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Suizid - Eine Betrachtung sozialer und polizeilicher Aspekte

Title: Suizid - Eine Betrachtung sozialer und polizeilicher Aspekte

Term Paper , 2005 , 23 Pages , Grade: 1

Autor:in: Markus Meier (Author)

Sociology - Miscellaneous
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Der Definition im Zusammenhang mit dem Suizid stehender Begrifflichkeiten sowie modi operandi folgt ein kurzer Einblick in die demographische Verteilung suizidalen Verhaltens.
Im Anschluss werden diverse theoretische Ansätze, die das Phänomen des Suizids in seinen kausalen Faktoren zu beschreiben versuchen, dargestellt und diskutiert.
Besonderer Wert wurde den polizeilichen Nutzen aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen gelegt.



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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmungen

3 Die demographische Verteilung

4 Erklärungstheorien des Suizids

4.1 Ursachen, Motive, Phänomene

4.2 Soziologische Aspekte suizidalen Handelns

4.3 Das präsuizidale Syndrom nach Erwin Ringel

4.4 Gemeinsamkeiten / Folgerungen

5 Polizeilicher Nutzen aus den wiss. Erkenntnissen

5.1 Für die Verhandlung mit dem Suizidalen

5.2 Für die Be- und Verarbeitung im Fall des vollendeten Suizids

6 Nachwort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Phänomen des Suizids aus sozialwissenschaftlicher und polizeilicher Perspektive, um Handlungsoptionen für Einsatzkräfte bei suizidalen Bedrohungslagen zu fundieren und zur professionellen Nachbereitung solcher Einsätze beizutragen.

  • Grundlagen der Suizid-Definition und demographische Verteilung
  • Diskussion zentraler theoretischer Erklärungsmodelle
  • Polizeiliche Taktiken bei Verhandlungen mit Suizidgefährdeten
  • Psychologische Aspekte der Einsatzbewältigung für Beamte
  • Herausarbeitung der Bedeutung von Kommunikation und Prävention

Auszug aus dem Buch

5.1 Für die Verhandlung mit dem Suizidalen

Steht der Suizidant schon längere Zeit an der Absprungstelle, so ist dies meist ein Indiz seiner Unentschlossenheit. Er ist immernoch hin und hergerissen zwischen dem Willen, nicht zu sterben und dem, so nicht weiterzuleben. Der ambivalente Kampf ist also noch nicht durchgestanden, was die Chance eröffnet, den Betroffenen noch retten zu können. Dazu ist nachfolgend beschriebenes Vorgehen taktisch sinnvoll.

Vor der Kontaktaufnahme:

Sofern der Suizidant nicht persönlich bekannt ist, steht die Informationsgewinnung bezüglich der Person, deren körperlichen und geistigen Zustands an erster Stelle.

Es sind nach Möglichkeit beim Meldenden oder bei Dritten Gründe für das suizidale Verhalten und das Verhältnis zum Suizidanten zu erfragen.

Rettungskräfte / Psychologen anfordern und bereithalten

Parallel zu büromäßiger Aufklärung sind mögliche Kontakt- und / oder Vertrauenspersonen vorzuhalten.

Die entsandten Beamten sollten still anfahren und nach Möglichkeit keine Uniform tragen, da beides eher negativ assoziiert wird.

Mögliche Schaulustige / Presse durch zusätzliche Einsatzkräfte fernhalten, um die Möglichkeiten negativer Einflußnahme zu minimieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die statistische Relevanz des Suizids in Deutschland und thematisiert den gesellschaftlichen Umgang sowie die Tabuisierung des Phänomens.

2 Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe und unterscheidet verschiedene Suizidarten wie Verschleierungs-, Kurzschluss- und Bilanzsuizid.

3 Die demographische Verteilung: Das Kapitel analysiert die Verteilung von Suiziden über Altersgruppen und Geschlechter sowie den Unterschied zwischen harten und weichen Methoden.

4 Erklärungstheorien des Suizids: Dieses Kapitel diskutiert verschiedene wissenschaftliche Ansätze, insbesondere die soziologische Integrationstheorie Durkheims und das präsuizidale Syndrom nach Ringel.

5 Polizeilicher Nutzen aus den wiss. Erkenntnissen: Das Kapitel leitet aus der Theorie praktische Taktiken für Verhandlungen mit Suizidalen ab und behandelt die psychologische Nachbereitung nach vollendeten Fällen.

6 Nachwort: Das Nachwort resümiert die Komplexität der Thematik und betont die Bedeutung theoretischen Wissens für eine professionelle polizeiliche Arbeit.

Schlüsselwörter

Suizid, Suizidprävention, Polizeiarbeit, präsuizidales Syndrom, Integrationstheorie, Kommunikationsstörung, Krisenintervention, Suizidalität, psychische Gesundheit, Werther-Effekt, Verhandlungstaktik, Selbsttötung, Einsatznachbereitung, Sozialwissenschaften, Krisenbewältigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen Suizid unter Berücksichtigung sowohl sozialwissenschaftlicher Erklärungsansätze als auch der praktischen Erfordernisse im polizeilichen Alltag.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Kernpunkten gehören Definitionen, demographische Daten, theoretische Ursachenforschung sowie taktische Handlungsanweisungen für Polizeibeamte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, theoretisches Hintergrundwissen für Einsatzkräfte bereitzustellen, um die Handlungskompetenz in suizidalen Krisensituationen zu stärken.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende soziologische und psychologische Theorien diskutiert und mit polizeipraktischen Erkenntnissen verknüpft.

Was steht im inhaltlichen Mittelpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch Durkheim und Ringel sowie eine praxisnahe Ableitung von Verhaltensrichtlinien für den Einsatz.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Suizidprävention, Polizeipsychologie, Krisenbewältigung und Soziologie des Suizids beschreiben.

Warum ist das Thema für die Polizei so komplex?

Es existiert keine Standardlösung, da jeder Suizident eine individuelle psychische Situation durchläuft und die Polizei oft unter extremem Zeitdruck handeln muss.

Wie sollten Beamte bei einer Kontaktaufnahme agieren?

Das Dokument empfiehlt unter anderem eine vorsichtige Annäherung, aktives Zuhören und das Vermeiden von Vorwürfen oder Druck, um den Betroffenen zur Kommunikation zu bewegen.

Welche Bedeutung hat die Nachbereitung nach einem Suizid?

Da auch Polizeibeamte belastet werden, ist der Erfahrungsaustausch im Team sowie die Inanspruchnahme von Hilfeangeboten entscheidend, um Langzeitfolgen zu vermeiden.

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Details

Title
Suizid - Eine Betrachtung sozialer und polizeilicher Aspekte
Grade
1
Author
Markus Meier (Author)
Publication Year
2005
Pages
23
Catalog Number
V46653
ISBN (eBook)
9783638438001
ISBN (Book)
9783638658997
Language
German
Tags
Suizid Eine Betrachtung Aspekte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Meier (Author), 2005, Suizid - Eine Betrachtung sozialer und polizeilicher Aspekte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46653
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