Inhaltsverzeichnis
Einleitung ... 1
1. Selbstbeobachtung ... 1
1.1 Theoretische und empirische Grundlagen ... 2
1.2 Selbstbewertung und Selbstverstärkung ... 3-4
2. Soziale Kontrakte ... 4-5
2.1 Theoretische und empirische Grundlagen ... 5-6
2.2 Vertragsvereinbarung ... 6-7
3. Stimuluskontrolle ... 7
3.1 Theoretische und empirische Grundlagen ... 7-8
3.2 Praktische Anwendung ... 8
4. Selbstverstärkung und Bestrafung ... 8-9
4.1 Theoretische und empirische Grundlagen ... 9
4.2 Praktische Anwendung ... 9-11
5. Gedankenstopp ... 11-12
5.1 Theoretische und empirische Grundlagen ... 12
5.2 Praktische Anwendung ... 12
6. Verdecktes Konditionieren ... 13-14
6.1 Theoretische und empirische Grundlagen ... 15-16
6.2 Praktische Anwendung ... 16
7. Anleitung zum „eigenen Therapeuten“ ... 17
7.1 Programme zur Selbstmodifikation ... 17
7.2 Theoretische und empirische Grundlagen ... 18
8. Zusammenfassung ... 19
9. Quellenangabe ... 19
Einleitung
Diese Hausarbeit ist im Rahmen der Veranstaltung „Verhaltenstherapeutische Standardmethoden“ entstanden. Mit dieser Arbeit werde ich mich mit dem Thema der Selbststeuerung intensiv auseinandersetzen und ihrer Teildisziplinen für mich überschaubar machen. Neben der Selbstbeobachtung und den Sozialen Kontrakten, werde ich auf die Stimuluskontrolle, die Selbstverstärkung und -bestrafung, den Gedankenstopp, das Verdeckte Konditionieren und auf das „eigene Therapeuten“ eingehen. Neben der Beschreibung des Ablaufs dieser Methoden werde ich zusätzlich auf die empirischen Grundlagen und die praktische Anwendung eingehen.
1 Selbstbeobachtung
Als „Basisfähigkeiten“ für den Prozess der Selbststeuerung werden die Selbstbeobachtung und Selbstprotokollierung angesehen. Eine planvolle und selbstgesteuerte Verhaltensmodifikation wäre, ohne eine Beobachtung des problematischen Verhaltens in bestimmten Situationen und das Festhalten der Ergebnisse, nicht möglich. Durch die Selbstbeobachtung werden sogar schon Veränderungen in Gang gesetzt. Doch erfordert eine systematische Selbstbeobachtung zumindest in der Anfangsphase eine Anleitung durch einen Therapeuten. Schritte zum Aufbau von systematischer Selbstbeobachtung schlägt Kanfer (1975, 1980) vor.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. Selbstbeobachtung
1.1 Theoretische und empirische Grundlagen
1.2 Selbstbewertung und Selbstverstärkung
2. Soziale Kontrakte
2.1 Theoretische und empirische Grundlagen
2.2 Vertragsvereinbarung
3. Stimuluskontrolle
3.1 Theoretische und empirische Grundlagen
3.2 Praktische Anwendung
4. Selbstverstärkung und Bestrafung
4.1 Theoretische und empirische Grundlagen
4.2 Praktische Anwendung
5. Gedankenstopp
5.1 Theoretische und empirische Grundlagen
5.2 Praktische Anwendung
6. Verdecktes Konditionieren
6.1 Theoretische und empirische Grundlagen
6.2 Praktische Anwendung
7. Anleitung zum „eigenen Therapeuten“
7.1 Programme zur Selbstmodifikation
7.2 Theoretische und empirische Grundlagen
8. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich intensiv mit dem Konzept der Selbststeuerung in der Verhaltenstherapie auseinander, um die verschiedenen Teildisziplinen und Methoden überschaubar darzustellen. Ziel ist es, den Ablauf, die theoretischen Hintergründe sowie die praktische Anwendung dieser Verfahren zu beleuchten und den Prozess der Ausbildung des Klienten zum „eigenen Therapeuten“ zu verdeutlichen.
- Grundlagen der Selbstbeobachtung und Selbstprotokollierung.
- Einsatz von sozialen Kontrakten und Verhaltensverträgen.
- Methoden der Stimuluskontrolle zur Verhaltensmodifikation.
- Anwendung von Selbstverstärkung, Bestrafung und Gedankenstopp.
- Techniken des verdeckten Konditionierens in der Vorstellung.
Auszug aus dem Buch
1 Selbstbeobachtung
Als „Basisfähigkeiten“ für den Prozess der Selbststeuerung werden die Selbstbeobachtung und Selbstprotokollierung angesehen. Eine planvolle und selbstgesteuerte Verhaltensmodifikation wäre, ohne eine Beobachtung des problematischen Verhaltens in bestimmten Situationen und das Festhalten der Ergebnisse, nicht möglich. Durch die Selbstbeobachtung werden sogar schon Veränderungen in Gang gesetzt. Doch erfordert eine systematische Selbstbeobachtung zumindest in der Anfangsphase eine Anleitung durch einen Therapeuten. Schritte zum Aufbau von systematischer Selbstbeobachtung schlägt Kanfer (1975, 1980) vor.
1. Die Bedeutung der Selbstbeobachtung und – protokollierung muss anschaulich erklärt und begründet werden.
2. Das beobachtete Verhalten muss eindeutig definiert und gegen andere Verhaltensweisen abgegrenzt werden. Bei leicht beobachtbaren und kurz andauernden Verhaltensweisen, wird die Aufzeichnung von Häufigkeiten empfohlen. Bei schwer zu isolierenden und länger andauernden Verhaltensweisen, ist die Erfassung von Zeitspannen sinnvoller, genauer und einfacher.
3. Eine unauffällige und bequeme Methode muss für das Protokollieren vereinbart werden. Es ist ein oberstes Prinzip, das fragliche Verhalten sofort bei seinem Auftreten zu zählen und zu messen, da die Genauigkeit der Beobachtung mit der Zeitdauer zwischen Ereignis und Protokollierung abnimmt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Selbstbeobachtung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Selbstbeobachtung und -protokollierung als essenzielle Basisfähigkeit für den Prozess der Selbststeuerung sowie deren theoretische Fundierung.
2. Soziale Kontrakte: Hier wird der Einsatz von Therapieverträgen beschrieben, die zur Strukturierung des Behandlungsprozesses und zur Förderung der Patientenmotivation dienen.
3. Stimuluskontrolle: Das Kapitel befasst sich mit der gezielten Definition und Manipulation situativer Bedingungen, um problematisches Verhalten abzubauen oder erwünschtes Verhalten zu fördern.
4. Selbstverstärkung und Bestrafung: Es wird dargelegt, wie Klienten lernen können, ihr eigenes Verhalten durch den gezielten Einsatz von Verstärkern und Strafreizen selbst zu beeinflussen.
5. Gedankenstopp: Dieses Verfahren zur Unterbrechung und Blockierung unerwünschter Gedanken wird in seiner Durchführung und theoretischen Einbettung beschrieben.
6. Verdecktes Konditionieren: Hier geht es um Lernprozesse, die ausschließlich in der Vorstellung des Klienten stattfinden, wie etwa die verdeckte Sensibilisierung.
7. Anleitung zum „eigenen Therapeuten“: Das Kapitel beschreibt Programme zur Selbstmodifikation und die Aktivierung von Selbstheilungskräften durch die Vermittlung von Verhaltenskompetenzen.
8. Zusammenfassung: Die abschließenden Bemerkungen betonen die Notwendigkeit der Anleitung durch Therapeuten und die Bedeutung der aktiven Selbstbeteiligung des Klienten.
Schlüsselwörter
Selbststeuerung, Verhaltenstherapie, Selbstbeobachtung, Selbstprotokollierung, Soziale Kontrakte, Stimuluskontrolle, Selbstverstärkung, Gedankenstopp, Verdecktes Konditionieren, Selbstmodifikation, Verhaltensanalyse, therapeutische Methoden, Eigenverantwortung, Modelllernen, Verhaltensänderung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit verhaltenstherapeutischen Standardmethoden zur Selbststeuerung und wie diese Klienten dabei unterstützen, ihr eigenes Verhalten eigenständig zu modifizieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Felder sind unter anderem Selbstbeobachtung, die Arbeit mit Kontrakten, der Umgang mit Stimuli sowie Techniken zur kognitiven und operanten Selbstbeeinflussung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die verschiedenen Selbststeuerungsdisziplinen überschaubar darzustellen und aufzuzeigen, wie ein Klient durch diese Methoden zum „eigenen Therapeuten“ werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein theoretischer Überblick über verhaltenstherapeutische Literatur und Forschungsansätze (u.a. von Kanfer, Cautela und Bandura) gegeben, um die Methoden systematisch zu erläutern.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Kapitel zu spezifischen Techniken, wobei jeweils die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendung betrachtet werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Selbststeuerung, Verhaltensmodifikation, Selbstverstärkung, Gedankenstopp, Stimuluskontrolle und Selbstbeobachtung.
Welche Rolle spielt der Therapeut bei der Anwendung von Selbststeuerungsmethoden?
Der Therapeut fungiert in erster Linie als Mentor, der „Hilfe zur Selbsthilfe“ leistet, da die Methoden meist unter Anleitung erlernt werden müssen, bevor sie vom Klienten allein angewendet werden können.
Wie funktioniert das Verfahren des „Gedankenstopps“ konkret?
Es handelt sich um ein Überraschungsverfahren, bei dem unerwünschte Gedanken durch ein laut ausgesprochenes Signal unterbrochen werden, woraufhin ein positiver Alternativgedanke folgt.
Was bedeutet der Begriff „Reaktivität“ in der Selbstbeobachtung?
Reaktivität beschreibt den Effekt, dass bereits das bloße Beobachten und Protokollieren des eigenen Verhaltens zu einer Veränderung in therapeutische Richtung führen kann, auch ohne weitere Interventionen.
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- Jan Glawe (Author), 2005, Selbststeuerung - Verhaltenstherapeutische Standardmethoden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46878