Die vorliegende Bachelor-Arbeit vergleicht die Internationalisierung der Global Player IKEA und BMW und ist somit interessant für Studierende der Wirtschaftswissenschaften, besonders mit einer internationalen Ausrichtung, sowie für Unternehmen, die gerne global tätig sein würden. Als Hypothese geht diese Arbeit davon aus, dass die Wahl der passenden Markteintrittsstrategien der Unternehmen IKEA und BMW maßgeblich ist für ihren weltweiten Erfolg. Mithilfe der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring wurden eine Fallstudie über IKEA und ein Fallbeispiel über BMW analysiert und daraus die Erfolgsfaktoren für die Internationalisierung beider Unternehmen herausgearbeitet. Dadurch kommt die vorliegende Arbeit zu dem Ergebnis, dass die Wahl einer bestimmten Markteintrittsstrategie keinen Einfluss auf den Unternehmenserfolg im Ausland hat. Vielmehr wurde ermittelt, dass produkt- und marktpolitische Entscheidungen sowie hohe Qualitätsstandards entscheidend für den erfolgreichen Eintritt in einen ausländischen Markt und somit auch für den positiven Verlauf der Internationalisierung eines Unternehmens verantwortlich sind.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Definitionen
2.1 Internationalisierung
2.2 Markteintrittsstrategie
2.3 Global Player
2.4 Fallbeispiel
2.5 Fallstudie
3 Markteintrittsstrategien im Überblick
3.1 Darstellung der gängigsten Markteintrittsstrategien
3.2 Detaillierte Darstellung der relevanten Markteintrittsstrategien
3.2.1 Export
3.2.1.1 Direkter Export
3.2.3 Direktinvestition
3.2.3.1 Betriebsstätten im Ausland
3.2.3.2 Neugründung
3.2.3.3 Aufkauf
3.2.3.4 Joint Venture
3.2.4 Vertragliche Markteintrittsformen
3.2.4.1 Franchising
3.2.4.2 Vertragsfertigung
4 Überleitung
5 Ermittlung der Erfolgsfaktoren bei der Internationalisierung von IKEA und BMW
5.1 Vorstellung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring
5.2 IKEA
5.2.1 Überblick über den Gang der Internationalisierung
5.2.2 Vorstellung der Fallstudie “International Expansion of IKEA” von S. Yavuz
5.2.3 Zusammenfassung der Fallstudie
5.2.4 Herausarbeitung der Erfolgsfaktoren von IKEA
5.3 BMW
5.3.1 Überblick über den Gang der Internationalisierung
5.3.2 Vorstellung des Fallbeispiels „BMW: Kontrollierte Innovation und globale Expansion“ von L. Pries
5.3.3 Zusammenfassung des Fallbeispiels
5.3.4 Herausarbeitung der Erfolgsfaktoren von BMW
5.4 Vergleich der Erfolgsfaktoren bei der Internationalisierung von IKEA und BMW
6 Zusammenfassung der Ergebnisse sowie Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Erfolgsfaktoren bei der Internationalisierung der Unternehmen IKEA und BMW, um zu klären, warum manche Unternehmen im Ausland erfolgreich agieren, während andere scheitern. Die zentrale Forschungsfrage hinterfragt, ob die Wahl einer spezifischen Markteintrittsstrategie dabei eine entscheidende Rolle spielt oder ob andere Faktoren wie Marktanalysen und Produktanpassungen maßgeblicher sind.
- Analyse und Vergleich der Internationalisierungsstrategien von IKEA und BMW
- Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring
- Identifikation unternehmensspezifischer Erfolgsfaktoren in ausländischen Märkten
- Kritische Reflexion der Rolle von Markteintrittsstrategien im globalen Wettbewerb
Auszug aus dem Buch
3.2.1 Export
Der Export gilt als „Grundform des Außenhandels“ und ist die älteste „Ausprägung einer absatzmarktorientierten Internationalisierung von Unternehmen“ (Zentes et al. 2010: 221), die bereits seit Jahrhunderten betrieben wird (vgl. Wolf 2011: 12). Er gilt als „die nächstliegende Form der Bedienung von Auslandsmärkten“ (Pausenberger 1994: 2).
Per Definition ist Export „die grenzüberschreitende Bereitstellung von wirtschaftlichen Leistungen“, d.h. ein beliebiges Gut [wird] „in einem anderen als dem Produktionsland verkauft“ (ebd.). Kurz gesagt bedeutet Export also, dass „im Inland erstellte Güter an Abnehmer im Ausland verkauft“ (Glaum 1996: 22) werden. Somit ist ein Grenzübertritt während des Transports eines Gutes essential, um die Definition von Export zu erfüllen (vgl. ebd.). Oft wird der Export als „erste[r] Schritt hin zur Internationalisierung“ (Wolf 2011: 12) von einem Unternehmen gewählt, da der Markteintritt sehr einfach ist, wenig Ressourcen gebraucht werden und dadurch das wirtschaftliche Risiko klein gehalten werden kann (vgl. ebd.).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Internationalisierung für Unternehmen im heutigen globalen Wettbewerb sowie Festlegung der Zielsetzung und des Aufbaus der Arbeit.
2 Definitionen: Erläuterung grundlegender Fachbegriffe wie Internationalisierung, Global Player sowie der Abgrenzung von Fallbeispielen und Fallstudien.
3 Markteintrittsstrategien im Überblick: Theoretische Darstellung verschiedener Strategien zur Marktbearbeitung im Ausland, einschließlich Exporte, Direktinvestitionen und vertraglicher Formen.
4 Überleitung: Übergang vom theoretischen Teil der Arbeit hin zur praktischen Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse.
5 Ermittlung der Erfolgsfaktoren bei der Internationalisierung von IKEA und BMW: Anwendung der Mayring-Methode auf Fallbeispiele der Unternehmen IKEA und BMW zur Identifikation ihrer spezifischen Erfolgsfaktoren.
6 Zusammenfassung der Ergebnisse sowie Fazit und Ausblick: Kritische Evaluierung der Hypothese, Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Schlüsselwörter
Internationalisierung, Markteintrittsstrategie, Global Player, IKEA, BMW, Qualitative Inhaltsanalyse, Philipp Mayring, Fallstudie, Erfolgsfaktoren, Außenhandel, Export, Direktinvestition, Franchising, Marktorientierung, Unternehmensführung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Internationalisierung von IKEA und BMW, um herauszufinden, welche Faktoren den Erfolg beim Markteintritt in ausländische Länder maßgeblich beeinflussen.
Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?
Die zentralen Themen sind internationale Markteintrittsstrategien, die praktische Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und die Identifikation spezifischer Erfolgsfaktoren global agierender Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Das Ziel ist es zu ermitteln, ob die Wahl einer bestimmten Markteintrittsstrategie über den Erfolg im Ausland entscheidet oder ob andere Faktoren wie Qualität und Marktkenntnis wichtiger sind.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Autorin nutzt die qualitative Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring, um Fallstudien und Fallbeispiele systematisch auszuwerten.
Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Übersicht der Markteintrittsstrategien und einen praktischen Teil, in dem die Fälle IKEA und BMW detailliert analysiert werden.
Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind Internationalisierung, Markteintrittsstrategien, Fallstudienanalyse, Erfolgsfaktoren und globale Wettbewerbsfähigkeit.
Warum wurde IKEA als Fallbeispiel gewählt?
IKEA dient als Best-Practice-Beispiel, da das Unternehmen weltweit präsent ist und sich besonders in Deutschland durch einen hohen Umsatz und eine erfolgreiche Internationalisierungsgeschichte auszeichnet.
Wie bewertet die Autorin die Rolle der Markteintrittsstrategien?
Das Fazit der Arbeit ist, dass die Wahl einer bestimmten Strategie weniger entscheidend ist als die gründliche Analyse der Marktgegebenheiten und die kulturelle Anpassung des Produkts.
- Arbeit zitieren
- Eva-Marie Kolasch (Autor:in), 2016, Erfolgsfaktoren von Global Playern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468251