Finetrading als Finanzierungsalternative für kleine und mittlere Unternehmen


Hausarbeit, 2017
18 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische und begriffliche Grundlagen
2.1 Begriffsdefinitionen
2.1.1 Finetrading
2.1.2 Reverse-Factoring
2.1.3 Kleine und mittlere Unternehmen
2.2 Ablauf des Finetradings

3 Die Bedeutung von Finetrading
3.1 Vor- und Nachteile aus Sicht der kleinen und mittleren Unternehmen
3.2 Chancen und Risiken aus der Perspektive der Banken

4 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Kurzfassung

Die Neuorganisation des Bankensektors hinterlässt in vielen Bereichen in Deutschland ihre Spuren. Auch die kleinen und mittleren Unternehmen rüsten sich gegen eine drohende strengere und teurere Kreditvergabe der Banken, die, aufgrund der zusätzlichen regulatorischen Anforderungen an die Kreditinstitute, als sehr wahrscheinlich angenommen wird. Zunehmend wecken neue, innovative Finanzierungsformen das Interesse der Mittelständler. In der aktuellen Phase sind vor allem Varianten gefragt, die schnell und flexibel sind und eine Unabhängigkeit von der Hausbank ermöglichen. Eine dieser neuen Finanzierungsformen stellt das Finetrading dar, das die Finanzierung von Wareneinkäufen überbrückt und viele Vorteile bietet – allerdings auch nicht für jedes Unternehmen geeignet ist. Dieser Beitrag geht insbesondere auf die Vor- und Nachteile dieser Variante ein und untersucht, welche Konsequenzen den Finanzinstituten drohen und wie sich diese für die Zukunft positionieren können.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 – Aufbau und Ablauf von Reverse-Factoring

Abbildung 2 – Schematischer Ablauf des Finetradings

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 – KMU-Definition des IfM Bonn 4

1 Einleitung

Die Basel-III-Richtlinien und die damit verbundenen Änderungen bei der Kreditvergabe der Banken bleiben für die mittelständischen Unternehmen in Deutschland nicht ohne Folgen. Aufgrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise erhalten Banken strenge regulatorische Auflagen und Eigenkapitalanforderungen, um auch künftig Kredite vergeben zu können. Ziel dieser Richtlinien ist es, Finanzinstitute für eine erneute Krise zu stabilisieren, sodass diese nicht mehr durch staatliche Hilfe gerettet werden müssen und sich aus eigener Kraft sanieren können. Im Zusammenhang mit Basel III ist zu erwarten, dass Anforderungen für einen Bankkredit steigen und insgesamt weniger Kredite vergeben werden. Die Kosten für die Kreditaufnahmen werden ausgeweitet und der Darlehenszins richtet sich immer stärker nach dem Rating des Unternehmens.1

Aktuell bildet der klassische Bankkredit den Kern der Unternehmensfinanzierung und auch in Zukunft soll er weiterhin im Mittelpunkt der kleinen und mittleren Unternehmen stehen. Jedoch rücken aufgrund der Neuordnungen des Bankensektors verstärkt andere Finanzierungsmethoden in den Blickwinkel der deutschen Mittelständler.2 Dies bestätigt eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, wonach bereits jedes fünfte Unternehmen die Erweiterung des Finanzierungspartnerkreises oder der genutzten Finanzierungsinstrumente misst.3

Eines dieser neuen, innovativen Finanzierungsinstrumente ist Finetrading, das seit der Finanzkrise vermehrt innerhalb des Finanzierungsmix mittelständischer Unternehmen erscheint. Nach Branchenschätzungen nutzen bereits über 2.000 Unternehmen die Vorteile dieser Methode und auch Anbieter von Finetrading verzeichnen zweistellige Zuwachsraten im Jahr.4

Die Arbeit beschäftigt sich mit dieser noch jungen Finanzierungsvariante. Dabei gliedert sich die Untersuchung, neben der Einleitung, in drei weitere Kapitel. Zunächst werden in Kapitel 2 die themenrelevanten Begrifflichkeiten definiert (Kapitel 2.1) sowie der Ablauf von Finetrading beschrieben (Kapitel 2.2), sodass ein tieferer Einblick in die Thematik gegeben ist. Auf dieser Basis werden die Vor- und Nachteile der kleinen und mittleren Unternehmen bei Nutzung dieser Finanzierungsform ermittelt und gegenübergestellt (Kapitel 3.1). Anschließend entsteht der Schwerpunkt der Arbeit mit der Fragestellung, welche Chancen und Risiken sich für Banken aufzeigen (Kapitel 3.2). Zuletzt folgt eine Schlussbetrachtung (Kapitel 4) mit den bedeutsamsten Erkenntnissen dieser Untersuchung.

2 Theoretische und begriffliche Grundlagen

Für eine komplette Themenbetrachtung ist es notwendig, die bereits gegebene Literatur in Bezug auf die Frage nach der Bedeutung des Finetradings zu analysieren. Dies beinhaltet eine Definition der wichtigsten Begriffe der Arbeit und eine Darstellung des Finetradingablaufs.

2.1 Begriffsdefinitionen

Um ein umfassendes Verständnis zu erlangen, ist es zu Beginn erforderlich, die Begriffe Finetrading und Reverse-Factoring zu erläutern und voneinander abzugrenzen. Außerdem wird der Begriff Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dargelegt.

2.1.1 Finetrading

Finetrading ist ein modernes Finanzinstrument, das in der Regel von bankenunabhängigen Unternehmen angeboten wird. Neben dem Lieferanten- und Bankkredit stellt es eine Alternative zur kurzfristigen Kreditbeschaffung dar.5 Grundlage hierfür ist ein Rahmenvertrag zwischen Finetrader und Finetradingnutzer. Der Nutzer wird einer genauen Bonitätsprüfung unterzogen und erhält anschließend ein Limit eingeräumt, das der Finetrader durch eine entsprechende Warenkreditversicherung absichert. Die Höhe der Kreditversicherung ist gleichzeitig das maximal mögliche Limit für die Verwendung dieser Methode. Das Konzept basiert auf einer Beziehung der drei Parteien Lieferant, Warenabnehmer/ Finetradingnutzer und Finetrader.6 Rechtlich gesehen handelt es sich um ein sogenanntes Streckengeschäft, bei dem die Ware vom Lieferanten über den Finetrader an den Abnehmer weiterveräußert wird. Im Gegensatz zum geläufigen Factoring wird also nicht die Forderung, sondern die tatsächliche Ware verkauft. Der Finetrader agiert als Zwischenhändler, der damit seinen Kunden die Vorfinanzierung von Einkäufen unter Skontoausnutzung ermöglicht.7 Da es keine Rahmenvereinbarungen zwischen Finetrader und Lieferant gibt, sind die Warenverkäufer für jedes Geschäft frei wählbar. Der Warenabnehmer ist daher unabhängig.8 Die Bezahlung kann der Abnehmer bis zu vier Monate stunden. Dafür berechnet der Finetrader, neben der jährlichen Nutzungspauschale, eine Stundungsgebühr. Die Höhe der Stundungszinsen richtet sich nach der ermittelten Bonität des Partnerunternehmens, Dauer der Stundung und Höhe der Vorfinanzierung. Der Finetradingnutzer kann im Gegenzug sofort über die Ware verfügen und hat ausreichend Zeit, seine Forderung beim Finetrader zu begleichen.9 Mit dieser Methode können sehr schnell Finanzierungslücken geschlossen werden. Im Durchschnitt dauert es ungefähr zehn Tage von der Beantragung bis zur Nutzung von Finetrading.10

2.1.2 Reverse-Factoring

Auch beim Reverse-Factoring, das häufig mit der Methode des Finetradings verwechselt wird, ist die Grundlage eine Dreiecksbeziehung zwischen Lieferant, Einkäufer und einem weiteren Partner (Factor). Im Gegensatz zum Finetrading gibt es zwischen allen Mitgliedern einen separaten Rahmenvertrag, der individuell ausgehandelt wird. Mit jeden Lieferanten muss ein separater Vertrag geschlossen werden.11 Die Höhe des maximalen Limits richtet sich nach der Warenkreditabsicherung, die eine umfassende Bonitätsprüfung des Nutzers von Reverse-Factoring vornimmt. Die Mindestgrenze liegt in der Regel bei 50.000 bis 100.000 Euro. Zusätzlich prüft der Factor auch nochmal das Partnerunternehmen.12 Ein weiterer Unterschied ist, dass beim Reverse-Factoring keine Güter zwischen den einzelnen Partnern verkauft werden, sondern, wie beim echten Factoring, Rechnungen weiterveräußert werden.13 Wie in Abbildung 1 dargestellt, schließt der Einkäufer mit dem Lieferanten einen Kaufvertrag und der Factor zahlt sofort unter Skontoausnutzung. Nach Verkauf des hergestellten Produkts begleicht der Wareneinkäufer diese Forderung zum vereinbarten Zahlungszeitpunkt.14 Von Beantragung bis zur Nutzung sind bei dieser Variante vier Monate einzuplanen.15

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung1 – Aufbau und Ablauf von Reverse-Factoring 16

2.1.3 Kleine und mittlere Unternehmen

Bei der Unterscheidung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu anderen Unternehmensgrößen wird in der Praxis häufig mit dem Abgleich quantitativer Merkmale eingeordnet. Eine mögliche und objektive Einteilung ist beispielsweise bei der Umsatzgröße, Bilanzsumme oder Anzahl der Beschäftigten gegeben. In Deutschland werden KMU üblicherweise nach den Kriterien des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn eingeordnet.17 Nach dieser Definition wird zwischen den Unternehmensgrößen kleinst, klein und mittel unterschieden (siehe Abbildung 2). Die Summe dieser drei Größen bilden die kleinen und mittleren Unternehmen. Als kleinstes Unternehmen werden Firmen bezeichnet, die weniger als zehn Angestellte haben und einen Umsatz von bis zu zwei Millionen Euro im Jahr erzielen. Als kleines Unternehmen zählen Gesellschaften mit weniger als 50 Mitarbeitern und bis zu zehn Millionen Euro Umsatz im Jahr, die nicht bereits der Kategorie Kleinstunternehmen angehören. Und als mittleres Unternehmen gilt eine Firma mit mehr als 49, aber weniger als 500 Beschäftigten und einem Umsatz von mehr als zehn Millionen Euro bis hin zu 50 Millionen Euro im Jahr. Ein Unternehmen kann also nach der Definition des IfM Bonn als kleines und mittleres Unternehmen bezeichnet werden, wenn es, wie in Abbildung 2 beschrieben, weniger als 500 Mitarbeiter beschäftigt und maximal 50 Millionen Euro Umsatz im Jahr tätigt.18

Tabelle1 – KMU-Definition des IfM Bonn 19

2.2 Ablauf des Finetradings

Ist ein passender Finetrader als strategischer Partner gefunden, prüft dieser die Bonität des Partnerunternehmens. Ist die finanzielle Situation in Ordnung, wird ein Rahmenvertrag zwischen Finetradingnutzer und –anbieter geschlossen. In diesem Vertrag wird auch ein Limit festgelegt, das dem Finetradingnutzer für die Finanzierungsmethode zur Verfügung steht. Nach dem Festlegen der grundsätzlichen Vereinbarungen beginnt der Einkäufer mit einem beliebigen Lieferanten zu verhandeln und vereinbart die Konditionen. Im nächsten Schritt gibt der Nutzer von Finetrading die verabredete Bestellung beim Finetradingunternehmen in Auftrag. Der Finetrader schließt dann neben den Kaufvertrag mit dem Einkäufer zusätzlich einen Kaufvertrag mit dem Lieferanten ab. Bei dem sind in der Regel die identischen Konditionen vereinbart. Wie in Abbildung 3 dargestellt, gibt anschließend der Zwischenhändler den Befehl, die Ware direkt an den Finetradingnutzer zu versenden. Dieser überprüft die Ordnungsmäßigkeit der Ware und gibt Rückmeldung beim Finetradingunternehmen. Daraufhin wird der Kaufpreis innerhalb der Skontofrist vom Finetrader an den Lieferanten gezahlt. Die Eigentumsrechte verbleiben bis zur endgültigen Bezahlung durch den Wareneinkäufer beim Finetrader, jedoch wird ein Recht zur Weiterverarbeitung und Warenveräußerung eingeräumt. Nach der flexiblen Rückzahlung des Rechnungsbetrags an den Finetrader, zuzüglich der Stundungsgebühr, geht auch das Eigentumsrecht auf den eigentlichen Einkäufer über.20

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung2 – Schematischer Ablauf des Finetradings 21

3 Die Bedeutung von Finetrading

Da die grundlegenden Begriffe und Abläufe definiert sind, soll in diesem Abschnitt genauer auf die Bedeutung von Finetrading, dem primären Ziel dieser Arbeit, eingegangen werden. Zunächst geschieht dies durch eine Ermittlung der Vor- und Nachteile von Finetrading für die beteiligten Unternehmen. Anschließend folgt eine Analyse aus Sicht der Banken hinsichtlich der möglichen Chancen und Risiken dieser Veränderungen.

3.1 Vor- und Nachteile aus Sicht der kleinen und mittleren Unternehmen

Beginnend mit den Vorteilen, lässt sich feststellen, dass es viele verschiedene Anreize gibt, die für die Nutzung von Finetrading durch KMU sprechen. Einer der wichtigsten Vorteile ist die Verringerung der üblichen Spannungsverhältnisse zwischen Produzent und Lieferant, die sich häufig aufgrund der unterschiedlichen Interessen der beiden Parteien ergeben. In der Praxis ist es üblich, dass der Produzent die Ware geliefert bekommt und das Zahlungsziel möglichst lange ausnutzt. Damit wird Zeit gewonnen die Ware weiterzuverarbeiten und zu verkaufen. Somit wird die eigene Liquidität nicht unnötig belastet. Entsprechend lange wartet in diesem Fall der Lieferant auf sein Geld, muss ein kostenintensives Mahnverfahren betreiben und hat weniger flüssige Mittel verfügbar. Bei diesem Interessenkonflikt greift das Finetrading ein.22 Der Wareneinkäufer erhält das verlängerte Zahlungsziel und damit die Liquidität vom Finetrader. Das Finetradingunternehmen bezahlt im Gegenzug sofort die Ware beim Lieferanten, was eine Menge an Vorteilen mit sich bringt. Wird die Ware immer zuverlässig und pünktlich bezahlt, hat der Lieferant eine verbesserte Liquidität, spart sich Inkassokosten und einen Teil der kurzfristigen Finanzierung bei seinem Kreditinstitut. Langfristig erhöht sich dadurch seine Bonität. Auch die Bilanzkennziffer der Eigenkapitalquote verbessert sich. Dies geschieht durch den Abbau der offenen Forderungen. Die Bilanzsumme wird damit einmalig und dauerhaft gesenkt und bei einem gleichbleibenden Eigenkapital steigt im Verhältnis die Eigenkapitalquote.23 Dadurch hat der Lieferant die Möglichkeit, durch die höhere Liquidität, bei seinen eigenen Einkäufen Skonto zu nutzen und damit sein Betriebsergebnis zu verbessern. Außerdem besteht die Möglichkeit, Prozessabläufe exakter zu planen, da der Geldeingang vom Finetrader zuverlässig überwiesen wird. Durch diese Möglichkeiten des Lieferanten entsteht für den Finetradingnutzer eine deutlich verbesserte Gesprächsposition, die bei der Verhandlung von Nachlässen oder anderen Vorteilen eine entscheidende Rolle spielen kann. Finetrading ist auf eine langfristige Zusammenarbeit ausgelegt, damit bindet sich das Partnerunternehmen an keinen Lieferanten. Finetrading steht dem Unternehmen bereits nach zehn Tagen zur Verfügung.24 Insbesondere für KMU ist diese Möglichkeit der Finanzierung passend und liegt mit einem jährlichen Volumen ab 100.000 Euro in deren gängigen Finanzierungsgrößenordnung.25 Der grenzüberschreitende Handel mit dem Ausland wird durch diese Methode vereinfacht und es können durch die Sofortzahlung Akkreditiv- und Avalkosten eingespart werden.26 Ein wichtiger Nebeneffekt für den Finetradingnutzer ist, dass keine Sicherheiten für die Finanzierung hinterlegt werden müssen. Die vorhandenen Sicherheiten sind frei verfügbar und können für weitere Kredite oder zur Verbesserung von Darlehenskonditionen bei der Hausbank hinterlegt werden.27

Bei den Nachteilen ist zunächst aufzuführen, dass Finetrading nicht für jedes Unternehmen geeignet ist. Diese Finanzierungsvariante steht insbesondere Firmen mit einer hohen Bonität zur Verfügung. Krisenunternehmen, junge oder stark überschuldete Unternehmen und Märkte mit höheren Risiken sind in der Regel nicht in der Lage, einen Rahmenvertrag mit Finetradingunternehmen abzuschließen.28 Eine weitere Voraussetzung ist die Kreditversicherbarkeit, welche zu einer Absicherung des Unternehmensrisikos führt. Fällt die Bonitätsprüfung der Versicherung negativ aus, ist diese Möglichkeit der Finanzierung nicht anwendbar.29 Sind diese Hürden überstanden müssen zusätzlich die internen Strukturen der Firma auf diese Form der Einkaufsfinanzierung ausgerichtet sein. Um Finetradig professionell zu betreiben, wird eine gut ausgerüstete Informationstechnologie mit Spezial-Software benötigt, die eine Vielzahl von Arbeitsschritten automatisch verarbeiten kann.30 Unternehmen, mit einer regelmäßigen Forderungslaufzeit von mehr als 30 Tagen, können beim Finetrading höhere Kosten berechnet bekommen, als bei klassischen Kreditformen. Bei Unternehmen mit schlechterer Bonitätsbeurteilung fällt die geforderte Stundungsgebühr höher aus und kann auch schon bei kurzen Laufzeiten eine teurere Finanzierungsalternative darstellen.31

Es stellt sich zusammenfassend heraus, dass einige Voraussetzungen für das Nutzen von Finetrading erfüllt werden müssen, die nicht für viele Firmen erreichbar sind. Wenn ein Unternehmen die entsprechenden Rahmenbedingungen erfüllt, sprechen viele Vorteile für einen Vertragsabschluss mit einem Finetradingunternehmen. Aus Sicht des Lieferanten überwiegen deutlich die Vorteile dieser Partnerschaft und führen zu einem entspannten Verhältnis zwischen Wareneinkäufer und Warenabnehmer. Im folgenden Abschnitt wird die Betrachtungsperspektive gewechselt und die möglichen Folgen des Wachstumstrends von Finetrading für die Bankenbranche beschrieben.

[...]


1 Vgl. Müller/Brackschulze/Mayer-Friedrich (2011), S. 1; Pennanen (2014), S. 173.

2 Vgl. Pennanen (2014), S. 173.

3 Vgl. Ernst & Young (Hrsg.) (2013), S. 25.

4 Vgl. Pennanen (2014), S. 173.

5 Vgl. Koch (2014), S. 461.

6 Vgl. Pennanen (2014), S. 173 f.

7 Vgl. Finanzwirtschaft der Unternehmung (2017), S. 492.

8 Vgl. Pennanen (2014), S. 461.

9 Vgl. Schaaf (2016), S. 445.

10 Vgl. Pennanen (2014), S. 174.

11 Vgl. Koch (2014), S. 462.

12 Vgl. Marek (2009), S. 929.

13 Vgl. Johannsen (2014), S. 29.

14 Vgl. Marek (2009), S. 929.

15 Vgl. Pennanen (2014), S. 174.

16 Eigene Darstellung, angelehnt an Schaaf (2016), S. 448.

17 Vgl. Alternative Finanzierungsformen im Mittelstand (2015), S. 9 f.

18 Vgl. Institut für Mittelstandsforschung Bonn (2017), S. 1.

19 Eigene Darstellung, angelehnt an Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.), S. 1.

20 Pennanen (2014), S. 173 f.

21 Eigene Darstellung, angelehnt an Koch (2014), S. 469.

22 Vgl. Pennanen (2014), S. 173.

23 Vgl. Koch (2014), S. 464.

24 Vgl. Pennanen (2014), S. 174.

25 Vgl. Johannsen (2014), S. 28.

26 Vgl. Pennanen (2014), S. 174.

27 Vgl. Marek (2009), S. 930.

28 Vgl. Marek (2009), S. 930.

29 Vgl. Koch (2014), S. 461.

30 Vgl. Johannsen (2014), S. 28.

31 Vgl. Koch (2014), S. 461 f.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Finetrading als Finanzierungsalternative für kleine und mittlere Unternehmen
Hochschule
Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe Bonn
Note
1,7
Autor
Jahr
2017
Seiten
18
Katalognummer
V469303
ISBN (eBook)
9783668946484
ISBN (Buch)
9783668946491
Sprache
Deutsch
Schlagworte
KMU, kleine und mittlere Unternehmen, Mittelstand, Deutscher Mittelstand, Finetrading, Finanzierung, Finanzierungsformen, Reverse-Factoring, Factoring, Bank, Finanzbranche, FinTech, Factor
Arbeit zitieren
Alexander Michopoulos (Autor), 2017, Finetrading als Finanzierungsalternative für kleine und mittlere Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/469303

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