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Die Vor- und Nachteile eines Europas der unabhängigen Demokratien

Titel: Die Vor- und Nachteile eines Europas der unabhängigen Demokratien

Seminararbeit , 2018 , 20 Seiten , Note: 1,4

Autor:in: Alexander Schönau (Autor:in)

Didaktik - Gemeinschaftskunde / Sozialkunde
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ist die Europäische Union demokratisch? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Auf den ersten Blick scheint es einige Möglichkeiten für die Bürger Europas zu geben, um sich aktiv an der länderübergreifenden Politik zu beteiligen. Schaut man nur ein wenig genauer hin, gibt es leider einige Schwachstellen. Warum hat das Europäische Parlament so wenig Macht? Warum ist die Europäische Bürgerinitiative so unverbindlich? Was haben US-Konzerne in Brüssel zu suchen?

Dieses Buch ist eine persönliche Abwägung der Vor- und Nachteile einer europaweiten Politik. Lösungen werden angedeutet, in erster Linie handelt es sich aber um eine Bestandsaufnahme. Im Vorfeld dieser Arbeit wurde sehr viel Material gesammelt und ausgewertet. Die Arbeit ist für alle interessant, die sich für die Politik in Europa interessieren. Die Quellen sind alle detailliert und übersichtlich aufgelistet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Woher kommt der Begriff „Europa der unabhängigen Demokratien“ und wie sieht das Konzept in der Theorie aus?

2. Hauptteil

2.1 Was sind die Möglichkeiten der politischen Einflussnahme der Bürger auf die EU und worin liegen die Schwachstellen?

2.2 Welche Rolle spielt Lobbyismus in der Europäischen Union?

2.3 Was kostet die Europäische Union den Steuerzahlern?

2.4 Führt ein vereintes Europa zu einem Traditions- und Kulturverlust?

2.5 Was war der ursprüngliche Grund für die Entstehung der Europäischen Union?

2.6 Trägt die Europäische Union auch heute noch mit einem großen Teil dazu bei, den Frieden auf dem europäischen Kontinent zu wahren?

2.7 Wie wichtig ist die Europäische Union für die Wirtschaft in Europa?

3. Schluss

3.1 Ist ein Europa der unabhängigen Demokratien das bessere Europa?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch das Konzept eines "Europas der unabhängigen Demokratien" im Vergleich zur aktuellen Struktur der Europäischen Union. Dabei wird analysiert, inwieweit die EU demokratische Defizite aufweist, wie Lobbyismus die Prozesse beeinflusst und ob supranationale Strukturen kulturelle Identitäten gefährden oder den Frieden sowie den wirtschaftlichen Erfolg sichern.

  • Demokratische Teilhabe und Einflussnahme der EU-Bürger
  • Einfluss von Lobbygruppen in Brüssel
  • Kostenstruktur und Effizienz der EU-Verwaltung
  • Kulturelle Identität vs. europäische Integration
  • Wirtschaftliche Bedeutung und Stabilität durch die EU

Auszug aus dem Buch

2.1 Was sind die Möglichkeiten der politischen Einflussnahme der Bürger auf die EU und worin liegen die Schwachstellen?

Die EU ist kein Staat im herkömmlichen Sinne, sie ist den Nationalstaaten übergeordnet (supranational), gleichzeitig ist sie aber auch als Kooperationsbündnis der Mitgliedsstaaten zwischen den Regierungen organisiert (intergouvernemental). Durch Verordnungen, die unmittelbar gelten, und Richtlinien, die erst in nationales Recht umgesetzt werden müssen, formuliert die EU in vielen Politikfeldern verbindliche Regeln. Sie kann prinzipiell auch entgegen den Willen der Bürger und der Institutionen in den EU-Staaten handeln. Aus diesem Grund ist laut Angelica Schwall-Düren „die klassische Rechtfertigung der Demokratie, die Macht des Staates zu kontrollieren und auszugleichen, analog auf die EU zu übertragen.“

Seit dem Jahre 1979 findet alle fünf Jahre die direkte Wahl des Europaparlaments statt. Dies ist die einzige Möglichkeit der EU-Bürger, direkt Abgeordnete nach Brüssel zu schicken. Laut einer vom Europäischen Parlament selbst durchgeführten Umfrage im Frühjahr 2018, ist dies das bekannteste Organ der Europäischen Union. Gleichzeitig hat es jedoch im Vergleich zu den anderen Institutionen nur wenige Befugnisse. Das Europaparlament kann keine Gesetze vorschlagen, Änderungsvorschläge sind meist unverbindlich. Außerdem ist die Europäische Union in der Praxis nur an sehr wenigen Verhandlungen beteiligt, in der Legislaturperiode von 2009-2014 war das Parlament beispielsweise an 93% der behandelten Rechtsakte gar nicht miteingebunden, stattdessen wurde in einem informellen Trilog darüber verhandelt. Das ordentliche Gesetzgebungsverfahren kommt dadurch nicht zur Anwendung. In 70% der Fälle ist das Abstimmungsergebnis des informellen Trilogs näher an der Position des Europäischen Rates als bei dem Europäischen Parlament.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die abnehmende Zustimmung zur EU sowie die wachsende Skepsis gegenüber supranationalen Strukturen durch politische Gegenbewegungen.

2. Hauptteil: Der Hauptteil untersucht detailliert demokratische Defizite, den Einfluss von Lobbygruppen, die Kostenbelastung für Steuerzahler sowie historische und ökonomische Argumente für und gegen die EU.

3. Schluss: Das Fazit wägt die Risiken und Vorteile der EU ab und kommt zu dem Schluss, dass trotz bestehender Schwachstellen eine fortlaufende kritische Beobachtung notwendig bleibt, um Wohlstand und Frieden langfristig zu sichern.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Europaparlament, Demokratiedefizit, Lobbyismus, supranational, intergouvernemental, Europawahl, Bürgerinitiative, EU-Haushalt, Souveränität, kulturelle Vielfalt, Wirtschaftsraum, europäische Integration, Friedenssicherung, politische Einflussnahme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Vor- und Nachteile des Konzepts eines „Europas der unabhängigen Demokratien“ gegenüber dem aktuellen Zustand der Europäischen Union.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die demokratische Mitbestimmung, die Rolle des Lobbyismus in Brüssel, die Kostenstruktur der Union sowie die Auswirkungen der EU auf kulturelle Traditionen und wirtschaftliche Stabilität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu erörtern, ob die EU tatsächlich das "bessere Europa" darstellt oder ob die nationalstaatliche Souveränität unter einem anderen Modell besser geschützt wäre.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse sowie der Auswertung von Statistiken und Umfragen zur EU-Politik und Bürgerbeteiligung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil setzt sich mit den Einflussmöglichkeiten der Bürger, dem Lobbyismus, der Kostenfrage, dem kulturellen Identitätsverlust und der historischen Entstehung sowie der ökonomischen Relevanz der EU auseinander.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Europäische Union, Demokratiedefizit, Lobbyismus, supranationale Strukturen und nationale Souveränität.

Wie steht es um die demokratische Legitimierung des Europaparlaments?

Die Arbeit stellt fest, dass das Europaparlament zwar direkt gewählt wird, aber im Vergleich zu anderen Institutionen über eingeschränkte Befugnisse verfügt und bei vielen Gesetzgebungsprozessen nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Welche Kritik äußern Lobbygruppen an der EU-Verwaltung?

Kritisiert wird insbesondere die mangelnde Transparenz sowie die hohe Konzentration von Interessenvertretern in Brüssel, die eine Einflussnahme durch nationale, kleinere Organisationen erschwert.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Vor- und Nachteile eines Europas der unabhängigen Demokratien
Note
1,4
Autor
Alexander Schönau (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V468939
ISBN (eBook)
9783668946125
ISBN (Buch)
9783668946132
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Europa Demokratie EU Europäische Union Europäisches Parlament Europäischer Rat Ministerrat Unabhängige Demokratie Brexit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Schönau (Autor:in), 2018, Die Vor- und Nachteile eines Europas der unabhängigen Demokratien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468939
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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