Das Thema dieser Unterweisung ist ein Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides für Mandant A sowie ein Antrag des Vollstreckungsbescheides für Mandant B beim Gericht.
Die Unterweisung erfolgt anhand der Vier-Stufen-Methode.
Es werden die Rahmenbedingungen vorgestellt, wie beispielsweise die verwendeten Ausbildungs- bzw. Lehrmittel. Außerdem werden die Lernziele erläutert.
Inhaltsverzeichnis
1. Thema der Unterweisung
2. Einordnung der Unterweisung in den Gesamtzusammenhang
3. Rahmenbedingungen
3.1. Ausbildungsberuf
3.2. Angaben zum Auszubildenden
3.3. Ausbildungsstätte
3.4. Ort, Zeit und Dauer der Unterweisung
3.5. Methodik
3.6. Verwendete Ausbildungs- bzw. Lehrmittel
4. Lernziele
4.1. Richtlernziel
4.2. Groblernziel
4.3. Feinlernziel
4.4. Kognitiver Lernbereich
4.5. Affektiver Lernbereich
4.6. Methoden- und Sozialkompetenz
5. Ablauf der Unterweisung
5.1. Gewählte Unterweisungsmethode/Begründung
5.2. Ablauf
6. Didaktische Reserve
7. Lernzielkontrolle
8. Reflexion/Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient als praktischer Unterweisungsentwurf für Auszubildende zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten, mit dem Ziel, die methodische Kompetenz zur eigenständigen Bearbeitung von Mahn- und Vollstreckungsbescheiden mittels der Vier-Stufen-Methode zu vermitteln.
- Vermittlung der rechtlichen und administrativen Grundlagen des Mahnverfahrens.
- Praktische Anwendung der 4-Stufen-Methode zur Fehlervermeidung und effizienten Arbeitsweise.
- Schulung in der korrekten Nutzung offizieller Vordrucke und elektronischer Aktenführung.
- Förderung der Selbstständigkeit und des Verantwortungsbewusstseins bei der Fristenkontrolle.
- Vorbereitung auf weiterführende Zwangsvollstreckungsmaßnahmen.
Auszug aus dem Buch
2. Stufe: Vormachen und Erklären durch die Ausbilderin
Erst zeige ich ihr wie wir den Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides (am PC) für Mandant A ausfüllen, dann den Antrag auf Erlass eines Vollstreckungsbescheides (gemäß Vordruck) für Mandant B. Während ich ihr die Arbeitsschritte erläutere, achte ich darauf, dass sie den Vordruck richtig ausfüllt. Zwischendurch erhält sie immer wieder Gelegenheit Fragen zu stellen und widerhole zur Verfestigung wichtige Punkte kurz.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Thema der Unterweisung: Definiert das konkrete Unterweisungsthema inklusive des Bezugs zum Ausbildungsrahmenplan.
2. Einordnung der Unterweisung in den Gesamtzusammenhang: Verknüpft die aktuelle Lerneinheit mit vorangegangenen und zukünftigen Themenbereichen der Ausbildung.
3. Rahmenbedingungen: Beschreibt die organisatorischen Eckpunkte wie Ausbildungsberuf, Lernort, Methodik und verwendete Hilfsmittel.
4. Lernziele: Definiert die angestrebten Kompetenzen unterteilt in Richt-, Grob- und Feinziele sowie die verschiedenen Lernbereiche.
5. Ablauf der Unterweisung: Erläutert die Wahl der Unterweisungsmethode und detailliert den zeitlichen und inhaltlichen Prozess in vier Stufen.
6. Didaktische Reserve: Bietet eine Option für den Fall, dass die Unterweisung schneller als geplant verläuft.
7. Lernzielkontrolle: Beschreibt die Maßnahmen zur Überprüfung des Lernerfolgs nach Abschluss der Unterweisung.
8. Reflexion/Fazit: Reflektiert den Verlauf der Unterweisung und das Feedback der Auszubildenden.
Schlüsselwörter
Unterweisungsentwurf, Mahnverfahren, Vollstreckungsbescheid, 4-Stufen-Methode, Rechtsanwaltsfachangestellte, Ausbildungsrahmenplan, Fristenkontrolle, Zwangsvollstreckung, Mandant, Prozessvollmacht, Lernzielkontrolle, Berufsbildung, Didaktik, Aktenführung, Zivilprozessordnung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit ist ein strukturierter Unterweisungsentwurf für eine Auszubildende zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten, der den Prozess der Beantragung von Mahn- und Vollstreckungsbescheiden behandelt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der praktischen Anwendung von Mahnverfahren, der Arbeit mit offiziellen Vordrucken sowie der fachgerechten Vorbereitung von Zwangsvollstreckungsanträgen.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Das Ziel ist, dass die Auszubildende nach der Unterweisung in der Lage ist, Anträge auf Erlass eines Mahnbescheides sowie Vollstreckungsbescheides rechtssicher und eigenständig zu erstellen.
Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?
Die Unterweisung stützt sich auf die bewährte Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben), um einen hohen Lernerfolg zu garantieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Lernzielen vor allem der konkrete Ablauf der vier Stufen sowie die notwendigen Arbeitsmaterialien und die Fristenüberwachung detailliert dargestellt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Mahnverfahren, Vollstreckungsbescheid, 4-Stufen-Methode, Rechtsanwaltsfachangestellte, Ausbildungsrahmenplan und ZPO.
Warum wurde explizit die Vier-Stufen-Methode gewählt?
Aufgrund der Komplexität des Mahnverfahrens ermöglicht diese Methode eine kleinschrittige Erläuterung und aktive Einbindung der Auszubildenden, was Fehler reduziert und das Verständnis fördert.
Wie erfolgt die Lernzielkontrolle?
Die Kontrolle erfolgt dadurch, dass die Auszubildende nach der Unterweisung die entsprechenden Anträge selbstständig unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen ausfüllt.
- Arbeit zitieren
- Silan Shamo (Autor:in), 2019, Erlass eines Mahnbescheides und eines Vollstreckungsbescheides (Unterweisung Rechtsanwalt- und Notarfachangestellte/-in), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468356