Archizooms "No Stop City" und Superstudios "Il Monumento Continuo"

Utopisch-ironische Narrative und ihre latente soziokulturelle Kritik


Hausarbeit, 2018
18 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Akteure und Frühwerk
2.1 Archizoom Associati und Superstudio
2.2 Frühwerk bis »No Stop City« bzw. »Il Monumento Continuo«

3. Utopische Stadtentwürfe
3.1 »No-Stop City«
3.2 »Il Monumento Continuo«

4. Ironische Narrative und ihre latente soziokulturelle Kritik
4.1 Sind die entworfenen Narrative als rein konzeptionell-ironisch oder doch seriös zu verstehen? In welchen semiologischen und semantischen Schreibweisen werden sie zum Ausdruck gebracht?
4.2 Welche inhärente soziokulturelle Kritik ergibt sich aus den Stadtutopien?

5. Zusammenfassung

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die 60er und 70er Jahre waren ein Zeitraum vieler soziokultureller, politischer und ökonomischer Umbrüche. Die Gesellschaft, vor allem die junge Generation sowohl in Amerika als auch in Europa, strebte einen umfassenden Wandel in vielen der dem Individuum begegnenden Wirklichkeitsformen, wie Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik an. Folglich nahmen auch Künstler unterschiedlichster Disziplinen diese Reformbestrebungen in ihre Arbeiten auf und thematisierten diese auf vielfach differenzierte, oftmals systemkritische Weise. So auch die jungen italienischen, aus Studenten der Florentiner Uni hervorgegangenen Architekten- und Designgruppen Archizoom und Superstudio. Der Öffentlichkeit der 60er Jahre vorrangig durch innovative, oftmals extravagante und bizarre Möbeldesigns bekannt geworden, warfen und werfen bis heute vor allem ihre Ende der 60er bis Anfang der 70er Jahre entworfenen Stadtutopien »No Stop City« beziehungsweise »Il Monumento Continuo« einige Fragen auf. Waren diese utopisch-urbanistischen Entwürfe wirklich seriös durchdachte, visionäre Zukunftsmodelle, die auf eine mögliche Realisierung hin ausgearbeitet wurden, wie viele der in den 60ern entstandenen Utopien, beispielsweise von Archigram in England oder auch Cedric Price? Oder bestand in ihnen eher ein Primat der systemkritischen, kulturanthropologisch aufdeckenden Haltung, die die Entwürfe nach außen hin realistisch wirken lässt, tatsächlich aber Ironie als Mittel zum Zweck einsetzt?

Diese Fragestellungen und auch etwaige in einschlägiger Fachliteratur sich womöglich diametral gegenüberstehende Aussagen sollen im Laufe dieser Arbeit genauer untersucht werden. Im Zuge dessen wird zuerst die Entstehungsgeschichte und das Frühwerk von Archizoom und Superstudio bis zu den beiden Utopien im zweiten Kapitel dargelegt werden. Anschließend werden sowohl die »No Stop City« Archizooms als auch »Il Monumento Continuo« von Superstudio hinsichtlich ihrer konkreten Vorschläge bezüglich Grundauslegung, Aussehen und Funktionsweise im darauffolgenden dritten Kapitel untersucht. Den Kern dieser Arbeit soll dann aber das vierte Kapitel mit der Frage nach dem ironischen Gehalt der vorgestellten Narrative und seine semiologischen und semantischen Ausdrucksformen darstellen. Hier soll die eingangs erwähnte und die Arbeit charakterisierende Fragestellung möglichst eindeutig geklärt werden, nämlich ob die utopischen Entwürfe konzeptionell-ironisch oder visionär-seriös zu verstehen sind. Der darauffolgende zweite Teil des vierten Kapitels soll sich weiterhin mit der Frage nach der sich aus den Stadtutopien ergebenden soziokulturellen Kritik anschließen und diese womöglich inhärente Kritik ebenso unzweideutig und evident darstellen. Den Abschluss dieser Arbeit soll eine Zusammenfassung bilden, die die unlängst auftretenden Ergebnisse in komprimierter Form darlegt und mögliche offengebliebene Fragen aufzeigt.

2. Akteure und Frühwerk

2.1 Archizoom Associati und Superstudio

Archizoom Associati gründete sich 1966 in Florenz als Studio für Architektur, Produktdesign, Innendesign und Installationsdesign und gilt als ein Initiator des italienischen Anti-Designs oder auch Radical Design[1]. Ihre Mitglieder Andrea Branzi, Gilberto Coretti, Paolo Deganello und Massimo Morozzi bestanden aus studentischen Assistenzkräften der architektonischen Fakultät in Florenz, die sich im Rahmen universitärer Veranstaltungen erst freundschaftlich und dann auch künstlerisch zusammenschlossen[2]. Im Jahr 1968 traten ergänzend Dario Bartolini und Lucia Bartolini-Morozzi der Gruppe bei[3]. Vormals, wie erwähnt, nur als Assistenzkräfte an der Florentiner Uni tätig, unterrichteten ab 1970 einige der Mitglieder auch als Dozenten im universitären Betrieb. Ebenfalls Anfang der 70er Jahre zog Archizoom nach Mailand um.

Im November 1966 präsentierte Archizoom ihre erste Ausstellung unter dem Titel »Superarchittetura« gemeinsam mit Superstudio in der Galeria Jolly 2 in Pistoia, auf die im März 1967 die Zweite mit dem Titel »Superarchittetura 2« in der Galeria Comunale in Modena folgte. Auch im Rahmen dieser Fortsetzung von »Superarchittetura« wirkte Superstudio erneut mit, ebenso wie weitere künstlerisch aktive Studenten der Florentiner Universität. 1968 organisierte die Gruppe das Projekt »Center for Eclectic Conspiracy« im Rahmen der Triennale in Mailand. Im Jahr 1970 folgte dann eines der bekannteren Projekte von Archizoom, der utopische Stadtentwurf »No-Stop City«, der von 1969 bis 1972 in verschiedenen Fassungen entworfen wurde. 1970, erneut in Kooperation mit Superstudio, entstand ein Forschungsprojekt bezüglich der Flughafengestaltung unter der Federführung des Cesare Cassina Center of Studies in Meda, das eine anschließende Teilnahme an zwei Wettbewerben in Catanzaro und Genua im selben Jahr nach sich zog. In diesem Zeitraum trug Archizoom viele Beiträge zu Konferenzen und Publikationen bei, unter anderem in einer Sonderausgabe des Magazins IN bezüglich der Zerstörung des Objekts im Juni 1971[4]. Ebenfalls 1971 nahm Archizoom an der Biennale in Paris teil. Zwei Jahre später, im Jahr 1973, löste Archizoom ihr Schaffen unter einem gemeinsamen Namen auf. Schon im Vorfeld waren die enge Zusammenarbeit der Mitglieder und die einst gemeinsamen Tätigkeitsschwerpunkte divergiert. Die Arbeiten wurden individueller und viele Mitglieder widmeten sich zusehends eigenen Projekten, die sich meist durch eine stärkere Heterogenität und Differenzierung in die einzelnen Disziplinen auszeichneten. So waren beispielsweise Branzi, Deganello, Morozzi und auch Coretti vor allem im Bereich des Designs erfolgreich[5].

Superstudio wurde von Adolfo Natalini gegründet und begann die künstlerische Arbeit im Dezember 1966 in Florenz im Bereich der Architektur, des Industrie- sowie Interieurdesigns[6]. Nach der gemeinsam mit Archizoom getätigten Ausstellung 1966 trat Cristiano Toraldo di Francia bei sowie Roberto Magris, Alessandro Magris und Gian Piero Frassinelli. Von 1970 bis 1972 wird auch dem Architekten Alessandro Poli die Zugehörigkeit zur Gruppe zugeschrieben[7].

Neben den bereits erwähnten Gemeinschaftsausstellungen »Superarchittetura« in Pistoia 1966 und »Superarchittetura 2« in Modena 1967 nahm Superstudio an einigen nationalen und internationalen Wettbewerben teil. 1969 präsentierte die Gruppe die parallel zu Archizooms »No-Stop City« entwickelte Stadtutopie »Il Monumento Continuo«, die ebenfalls zu einer breiteren Rezeption in der Öffentlichkeit führte. 1970 wurde in Kooperation mit der Gruppo 9999 die »Separate School for Expanded Conceptual Architecture« oder auch »Sine Space School« ins Leben gerufen, die vor allem experimentelle und konzeptionelle architekturtheoretische Grundlagen vermitteln und den Informationsaustausch unter den mit der Bewegung assoziierten Kunst- und Architekturschaffenden verbessern sollte. 1971 folgte, wie auch bei Archizoom, die Teilnahme an der Biennale in Paris. Ebenfalls im selben Jahr wurde die Weiterentwicklung von »Il Monumento Continuo« mit dem Titel »Dodici città ideali«, zu Deutsch »Zwölf Idealstädte«, in Rom der Öffentlichkeit dargeboten[8].

Superstudios Fokus lag vor allem auf architekturtheoretischer Forschung und Systemdesign. Ihr Schaffen zeichnete sich durch vielfältige Vorlesungen, Beiträge in Form von Artikeln für Publikationen, eigenen Broschüren, Postern und Drucken aus. 1986 löste sich Superstudio auf, ähnlich wie bei Archizoom infolge von individuellen Tendenzen der Mitglieder. Im Unterschied zu Archizoom konnten sich die Beteiligten Superstudios allerdings zeitweise im Bereich der Architektur etablieren, so beispielsweise Natalini, Frassinelli, Toraldo und die Brüder Magris. Zu den bekannteren in der Zeit von ca. 1978 bis 1986 entstandenen Bauten gehören die Casa Rurale bei Como, das Rechenzentrum in Zola Predosa bei Bologna, die Casa Volpini und die Autobusstation beim Florentiner Bahnhof Santa Maria Novella[9].

2.2 Frühwerk bis »No Stop City« bzw. »Il Monumento Continuo«

Das frühe berufliche Schaffen beider Gruppen zeichnet sich durch praktische und theoretische Tätigkeiten im Bereich des Designs, vornehmlich Objekt- und Innendesign, der Architektur und des Urbanismus aus. Diese Tätigkeitsfelder sind jedoch nicht klar in jene differenzierten Formen trennbar, da der Entwurfs- und Arbeitsprozess beider Gruppierungen meist interdisziplinär verflochten war. Ausgehend von architektonischen oder städtebaulichen Konzepten mit ihren immanenten soziologischen und kulturanthropologischen Grundlagen und Theorien erstreckte sich dieser bis hin zum Objektdesign[10]. Beispielhaft lässt sich das im Jahr 1968 durch Archizoom erstandene Projekt der »Gazebi« heranziehen, das verschiedene funktions- und zusammenhanglose Räume präsentiert und sie mit wahllosen Dingen und Objekten füllt, die ebenso wenig ihrer eigens zugedachten Funktion nachkommen. Hier wird besonders die aus dem Entwurfsprozess genuin entspringende Korrelation von architektonischem beziehungsweise städtebaulichem und objektbezogenem Konzept sichtbar. Gleichzeitig werden der Raum und das Objekt vollends dem funktionalistischen Anspruch enthoben[11].

Eine erste breitere öffentliche Anerkennung erhielten die Florentiner Gruppen aber nicht durch ihre architekturtheoretischen Arbeiten, sondern durch eine Reihe von Objektdesigns wie Möbel- und Lampenprototypen, die in der Folge von namhaften Herstellern wie Poltronova, Zanotta und Castelli hergestellt wurden. Mit den Objekten wurden intentional „[…] die Grenzen des guten Geschmacks erprobt […].“[12] und mit neuen Materialien, innovativen stilistischen Praktiken und Kitsch der konventionelle Charakter der Stilauffassung und die narzisstischen, akademischen Vorbilder angeprangert[13]. Meist fanden sich die Objekte in ihren Präsentationsformen, ähnlich den »Gazebi«, im Kontext von Räumlichkeiten oder Environments wieder und gingen damit über ihren Objektcharakter und über gewollte Bezüge zur bildenden Kunst hinaus[14]. Den Arbeiten beider Gruppen gemein, sowohl Objektdesigns als auch architektonischen Entwürfen, war meist ihre soziokulturell-kritische Haltung als „[…] eine Form des Bewusstseins, eine Art des Fühlens und des Wissens darum, dass der Mechanismus, so wie er gegenwärtig funktioniert, nicht ideal ist.“[15], wie Ettore Sottsass in einem Interview aus dem Jahr 1972 darlegte. Demnach bestand der Anspruch des Anti-Designs darin, zu akzeptieren, dass die Welt durch nicht direkt lösbare Problematiken gekennzeichnet sei, auf die es aber galt hinzuweisen und die an der Oberfläche ersichtlich gemacht werden sollten[16].

3. Utopische Stadtentwürfe

3.1 »No-Stop City«

Das Projekt »No-Stop City« von Archizoom war seit 1968 in der Entwicklung und wurde bis 1972 kontinuierlich fortgeführt beziehungsweise weitergedacht. Erstmals im Jahr 1969 in der Fachzeitschrift Domus auf den Folgeseiten zur Publikation von Superstudios »Il Monumento Continuo« in stichwortartiger Ankündigung erwähnt, stand es in direktem Bezug beziehungsweise Antwort auf den Entwurf von Superstudio. Die Stadtutopie wurde im selben Jahr, laut einigen Quellen allerdings erst 1970, in der Architekturzeitschrift Casabella offiziell veröffentlicht. Dabei sollte sie nicht als spontane, polemische Antwort auf politische Ereignisse zu verstehen sein, sondern als im Vorfeld langfristig geplanter, komplexer politischer Diskurs, der sowohl soziologisches als auch urbanes Wachstum in einem reformistischen Rahmen thematisierte[17].

Die »No-Stop City« wurde als eine hypothetische Übertragung des Konzepts der Fabrik auf die Gesellschaft definiert und sah sich demnach in der Tradition von urbanen Subsystemen wie dem Supermarkt und eben der Fabrik[18]. Diese hätten laut Archizoom schon vor Jahren begonnen, die Städte räumlich und organisatorisch dem Konsum funktionell und rational dienend zu strukturieren[19]. Damit und mit der fortlaufenden Etablierung des Kapitalismus selbst „[…] habe die Stadt zusehends die Gestalt eines Systems angenommen, das in einer rohen und groben Weise funktional sei.“[20] Die »No-Stop City« führt diese Genealogie fort und besteht aus verschiedenen Darstellungen einer vermeintlich bis in die Unendlichkeit permanent fortlaufenden, flexiblen architektonischen Konstruktion in Form einer Ebene. Diese Ebene wird teilweise in uniforme Segmente unterteilt, die sich weder durch spezifische städtebauliche Strukturen oder Besonderheiten, noch durch unterschiedliche räumliche Größen unterscheiden. Einzig fällt ein variierendes Muster oder eine Bepflanzung auf einigen der Segmente auf. Nach außen wirken die Ebenen, mit Ausnahme der auf einigen Versionen zu findenden Verkehrsrampe, hermetisch abgeriegelt und stehen somit in klarem Gegensatz zur sich ringsum befindlichen Umwelt und Natur, aber auch zu bestehenden menschlichen Ansiedlungen[21]. Neben den dreidimensionalen Darstellungen möglichen Aussehens der Stadt arbeitete Archizoom ebenso mit planaren Grafiken und Zeichnungen in Form von abstrakten Grundrissen, Schnitten, Strukturmodellen, Aufsichten und auch Entwürfen zu Garagen ähnlichen Anlagen zum Parken von Fahrzeugen. Im Unterschied zu Superstudios »Il Monumento Continuo« wurden auch Innenansichten der Stadtutopie entwickelt, meist in Form von Fotografien von Modellen oder echten Räumen, die ähnlich einem Fahrstuhl mit Spiegeln versehen wurden. Dadurch scheinen sich die Räume und die in ihnen platzierten Objekte in unendlicher Rekursion zu wiederholen.

[...]


[1] Vgl. Ambasz, 1972, S.232

[2] Vgl. Stauffer, 2008, S.18

[3] Vgl. Campbell, 2006, S.27

[4] Vgl. Ambasz, 1972, S.232

[5] Vgl. Stauffer, 2008, S.21

[6] Vgl. Ambasz, 1972, S.240

[7] Vgl. Stauffer, 2008, S. 18

[8] Vgl. Ambasz, 1972, S.240

[9] Vgl. Stauffer, 2008, S.21

[10] Vgl. Stauffer, 2008, S.18

[11] Vgl.Raggi, 1973, S.85

[12] Stauffer, 2008, S. 18

[13] Vgl. Raggi, 1973, S.84

[14] Vgl. Stauffer, 2008, S. 18

[15] Sottsass, 1972

[16] Vgl. Sottsass, 1972

[17] Vgl. Branzi, 2006, S.140

[18] Vgl. Stauffer, 2008, S. 65

[19] Vgl. Stauffer, 2008, S. 65

[20] Stauffer, 2008, S.65

[21] Vgl. Stauffer, 2008, S.70-73

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Archizooms "No Stop City" und Superstudios "Il Monumento Continuo"
Untertitel
Utopisch-ironische Narrative und ihre latente soziokulturelle Kritik
Hochschule
Technische Universität Berlin
Veranstaltung
Form Follows Fiction. Design der Postmoderne.
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V469000
ISBN (eBook)
9783668948020
ISBN (Buch)
9783668948037
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Archizoom, Superstudio, Stadtutopie, Utopie, Italien, 60er, 60er Jahre, soziokulturelle Kritik, Andrea Branzi, Persiflage, Postmoderne, Anti-Funktionalismus, No-Stop City, Il Monumento Continuo, degrée zero, disegno unico, ad absurdum, urbanistische Konzepte, Urbanismus, urban, Stadt, konzeptionell, 70er, 70er Jahre
Arbeit zitieren
Robin Ahrens (Autor), 2018, Archizooms "No Stop City" und Superstudios "Il Monumento Continuo", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/469000

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Archizooms "No Stop City" und Superstudios "Il Monumento Continuo"


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden