Wien
4.1. Biografie Miró
4.1.1. Prägung und Interesse in Kindheit und Jugendjahren
4.1.2. Die Begegnung mit Malerei
4.1.3. In der Großstadt Paris
4.1.4. Eine Welt der Symbole
4.1.5. Wilde Phase 6 Kriegsjahre
4.1.6. Der Traum, das Atelier
4.1.7. Abseits der Malerei
4.1.8. Stiftungen
4.2. Vermittlungsprogramm für Kinder (6 – 11Jahre), für Schulgruppen

5. Eine Nachfrage
5.1. Die These
5.2. Das Museum als Bildungseinrichtung einer Bildungsschicht
5.3. Ausgabe, Rücklauf
5.4. Ergebnisse
5.5. Schlussfolgerungen, Überlegungen

6. Zusammenfassung

1. Einleitung

Kunst als Möglichkeit, Augen zu öffnen

Museumspädagogik am Fallbeispiel Miró; eine Themenstellung, die mir persönlich sehr viel bedeutet.

Seit mittlerweile drei Jahren bin ich Kunstvermittlerin für Kinder im Alter von 5-12 Jahren im Kunstforum - Wien.

Ich habe eine Leidenschaft für etwas entwickelt, die durch Zuspruch und Begeisterung genährt wurde. Mit Kolleginnen erstelle ich Führungskonzepte, begleite und führe Kinder durch eine geschaffene (Kunst-)Situation, versuche Interesse und Neugier zu wecken, zu befriedigen. Ich stelle mir die Aufgabe, Bewusstsein und Wahrnehmung für kulturelles Geschehen herauszufordern.

Viele Erfahrungen im Laufe meiner Tätigkeit haben mich dazu veranlasst, diese abschließende Arbeit an der Pädagogischen Akademie unter ein Thema zu stellen, das von sehr vielen unterschiedlichen Seiten beleuchtet werden könnte. Mein persönliches Interesse für Kunst und meine Neugierde nach soziologischen Zusammenhängen und Erklärungen haben mich das Gebiet einengen lassen. Ich stelle eine Behauptung und Fragen in den Raum, die durch Erlebtes und Verschriftetes, durch Zahlen und Rückmeldungen beantwortet werden sollen.

Ich möchte annehmen und behaupten, dass gute Museumspädagogik ermöglicht, Besucher – Kinder nenne ich hier Besucher (der Zukunft) – aller sozialer Schichten regelmäßig ins Museum zu „holen“.

Ich möchte aufzeigen, was Museumspädagogik ist, woher sie kommt, und was meiner Meinung nach gute Museumspädagogik ausmacht.

Hierfür habe ich bei der Ausstellung „Miró – Später Rebell“ im Frühling 2001 im Kunstforum – Wien Fragebögen an Lehrerinnen, die Führungen gebucht haben, ausgegeben. Meine Absicht war, Gründe zu finden, die das Interesse für Kunst von Klassen auch aus den sogenannten „Arbeiterbezirken“ Wiens festhalten und aufzeigen sollten.

Und gerade in einer musealen Landschaftsveränderung im Wien der Gegenwart scheint es mir wichtig, die Arbeit von Museumspädagogen aufzuzeigen. Das sind unter anderem alltägliche Probleme in der Zusammenarbeit mit allen mitverantwortlichen Seiten, die Konfrontationen ergeben.

Als Beispiel werde ich meine Tätigkeit im Laufe dieser Ausstellungsdauer aufzeigen und exemplarisch Beispiele bringen.

Diese Verschriftung meiner Interessen war für mich Gelegenheit, an einem Gebiet zu arbeiten, das einen großen Stellenwert in meinem Leben einnimmt. Das Tun mit Kindern und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Formen von Kunst ließen während der Führungen keine Zeit, Fragen an Beteiligte zu stellen und Schlüsse aus ihren Antworten zu ziehen. Ich hoffe hier deswegen aufgeworfene Fragen beantworten zu können und an einem ausgewählten Beispiel die Sparte Museumspädagogik mit all ihren Möglichkeiten zu beleuchten.

2. Das Museum als pädagogisches Arbeitsfeld

oder kindliche Unbefangenheit einer „musealen“

Atmosphäre entgegenhalten;

Die Stellung eines Museums in der heutigen Gesellschaft ist verändert. Eingerichtet als Zeitvertreib und Interessensbefriedigung einer gehobenen Bildungsschicht einer vergangenen Generation sind Museen gegenwärtig auch dazu gezwungen, Kunst zu vermarkten. Aggressive Werbeplakate, laut-schreiende Ausstellungsbetitelungen und zirkus-ähnliche Vermittlungsangebote zieren diese Entwicklung. Das Museum ist ein besonderer Raum, der das Aufeinandertreffen von Kunstprodukten und Konsumenten ermöglicht, der soziohistorische Schlüsse zulässt und Wissen herausfordert.

Im Zuge der reformpädagogischen Entwicklungen in Wiener Volksschulklassen ist es heute üblich, Exkursionen in den Alltag zu unternehmen. Doch schon lange nicht mehr ist das Museum eine Institution, die den Erwachsenen vorbehalten ist. Der Wert der kulturellen Bildung ist erkannt, und dem Museum wird eine erzieherische Aufgabe zuteil. Im Laufe der letzten 20 Jahre entwickelte sich der Auffassung von Museumspädagogik von alleiniger Aufsichtstätigkeit in Ausstellungsräumen sogar hin zu gewünschtem Zirkus rund um das Objekt.

Angebote zu sinnlicher Wahrnehmung, die das Museum in doppelter Hinsicht bietet, steigern erwiesenermaßen die Empfänglichkeit und Offenheit der Kinder nicht nur für das Kunstwerk[1]. Ebenso entsteht ein neuer Zugang zu anderen Bräuchen, Kulturen und Lebensweisen, der im Alltag der Pflichtschulkinder nur von großem Nutzen sein kann.

Um in den Räumlichkeiten eines Museums, das als Ort zahlreicher faszinierender und interessanter Exponate, die der Neugierde zugänglich sind, mit Kindern arbeiten zu können, bedarf es der notwendigen Voraussetzungen für pädagogische Arbeit.

An dieser Stelle gewinnt die Museumspädagogik als Disziplin an Gewicht, ihr Stellenwert in einem Museum ist heute nicht mehr abzustreiten. Fachlich kompetente Kommunikationsfiguren übernehmen die schwierige Aufgabe, ein Objekt vorzustellen. Doch das war nicht immer so...

2.1. Historischer Rückblick

Das Wort Museum kommt vom griechischen Wort „museion“, das mehrere Bedeutungen in der deutschen Übersetzung hat. Zum einen bezeichnet es den Sitz der Musen, andererseits steht es für Bildung, Bildungsstätte, Schule und Schulgebäude, schließlich auch noch für das Lesebuch.[2]

Die Musen, die Töchter des Zeus, galten als Inspirationsquelle für Gesang und Tanz. Jede Muse bekam ihren spezifischen Kunstzweig zugewiesen, der eine bestimmte Wissenschaftsrichtung repräsentierte. Das voranschreitende wissenschaftliche Denken sollte damit in Verbindung gebracht werden.

So wurden den Musen Stätten gebaut, um ihnen darin nahe sein zu können und um sie in diesen Museen zu verehren.

Platon gründete um ca. 387 v. Chr. in diesem Sinne eine Akademie, die er „museion“ nannte, mit der Bedeutung, im Reich der Musen zu sein. Für Platon war jede philosophische Tätigkeit ein Musendienst, so gab es in der Mitte der Akademie ein Musenheiligtum, dem regelmäßig Weihgeschenke dargebracht wurden. Die platonische Akademie war eine Lebensgemeinschaft von Gelehrten, im Mittelpunkt stand das forschende Gespräch und der Dialog.

366 v. Chr. wurde ein „museion“ in Athen von Aritstoteles errichtet, in dem Forschungen auf den verschiedensten Gebieten betrieben wurden. In diesen Stätten für Gelehrte und Schüler wurden Gegenstände gesammelt, erforscht und als Anschauungsmaterialien verwendet.

Das Zentrum all dieser Bildungsstätten war Alexandria, 332/31 v. Chr. von Alexander dem Großen gegründet und nach dessen Tod 323 v. Chr. und dem Beginn der Herrschaft der Lagiden unter Ptolemaios Soter zur Hauptstadt Ägyptens ernannt.

Im „alexandrinische museio“, das 285-282 v. Chr. errichtet wurde, gab es bereits eine Bibliothek, in der Bücher aus aller Welt gesammelt wurden. Ebenso legte man großen Wert auf den Kontakt mit Philosophen aus anderen Städten und Ländern. Das museion“ war in einem Verein organisiert, dessen Leitung ein vom König gewählter Priester inne hatte. Als Mitglied der Bildungsstätte genoss man ein hohes Prestige und Vorteile wie freie Unterkunft, freie Verpflegung und die Steuerfreiheit. Dies ermöglichte eine völlige Konzentration auf die Forschung und das wissenschaftliche Gespräch.

Das wissenschaftliche Arbeiten im „alexandrinischen museion“ war auf Platon aufgebaut. Es wurden medizinische, astronomische und historisch – philologische Studien betrieben, wobei die gängigsten Methoden die direkte Beobachtung, Forschungsreisen in andere Länder und der Gebrauch von Büchern aus der Museumsbibliothek waren. Neben der eigenen Bibliothek gab es auch noch ein eigenes Museum, das aus Tieren, wertvollen Objekten und Raritäten, wie - beispielsweise - den zoologischen Studien von Aristoteles bestand.

Obwohl Ptolemaios Philadelphos Alexandria durch das „alexandrinische museion“ zum kulturellen Mittelpunkt der Welt machen wollte, wurden andere kulturelle Zentren wie Athen, Rhodos oder Pergamon immer wichtiger.

Denn nach der Übernahme der Macht in Ägypten durch die Römer, die zwar das „museion“ weiterhin unterstützten, begann dennoch dessen langsamer Zerfall. Durch Kriege, durch politische Beschlüsse wie die Aufnahme Militärs und römischer Beamter ins „museion“, aber vor allem durch die Einführung des Christentums als Staatsreligion um ca. 389 n. Chr. unter Kaiser Konstantin und später unter Theodosius dem Großen wurde das „museion“, da es als Musensitz heidnischen Ursprungs war, vernichtet. Die endgültige Zerstörung des gesamten Gebäudes und damit die Verbrennung aller wertvollen Bücher und Sammlungen des „alexandrinischen museions“ wurde am Beginn der arabischen Herrschaft in Ägypten von Kalif Omar veranlasst.

Der Begriff „Museum“ wird zum ersten Mal im 18. Jahrhundert gebraucht. Die Verwendung dieses Vokabels hängt zu großer Wahrscheinlichkeit mit der Wiederentdeckung des Geists der Antike unter der Epoche der Aufklärung zusammen. Denn vorher, im 16./17. Jahrhundert, wurden Sammlungen als Naturalienkabinette und Kunstkammern bezeichnet, dienten lediglich der Repräsentation in Burgen oder Schlössern und waren nur der adeligen Bevölkerungsschicht zugänglich. Im Zuge der Aufklärung wurde nicht nur die Bezeichnung dieser Sammlungen, sondern auch die Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit überdacht.

„Museum“ bedeutet von da an einen andauernden Prozess, Kunst und Kulturgut für alle zur Schau- und darzustellen und die Möglichkeit einer selbstständigen Meinungsbildung zu bieten.

2.2. Die gegenwärtige Aufgabe des Museums

Die aktuelle Definition für den Begriff „Museum“ wird durch das International Council of Museum, dem ICON, das als eine Aufgabe des Museums die einer Bildungseinrichung angibt, lautet wie folgt:

Aus dem Artikel 2, Paragraph 1 der Statuten des ICOM: „a non-profit making, permanent institution in the service of society and of its development, and open to the public which acquires, conserves, researches, communicates and exhibits, for the purposes of study, education and enjoyment, material evidence of people and their environment“.

Das Museum hat also die Aufgabe, keine profitträchtige, aber permanente Institution Im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung zu sein. Zeigen soll das Museum Angeworbenes, Konserviertes, Nachforschungen, es soll der Kommunikation und Asustellungwen dienen, mit der Absicht, Studien, Erziehung und Vergnügen zu ermöglichen, genauso wie einen materiellen Beweis der Menschen und ihrer Umgebung aufzuzeigen.

Die Formulierung über das Museum als Bildungseinrichtung übernehme ich nachstehend: „The museum should take every opportunity to develop its role as an educational resource used by all sections of the population or specialized group that the museum is intended to serve.“

In meiner Übersetzung: Jede Gelegenheit sollte das Museum wahrnehmen, um seiner Rolle als erzieherische Quelle, die von allen Teilen der Gesellschaft wahrgenommen werden kann, gerecht zu werden.

Das ICOM wurde 1946 in Paris von der UNESCO gegründet und beschäftigt sich seitdem mit der Entwicklung der Museologie und der Museumspädagogik. 1948 wurde zusätzlich ein Komitee, das Council of Education and Cultural Action (CECA), das dem ICOM untersteht, mit der museumspädagogischen Arbeit betraut. Diese war auch Schwerpunkt in internationalen Konferenzen und Seminaren, wie zum Beispiel in Tokio (1960), in New Delhi (1966), oder auch in Leningrad und Moskau (1968) und in Paris und Grenoble (1971), wo die Bedeutung der Museen als kulturelles Bildungszentrum hervorgehoben wurde:

„Erzieherische und kulturelle Aufgaben des Museums“;

3. Museumspädagogik

Pädagogik die; -, kMz. 1. Erziehungswissenschaft 2. Kunst des Lehrens und Erziehens[3] ;

Ist im Museum Platz für Pädagogik? Welcher Platz muss Pädagogk eingeräumt werden? Welche Anforderungen stellt der Besucher an eine Pädagogik zum Objekt? Welche Aufgabe trägt das Museum, um Pädagogik erziehlich mitgestalten zu können?

Vorerst möchte ich Entwicklung und Formen der Museumspädagogik vorstellen, anschließend mit dem Kunstforum – Wien und der Ausstellung „Miró – Später Rebell“ ein konkretes Beispiel bringen.

3.1. Allgemeines zur Museumspädagogik

Die Museumspädagogik ist eine neuere Disziplin der Pädagogik und besteht vorerst aus den verschiedensten Ansätzen und Methoden, je nach ihrer Herkunft. Daraus haben sich spezifische Mittel, beeinflusst von der schulischen Entwicklung und Bildung sowie von der Erwachsenenbildung und Erwachsenenarbeit, entwickelt.

Die wichtigste Aufgabe der Pädagogik im Museum ist die Vermittlung zwischen der ausgestellten Kunst und dem Besucher. Dies geschieht durch die Gestaltung der Ausstellungen und der zentralen museumspädagogischen Form der Kommunikation zwischen Museum und Öffentlichkeit. Demnach liegt die Hauptaufgabe der Museumspädagogik in der Besucherbetreuung, in der Lenkung von Erziehungs- und Bildungsprozessen, die wegführt vom rein passiven Betrachten hin zur Auseinandersetzung mit der Sache, dem Objekt selbst.

Der Begriff Museumspädagogik, der das Berufsfeld und die Organisationsformen definiert, ist ein relativ neuer und moderner Begriff. Eine Definitionsfindung scheint schwierig, weil die Pädagogik im Museum nur eine relative Autonomie besitzt und somit auch die Vermittlungsfunktion im Museum eine geringer Bedeutung einnimmt gegenüber anderen musealen Funktion, wie beispielsweise dem Bewahren von Objekten.

3.1.1. Die Entwicklung der Museumspädagogik

Obwohl die Wurzeln der Museumspädagogik bis in die Renaissance zurückreichen, wurde der wesentliche Grundstein für eine Pädagogik im Museum erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelegt.

Durch die Gründung der öffentlichen Museen während der Aufklärung, dem Gedankenwechsel der kulturellen Modernen, der ein modernes, wissenschaftliches und rationales Weltbild zugrunde liegt, hatten die Museen nun auch die Aufgabe, Kindern Kunst und Kultur bewusst nahezubringen. Die Pädagogik, durch die Arbeiter- und Kunsterziehungsbewegung am Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zum Anfang des 20. Jahrhunderts, die Kinder für Kunst besonders empfänglich hielten, beeinflusst die Gesellschaft, sie sah sich vor ein neues Arbeitsfeld gestellt. So wurde auch Zeichnen und eine Einführung in die Kunstgeschichte als Unterrichtsgegenstand in den Fächerkanon aufgenommen.

Besonders Dr. Lichtwark, der Leiter der Hamburger Kunsthalle, ist in diesem Zusammenhang zu nennen. Seine Arbeit und seine Veröffentlichungen wie „Übungen in der Betrachtung von Kunstwerken“ gaben der Museumspädagogik eine erste entscheidende Richtung.

Während der Zeit der Nationalsozialisten dienten Museen und die Museumspädagogik der Verherrlichung von national-deutschem Gedankengut, dem national-deutschem Erbe und germanischer Tradition.

Nach dem 2. Weltkrieg, vor allem in den 60er Jahren, als die Pädagogik im Zuge der Studentenbewegung heftig über Chancenungleichheit und Chancengleichheit des Bildungssystems diskutiert wurde, aktualisierte sich die Museumspädagogik wieder. Vor allem zu Beginn erfolgte eine starke Prägung durch angelsächsische Vorbilder, die eine alte, ungebrochene Tradition der Museumspädagogik haben. Beispielsweise ist hier der amerikanische Reformpädagoge John Dewey mit seinem Kreativitätsförderung durch das Konzept „learning by doing“ zu nennen, der Workshops, Puzzles und Rätsel während einer Ausstellung anbot. Ebenso hat das „museum-teaching“, das die museumspädagogische Betreuung von Schulklassen durch eigens dafür ausgebildete Museumspädagogen beinhaltet, große Bedeutung. Und schließlich die Freizeitpädagogik, die das Museum zu einem Spiel- und Erlebnisraum für Kinder macht.

Heute werden der Museumspädagogik gemäß der Auffassung von sinnvoller Museumsarbeit Bildungs- und Erziehungsaufgaben ins Museum übertragen, deshalb ist auch die Forderung aufgrund neuer Lernformen der Pädagogen unumgänglich, sie von Beginn an bei der Erstellung des Ausstellungskonzeptes bis hin zur Durchführung mit einzubeziehen.

Dieser Forderung liegt ein Verständnis von Pädagogik zugrunde, das nicht alle teilen. Gerade an der Diskussion über die Definition von Pädagogik und somit einer Museumspädagogik, scheiden sich Geister. Zwar wird einerseits angenommen, dass sich Pädagogik in der Praxis mit Erziehungswirklichkeit beschäftigt und als wissenschaftliche Disziplin mit theoretischen Begründungszusammenhängen, doch bei der Frage nach der Zielgruppe - ob nun von Kindern oder Erwachsenen die Rede ist – driftet man auseinander.

Das hier verwendete Verständnis von Museumspädagogik lehnt an das von Wolfgang Brezinka, bei dem Erziehung ein nie ganz abgeschlossener Prozess ist, unabhängig von Alter, von der sozialen Stellung, familiäre Situation,... an. Er erweitert den Pädagogikbegriff, indem er Handlungen, die Kehrvorgänge unterstützen oder in Gang bringen sollen, die zu wünschenswertem Verhalten und Dispositionen führen und von Erwachsenen auf Erwachsene gerichtet sind, einbeziehen.

Die Frage nach einer Berechtigung der Museumspädagogik als eigenständige Disziplin bleibt aber offen.

Die Schulpädagogen verbringen viel Zeit im Museum und könnten somit das Museum als ihr Arbeitsfeld beanspruchen. Die wichtigste Zielgruppe der Museen ist ja zu großem Anteil auch die der Schüler. Einerseits wegen des demokratischen Bildungsauftrags, den die Museen zu erfüllen haben, andererseits wegen der schwindenden Besucherzahlen, denn Schulklassen sichern ein stabiles Besucherkontigent. (siehe Abb. ) Zudem ist dem Gedanken großen Stellenwert einzuräumen, dass Kinder, die heute im Rahmen der Schule das Museum kennenlernen, die Museumsbesucher von morgen sind. So stellt sich das Museum in den Dienst der Schule, was aber das Aufeinandertreffen von zwei völlig unterschiedlichen Systemen, zwei pädagogischen Zugängen bedeutet: die institutionalisierte Schulpädagogik und die Reformpädagoik.

Auch sind die Vermittlungsformen der Schulpädagogik, besonders aber die Ziel ihres pädagogischen Handelns anders als die der Museumspädagogik. Für Pädagogen aus unterschiedlichen Richtungen hat das Museum „nur eine Funktion in einem grundsätzlich ganz anderem Zusammenhang erfüllt, ihr eigentliches Ziel hat aber mit dem Museum nichts zu tun.“[4]

Laut der Definition von Andreas Kuntz ist die Museumspädagogik: „...auf fachwissenschaftlicher Grundlage breiten Schichten der Bevölkerung die Ausstellungsgüter der Museen so lebendig werden zu lassen, dass für die Besucher mit den vermittelten Erfahrungen und historischen Inhalten in der je eigenen Gegenwart eine Erweiterung der alltäglichen Lebenspraxis möglich wird.“[5]

3.1.2. Erwartungen der SchulpädagogInnen an die Museumspädagogik

Im Rahmen meiner Umfrage während der Ausstellung „Miró – Später Rebell“ an Lehrerinnen, die mit ihrer Klasse im Kunstforum – Wien Führungen für ihre Schulklasse gebucht haben, gingen relativ einschlägige Antworten als Anforderungen an die Museumspädagogik heraus. Exemplarisch möchte ich an dieser Stelle einige Aussagen anführen:

Eine Lehrerin, die mit ihrer Klasse aus dem 23. Bezirk bereits regelmäßig zu Ausstellungen kommt, formuliert ihrer Erwartungen beispielsweise so: „Beschäftigung mit Kulturgütern ist schon im Kindesalter wichtig! Freude und Interesse wecken!“ Sie legt offenbar Wert auf kulturelle Bildung.

Ähnlich scheint eine Kollegin aus dem 13. Wiener Gemeindebezirk zu denken:

„Kunstverständnis, Offenheit anderen Nationen gegenüber,...“ sind ihre Anliegen, die im Museum behandelt werden sollen. Eine andere Dame drückt es folgendermaßen aus: „Horizonterweiterung, Kindern die "Welt" zeigen“.

„Den Kindern wird neutral und optimal "Kunst" vermittelt; Kinder sind offen und sollen die Möglichkeit haben, so früh wie möglich mit verschiedenen Stilrichtungen und Künstlern konfrontiert zu werden. Aus Erfahrung weiß ich, dass bei den interessierten Kindern viel hängenbleibt und sie später davon profitieren.“, meint eine Lehrerin, die mit ihrer 1. Klasse zur Ausstellung gekommen ist.

Eine andere Pädagogin formuliert es so: „Fachkräfte vermitteln Kunst; Kinder werden dazu angeleitet, Museen zu besuchen;“ Sie gibt an, ein bleibendes Interesse bei den Kindern wecken lassen zu wollen.

Ein weiterer Aspekt ist die seltene Gelegenheit, Kunstwerke als Originale zu erleben und so bleibende Eindrücke zu behalten: „Möglichkeit, Einmaliges kennenzulernen; Konfrontation, näheres Kennenlernen, Auseinandersetzen mit etwas, wozu es sonst vielleicht wenig oder keinen Zugang gibt;“ – und weiters: „Farben und Größe der Originale; Kindern, die sonst nie ins Museum gehen, Kunst zu zeigen;“

Ein weiterer Zugang, der uns Vermittlerinnen sehr am Herzen liegt, ist auch aufgeschrieben worden: „Sensibilisierung für Dinge außerhalb des Schullebens; Interesse wecken, Schwellenangst abbauen;“

Die Schwellenangst, die hier angesprochen wird, ist Resultat der Institutionalisierung der Museen. Vorbehaltlich für eine gehobene Bildungsschicht eingerichtet, gibt es Annäherungsängste und schlichtweg auch kein Interesse an Museen und Ausstellungen bei Personen, die annehmen, nicht Adressat einer Schau zu sein.

Der Zugang und die Erfahrung, bei Kinderführungen im Kunstforum auch aktiv handeln zu können, ist ein ausschlaggebender Gedanke bei der Buchung einer Führung: "Hinschauen - Bemerken - Auseinandersetzen, Umsetzen;“, wie eine Lehrerin aus dem 3. Bezirk notiert. Oder: „Besonders anschaulicher BE – Unterricht;“

Anders formuliert dies eine weitere Lehrerin:

„Wecken des Kunstverständnisses, Förderung der Kreativität; Hinführen zu "anderer" Freizeitgestaltung“; Sie legt auch Wert auf andere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, sie betrachtet das Interesse an Kunst als „Hobby“...

3.2. Die Vermittlung

Um all diesen Anforderungen des Publikums gerecht zu werden, bedarf es natürlich der Unterstützung des jeweiligen Museums.

Im Kunstforum – Wien sind wir bei der Erstellung unserer Konzepte relativ eingeschränkt, da zu wenig finanzielle Unterstützung zur Beschaffung von Arbeitsmaterialien und keinerlei räumliche Gegebenheiten zu Verfügung stehen, um tatsächlich ausgiebig zu arbeiten. Unsere Aufgabe ist es daher, im Museum Wissen um den Künstler zu vermitteln und Techniken vorzustellen, damit die Kinder dann in der Schulklasse nachbereitende Arbeiten anfertigen können. Der aktive Teil einer Führung besteht meist – je nach Auslastung und den lokalen Möglichkeiten in einer Ausstellung – in einem oder mehreren kurzen praktischen Arbeiten, die ohne großen Aufwand der Kinder gleich angefertigt und aus dem Museum mitgenommen werden können. Doch dazu folgen in einem anschließenden Teil konkrete Ideen.

Eine weitere Schwierigkeit besteht für die Kunstvermittler in der Repräsentation des Hauses. Obwohl in meinem persönlichen Fall eine Zusammenarbeit mit der Leitung des Hauses und den verantwortlichen KuratorInnen nicht optimal passiert, sind wir doch angehalten, in den Schauräumen das Publikum zu empfangen. Die Repräsentation des Hauses auf beste Art und Weise ist erwünscht, jedoch wird der interne Kontakt nicht dementsprechend gepflegt.

Unter diesen Bedingungen jedoch qualitativ wertvolle Arbeit zu verrichten und wirklich so zu agieren, wie es für uns wünschenswert wäre, ist schwer. Die Kunstvermittlung scheint in vielen Häusern mit ihren Anforderungen und Ideen immer noch als Eindringling und oft nicht willkommen.

3.2.1.Die museumspädagogischen Vermittlungsformen

Der wichtigste Bereich in der museumspädagogischen Arbeit ist die Didaktik. Mit dieser will sie Bildungsziele durch die Vermittlung von Bildungsinhalten erreichen. Voraussetzend ist, dass auf den Lernort, die Zielgruppe, die kategoriale Orientierung und die verschiedenen organisatorischen Bildungsrahmen eingegangen wird.

Die Museumspädagogik will zur Bildung beitragen, indem sie Besucher durch räumlich und zeitlich entfernte Wirklichkeiten hin zu einem besseren Verständnis der eigenen Realität führt. Das heißt, dass die Einflüsse von Ereignissen, Entwicklungen und Kulturen vergangener Epochen auf die heutigen Zeit und ihre Menschen aufgezeigt und vermittelt werden müssen.

Diese Vermittlung passiert durch eigene museumspädagogische Methoden.

Die hier beschriebenen Methoden sind an die Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft der deutschsprachigen Mitglieder der CECA im ICOM angelehnt.[6]

Es gibt zwei Formen der Vermittlung, die mediale und die personale. Welche der beiden Formen zu Einsatz kommt, entscheidet das Thema, die Zielgruppe und die jeweilige Organisationsform des Museums. (Am häufigsten kommt jedoch die personale Vermittlung zur Anwendung.)

Die mediale Vermittlung:

Die mediale Vermittlungsform will durch eine informationstheoretische Didaktik alle Bevölkerungsgruppen ansprechen und die Hemmschwelle zum Besuch eines Museums durch ihre spezifische Mittel abbauen. Zudem soll der Museumsbesucher mit medialen Materialien durch die Ausstellung begleitet werden, so dass er sich selbstständig bewegen, sich informieren und neue Kenntnisse erwerben kann und zum jeweiligen Thema ohne Schwierigkeiten Zugang findet.

Zum Einsatz kommen mediale Vermittlungsformen wie Tonbandgeräte, Videoleinwände, Beschriftungen, Monitore, Plakate, Prospekte, Demonstrationsobjekte, usw.

Die personale Vermittlung:

Die personale Vermittlungsform ist am häufigsten durch Führungen und Gespräche im Museum vertreten und richtet sich vorrangig an Gruppen wie Schulklassen beispielsweise.

Nur selten wird die museumspädagogische Tätigkeit schon im Aufbau einer Ausstellung integriert. Im Gegensatz zu den medialen Vermittlungsformen, die ausstellungsbegleitend sind, soll die personale Vermittlung durch die Kommunikation eines „Experten“ mit den (interessierten) Besuchern zu einer immer eigenständigeren und aktiven Nutzung des Museums animieren.

Zu den museumspädagogischen Vermittlungsformen werden jedoch weit mehr Tätigkeiten gezählt, als sie in der Praxis zur Anwendung kommen. So haben die Autoren Nuissl, Paatsch und Schulze eine Liste der unterschiedlichen Vermittlungsmöglichkeiten für Museumspädagogen erstellt, nachdem sie in einer Untersuchung[7], bei der sie Museumsschaffende nach zusätzlichen Alternativen zu den gängigen museumspädagoischen Vermittlungsformen bei bestmöglichen Rahmenbedingungen im Museum befragt haben:

1. Führungen
2. Unterricht im Museum
3. Herausgabe von Führungsheften/-blättern für Schulklassen
4. Außerschulische Kinder- und Jugendaktivitäten
5. Angebot von Kursen für praktisch-kreative Tätigkeiten (Bastel-, Mal-, Fotokurse, etc...)
6. Herausgabe von thematischen Informationsbroschüren
7. Herausgabe von Führungsheften/ -blättern für Individualbesucher
8. Öffentlichkeitsarbeit
9. Kooperation mit anderen Einrichtungen
10. Herausgabe von anderen didaktischen Materialien (Plakate, neue Medien, Multimedia,..)
11. Beteiligung an der (Neu-) Konzeption der Schausammlung
12. Entwurf und Realisation didaktischer Ausstellungen
13. Fortbildung des Führungspersonals
14. Aktivitäten außerhalb des Museums (Stadtteilfeste, Straßenaktionen,...)
15. anderes (Arbeitsgruppen, direkter Kontakt der Besucher mit Künstlern,...)
16. Herausgabe einer Zeitschrift

(Nuissl/Paatsch/Schulze 1987c, S.190)

Auffallend bei der Aufreihung der Vermittlungsformen ist, dass die Führungen ganz zu Beginn stehen. Dies ist sicher bezeichnend, dann Führungen sind sicher immer noch die am häufigsten praktizierte Art, Museumsinhalte näherzubringen. Es folgen dann jene Vermittlungsformen, die sich der Schule und der Schulgruppen als Besucherklientel widmen. Bei diesen werden dann auch schulische Mittel und Methoden eingesetzt, die die Arbeit erleichtern, da die Kinder mit diesen Arbeitsweisen vertraut sind. Weitere aufgelistete Vermittlungsformen, zum Beispiel Straßenfeste oder die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, verlangen von den Museumspädagogen hohe Anforderungen wie Flexibilität, Motivation oder auch Kooperationsfähigkeit, sowie Engagement und Organisationstalent.

Ergänzend zu obig angeführter Liste gibt es auch noch mehr museumspädagogische Methoden zur Vermittlung von Museumsinhalten. Zu nennen sind an dieser Stelle Vorträge, Betreuung von Arbeitsgruppen, Einzelveranstaltungen, Ferienaktionen, Aktionen mit Künstlern und Besuchern, usw.

Ob diese zur Anwendung kommen, hängt wiederum vom Engagement der Vermittler und großteils auch von der Kooperation mit zuständigen Bereichen und der Führung des Museums, von den Spielräumen im Haus, sowie der finanzielle Unterstützung und dem Entgegenkommen der Entscheidungsträger ab.

3.2.2. Die Kunstvermittler: Mit welchen Qualifikationen werden sie den

Anforderungen gerecht?

Museumspädagogen müssen für ihre Arbeit im Museum ein großes Spektrum an Qualifikationen mitbringen. Parallel mit dem Entstehen einer Ausstellung muss der Kunstvermittler beginnen, Unterlagen und Bildmaterial zu sammeln, sich in die Materie einzulesen. Dies geschieht meist zeitgleich mit einer anderen laufenden Ausstellung, d.h. Informationen werden getrennt behandelt.

Der weitere Prozess ist von Museum zu Museum unterschiedlich: Vermittlerteams sammeln und erstellen Ideen und Konzepte, Adressaten sind unterschiedlichste Besuchergruppen. Die Spanne des Publikums reicht hier von Kindergartengruppen über Volksschulklassen und Schulklassen mit individuellen Anforderungen, allgemeinbildenden höheren Schulen, universitären Gruppen von (Kunst-) Studenten, Familienführungen, Erwachsenenprogramme, Spezial – Themenführungen, öffentliche Führungen, fremdsprachige Angebote, Seniorenmatinéen,... Unterschiedliche Konzepte und individuelle Präsentationen vor einer Gruppe sind für ein erfolgreiches Vermittlungsprogramm also voraussetzend. Ich möchte hier beispielsweise nur ein theoretisches Konzept anführen, dass von einigen Kunstvermittlern (privat) zu möglichen ausstellungsbegleitenden Veranstaltungen erarbeitet wurde:

Artventure

- Vermittlungsprogramm für Ausstellungen

im Kunstforum – Wien (in Folge: Kufo)

Zielgruppe: Kinder, 4 - 12 Jahre alt

ältere Gruppen aus dem Kindergarten, Volksschuklassen, 1., 2. Klasse Unterstufe;

- Bedürfnisanalyse:

kindgerechte Erklärungen, kreatives Gestalten; abwechselnde Aktivitäten:

Stehen – Sitzen – Gehen; Zuhören – Besprechen – Wiederholen – Frage/Antwort; Spaß;

- neue Ideen: erforderlich zur Umsetzung ist ein eigener Raum mit Wasseranschluss, WC-

Anlagen, Anschlüsse für Telefon, PC+Internet, Strom,...Sitzmöglichkeiten (Polster, Sessel), Garderobe, Lager für Materialien; Projekte könnten auch in andere Häuser ausgesiedelt werden (VHS?);

Aktivitäten an den Feiertagen: 1h Führung, 2h Basteln, Malen, Jausnen, Nachbesprechen,...

[...]


[1] Jacobs, Doris: Interkulturelle Museumspädagogik (Relevanz für das ausländische Volksschulkind), S. 66

[2] Müller-Graupa, Edwin, in Sauter, Beatrix: Museum und Bildung. Baltmannsweiler 1994, S. 58ff

[3] aus: Langenscheidts Fremdwörterbuch

[4] Frymann 1988, S.13

[5] Kuntz: Technikgeschichte und Museologie. S. 5

[6] Breithaupt 1988, S. 4f CECA bedeutet Council of Education and Cultural Action, ICOM - bedeutet International Council of Museum, beide Organisationen sind Teil der UNESCO.

[7] Nuissl/Paatsch/Schulze 1987c: In einer Studie der Arbeitsgruppe für empirische Bildungsforschung in Heidelberg wurden 594 Museen und 86 Kunstvereine mittels Fragebogen über Rahmenbedingungen der Vermittlungsarbeit befragt.

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Details

Titel
Museumspädagogik am Fallbeispiel Miró
Hochschule
Pädagogisches Institut des Bundes in Wien  (Volksschulausbildung)
Note
gut
Autor
Jahr
2002
Seiten
69
Katalognummer
V4664
ISBN (eBook)
9783638128582
Dateigröße
5190 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Miró, Museumspädagogik
Arbeit zitieren
Elisabeth Höbartner (Autor:in), 2002, Museumspädagogik am Fallbeispiel Miró, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4664

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