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Museumspädagogik am Fallbeispiel Miró

Title: Museumspädagogik am Fallbeispiel Miró

Diploma Thesis , 2002 , 69 Pages , Grade: gut

Autor:in: Elisabeth Höbartner (Author)

Pedagogy - Art education
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Summary Excerpt Details

Museumspädagogik am Fallbeispiel Miró; eine Themenstellung, die mir persönlich sehr viel bedeutet.
Seit mittlerweile drei Jahren bin ich Kunstvermittlerin für Kinder im Alter von 5-12 Jahren im Kunstforum - Wien.
Ich habe eine Leidenschaft für etwas entwickelt, die durch Zuspruch und Begeisterung genährt wurde. Mit Kolleginnen erstelle ich Führungskonzepte, begleite und führe Kinder durch eine geschaffene (Kunst-)Situation, versuche Interesse und Neugier zu wecken, zu befriedigen. Ich stelle mir die Aufgabe, Bewusstsein und Wahrnehmung für kulturelles Geschehen herauszufordern.
Viele Erfahrungen im Laufe meiner Tätigkeit haben mich dazu veranlasst, diese abschließende Arbeit an der Pädagogischen Akademie unter ein Thema zu stellen, das von sehr vielen unterschiedlichen Seiten beleuchtet werden könnte. Mein persönliches Interesse für Kunst und meine Neugierde nach soziologischen Zusammenhängen und Erklärungen haben mich das Gebiet einengen lassen. Ich stelle eine Behauptung und Fragen in den Raum, die durch Erlebtes und Verschriftetes, durch Zahlen und Rückmeldungen beantwortet werden sollen.
Ich möchte annehmen und behaupten, dass gute Museumspädagogik ermöglicht, Besucher – Kinder nenne ich hier Besucher (der Zukunft) – aller sozialer Schichten regelmäßig ins Museum zu „holen“.
Ich möchte aufzeigen, was Museumspädagogik ist, woher sie kommt, und was meiner Meinung nach JXWH Museumspädagogik ausmacht.
Hierfür habe ich bei der Ausstellung „Miró – Später Rebell“ im Frühling 2001 im Kunstforum – Wien Fragebögen an Lehrerinnen, die Führungen gebucht haben, ausgegeben. Meine Absicht war, Gründe zu finden, die das Interesse für Kunst von Klassen auch aus den sogenannten „Arbeiterbezirken“ Wiens festhalten und aufzeigen sollten.
Und gerade in einer musealen Landschaftsveränderung im Wien der Gegenwart scheint es mir wichtig, die Arbeit von Museumspädagogen aufzuzeigen. Das sind unter anderem alltägliche Probleme in der Zusammenarbeit mit allen mitverantwortlichen Seiten, die Konfrontationen ergeben.
Als Beispiel werde ich meine Tätigkeit im Laufe dieser Ausstellungsdauer aufzeigen und exemplarisch Beispiele bringen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Museum als fachwissenschaftliches Arbeitsfeld

2.1. Historischer Rückblick

2.2. Die gegenwärtige Aufgabe des Museums

3. Museumspädagogik

3.1. Allgemeines zur Museumspädagogik

3.1.1. Die Entwicklung der Museumspädagogik

3.1.2. Die Funktion der Museumspädagogik

3.2. Die Vermittlung

3.2.1. Die museumspädagogischen Vermittlungsformen

3.2.2. Anforderungen an einen Kunstvermittler

4. Das Fallbeispiel: Joan Miró – Später Rebell im Kunstforum - Wien

4.1. Biografie Miró

4.1.1. Prägung und Interesse in Kindheit und Jugendjahren

4.1.2. Die Begegnung mit Malerei

4.1.3. In der Großstadt Paris

4.1.4. Eine Welt der Symbole

4.1.5. Wilde Phase 6 Kriegsjahre

4.1.6. Der Traum, das Atelier

4.1.7. Abseits der Malerei

4.1.8. Stiftungen

4.2. Vermittlungsprogramm für Kinder (6 – 11Jahre), für Schulgruppen

5. Eine Nachfrage

5.1. Die These

5.2. Das Museum als Bildungseinrichtung einer Bildungsschicht

5.3. Ausgabe, Rücklauf

5.4. Ergebnisse

5.5. Schlussfolgerungen, Überlegungen

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert und die Praxis der Museumspädagogik anhand der Ausstellung „Joan Miró – Später Rebell“ im Wiener Kunstforum. Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch gezielte kunstpädagogische Angebote das Interesse an Museen bei Kindern aus unterschiedlichen sozialen Schichten gefördert werden kann, um den Zugang zu kultureller Bildung nachhaltig zu erleichtern.

  • Grundlagen der Museumspädagogik und ihre historische Entwicklung.
  • Die Rolle der Vermittlung und Anforderungen an Kunstvermittler im Museumsbetrieb.
  • Biografische Analyse von Joan Miró und sein künstlerischer Werdegang.
  • Konzeption und Praxis von museumspädagogischen Vermittlungsprogrammen für Kinder.
  • Empirische Untersuchung (Fragebogenauswertung) zum Besuchsverhalten von Schulklassen.

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Die Funktion der Museumspädagogik

Die wichtigste Aufgabe der Pädagogik im Museum ist die Vermittlung zwischen der ausgestellten Kunst und dem Besucher. Dies geschieht durch die Gestaltung der Ausstellungen und der zentralen museumspädagogischen Form der Kommunikation zwischen Museum und Öffentlichkeit. Demnach liegt die Hauptaufgabe der Museumspädagogik in der Besucherbetreuung, in der Lenkung von Erziehungs- und Bildungsprozessen, die wegführt vom rein passiven Betrachten hin zur Auseinandersetzung mit der Sache, dem Objekt selbst.

Der Begriff Museumspädagogik, der das Berufsfeld und die Organisationsformen definiert, ist ein relativ neuer und moderner Begriff. Eine Definitionsfindung scheint schwierig, weil die Pädagogik im Museum nur eine relative Autonomie besitzt und somit auch die Vermittlungsfunktion im Museum eine geringer Bedeutung einnimmt gegenüber anderen musealen Funktion, wie beispielsweise dem Bewahren von Objekten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin legt ihre persönliche Motivation sowie das Ziel dar, gute Museumspädagogik als Mittel zur Schwellenabbau für Kinder aller sozialen Schichten zu definieren.

2. Das Museum als fachwissenschaftliches Arbeitsfeld: Dieses Kapitel behandelt den historischen Ursprung des Begriffs "Museum" sowie dessen moderne Definition als Bildungseinrichtung im Dienste der Gesellschaft.

3. Museumspädagogik: Es werden die theoretischen Ansätze, die Entwicklung der Disziplin sowie die spezifischen Vermittlungsformen und Anforderungen an Kunstvermittler erörtert.

4. Das Fallbeispiel: Joan Miró – Später Rebell im Kunstforum - Wien: Detaillierte Biografie von Joan Miró sowie Vorstellung eines praktischen Vermittlungsprogramms für Kinder, das den interaktiven Umgang mit Mirós Werk ermöglicht.

5. Eine Nachfrage: Darstellung der Methodik und Auswertung einer Umfrage unter Lehrerinnen hinsichtlich ihrer Erwartungen an Führungen und die Nutzung des Museumsangebots.

6. Zusammenfassung: Ein abschließender Überblick über die Bedeutung der museumspädagogischen Arbeit für den Erfolg von Ausstellungen anhand von Besucherzahlen.

Schlüsselwörter

Museumspädagogik, Joan Miró, Kunstvermittlung, Kulturvermittlung, Museum, Bildung, Didaktik, Kindheit, Schulklassen, Besucherorientierung, Ausstellungsdidaktik, Kulturvermittlung, Kunstforum Wien, Bildungsarbeit, Kunstpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Museumspädagogik im modernen Kunstbetrieb und untersucht, wie Kunst für Kinder aktiv erfahrbar gemacht werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die theoretische Verankerung der Museumspädagogik, die künstlerische Biografie von Joan Miró und die praktische Anwendung von Vermittlungskonzepten für Schulgruppen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie gute Museumspädagogik Kinder aus unterschiedlichsten sozialen Schichten erreichen und ihr Interesse an Kunst nachhaltig wecken kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Kombination aus theoretischer Aufarbeitung (Literaturanalyse) und einer empirischen Erhebung in Form von Fragebögen, die an Lehrerinnen ausgegeben wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block zur Museumspädagogik und einen praktischen Block, der am Fallbeispiel von Joan Miró zeigt, wie Kinder konkret im Museum arbeiten können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Museumspädagogik, Kunstvermittlung, Joan Miró, kulturelle Bildung und Besucherbetreuung charakterisiert.

Warum wurde Joan Miró als Fallbeispiel gewählt?

Mirós vielfältiges Werk (Malerei, Skulptur, Collage) bietet exzellente Anknüpfungspunkte für die kindliche Fantasie und ermöglicht eine breite Palette an aktiven Vermittlungsmethoden.

Welche Rolle spielt die "Schwellenangst" laut Autorin?

Die Schwellenangst wird als Resultat der historischen Institutionalisierung der Museen für gehobene Bildungsschichten betrachtet, die durch aktive pädagogische Angebote abgebaut werden soll.

Wie bewerten die befragten Lehrerinnen die Kosten einer Führung?

Überraschenderweise bewerten die befragten Lehrerinnen die Kosten für eine professionelle Kinderführung als gerechtfertigt, trotz der finanziellen Herausforderungen für die Schulen.

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Details

Title
Museumspädagogik am Fallbeispiel Miró
College
Education Center for Schools in Vienna  (Volksschulausbildung)
Grade
gut
Author
Elisabeth Höbartner (Author)
Publication Year
2002
Pages
69
Catalog Number
V4664
ISBN (eBook)
9783638128582
Language
German
Tags
Miró Museumspädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elisabeth Höbartner (Author), 2002, Museumspädagogik am Fallbeispiel Miró, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4664
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