Corporate Social Responsibility. Mehrwert für Fluggesellschaften und die Auswirkungen auf das Kaufverhalten


Bachelorarbeit, 2017
89 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Einleitung

1 Bedeutung von CSR für die Luftfahrt
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Vorgehensweise

2 Corporate Social Responsibility
2.1 Begriffserklärung CSR
2.2 Historische Entwicklung
2.3 Wirtschaftliche Bedeutung CSR

3 CSR und Fluggesellschaften
3.1 Die ökologische Dimension
3.1.1 CO2-Emissionen
3.1.2 Lärmbelastung und Luftverschmutzung
3.2 Die soziale Dimension
3.2.1 Verantwortung für Mitarbeiter
3.2.2 Diversität und Gleichberechtigung
3.2.3 Corporate Citizenship (CC)
3.3 Die wirtschaftliche Dimension
3.4 CSR am Beispiel Air France-KLM
3.5 Einfluss sozialer Medien auf die CSR-Aktivitäten von Fluggesellschaften

4 CSR und die Kaufentscheidungen der Konsumenten
4.1 CSR-Einfluss auf die Käufer
4.2 Empirische Untersuchung zum Thema Nachhaltigkeit bei
Fluggesellschaften
4.2.1 Stellenwert von CSR allgemein
4.2.2 Demographische Unterschiede
4.2.3 CSR-relevante Themen bei Fluggesellschaften
4.2.4 Unterschiede zwischen privaten und beruflich veranlassten Flügen
4.2.5 Auswirkungen auf das Kaufverhalten bei Flugreisen
4.2.6 Information und Kommunikation durch
Fluggesellschaften
4.2.7 Zusammenfassung der empirischen Untersuchung

5 Handlungsempfehlungen für Fluggesellschaften
5.1 CSR-Themenfelder und CSR-Ziele
5.2 CSR-Potentiale und CSR-Ziele
5.3. Nutzung von Medien für CSR-Berichterstattung
5.4 CSR-Zielgruppen
5.4.1 B2C
5.4.2 B2B

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang
A. Empirische Untersuchung
B. KLM E-Mail-Newsletter vom 03.05.2017

Kurzfassung

Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) beschreibt die soziale und ökologische Verantwortungsübernahme von Unter- nehmen. Die Öffentlichkeit und die Politik fordern CSR in der Wirt- schaft. Unternehmen und natürlich auch Fluggesellschaften ste- hen vor der großen Herausforderung, sozial und nachhaltig zu ar- beiten und gleichzeitig die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Die gesellschaftliche Verantwortung von Fluggesellschaften spielt eine immer größere Rolle. Soziale Gerechtigkeit, fairer Handel ohne Korruption, Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und anderen Stakeholdern, Gleichberechtigung, ökologische Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind nur einige der vielen CSR-Aspekte, die es zu beachten gilt. Die zentrale Frage dieser Arbeit lautet, inwieweit sich Fluggesellschaften eine positive CSR-Bilanz zunutze machen können und wie CSR die Wahl für eine Fluggesellschaft beein- flusst und dadurch das Betriebsergebnis verbessert werden kann. Um diese Frage zu beantworten, werden CSR-Aktivitäten anhand von Beispielen aus der Luftfahrt vorgestellt. Die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zum Thema CSR und Kaufverhalten führen zu konkreten Handlungsempfehlungen für Fluggesellschaf- ten. Es lässt sich feststellen, daß sich die Konsumenten zwar zu Ethik und verantwortungsvollem Handeln bekennen, dies sogar als selbstverständlich erwarten, und trotzdem nicht bereit sind ei- nen höheren Preis für Flugreisen zu zahlen. Auch die Flugreisen- den müssen in der Zukunft ihren Beitrag leisten und die Unter- schiede im Bereich CSR wahrnehmen, und diese bei der Wahl der Fluggesellschaft neben Flugpreis und Flugverbindung als Ent- scheidungskriterium berücksichtigen.

Abstract

The term "Corporate Social Responsibility" (CSR) describes activi- ties of companies concerning social and environmental sustaina- bility. Companies and of course airlines are faced with the chal- lenge of acting in a social and sustainable manner as well as meeting their economic goals at the same time. The social respon- sibility of airlines is becoming increasingly relevant. Social justice, fair trade without corruption, responsibility for employees and other stakeholders, equal rights, ecological sustainability and nature conservation are only a few of many CSR aspects that have to be considered. The key question of this thesis is to what extent air- lines can use positive CSR achievements to their advantage in or- der to improve their financial results. To answer this question, CSR activities in the airline industry are presented. The results of a survey regarding CSR and buying behavior lead to recommen- dations for airlines. It was determined that consumers are commit- ted to ethical and responsible behavior, they even expect it from a company, but they are not prepared to pay higher rates for tickets. Airline customers themselves have to make a greater effort in dis- tinguishing between the different CSR commitments of airlines. Apart from other factors like price and timetable, this needs to be reflected in their choice of airline.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 2.1 Historische Entwicklung CSR

Abb. 2.2 Agenda 2030 – SGDs

Abb. 2.3 Zielhierarchie und Zielinterdependenzen

Abb. 3.1 Interessengruppen der Lufthansa Group

Abb. 3.2 AAI

Abb. 4.1 CSR Stellenwert

Abb. 4.2 Bereiche der Nachhaltigkeit

Abb. 4.3 Bekanntheit Zertifikate und Siegel

Abb. 4.4 CSR – Unterschiede Alter

Abb. 4.5 CSR – Unterschiede Geschlecht

Abb. 4.6 CSR-Themen – Relevanz bei Fluggesellschaften

Abb. 4.7 Entscheidungskriterien private Flüge

Abb. 4.8 CSR in Unternehmen

Abb. 4.9 Bereitschaft CSR-konform zu fliegen

Abb. 4.10 CSR – Zahlungsbereitschaft

Abb. 4.11 CSR – Reisezeit

Abb. 4.12 CSR – Unterschiede nach Einkommen

Abb. 4.13 CSR – Informationspräferenzen

Die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts wird sein, uns der Tatsache zu stellen, dass auf einem dicht besiedelten Plane- ten die Schicksale aller Menschen untrennbar miteinander verbun- den sind.“ 1

Zitat Sachs

Einleitung

Das Thema dieser Arbeit lautet: Corporate Social Responsibility – Mehrwert für Fluggesellschaften und die Auswirkungen auf das Kaufverhalten.

Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR) finden zunehmend Bedeutung in der Wirtschaft und werden in der Öffent- lichkeit, Politik und im privaten Umfeld vielfältig diskutiert. Die Luft- fahrt ist eine globale Industrie, von der auch in Zukunft Wachstum erwartet wird. Die Bedenken der Kunden und Reisenden im Be- reich Umwelt und Nachhaltigkeit und die damit verbunden Auswir- kungen auf die nachfolgenden Generationen werden immer grö- ßer. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung gewinnen an Be- deutung.2 Die Anforderungen an die Unternehmen und damit auch an Fluggesellschaften sind hoch.3 Doch es stellt sich die Frage nach den Möglichkeiten und Handlungsoptionen für Fluggesell- schaften. Wie sieht ein gutes CSR-Management einer Fluggesell- schaft aus, und wirkt sich CSR auch positiv auf das Unterneh- mensergebnis aus? Kann durch nachhaltiges Handeln das Kauf- verhalten der Konsumenten beeinflusst werden?

Fliegen und Reisen fasziniert viele Menschen. Die Globalisierung und die neuen Medien haben dazu geführt, dass Menschen auf der ganzen Welt miteinander kommunizieren und zusammenarbei- ten, was letztlich auch zu einem Wachstum der Luftfahrt führt.4

Gleichzeitig wächst das ökologische Bewusstsein bei den Ver- brauchern.5 Die Luftfahrt hat erkannt, dass Maßnahmen erforder- lich sind um die negativen Folgen des Fliegens auf die Umwelt zu minimieren.6

1 Bedeutung von CSR für die Luftfahrt

Der Wunsch nach Mobilität, wirtschaftlicher und sozialer Sicherheit und gleichzeitig einer intakten Umwelt führt zu Interessenskonflik- ten.7 Auf ihrer Homepage spricht die Lufthansa Group diese Prob- lematik offen an: „ Die internationale Wirtschaft und die Luftver- kehrsindustrie im Besonderen bewegen sich im Spannungsfeld langfristiger Megatrends und globaler Herausforderungen wie bei- spielsweise dem Bevölkerungswachstum und der Entstehung von Megastädten, einer wachsenden Nachfrage nach Mobilität im Rahmen zunehmender Globalisierung, dem Klimawandel sowie politischen Veränderungsprozessen. Die Lufthansa Group begeg- net diesen Herausforderungen mit einer umfassenden Nachhaltig- keitsagenda. Sie umfasst die folgenden Handlungsfelder der unternehmerischen Verantwortung:

- Wirtschaftliche Nachhaltigkeit
- Corporate Governance und Compliance
- Klima- und Umweltverantwortung
- Soziale Verantwortung
- Produktverantwortung
- Gesellschaftliches Engagement“ 8

Durch die zunehmende Globalisierung hat der Luftverkehr in den vergangenen Jahren immens zugenommen.9 Laut einer Studie von Boeing wird der Passagierbereich im Luftverkehr von 2016 bis 2035 durchschnittlich um 6,1% pro Jahr weltweit wachsen.10 3,5% des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) werden von der Luft- fahrtindustrie erwirtschaftet.11 Etwa 40% des internationalen Gü- terverkehrs und 40% des internationalen Geschäfts- und Urlaubs- tourismus werden mit dem Flugzeug abgewickelt.12 Der Wettbe- werb in der Luftfahrt ist hoch, und für Fluggesellschaften wird es immer schwieriger, im internationalen Vergleich wirtschaftlich und gleichzeitig nachhaltig zu agieren.13 Geringe Markteintrittsbarrie- ren machen es Low-Cost-Carriern einfach. Etablierte Fluggesell- schaften müssen sich durch Innovationen und Differenzierung von den Wettbewerbern abgrenzen.14 Die Arbeit von Fluggesellschaf- ten wird durch staatliche Einflussnahmen, Regulierungen, Subven- tionen und Gesetze beeinflusst. Dies führt zu Wettbewerbsverzer- rungen, und der Konkurrenzdruck zwischen den Fluggesellschaf- ten wächst. Um profitabel zu sein, haben viele Fluggesellschaften Kostensparprogramme implementiert. Maßnahmen im Bereich CSR sind zunächst mit Kosten verbunden, z.B. Investitionen in eine moderne Flugzeugflotte mit niedrigem Kerosinverbrauch.15

Die finanzielle Bewertung und der Ausblick auf die Geschäftsent- wicklung hängen aber nicht nur von guten Ergebnissen ab, son- dern auch von einer Unternehmenspersönlichkeit, die soziale Ver- antwortung zeigt.16

Fluggesellschaften stehen im Fokus von Umweltschützern.17 Die Luftfahrt produziert ca. 2% der CO2-Emissionen18, verbraucht nicht erneuerbare Ressourcen, trägt zum Abbau der Ozonschicht und zum Treibhauseffekt bei.19 Lärmbelästigung und Luftverschmut- zung im Umfeld von Flughäfen sind Folgen der Luftfahrt.20

Gerade weil die Luftfahrt auch in Zukunft wachsen wird, Millionen Arbeitsplätze direkt von der Luftfahrt abhängen und die Umweltbe- lastung durch Flüge hoch ist, ist es wichtig, dass Fluggesellschaf- ten Verantwortung übernehmen, indem sie nachhaltig wirtschaf- ten, Arbeitsplätze sichern und sich den Umweltproblemen stellen.

1.1 Zielsetzung der Arbeit

Für Fluggesellschaften gewinnen soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit zunehmend an Bedeutung. Die Luftfahrt steht im Fokus der Umweltschützer.21 Verbraucher kaufen immer bewuss- ter ein.22 Gleichzeitig muss eine Balance zwischen der Wirtschaft- lichkeit (business case) und der Nachhaltigkeit (social case) ge- funden werden.23

Ziel dieser Arbeit ist es, die CSR-Handlungsfelder für Fluggesell- schaften aufzuzeigen, um daraus abzuleiten, ob CSR-konformes Handeln zu einem Mehrwert und damit zur Erreichung der wirt- schaftlichen Ziele und dabei gleichzeitig zu Wettbewerbsvorteilen führen kann. Eine zentrale Fragestellung dieser Arbeit lautet, in- wieweit sich CSR auf die Kaufentscheidung auswirkt und wie Flug- gesellschaften die Kaufentscheidung durch ein gezieltes CSR-Ma- nagement beeinflussen können. Wie kann eine Fluggesellschaft ein CSR-Engagement für den wirtschaftlichen Erfolg nutzen? Diese Frage soll diese Arbeit mit konkreten Beispielen aus der Luftfahrt sowie anhand einer empirischen Befragung von Fluggäs- ten beantworten.

1.2 Vorgehensweise

Die Arbeit beginnt in Kapitel 2 mit der Begriffserklärung, der histo- rischen Entwicklung und der wirtschaftlichen Bedeutung von CSR. In Kapitel 3 werden die CSR-Aspekte, Möglichkeiten und Aktivitä- ten im Zusammenhang mit Fluggesellschaften beschrieben. Zu Beginn des Kapitels 4 werden die Auswirkungen von CSR auf das Kaufverhalten der Flugreisenden thematisiert und anschließend das Ergebnis der durchgeführten empirischen Befragung zum Thema CSR und Fluggesellschaften zusammengefasst. Die Er- gebnisse der empirischen Untersuchung führen zu den konkreten Handlungsempfehlungen für Fluggesellschaften in Kapitel 5.

2 Corporate Social Responsibility

2.1 Begriffserklärung CSR

CSR ist das Verantwortungsbewusstsein des Unternehmens in seiner Gesamtheit. Der unternehmerische Erfolg wird nicht nur an ökonomischen Faktoren, also Gewinn und Wachstum gemessen, sondern auch an sozialen und ökologischen Interessen. Verant- wortung gegenüber Mitarbeitern, dem gesellschaftlichen Umfeld, Kunden, Lieferanten genauso wie ein verantwortlicher Umgang mit Ressourcen sind dabei für das Unternehmen maßgebend.24 Un- ternehmen sind verantwortlich für eine ökonomische, ökologische und sozialverträgliche Unternehmenspolitik.25 Share- und Stake- holder erwarten von Unternehmen neben Gewinn und Wachstum zunehmend die Erreichung von ökologischen, sozialen und ethi- schen Zielen.26 CSR kann zu einem betriebswirtschaftlichen Nut- zen führen und gezielt eingesetzt werden, z.B. durch Aufbau und Akzeptanz neuer Zielgruppen oder Differenzierungseffekte27, Ver- besserung des Firmenratings und damit verbundene bessere Fi- nanzierungsmöglichkeiten, höhere Produktivität der Mitarbeiter, höhere Verkaufspreise oder durch ein gutes Unternehmens- und Markenimage.28

Auch die Politik beschäftigt sich mit CSR und definiert Strategien, Standards und Grundsätze auf nationaler, europäischer und glo- baler Ebene.29

2.2 Historische Entwicklung

Der Begriff Nachhaltigkeit wurde erstmals im 18. Jahrhundert in der Forstwirtschaft gebraucht und bezog sich auf die nachhaltige Nutzung der Wälder: Es sollte nur soviel geholzt werden, dass im- mer noch genug Wald für die nachfolgenden Generationen erhal- ten blieb.30 Diese Tradition setzte sich im 19. Jahrhundert in einer Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft fort. Unternehmen kümmerten sich um das soziale Umfeld ihrer Mitarbeiter, sozial- staatliche und arbeitsrechtliche Errungenschaften wie die Genos- senschaftsbewegung, die Einführung von Renten-, Kranken- und Unfallversicherungen.31 Im 20. Jahrhundert begannen Unterneh- men wie Krupp in Deutschland und Ford in den USA schon vor dem Ersten Weltkrieg Unternehmensfunktionen zu differenzieren (Scientific Management), schafften bessere Arbeitsbedingungen und konnten so die Produktivität steigern.32

In den 1960-er und 1970er-Jahren rückte zudem der Umwelt- schutz verstärkt ins öffentliche Bewusstsein. 1971 wurde in Van- couver die Umweltschutzorganisation Greenpeace gegründet.33 In den 1970er Jahren beeinflusste die Ölkrise die Wirtschaft weltweit. Die ersten grünen Parteien wurden in den 1980er-Jahren gegrün- det, z.B. die Green Party of Canada34, The Greens/Green Party USA35, The Green Party of England & Wales36 oder Die Grünen in Deutschland.37

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2.1 Historische Entwicklung CSR38

In den 1990er Jahren begannen im Rahmen der Globalisierung die Begriffe Corporate Social Responsiblity und Corporate Citi- zenship an Bedeutung in der Wirtschaft zu gewinnen.39 1999 ver- einbarten 170 Länder den United Nations Global Compact. Diese Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung basiert auf zehn Prinzipien für eine „ nachhaltige Weltwirtschaft zum Nutzen aller, Gemeinschaften und Märkte, heute und in Zukunft “ in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsprävention.40

Im Rahmen der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro wurde 1992 das Konzept der nachhaltigen Entwicklung als internationales Leitbild anerkannt. Die Teilnehmer erklärten, dass wirtschaftliche Effizienz, soziale Gerechtigkeit und die Siche- rung der natürlichen Lebensgrundlagen gleichwertige überlebens- wichtige Interessen sind, die sich gegenseitig ergänzen. Vertreter aus 178 Ländern einigten sich auf ein Aktionsprogramm, das eine neue Entwicklungs- und Umweltpartnerschaft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern fordert, die sogenannte Agenda 21. Es wurden entwicklungspolitische Ziele wie die Armutsbekämpfung, ein nachhaltiges Management der Ressourcen Wasser, Boden und Wald und die Reduzierung des Treibhauseffektes verein- bart.41 Inzwischen ist der United Nations Global Compact laut Münstermann „ e in international anerkannter Ansatz zur Implemen- tierung gesellschaftlicher Verantwortung in den Unternehmens- grundsätzen.42 2015 haben die Vereinten Nationen die "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" in New York verabschiedet. Mit diesem Programm sind 17 Ziele, sogenannte „Sustainable Develo- pment Goals (SDGs)“ für eine nachhaltige Entwicklung der Indust- rie- und Entwicklungsländer definiert, die Menschen auf der gan- zen Welt ermöglichen, ein Leben in Würde und Frieden zu führen und eine intakte Umwelt schaffen. Unternehmen sollen künftig ihr Handeln an diesen 17 Zielen ausrichten.43

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2.2 Agenda 2030 – SGDs44

2.3 Wirtschaftliche Bedeutung CSR

Unternehmen können sich nur in einer intakten und prosperieren- den Gesellschaft langfristig erfolgreich behaupten. Jedes Unter- nehmen muss einen Weg finden, um die wirtschaftlichen Ziele, wie Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit und langfristige Gewinnerzie- lung zu erreichen45 und gleichzeitig als Teil der Gesellschaft nach- haltig zu handeln.46 Dabei kann es durchaus zu Interessenkonflik- ten kommen. Für Unternehmen ist es deshalb wichtig, eine Ba- lance zwischen den verschiedenen Einflussfaktoren zu finden, also zwischen der Erreichung der wirtschaftlichen Ziele und der CSR-Ziele.47 Die folgende Abbildung stellt die wirtschaftlichen Ziele im Spannungsfeld CSR dar:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2.3 Zielhierarchie und Zielinterdependenzen48

3 CSR und Fluggesellschaften

Fluggesellschaften haben nicht den besten Ruf, wenn es um CSR geht. Laut einer Nachhaltigkeitsstudie des Institutes für Nachhalti- ges Management e.V. der Universität Bonn „CSR auf dem Prüf- stand“ handeln Fluggesellschaften im Branchenvergleich wenig verantwortungsvoll. Mit einem Wert von minus 36 werden Flugge- sellschaften gleich bewertet wie Fast-Food-Ketten.49 Die Air France-KLM Gruppe war in elf aufeinanderfolgenden Jahren der Branchenführer in Nachhaltigkeit im Dow-Jones-Sustainability-In- dex. Peeters, Bongaerts und Bouver schließen daraus, dass der wiederholte erste Platz ein Indikator für die mangelnden Ambitio- nen anderer Fluggesellschaften ist.50

Es gibt viele Studien zum Thema Nachhaltigkeit und Luftfahrt, ab- hängig von den jeweiligen Interessen und Zielen der Auftraggeber sind die Ergebnisse der Studien sehr unterschiedlich.51 Es sollte also immer beachtet werden, wer die Studien in Auftrag gegeben hat, und welche Interessen der Auftraggeber verfolgt.

Mit der Unterschrift des United Nation Global Compact zeigen Fluggesellschaften wie Air France, Lufthansa und United Airlines, dass sie die Vision einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Wirtschaft zum Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte, heute und in Zukunft verwirklichen wollen.52

Je nach Standort der Fluggesellschaft sind die Anforderungen und damit die CSR-Ausrichtung sehr unterschiedlich.53 In der Luftfahrt reicht es nicht mehr aus, nur die Interessen der Aktionäre zu ver- folgen, ohne die anderen Anspruchsgruppen zu berücksichtigen. Langfristiger Erfolg und Wettbewerbsvorteile können nur mit einer integrierten CSR-Strategie erreicht werden.54 Damit sich das CSR- Engagement positiv auf das Unternehmensergebnis auswirkt, müssen die relevanten Stakeholder und deren Interessen identifi- ziert werden.55 Bei Fluggesellschaften beeinflussen zahlreiche In- teressengruppen das Unternehmenshandeln. Die folgende Abbil- dung zeigt am Beispiel der Lufthansa Group die Stakeholder, die es zu beachten gilt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3.1 Interessengruppen der Lufthansa Group56

Ziel der Nachhaltigkeit ist es, die menschlichen Bedürfnisse in der Gegenwart und Zukunft zu gewährleisten. Daraus ergeben sich für Fluggesellschaften drei Dimensionen der Nachhaltigkeit, die öko- logische, die soziale und die wirtschaftliche Dimension.57 Im Fol- genden werden die Möglichkeiten der Nachhaltigkeit und Nachhal- tigkeitsbeiträge von Fluggesellschaften anhand dieser drei Dimen- sionen beschrieben sowie Air France-KLM als Vorbild für andere Fluggesellschaften vorgestellt und die Bedeutung der sozialen Me- dien für CSR aufgeführt.

3.1 Die ökologische Dimension

Laut Prognosen wird sich weltweit die Anzahl der Flüge im Zeit- raum 2010 bis 2050 um 100% erhöhen, im gleichen Zeitraum wird sich die jeweils zurückgelegte Entfernung sogar um 130% verlän- gern.58 Schon heute ist Umweltbelastung ein wichtiges Thema für die Luftfahrt, und ökologische Aspekte werden auch in Zukunft für Fluggesellschaften eine große Bedeutung haben. CO2-Emissio- nen, Lärmbelastung und Luftverschmutzung sind wichtige CSR-re- levante Aspekte für die Luftfahrt innerhalb der ökologischen Di- mension.59

3.1.1 CO2-Emissionen

Im Jahr 2015 produzierte die Luftfahrt weltweit 781 Millionen Ton- nen CO2, das sind ca. 2% der gesamten CO2-Emissionen der Weltbevölkerung.60

Betrachtet man die Verteilung der weltweiten CO2-Emissionen im Jahr 2014 nach Sektoren in der Wirtschaft, ist der größte Produ- zent mit 42% des weltweiten Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes die Elektrizitäts- und Wärmeerzeugung, deutlich weniger entfallen mit 23% der CO2-Emissionen auf den Transport (Luft-, Straßen- und Schiffsverkehr).61 Im Jahr 2013 lag der Anteil der weltweiten CO2- Emissionen des Straßenverkehrs bei 17%, 2,4% entfielen auf die Schifffahrt und 2,5% auf den Luftverkehr.62 Fluggesellschaften ste- hen im Fokus von Umweltschutzorganisationen, durch den hohen CO2-Ausstoß im Vergleich zu den zurückgelegten Entfernungskilo- metern haben Fluggesellschaften ein Klimakiller-Image.63 Die glo- bal agierenden Fluggesellschaften konnten in den Jahren 2000 bis 2016 die Treibstoffeffizienz um 19% verbessern, dennoch ist die Umweltbelastung durch CO2-Emissionen ein wichtiger CSR-As- pekt, und gerade deswegen ist es für Fluggesellschaften wichtig sich mit dem Thema zu beschäftigen und an umweltfreundlichen Lösungen zu arbeiten. Seit 2007 weisen viele Fluggesellschaften die Gebühr für Treibstoff gesondert aus, limitieren die Freigepäck- mengen und erhöhen die Gebühren für zusätzliches Gepäck um so mit einer höheren Transparenz der Kostenstrukturen gezielt auf den hohen Treibstoffverbrauch aufmerksam zu machen.64

Atmosfair ist eine gemeinnützige Klimaschutzorganisation des Deutschen Bundesumweltministeriums und erstellt jährlich den Airline Index (AAI). Ziel des AAI ist die Reduzierung der CO2- Emissionen. Je nach Performance der Fluggesellschaft werden Effizienzpunkte (EP) vergeben, aus denen sich die Effizienzklas- sen von A (beste Performance) bis G (schlechteste Performance) ergeben. Es können maximal 100 Effizienzpunkte erreicht werden. Bei der Berechnung des CO2-Ausstoßes werden die Auslastung der Flüge und das Alter der Flugzeuge berücksichtigt.65 Eine hohe Auslastung und ein junge Flotte führen zu einer hohen EP-Bewer- tung.

Im weltweiten Ranking von Atmosfair erreicht keine der zehn größ- ten Fluggesellschaften eine Effizienzklassifizierung von A oder B. Mit maximal zwei Dritteln der erreichten Punkte besteht hier durch- aus Verbesserungspotential.66

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3.2 AAI 2016 (eigene Abbildung)67

Es gibt jedoch einige Beispiele für Bemühungen, solche Verbesse- rungen herbeizuführen. Der Flugzeugbauer Airbus und der Tech- nologiekonzern Siemens arbeiten an der Entwicklung eines Elekt- roflugzeuges. Bis zum Jahr 2020 sollen die technisch möglichen Optionen evaluiert werden. Denkbar ist z.B. ein hybrides Trieb- werk, das ähnlich wie bei PKWs sowohl mit herkömmlichem Treib- stoff als auch elektronisch betrieben werden kann. Ob und wann ein solches Fluggerät in der zivilen Luftfahrt eingesetzt wird, kann noch nicht abgesehen werden.68

Eine weitere Maßnahme zur Reduzierung der CO2-Emissionen ist die Einführung von Biokraftstoffen, die aus erneuerbaren Rohstof- fen wie beispielsweise Silomais, Raps, Ölpalmen, Camelina oder Jatropha gewonnen werden. Camelina und Jatropha sind Pflan- zen, die nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion stehen.69

Im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin erzeugen Biokraftstoffe bis zu 80% weniger CO2-Emissionen.70 Darüber hinaus schont der Einsatz von Biokraftstoffen die begrenzten natürlichen Ressourcen Öl, Gas und Kohle.71 Viele Fluggesellschaften wie Air France KLM72, Emirates73, die Lufthansa Group74 oder United75 sowie Flugzeugbauer wie Airbus76 und Boeing77 arbeiten an innovativen Lösungen und fliegen bereits mit Biokraftstoff.

[...]


1 Vgl. Sachs, 2010, S. 15

2 Vgl. Fifka/Lund-Durlacher/Reiser, 2017, S. 459

3 Vgl. Fifka/Lund-Durlacher/Reiser, 2017, S. 3 f.

4 Vgl. Gleich, 2007, S. 235

5 Vgl. Heinrich/Schmidpeter, 2013, S. 122

6 Vgl. Fifka/Lund-Durlacher/Reiser, 2017, S. 459

7 Vgl. Armbrüster, 1996, S. 1 f.

8 Vgl. Lufthansa Group, 2017. Corporate Responsibility in der Lufthansa Group. Zugriff am 22.04.2017 von: https://www.lufthansagroup.com/de/verantwor- tung/corporate-responsibility.html

9 Vgl. Pompl, 2007, S. 52

10 Vgl. Statista, 2017. Jährliche Wachstumsraten für den Passagierbereich im Luftverkehr von 2016 bis 2035 nach Regionen (gemessen an Revenue-Passa- gier-Kilometern). Zugriff am 8. Mai 2017 von https://de.statista.com/statistik/da- ten/studie/165532/umfrage/wachstumsraten-fuer-den-passagier--und-cargobe- reich-im-luftverkehr/

11 Vgl. AVIATION BENEFITS BEYOND BORDER, 2017. Value to the economy. Zugriff am 10.05.2017 von: http://aviationbenefits.org/economic-growth/value-to-the-economy/

12 Vgl. Pompl, 2007, S. 52

13 Vgl. Pompl, 2007, S. 9 ff.

14 Vgl. Gleich, 2007, S. 14 ff.

15 Vgl. Fifka/Lund-Durlacher/Reiser , 2017, S. 237

16 Vgl. Braun, 2010, S. 56

17 Vgl. Krüger, Petermann, 2016. Wider das Klimakiller-Image: Luftfahrt soll CO 2 - K osten mit stemmen. Zugriff am 08.05.2017 von https://www.greenpeace- magazin.de/ticker/wider-das-klimakiller-image-luftfahrt-soll-co2-kosten-mit-stem- men-von-ralf-e-krueger-und-jan?amp

18 Vgl. AIR TRANSPORTATION ACTION GROUP, 2017. FACTS & FIGURES. Zugriff am 10.05.2017 von http://www.atag.org/facts-and-figures.html

19 Vgl. Pompl, 2007, S. 67

20 Vgl. Pompl, 2007, S. 67

21 Vgl. Nester, 2016. Airbus und die Grünen denken über Zukunft des Fliegens nach. Zugriff am 10.05.2017 von http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/unge- woehnliche-kooperation-airbus-und-die-gruenen-denken-ueber-zukunft-des-flie- gens-nach/13679124.html

22 Vgl. Göbel, 2014. Immer mehr Verbraucher kaufen, was ihren Werten ent- spricht. Zugriff am 10.05.2017 von http://www.markenartikel-maga- zin.de/no_cache/unternehmen-marken/artikel/details/1008209-immer-mehr-ver- braucher-kaufen-was-ihren-werten-entspricht/

23 Vgl. Braun, 2010, S. 89 ff.

24 Vgl. Engemann/Kestler/Scheunemann, 2007, S.13 f.

25 Vgl. Braun, 2010, S 187

26 Vgl. Münstermann, 2007, S.3

27 Vgl. Braun, 2010, S. 227

28 Vgl. Münstermann, 2007, S.32 f.

29 Vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 2007. Die gesellschaftliche V erantwortung von Unternehmen (CSR) zwischen Markt und Politik Zugriff am08.05.2017von http://www.upj.de/fileadmin/user_upload/MAIN-dateien/Aktuel- les/Nachrichten/bmas_csrstudie_2008.pdf

30 Vgl. Gleich, 2007, S. 245

31 Vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 2017. Unternehmenswerte – CSR Made in Germany. Zugriff am 16.04.2017von http://www.csr-in-deutsch- land.de/DE/Was-ist-CSR/Grundlagen/Historie/historie-von-csr.html

32 Vgl. Braun, 2010, S. 23

33 Vgl. Greenpeace, 2017. Die Greenpeace-Geschichte. Zugriff am 16.04.2017 von https://www.greenpeace.de/historie

34 Vgl. Green Party of Canada, 2017. History. Zugriff am 16.04.2017 von https://www.greenparty.ca/en/party/history

35 Vgl. The Greens, 2017. Welcome to The Greens/Green Party USA. Zugriff am 16.04.2017 auf https://www.greenparty.org/

36 Vgl. The Green Party, 2017. The Green Party. Zugriff am 16.04.2017 von https://www.greenparty.org.uk/

37 Vgl. Bündnis 90/Die Grünen, 2017. 35 grüne Jahre (1): Gründung der Grü- nen. Zugriff am 16.04.2017 von https://www.gruene.de/ueber-uns/35-gruene- jahre-35-gruene-geschichten/35-gruene-jahre-1-gruendung-der-gruenen.html

38 Vgl. Münstermann, 2007, S. 9

39 Vgl. Braun, 2010, S.78 f.

40 Vgl. UN Global Compact, 2017. Global Compact Netzwerk Deutschland. Zu- griff am 16.04.2016 von http://www.globalcompact.de/de/ueber-uns/dgcn- ungc.php?navid=539859539859

41 Vgl. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, 2017. Die Rio-Konferenz 1992. Zugriff am 13.04.2017 von http://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/historie/rio_plus20/um-weltgipfel/index.html

42 Vgl. Münstermann, 2007, S. 59

43 Vgl. Deutsche UNESCO-Kommission, 2015. Globale Nachhaltigkeitsagenda 2030 verabschiedet. Zugriff am 14.04.2017 von https://www.unesco.de/ueber- uns/artikel/2015/globale-nachhaltigkeitsagenda-2030-verabschiedet.html

44 Vgl. Deutsche UNESCO-Kommission, 2015. Globale Nachhaltigkeitsagenda 2030 verabschiedet. Zugriff am 14.04.2017 von https://www.unesco.de/ueber- uns/artikel/2015/globale-nachhaltigkeitsagenda-2030-verabschiedet.html

45 Vgl. Münstermann, 2007, S. 31

46 Vgl. Münstermann, 2007, S. 2 f.

47 Vgl. Münstermann, 2007 S.31 f.

48 Vgl. Münstermann, 2007 S. 32

49 Vgl. Institut für Nachhaltiges Management e.V. Universität Bonn, 2014. Nach- haltigkeit in der Lebensmittelwirtschaft. Zugriff am 10.05.2017 von http://www.nachhaltigkeitsstudie-nrw.de/Downloads/Ergebnisbro- sch%C3%BCre_02.9.2014.pdf

50 Vgl. Fifka/Lund-Durlacher/Reiser, 2017, S 237

51 Vgl. Gleich, 2007, S. 239

52 Vgl. UN Global Compact ,2017. Global Compact Netzwerk Deutschland. Zu- griff am 16.04.2016 von http://www.globalcompact.de/de/ueber-uns/dgcn- ungc.php?navid=539859539859

53 Vgl. Fifka/Lund-Durlacher/Reiser, 2017, S. 233

54 Vgl. Fifka/Lund-Durlacher/Reiser, 2017, S. 240 f.

55 Vgl. Münstermann, 2007, S.83 ff.

56 Vgl. Lufthansa Group, 2017. Stakeholder-Dialog. Zugriff am 22.04.2017 von https://www.lufthansagroup.com/de/verantwortung/corporate-responsibility/sta- keholder-dialog.html

57 Vgl. Gleich, 2007, S. 246

58 Vgl. Gössling, Peters, 2015, S. 639 ff.

59 Vgl. Fifka/Lund-Durlacher/Reiser, 2017, S. 233

60 Vgl. AIR TRANSPORTATION ACTION GROUP, 2017. FACTS & FIGURES. Zugriff am 09.05.2017 von http://www.atag.org/facts-and-figures.html

61 VgI. Statista, 2017. V erteilung der weltweiten CO 2 - E missionen nach Sektor i m Jahr 2014. Zugriff am 08.05.2017 von https://de.statista.com/statistik/da- ten/studie/167957/umfrage/verteilung-der-co-emissionen-weltweit-nach-bereich/

62 VgI. Statista, 2017. A nteil der Verkehrsträger an den weltweiten CO 2 - E m i ss i - onen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe im Jahr 2013. Zugriff am 08.05.2017 von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/317683/um- frage/verkehrsttraeger-anteil-co2-emissionen-fossile-brennstoffe/

63 Vgl. Krüger/Petermann, 2016. Wider das Klimakiller-Image: Luftfahrt soll CO 2 - K osten mit stemmen. Zugriff am 08.05.2017 von https://www.greenpeace- magazin.de/ticker/wider-das-klimakiller-image-luftfahrt-soll-co2-kosten-mit-stem- men-von-ralf-e-krueger-und-jan?amp

64 Vgl. Borey/Zweifel, 2016, S. 5 f.

65 Vgl. Atmosfair, 2017. A tmosfair Airline Index 2016. Zugriff am 15.04.2017 von https://www.atmosfair.de/de/atmosfair_airline_index?gclid=COX6_ty- lodMCFYI4GwodZPEO2w

66 Vgl. Atmosfair, 2017. Atmosfair Airline Index 2016. Zugriff am 15.04.2017 von https://www.atmosfair.de/de/atmosfair_airline_index?gclid=COX6_ty- lodMCFYI4GwodZPEO2w

67 Vgl. Atmosfair, 2017. A tmosfair Airline Index 2016. Zugriff am 15.04.2017 von https://www.atmosfair.de/de/atmosfair_airline_index?gclid=COX6_ty- lodMCFYI4GwodZPEO2w

68 Vgl. Hegmann, 2016. Diese Super-Allianz will die Ära des E-Jets einläuten. Zugriff am 25.05.2017 von https://www.welt.de/wirtschaft/ar- ticle154115221/Diese-Super-Allianz-will-die-Aera-des-E-Jets-einlaeuten.html

69 Vgl. Aireg - Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany, 2012, S.4. Klimafreundlicher Fliegen: Zehn Prozent alternative Flugkraftstoffe bis 2025. Zugriff am von 14.05.2017 http://www.bdf.aero/files/3813/6663/9533/aireg_kli- mafreundlich_fliegen.pdf

70 Vgl. BDF Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften, 2014. Klima- freundlich fliegen mit Biokraftstoffen. Zugriff am 16.05.2017 von http://www.bdf.aero/files/4014/1046/0873/BDF-Airmail_Biokraftstoffe.pdf

71 Gerhardt, 2007 S. 9 ff.

72 Vgl. Air France-KLM, 2017. Sustainable biofuels. Zugriff am 12.05.2017 von http://www.airfranceklm.com/en/sustainable-biofuels?language=fr

73 Vgl. Emirates, 2017. New Technologies. Zugriff am 12.05.2017 von https://www.emirates.com/english/environment/efficiency_and_techno- logy/new_technologies.aspx

74 Vgl. Lufthansa Group, 2017. Sustainable alternative fuels. Zugriff am 12.05.2017 von https://www.lufthansagroup.com/en/responsibility/climate-and- environmental-responsibility/keroseneandemissions/biofuel-at-lufthansa.html

75 Vgl. United, 2017. Alternative fuels. Zugriff am 12.05.2017 von https://www.united.com/web/en-US/content/company/globalcitizenship/environ- ment/alternative-fuels.aspx

76 Vgl. Airbus, 2017. Sustainable aviation fuel. Zugriff am 12.05.2017 von http://www.airbus.com/innovation/future-by-airbus/future-energy- sources/sustainable-aviation-fuel/

77 Vgl. Boeing, 2017. "Super Plants" Could Lead to Biofuel Breakthrough. Zugriff am 12.05.2017 von http://www.boeing.com/features/2016/03/bca-seawater- energy-03-16.page

Ende der Leseprobe aus 89 Seiten

Details

Titel
Corporate Social Responsibility. Mehrwert für Fluggesellschaften und die Auswirkungen auf das Kaufverhalten
Hochschule
Europäische Fernhochschule Hamburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
89
Katalognummer
V468364
ISBN (eBook)
9783668935549
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BWL CSR
Arbeit zitieren
Susanne Albert (Autor), 2017, Corporate Social Responsibility. Mehrwert für Fluggesellschaften und die Auswirkungen auf das Kaufverhalten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468364

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Corporate Social Responsibility. Mehrwert für Fluggesellschaften und die Auswirkungen auf das Kaufverhalten


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden