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Die EU. Mehr als eine Wirtschaftsgemeinschaft

Wirtschaft vs. Mensch in Europa

Title: Die EU. Mehr als eine Wirtschaftsgemeinschaft

Essay , 2017 , 9 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Phartsvania Lela (Author)

Politics - General and Theories of International Politics
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In vorliegender Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob und wie die EU in den Augen von vielen EU-Bürgern wahrgenommen wird, eher als wirtschaftlicher Zusammenschluss von Staaten oder als eine Wertegemeinschaft? Dies wird im folgenden anhand der Argumente analysiert.

Ursprünglich entstand die EU als Wirtschaftsgemeinschaft, nicht als gemeinsamer Staat und auch nicht als politische Union. Die Union gilt als eine Wirtschafts- und Währungsunion, in der der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital möglich ist. Dies bringt zahlreiche Erleichterungen und Freiheiten, da man sich innerhalb der Union frei bewegen darf, sich also aussuchen darf, wo man lebt, zur Schule geht und arbeitet. Zudem verbindet man mit der EU wirtschaftliche Ziele wie die Schaffung eines Binnenmarkts mit freiem und unverfälschtem Wettbewerb, Wirtschaftswachstum, Preisstabilität und sozialer Marktwirtschaft. Allerdings das Gefühl Europa als Wertegemeinschaft kommt zu kurz.

Europa wird nicht durch gemeinsame Werte zusammengehalten, sondern durch die wirtschaftliche Verflechtung und durch einen Klebstoff, der von Land zu Land verschieden ist, wer Europa sagt, kann nicht sicher sein, was der andere versteht: ökonomischer Machtraum oder Hoffnung auf eine gute Gesellschaft? So ist die allgemeine Einstellung der meisten Bürger heutzutage gegenüber der EU. Deshalb sehen die Bürger die EU eher als Wirtschaftsgemeinschaft und identifizieren sich immer weniger mit der Union. Die Krisen wirken dazu oft entmutigend, so wie Flüchtlings- oder Eurokrise.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die EU eine Wirtschaftsgemeinschaft?

3. Zunahme der Euroskepsis?

4. Auf dem Weg zur politischen Union

5. Die EU als Wertegemeinschaft

6. Zusammenfassung und Ausblick

7. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Wahrnehmung der Europäischen Union durch ihre Bürger und geht der zentralen Frage nach, ob die EU primär als rein wirtschaftlicher Zusammenschluss von Staaten oder als eine tiefgreifende Wertegemeinschaft verstanden wird.

  • Historische Entwicklung der EU von der Wirtschaftsgemeinschaft zur politischen Union
  • Analyse des Demokratiedefizits und der Entfremdung zwischen Bürgern und Politik
  • Herausforderungen durch Euroskepsis und wachsende gesellschaftliche Spaltung
  • Die Bedeutung gemeinsamer Werte gegenüber rein ökonomischen Interessen
  • Notwendigkeit der stärkeren Bürgerpartizipation für das europäische Projekt

Auszug aus dem Buch

1.Einleitung

Ursprünglich entstand die EU als Wirtschaftsgemeinschaft, nicht als gemeinsamer Staat und auch nicht als politische Union. Die Union gilt als eine Wirtschafts- und Währungsunion, in der der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital möglich ist. Dies bringt zahlreiche Erleichterungen und Freiheiten, da man sich innerhalb der Union frei bewegen darf, sich also aussuchen darf, wo man lebt, zur Schule geht und arbeitet. Zudem verbindet man mit der EU wirtschaftliche Ziele wie die Schaffung eines Binnenmarkts mit freiem und unverfälschtem Wettbewerb, Wirtschaftswachstum, Preisstabilität und sozialer Marktwirtschaft. Allerdings das Gefühl Europa als Wertegemeinschaft kommt zu kurz.

Europa wird nicht durch gemeinsame Werte zusammengehalten, sondern durch die wirtschaftliche Verflechtung und durch einen Klebstoff, der von Land zu Land verschieden ist, wer Europa sagt, kann nicht sicher sein, was der andere versteht: ökonomischer Machtraum oder Hoffnung auf eine gute Gesellschaft? So ist die allgemeine Einstellung der meisten Bürger heutzutage gegenüber der EU. Deshalb sehen die Bürger die EU eher als Wirtschaftsgemeinschaft und identifizieren sich immer weniger mit der Union. Die Krisen wirken dazu oft entmutigend, so wie Flüchtlings- oder Eurokrise.

In vorliegender Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob und wie die EU in den Augen von vielen EU-Bürgern wahrgenommen wird, eher als wirtschaftlicher Zusammenschluss von Staaten oder als eine Wertegemeinschaft? Dies wird im folgenden anhand der Argumente analysiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in die Entstehungsgeschichte der EU als Wirtschaftseinheit ein und stellt die Problematik der mangelnden Identifikation der Bürger mit der Union als Wertegemeinschaft heraus.

2. Die EU eine Wirtschaftsgemeinschaft?: Hier wird analysiert, wie der einseitige Fokus auf wirtschaftliche Interessen und die mangelnde Integration zu einer Entfremdung der Bürger gegenüber der EU beigetragen haben.

3. Zunahme der Euroskepsis?: Das Kapitel untersucht die Ursachen für das Demokratiedefizit und die zunehmende gesellschaftliche Frustration, die den Aufstieg europaskeptischer Parteien begünstigen.

4. Auf dem Weg zur politischen Union: Es wird die Entwicklung der EU zu einer Art Suprastaat mit eigenen Organen beschrieben und kritisch hinterfragt, ob dies zu Lasten demokratischer Transparenz geht.

5. Die EU als Wertegemeinschaft: Dieses Kapitel arbeitet heraus, dass die EU historisch auch als politisches Projekt mit liberalen Werten konzipiert wurde und diese Werte für den Erfolg der Union essenziell sind.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil resümiert, dass die Stärkung der Bürgeridentifikation und eine greifbare Teilhabe entscheidend für die Zukunft des europäischen Gesamtprojekts sind.

7. Bibliographie: Dieses Kapitel listet alle verwendeten Quellen und Literaturverweise auf.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Wirtschaftsgemeinschaft, Wertegemeinschaft, Euroskepsis, Demokratiedefizit, Politische Union, Bürgerbeteiligung, Identität, Europäische Integration, Binnenmarkt, Souveränität, Krisenmanagement, Partizipation, Gesellschaft, Europa.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Spannungsfeld zwischen der EU als ökonomischem Zweckbündnis und der EU als wertebasiertem Projekt im Hinblick auf die Wahrnehmung der europäischen Bürger.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten gehören der Fokus auf Wirtschaftskraft, die wachsende Distanz zwischen Bürgern und politischen Entscheidungsträgern, sowie die Suche nach einer europäischen Identität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die EU wahrgenommen wird und warum die Identifikation der Bürger mit der Union als Wertegemeinschaft derzeit erschwert ist.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine analytische Auswertung aktueller Debatten, politologischer Literatur und relevanter Quellen, um die Diskrepanz zwischen wirtschaftlicher Integration und politischer Akzeptanz zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die historische Entwicklung, die Gründe für das Demokratiedefizit, die Euroskepsis sowie die Herausforderungen der institutionellen Struktur der EU untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Europäische Union, Wertegemeinschaft, Demokratiedefizit, Euroskepsis und Bürgeridentifikation.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Wirtschaftskrise für das Ansehen der EU?

Die Wirtschaftskrise habe die soziale Situation verschärft und die Hoffnung vieler Bürger auf Wohlstand enttäuscht, was das Misstrauen gegenüber dem "Establishment" in Brüssel verstärkt habe.

Warum wird im Dokument das Beispiel des Brexit angeführt?

Der Brexit dient als konkretes Beispiel für eine Identitätskrise, bei der sich nationale Bevölkerungsgruppen nicht mehr mit der EU identifizieren und diese als reine Wirtschaftsgemeinschaft scheitern sehen.

Welche Rolle spielt die Kommunikation in der Analyse der Autorin?

Die Autorin identifiziert eine unzureichende Kommunikation im Alltag der Bevölkerung als eines der Hauptprobleme bei der Herausbildung einer tieferen europäischen Identität.

Was schlägt die Autorin zur Überwindung des Demokratiedefizits vor?

Es wird vorgeschlagen, von vertrauten nationalen politischen Systemen ausgehend, ein verständlicheres Modell für die EU-Politik zu etablieren, um die aktive Beteiligung der Bürger zu fördern.

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Details

Title
Die EU. Mehr als eine Wirtschaftsgemeinschaft
Subtitle
Wirtschaft vs. Mensch in Europa
College
University of Regensburg
Grade
1.0
Author
Phartsvania Lela (Author)
Publication Year
2017
Pages
9
Catalog Number
V468857
ISBN (eBook)
9783668946002
ISBN (Book)
9783668946019
Language
German
Tags
mehr wirtschaftsgemeinschaft wirtschaft mensch europa
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Phartsvania Lela (Author), 2017, Die EU. Mehr als eine Wirtschaftsgemeinschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468857
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