Dieser Beitrag geht insbesondere auf die Vor- und Nachteile des Finetradings ein und untersucht, welche Konsequenzen den Finanzinstituten drohen und wie sich diese für die Zukunft positionieren können. Die Neuorganisation des Bankensektors hinterlässt in vielen Bereichen in Deutschland ihre Spuren. Auch die kleinen und mittleren Unternehmen rüsten sich gegen eine drohende strengere und teurere Kreditvergabe der Banken, die, aufgrund der zusätzlichen regulatorischen Anforderungen an die Kreditinstitute, als sehr wahrscheinlich angenommen wird. Zunehmend wecken neue, innovative Finanzierungsformen das Interesse der Mittelständler.
In der aktuellen Phase sind vor allem Varianten gefragt, die schnell und flexibel sind und eine Unabhängigkeit von der Hausbank ermöglichen. Eine dieser neuen Finanzierungsformen stellt das Finetrading dar, das die Finanzierung von Wareneinkäufen überbrückt und viele Vorteile bietet – allerdings auch nicht für jedes Unternehmen geeignet ist.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretische und begriffliche Grundlagen
- Begriffsdefinitionen
- Finetrading
- Reverse-Factoring
- Kleine und mittlere Unternehmen
- Ablauf des Finetradings
- Begriffsdefinitionen
- Die Bedeutung von Finetrading
- Vor- und Nachteile aus Sicht der kleinen und mittleren Unternehmen
- Chancen und Risiken aus der Perspektive der Banken
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Finanzierungsalternative des Finetradings für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Kontext der Neuorganisation des Bankensektors. Sie untersucht die Vor- und Nachteile des Finetradings im Vergleich zu klassischen Finanzierungslösungen und analysiert die Auswirkungen auf Banken.
- Definition und Funktionsweise von Finetrading
- Vorteile und Nachteile für KMU
- Chancen und Risiken für Banken
- Relevanz von Finetrading in der aktuellen Finanzlandschaft
Zusammenfassung der Kapitel
- Das erste Kapitel liefert eine Einleitung in das Thema und erläutert die aktuelle Situation im Bankensektor sowie die Notwendigkeit innovativer Finanzierungslösungen für KMU.
- Kapitel 2 definiert die wichtigsten Begriffe, wie Finetrading, Reverse-Factoring und KMU, und beschreibt den Ablauf des Finetradings.
- Kapitel 3 analysiert die Vor- und Nachteile des Finetradings aus der Sicht der KMU und die Chancen und Risiken aus der Perspektive der Banken.
Schlüsselwörter
Finetrading, Reverse-Factoring, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Finanzierungsalternative, Banken, Neuorganisation des Bankensektors, regulatorische Anforderungen, Kreditvergabe, innovative Finanzierungsformen.
Häufig gestellte Fragen zum Finetrading für KMU
Was ist Finetrading?
Finetrading ist eine innovative Finanzierungsform, bei der ein Dienstleister (Finetrader) den Wareneinkauf eines Unternehmens vorfinanziert und so die Liquidität schont.
Was sind die Vorteile für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)?
KMU profitieren von schneller Liquidität, Unabhängigkeit von der Hausbank und flexiblen Rückzahlungszielen bei Wareneinkäufen.
Wie unterscheidet sich Finetrading von Reverse-Factoring?
Beim Finetrading tritt der Finetrader als Zwischenhändler auf, während beim Reverse-Factoring eine Bank die Forderungen des Lieferanten übernimmt.
Welche Risiken bestehen für Banken?
Banken droht ein Verlust von Marktanteilen im Kreditgeschäft, weshalb sie sich zunehmend selbst mit neuen regulatorischen Anforderungen und Finanzierungsalternativen positionieren müssen.
Ist Finetrading für jedes Unternehmen geeignet?
Nein, es ist vor allem für wachsende Unternehmen mit hohem Wareneinkaufsvolumen sinnvoll, die ihre Kreditlinien bei Banken nicht weiter belasten möchten.
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- Alexander Michopoulos (Author), 2017, Finetrading als Finanzierungsalternative für kleine und mittlere Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/469303