Vergleich von christlich-jüdischen Vorstellungen von der "Heiligen Stadt" Mainz und das jüdische Martyrium in der Mainzer Gemeinde


Hausarbeit, 2013
21 Seiten, Note: 2.0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Hauptteil. Die Bedeutung der Stadt Mainz als religiös-christliches Zentrum
2. I. „Heilige Städte“ im hochmittelalterlichen Deutschland
2. II. Die Mainzer Geschichte und die Bedeutung der Stadt als religiös- christliches Zentrum
2.III. Das Stadtsiegel von Mainz als Repräsentant des Anspruches der „heiligen“ Stadt Mainz

3. Die jüdische Gemeinde in Mainz
3. I. Die Bedeutung von Mainz und der Mainzer Gemeinde für die Juden
3. II. Das jüdische Martyrium in Mainz infolge des ersten Kreuzzuges

4. Fazit

5. Bibliographie

1. Einleitung

Mainz gehört zu den deutschen Städten, die als ein Zentrum christlicher Machtentfaltung galten; Es war außerdem der Etablierungsort der berühmten jüdischen Gemeinde auf deutschem Boden. Die Stadt galt im Hochmittelalter sowohl für Christen als auch für Juden als „heilig“ und erlangte große sakrale Bedeutung.

In dieser Arbeit soll schrittweise untersucht werden, welche Gründe und Anhaltspunkte die christlich-jüdischen Gemeinden für diese Vorstellungen hatten, worauf sich diese Anhaltspunkte bezogen und inwiefern sie sich unterschieden. Das jüdische Martyrium, als die radikale Reaktion der Mainzer Gemeinde auf die Judenpogrome des Jahres 1096 ist Gegenstand des zweiten Teils der Arbeit.

Die Arbeit richtet ihren Blick im ersten Teil des Hauptteils auf die weit verbreitete Vorstellung von dem Begriff der „Heiligen Städte“ im hochmittelalterlichen Deutschland. Sie gibt außerdem einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Stadt- und Kirchengeschichte von Mainz. Zusätzlich wird auf die Stellung und den Rang der Stadt Mainz im mittelalterlichen deutschen Reich eingegangen. Gerade auf religiöser Ebene wird Mainz teilweise mit den zwei anderen rheinischen Metropolen Köln und Trier verglichen, da sich im ersten Jahrhundert nach der Zeitenwende noch nicht erkennen ließ, welche dieser Städte einmal größere religiöse Bedeutung im deutschen Reich hatte.

Die Judenverfolgungen und die Formen des jüdischen Wiederstands im Rheinland, über die im zweiten Teil dieser Arbeit berichtet werden soll, werden im Kontext des ersten Kreuzzugs hauptsächlich auf Mainz bezogen dargestellt. Zudem wird erläutert, wie es überhaupt zu dem Phänomen des Martyriums kam und was genau Letzteres ausmachte. Generell beschäftigt sich die Arbeit mit dem Zeitraum zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert.

Für die Judenverfolgungen des Jahres 1096 stehen vor allem drei hebräische Quellen von Salomo bar Simson1, Eleazar bar Nathan2 und Mainzer Anonymus3 zur Verfügung, die über die Judenverfolgung in Mainz berichten. Unter den hier genannten Quellen, die von Eva Haverkamp bearbeitet wurden, wird besonders auf die Chroniken von Salomon bar Simson Wert gelegt.

Sein Bericht, der um 1140 niedergeschrieben wurde, richtet seine Aufmerksamkeit auf den Heldentod der jüdischen Märtyrer. Die eindrucksvolle und detaillierte Schilderung von Ereignissen bietet außerdem einen Überblick über die Organisation von jüdischen Gemeinden sowie das Verhalten der Bischöfe. Dabei ist zu bemerken, dass die Quelle von Salomo Bar Simson nicht als Augenzeugenbericht zu verstehen ist4, sondern vielmehr als ein relativ zeitnaher historisch-literarischer Bericht, den Pogrom und seine Folgen den Lesern nahezubringen. Die Quelle berichtet parteiisch zugunsten der Juden. Doch auch wenn die historische Verlässlichkeit seiner Quellen in vielen Punkten nicht gesichert ist, ist nicht daran zu zweifeln, dass viele Juden in Mainz als Märtyrer starben 5.

Auf Quellenanalysen und den Vergleich der oben erwähnten jüdischen Quellen wird verzichtet, weil diese in ihrem Aufbau sehr stark der Chronik von Salomo bar Simson entsprechen 6. Zwar sind sie wertvoll aufgrund des enthaltenen Quellenmaterials, allerdings werden sie außer dem Bericht von Salomo Bar Simson in der Arbeit keine weitere Erwähnung finden.

Dieser Arbeit wurde die vorhandene Forschungsliteratur zugrunde gelegt, da diese umfangreich ist und dem Thema angemessen erscheint. Hauptsächlich wird auf die Arbeiten von Eva Haverkamp, Alfred Haverkamp und Yuval Israel eingegangen, deren schlüssiger thematischer Argumentation hier gefolgt wird.

2. Hauptteil. Die Bedeutung der Stadt Mainz als religiös-christliches Zentrum

2. I. „Heilige Städte“ im hochmittelalterlichen Deutschland

Die Städte im Mittelalter waren oft mit einem bestimmten Bezeichnung versehen, das auf ihren besonderen Rang verwies und auf bestimmte Rollen der Stadt abzielte. Die Bezeichnung „Heilige Stadt“, die in engem Zusammenhang zu der allgemein verbreiteten Vorstellung vom himmlischen Jerusalem stand, war für mehrere Städte in Deutschland nachzuweisen 7.

Alfred Haverkamp berichtet in seinem Aufsatz über die „Heiligen Städte im Hochmittelalter8 “ und darüber, wie andere Städte oft als Vorbilder herangezogen wurden, wenn es eine Stadt zu preisen galt. Vor allem wurden Rom, Jerusalem oder sogar Konstantinopel als Vorbilder hervorgehoben 9.

Wie Alfred Haverkamp berichtet, wurden die Angleichungen an Rom bzw. Jerusalem meist durch den Kirchenbau, die Reliquientranslation, die der Stadt einen Status wie Rom oder Jerusalem verlieh, und durch den Besitz von heiligen Reliquien angestrebt. „Die mittelalterliche Vorstellung von Reliquien und ihrer Verehrung unterstellte immer die Realpräsenz des Heiligen in seinen Überresten oder an von ihm geheiligten Orten“ 10. Man kann feststellen, dass nicht nur die Rolle der Heiligen, sondern auch die Kraft von einzelnen Reliquienteilen jener Heiligen verehrt wurde.

Die Zunahme von Sakralbauten insbesondere im 12. Jahrhundert und die zunehmende Heiligen- und Reliquienverehrung gaben dem Rheinland jener Zeit das Gepräge einer herausragenden Sakrallandschaft11. In diesen Prozess wurden meist deutsche Städte mit einbezogen, die miteinander um die Stellung und den Rang der Stadt konkurrierten 12.

A. Haverkamp behauptet, dass die Städte in Deutschland, darunter auch Mainz, in der besten Ausgangsposition waren, um sich als Heilige Stadt bezeichnen zu dürfen,13. Mainz galt neben anderen als „heilig“ bezeichneten Städten wie Köln und Trier als musterhaft, es wurde versucht, die Stadt durch unterschiedliche Formen von Sakralbauten dauerhaft nach diesen “heiligen“ Vorbildern zu gestalten 14.

Im Anschluss daran ist eine markante Eigenschaft der Heiligenverehrung in Mainz zu erwähnen. Auf Mainzer Boden fand man kaum „klassische“ Märtyrer und Heiligenreliquien wie beispielsweise in Köln und Trier, die als Versammlungsort der Reliquien galten15. Generell bemühte man sich aufgrund der Armut an Reliquien und Heiligengräbern, die Gebeine besonders hochverehrter Märtyrer oder Heilige Gegenstände aus Jerusalem zu importieren16.

Die Bedeutung des Glaubens an die Reliquien in der frommen mittelalterlichen Gesellschaft sieht man auch daran, wie er von der Kirche für ihre Gunsten ausgenutzt wurde. So war die Kirche oftmals „die strahlende Hülle für die darin verwahrten Reliquien“17.

Für die Erhöhung des Ranges der Stadt als „Heilige Stadt“ war eine wichtige Voraussetzung der Kirchensakralbau18. Der Versuch der deutschen Erzbischöfe, ihre Städte durch unterschiedliche Formen von Sakralbauten nach dem Heiligen Rom bzw. Jerusalem zu gestalten, war erst seit dem 10. Jahrhundert weit verbreitet19.

Die Verchristlichung der Gesellschaft, das Wachstum der Kirche und der Reliquienkult setzten sich fort, indem die breite Bevölkerung die Nähe der Heiligen suchte20.

2. II. Die Mainzer Geschichte und die Bedeutung der Stadt als religiös-christliches

Zentrum

Vor mehr als zweitausend Jahren begann die Geschichte von Mainz: Die Stadt war als „Mogontiacum“21 bekannt und einer der ältesten Siedlungsplätze der römischen Zivilisation auf deutschem Boden22.

Die Entwicklung der Stadt Mainz als wirtschaftlich, politisch und religiös bedeutende Stadt beginnt spätestens ab dem 6. Jahrhundert. Noch für die Zeit um das 4. bis 5. Jahrhundert dürfen erste Erwähnungen von Mainzer Bischöfen als gesichert gelten; das Mainzer Bistum entwickelte sich zu einem bedeutenden christlichen Zentrum23. Die Entfaltung des Stiftes Mainz steht in untrennbarem Zusammenhang mit der Entwicklung des Bistums, das gegen Ende des 8. Jahrhunderts zum Erzbistum erhoben wurde und als Ordnungsfaktor in Mittelrheinraum galt24.

Schon seit dem Frühmittelalter war Mainz einer der wichtigsten Handelsplätze am Mittelrhein. Seine Wirtschaftsbedeutung hatte sich seit der Karolinger Zeit bis ins 11. Jahrhundert nicht verändert und die Stadt wurde als Vorbild für die Handhabung der neuen wirtschaftlichen Rechte und Nutzungen immer an erster Stelle genannt25. Mainz stand an der Spitze der deutschen Handelsplätze, woran auch die jüdischen Kaufleute einen erheblichen Anteil hatten, indem sie zu den Glaubensbrüdern am Mittelmeer Kontakte pflegten26.

Wie schon erwähnt, war Mainz im Frühmittelalter eher als ein Zentrum von Verwaltung, Handel und Gelehrsamkeit bekannt,27 und zunächst hatte es keine Zeichen auf einen Anspruch auf den Status der „Heiligen Stadt“ gegeben. Erst ab dem 10. bis 11. Jahrhundert begann die Stadt, mit seinen sakralen Kirchenbauten, den darin versammelten Heiligen Reliquien und dem Stadtsiegel, gegenüber Köln und Trier den Rang der „Heiligen Stadt“ nach der Vorbild Roms bzw. Jerusalems zu beanspruchen28. Im Hochmittelalter wurde das Mainzer Erzbistum mit Köln und Trier zum Ordnungsfaktor und Stützpunkt des christlichen Glaubens im mittelrheinischen Raum, was wohl der Verdienst der Mainzer Erzbischöfe war29.

Unter den „Heiligen Städten“ auf deutschem Boden war Mainz eine der glanzvollsten. Diese Tatsache liegt wohl darin begründet, dass die Stadt sowohl in der christlichen Gesellschaft als auch bei den Juden sehr verehrt wurde.

Alfred Haverkamp bezeichnet Mainz als „civitas sancta“ und zieht einen Vergleich mit der goldenen Stadt des himmlischen Jerusalems in der Apokalypse des Johannes30.

Wie schon erwähnt ist nachweisbar, dass etwa im 11. Jahrhundert die rheinischen Metropolen Köln und Trier mit Mainz um die höchste Rangstellung konkurrierten31. In diesem Rangstreit versuchte jede dieser Städte, das Krönungsrecht der deutschen Könige für sich zu gewinnen und stets ihren hohen Rang zu beanspruchen. Schon im 10. Jahrhundert hatte sich der Mainzer Erzbischof als Kröner der Könige durchgesetzt und so standen die Chancen gut, das von Erzbischof Willigs32 geltend gemachte Krönungsrecht auf Dauer mit dem Erzbischofsstuhl in Mainz zu verbinden33.

Obwohl das Mainzer Erzbistum schon im erste Hälfte des 11 Jahrhundert das Krönungsrecht verlor und kurz darauf dem Kölner Erzbischof überließ, gelang es Mainz immerhin, seinen entscheidenden Einfluss bei der Königswahl zu behaupten34.

2. III. Das Stadtsiegel von Mainz als Repräsentant des Anspruchs der „heiligen“ Stadt

Wesentliche Elemente des Anspruches der Stadt Mainz haben auch das Stadtsiegel geprägt; es war, wie A. Haverkamp berichtet, Repräsentant des Mainzer Anspruches und verkündete buchstäblich den römischen Ursprung seiner Kirche35.

[...]


1 Jüdischer Chronist Salomo bar Simson, war neben Eleazar bar Nathan und Mainzer Anonymus der Verfasser der Berichte über die Judenpogrome in Deutschland im Verlauf des ersten Kreuzzugs. Seinen Bericht schrieb er um 1140 und als Hauptgrundlage benutzte die Chronik von Mainzer Anonymus. In: Haverkamp, Eva, Hebräische Berichte über die Judenverfolgungen während des ersten Kreuzzugs, Hannover 2005. S. 46.

2 Eleazar bar Nathan schrieb seine Chronik über die Judenpogrome 1096 zwischen 1140 und 1148. In: Haverkamp, Eva., Hebräische Berichte S. 47.

3 "Der Bericht von Mainzer Anonymus soll zeitlich parallel zu den Judenverfolgungen entstanden sein. In: Haverkamp, Eva., Hebräische Berichte. S. 47.

4 Siehe. Fußnote 1.

5 Vgl. Horst Robert Balz, Hrsg. Müller Gerhard., Theologische Realenzyklopädie, Band 22. Berlin 1992. S. 204.

6 " Haverkamp, Eva. S. 43.

7 Vgl. Haverkamp Alfred., „Heilige Städte“ im hohen Mittelalter., in: F. Graus (Hg.), Mentalitäten im Mittelalter. Methodische und inhaltliche Probleme, Sigmaringen 1987. S.126f.

8 Siehe: Fußnote. 7.

9 Vgl. Haverkamp, A. „Heilige Städte“ S. 126f.

10 Frömmigkeit im Rheinland in: Engelbrecht, Jörg., Rheingold, Köln 2003 Rheingold. S.180.

11 "Vgl. Engelbrecht, Rheingold. S 181.

12 Vgl. A, Haverkamp. „Heilige Städte“. S.122ff.

13 "Vgl. Ebenda. S. 128.

14 "Ebenda. S. 131.

15 "Vgl. Engelbrecht, Rheingold. S. 180.

16 Vgl. Haverkamp, A. „Heilige Städte“. S. 134.

17 "Engelbrecht, Rheingold. S. 181.

18 Vgl. Haverkamp, A. „Heilige Städte“. S.131.

19 Vgl. Haverkamp. A. „Heilige Städte“. S. 131.

20 "Vgl. Engelbrecht, Rheingold. S. 175.

21 Mogontiacum ist die alte Name Mainz, den diese während ihrer Zugehörigkeit zum Römischen Reich trug.

22 Vgl. Erzbistum Mainz - Lexikon des Mittelalters. Band VI München 1998. Sp.131.

23 "Vgl. Ebenda. Sp. 131.

24 "Vgl. Ebenda. Sp.134f.

25 Dumont, Franz, Ferdinand Scherf, Friedrich Schütz, Mainz, die Geschichte der Stadt., Mainz 1999. S.117.

26 "Vgl. Ebenda. S. 117.

27 Vgl. Schütz, Friedrich, Schmidt-Heinicke Valy, Juden in Mainz, Katalog zur Ausstellung der Stadt Mainz im Rathaus Foyer, November 1978. Mainz 1978. S. 9.

28 "Vgl. Ernst-Dieter Hehl, Goldenes Mainz und Heiliger Stuhl in: Mainz, die Geschichte der Stadt., Mainz 1999. S. 840f.

29 "Vgl. Erzbistum Mainz- Lexikon des Mittelalters. Sp. 136.

30 Vgl. Haverkamp, A. „Heilige Städte“ S. 124.

31 Vgl. Frank G. Hirschmann., Die Anfänge des Stadtwesens in Mitteleuropa/die Bischofstädte des Reiches bis ins 12. Jahrhundert 1/2/3. Stuttgart 2009. S. 1251f.

32 Willigs, mit dessen Namen die Einführung des Titels „Heiliger Mainzer Stuhl“ verbunden ist, war Erzbischof von Mainz zwischen 975 und 1011.

33 F. Dumont/F. Scherf/F Schütz. Mainz, die Geschichte der Stadt. S. 111.

34 Vgl. Boshof, Egon., Enzyklopädie deutscher Geschichte Band 27. Königtum und Königsherrschaft im 10. und 11. Jahrhundert, Oldenburg, München 2010. S. 76.

35 Vgl. Haverkamp, A. „Heilige Städte“ S.130.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Vergleich von christlich-jüdischen Vorstellungen von der "Heiligen Stadt" Mainz und das jüdische Martyrium in der Mainzer Gemeinde
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
2.0
Autor
Jahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V468862
ISBN (eBook)
9783668944572
ISBN (Buch)
9783668944589
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vergleich, vorstellungen, heiligen, stadt, mainz, martyrium, mainzer, gemeinde
Arbeit zitieren
Phartsvania Lela (Autor), 2013, Vergleich von christlich-jüdischen Vorstellungen von der "Heiligen Stadt" Mainz und das jüdische Martyrium in der Mainzer Gemeinde, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468862

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