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Analyse eines TV-Magazinbeitrags

Title: Analyse eines TV-Magazinbeitrags

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 29 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Leonard Ameln (Author)

Communications - Movies and Television
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Diese Seminararbeit hat sowohl eine quantitative, als auch eine qualitative Analyse eines Magazinbeitrags zum Gegenstand. Bei dem für diese Analyse ausgewählten Beitrag handelt es sich um ein knapp fünf Minuten langes Stück aus dem Magazin „zapp“, ausgestrahlt am 15.08.2004. Thema ist die mangelhafte Arbeit des Bundespresseamtes bei der Vermittlung der „Hartz IV“-Reformen, sowie ferner der „Agenda 2010“-Reformen der Bundesregierung.
Schon beim ersten Anschauen fielen mir die stringente und klare Darstellung sowie die audiovisuell sehr ansprechende Umsetzung des Themas auf. Insbesondere die klaren, kurzen Sätze des Kommentars, ein den gesamten Beitrag durchziehender roter Faden, sowie eine Vielzahl an visuellen Reizen, ausgelöst durch attraktive Bilder, Kamerabewegungen und häufige Bewegungen der Bildobjekte - bei meines Erachtens recht niedriger Schnittfrequenz - übten den Reiz dieses Beitrags aus. Was auf diese Art und Weise mein Interesse weckte und mir ein einfaches Urteil erlaubte, soll nun wissenschaftlich untersucht und argumentativ untermauert werden. Die Arbeitshypothese lautet: Der vorliegende Beitrag erfüllt sowohl seine Informationsaufgabe als auch die der Rezeptionsmotivation durchgängig sehr gut. Dafür habe ich - entsprechend der gängigen Vorgehensweise - zunächst ein Strukturprotokoll erstellt, daraufhin ein Feinprotokoll und aus diesem habe ich schlussletztlich ein Sequenzprotokoll abgeleitet. Diese Werkzeuge dienen im Wesentlichen dazu, einen möglichst detaillierten Überblick über den Beitrag zu erlangen, was den Ablauf, die Struktur sowie den Inhalt anbelangt. In einem gesonderten Theorieteil werde ich zunächst Kriterien zur Analyse der Bildsprache besprechen. Darauf folgen wird eine Extraktion einiger Merkmale der Filmsprache. Anschließend sollen Kriterien zur Beurteilung des auditiven Kanals gefunden werden, um schließlich den Zusammenhang zwischen visuellem und auditivem Kanal angemessen beurteilen zu können. Die aus den theoretischen Ergebnissen abgeleiteten Maßstäbe zur Bewertung verschiedener Aspekte eines Beitrags werde ich schließlich an das zu untersuchende Material anlegen.
In der Schlussbetrachtung sollen wesentliche Erkenntnisse der Analyse noch einmal auf den Punkt genau dargestellt werden, um letztlich die Arbeitshypothese zu begründen, oder aber zu falsifizieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Protokollierung

2. 1. Strukturprotokoll der Sendung

2. 2. Feinprotokoll des Beitrags

2. 3. Sequenzprotokoll

3 Theoretische Grundlagen

3. 1. Spezifische Merkmale des Medium Fernsehen

3. 2. Bildgestaltung

3. 3. Filmische Gestaltung

3. 4. Textverständlichkeit

3. 5. Bild-Text-Verhältnis

4 Analyse

4. 1. Vorgehensweise bei der Analyse

4. 2. Erste Sequenz

4. 3. Zweite Sequenz

4. 3. Dritte Sequenz

4. 4. Vierte Sequenz

4. 5. Fünfte Sequenz

4. 6. Sechste Sequenz

4. 7. Analyse der Textverständlichkeit

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht einen TV-Magazinbeitrag über die Kommunikationsarbeit des Bundespresseamtes zu den Hartz-IV-Reformen hinsichtlich seiner Informationsleistung und Rezeptionsqualität. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, ob der Beitrag seine Informationsaufgabe durch eine stimmige visuelle und auditive Gestaltung sowie durch stringente logische Konsistenz erfolgreich erfüllt.

  • Quantitative und qualitative Analyse der Verständlichkeit des Kommentars
  • Untersuchung des Zusammenspiels von Bild- und Tonkanal
  • Bewertung der filmgestalterischen Mittel zur Steigerung der Rezeptionsmotivation
  • Analyse der inhaltlichen Struktur durch detaillierte Sequenzprotokolle
  • Überprüfung der Arbeitshypothese zur Qualität der journalistischen Umsetzung

Auszug aus dem Buch

3. 1. Spezifische Merkmale des Mediums Fernsehen

Ebenso wie der Hörfunk ist das Fernsehen ein lineares Medium, d.h. alle empfangenen Informationen können ausschließlich nacheinander wahrgenommen werden. Dies schließt ein Blättern oder Zurückspringen, wie dies z.B. bei Printmedien oder dem Internet problemlos möglich ist, aus. Dadurch ergeben sich besondere Anforderungen an die Verständlichkeit, sowohl den visuellen, als auch den auditiven Aspekt des Mediums Fernsehen betreffend.

Dem Fernsehen exklusiv ist seine so genannte Mehrkanaligkeit, d.h. die Übermittlung von Informationen auf zwei Kanälen - dem Bildkanal und dem Tonkanal. Diese Art der Informationsübermittlung scheint große Vorteile gegenüber der einkanaligen Übermittlung des Hörfunks oder der Printmedien zu haben, wie zahlreiche Untersuchungen zeigen. Neben der synergetischen Wirkung der audiovisuellen Darstellung hat jeder Kanal in Kombination mit dem anderen Kanal seine eigenen Stärken. So können z.B. abstrakte Sachverhalte durch Sprache erheblich präziser und einfacher dargestellt werden, emotionale Aussagen hingegen transportiert das Bild bei weitem besser.

Neben genannten Vorteilen birgt dieses Alleinstellungsmerkmal des Fernsehens aber eine nicht unerhebliche Gefahr in sich. Stehen beide Kanäle nur in mittelbarem wechselseitigem Bezug zueinander, muss der Rezipient seine Aufmerksamkeit aufteilen, was nicht selten zu Aufmerksamkeitsverlust führen kann: „Der Zuschauer muss sich sehr anstrengen, wenn er gleichzeitig zusehen und zuhören soll“. Haben beide Kanäle überhaupt keinen Bezug mehr zueinander, so ist von einer „Bild-Text-Schere“ die Rede, bei der die Verständlichkeit des Mitgeteilten abnimmt. Im Extremfall werden sogar weniger Informationen übermittelt als durch ein einkanaliges Medium.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Gegenstands der Untersuchung, eines Magazinbeitrags über das Bundespresseamt, sowie Definition der Arbeitshypothese und des methodischen Vorgehens.

2 Protokollierung: Detaillierte Aufarbeitung der Sendestruktur, des Feinablaufs des Beitrags sowie eine sequentielle Gliederung als Basis für die weitere Analyse.

3 Theoretische Grundlagen: Herleitung der Kriterien zur Medienanalyse, insbesondere zu den Themen Bildgestaltung, filmische Gestaltung, Textverständlichkeit und dem Bild-Text-Verhältnis.

4 Analyse: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf den ausgewählten TV-Beitrag durch eine sequenzweise Untersuchung der audiovisuellen Gestaltung und Verständlichkeit.

5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse und abschließende Bewertung der Arbeitshypothese unter Berücksichtigung der in der Analyse gewonnenen Erkenntnisse.

Schlüsselwörter

Fernsehanalyse, TV-Magazin, Hartz IV, Bundespresseamt, Textverständlichkeit, Bild-Text-Verhältnis, Mehrkanaligkeit, Filmgestaltung, Medienwissenschaft, Seminararbeit, Rezeptionsmotivation, Journalismus, Bildsprache, Sequenzprotokoll, Kommunikationspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse eines fünfminütigen TV-Magazinbeitrags über die Informationsarbeit des Bundespresseamtes hinsichtlich der Hartz-IV-Reformen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Qualität der journalistischen Berichterstattung, die Wirksamkeit der visuellen und auditiven Gestaltung sowie die Verständlichkeit von Sachtexten im Fernsehen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die wissenschaftliche Untersuchung der Arbeitshypothese, dass der Beitrag seine Informationsaufgabe und Rezeptionsmotivation durch eine hochwertige audiovisuelle Gestaltung und logische Konsistenz sehr gut erfüllt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein kombiniertes Verfahren aus quantitativer Inhaltsanalyse (z.B. Messung von Satzlängen und Schnittfrequenzen) und qualitativer Analyse (z.B. Anwendung des Hamburger Verständlichkeitsschemas) angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung von Analysekriterien und eine anschließende detaillierte Untersuchung des Filmmaterials in sechs inhaltlichen Sequenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Fernsehanalyse, Textverständlichkeit, Bild-Text-Verhältnis und Rezeptionsmotivation charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "Augenkitzel" und inhaltlicher Gestaltung eine Rolle?

Der Autor unterscheidet zwischen zielführenden Gestaltungsmitteln und reinem "Augenkitzel", um zu bewerten, ob visuelle Effekte zur Information beitragen oder lediglich von inhaltlicher Leere ablenken sollen.

Welche Rolle spielt das "Hamburger Verständlichkeitsschema" für den Autor?

Es dient als essenzielles qualitatives Messinstrument, um die Güte des Kommentars anhand der Kriterien Einfachheit, Gliederung, Kürze und anregende Zusätze zu bewerten.

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Details

Title
Analyse eines TV-Magazinbeitrags
College
Free University of Berlin  (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Grade
2,0
Author
Leonard Ameln (Author)
Publication Year
2005
Pages
29
Catalog Number
V46683
ISBN (eBook)
9783638438247
Language
German
Tags
Analyse TV-Magazinbeitrags
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Leonard Ameln (Author), 2005, Analyse eines TV-Magazinbeitrags, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46683
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