Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern


Studienarbeit, 2004

31 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung und Zielsetzung

2. Ansätze des Qualitätsverständnisses
2.1. Qualität als Variable
2.2. Gesetzliche Rahmenbedingungen und freiwillige Selbstkontrolle

3. Normative Qualitätsdimension
3.1. Vielfalt
3.2. Relevanz
3.3. Professionalität
3.4. Akzeptanz
3.5. Rechtmäßigkeit
3.6. Zwischenfazit und Diskussion
3.6.1. Das magische Vieleck
3.6.2. Dialogische Führung und flache Hierarchien

4. Funktionale Qualitätsdimension
4.1. Qualität als funktionale Leistung der Medien
4.1.1. Normative versus funktionale Qualitätsdimension
4.2. Total Quality Management (TQM)
4.2.1. Qualitätssicherung als Prozess
4.2.2. Qualitätszirkel

5. Praxisbeispiele
5.1. Schweizer Fernsehen DRS
5.2. WDR

6. Fazit

II. Anhang

III. Literaturverzeichnis

I. Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Qualitätsmaßstäbe als abhängige Variable

Abbildung 2: Aspekte der Rechtmäßigkeit

Abbildung 3: Magisches Vieleck

Abbildung 4: Netzwerk von Initiativen und Institutionen zur Qualitätssicherung

Abbildung 5: Das Modell zur Darstellung der Leistungsbeschreibung des SF DRS

Abbildung 6: Programmcontrolling WDR Fernsehen: Ein kontinuierlicher Przess

1. Einleitung und Zielsetzung

Mit der Einführung der privat-kommerziellen Rundfunkanstalten Mitte der 80er Jahre trat eine erhebliche Veränderung für das Dasein der öffentlich-rechtlichen Anbieter ein. Der durch das duale System neu entstandene Wettbewerb bewirkte eine Diskussion zur Qualität von Fernsehprogramme und der Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der durch Gebühren der Zuschauer finanziert wird. Zunehmend wird dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen vorgeworfen, sich dem Quotentrend der privaten Anbieter anzupassen, anstatt in Qualität zu investieren, wie es der Rundfunkstaatsvertrag und Programmauftrag vorsehen.[1] Die Grenzen zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehprogrammen verwischen und insbesondere die für Erstere zu erfüllende Qualität rückt teilweise in den Hintergrund. Es entwickelt sich ein Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Publizistik, Akzeptanz und Anspruch, Markt und Moral.[2] Die wohl bekannteste Behauptung dieser Debatte stammt von Ruß-Mohl, der Anfang der 90’er Jahre als Vorreiter erste Näherungsversuche an das Thema wagte. Qualität im Journalismus definieren zu wollen - so der Publizistikwissenschaftler - gleiche dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln.[3] Wie aber soll das öffentlich-rechtliche Fernsehen journalistische Qualität produzieren können, wenn sie nicht zu konkretisieren ist? An welche Maßstäbe kann angeknüpft werden, beziehungsweise wer bestimmt, was Qualität im Fernsehen eigentlich ist?

Im Rahmen dieser Arbeit wird grundsätzlich von der Existenz der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ausgegangen und ihre Legitimation, beziehungsweise die Gebührenfinanzierung, nicht in Frage gestellt. Davon ausgehend werden verschiedene Theorien und Auslegungen in Bezug auf journalistische Qualitätssicherung erläutert und diskutiert sowie versucht, greifbare Operationalisierungsmaßnahmen zu bestimmen, an denen sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen orientieren könnte. Zunächst wird ein grundlegender Überblick zum Thema Qualität verschafft (Kapitel 2), der zu einem konkreten Definitionsversuch von allgemeinen Qualitätsdimensionen und Methoden überleitet (Kapitel 3). Es erfolgt eine Einführung und Erläuterung zu redaktionellem Qualitätsmanagement, welches eine neuere Sichtweise darstellt und die ökonomischen Gesichtspunkte mit in die publizistische Qualitätsdiskussion einbezieht und sie verbindet (Kapitel 4). Letztlich werden das Schweizer Fernsehen DRS sowie der WDR als zwei Praxisbeispiele des öffentlich-rechtlichen Sektors beleuchtet und somit auf die Erfolgsaussichten eingesetzter Qualitätssicherungskonzepte eingegangen (Kapitel 5). Intention dieser Arbeit ist keine Erstellung einer Einheitslösung, sondern das Erarbeiten diverser Leitlinien, die einen Qualitätsstandard im Sinne des Programmauftrags erfüllen können mit gleichzeitiger Rücksichtsnahme auf die heutigen ökonomische Zwänge.

2. Ansätze des Qualitätsverständnisses

Der Begriff „Qualität“ beschreibt nach allgemeiner sprachlicher Auffassung die Beschaffenheit, die Güte oder den Wert eines Objektes oder einer Leistung.[4] In der Psychologie wird Qualität der Quantität gegenübergestellt und definiert als das nicht messbare „Wie“ und „Was“.[5] Gemäß anderen Ansichten treffe Qualität zu, wenn eine Abwesenheit von Fehlern bestehe.[6] Journalist und Autor Wolf Schneider ironisiert die unerschöpfliche Auslegung des Wortes und behauptet schlicht: „Qualität kommt von Qual“.[7]

2.1. Qualität als Variable

Es wird deutlich, dass es keinen allgemeingültigen sowie alleinigen Qualitätsmaßstab zu geben scheint.[8] Die Definition und Beurteilung von Qualität ist abhängig von der jeweiligen Betrachtungsperspektive, die wiederum verschieden Wertsystemen unterliegt.[9] So hat bezüglich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein Fernsehprogramm für die unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen verschiedene, teilweise enorm auseinanderklaffende, Werte. Diese können beispielsweise Werte der Ästhetik, Werte des Publikums oder politische Werte sein.[10] Die Qualitätsdefinition gemäß der Norm der Internationalen Standard Organisation (ISO) wird dieser multiperspektivischen Betrachtungsweise gerecht: „Qualität ist die Gesamtheit von Eigenschaften und Merkmalen einer Einheit, bezüglich ihrer Eignung, festgelegte oder vorausgesetzte Erwartungen und Anforderungen zu erfüllen.“[11] Die Norm verdeutlicht, dass an die Qualität eines redaktionellen Produktes unterschiedlichste Ansprüche und Erwartungen gestellt werden.[12] Diese gehen beispielsweise von den Mitarbeitern, den Informationslieferanten, den Rezipienten, dem Gesetzgeber, den Kapitalgebern oder der Werbewirtschaft aus. Gemeinsam bilden sie die Interessengruppen, beziehungsweise Stakeholder, des Medienunternehmens.[13] Qualität im Rundfunk ist dementsprechend nicht als absolute Größe bestimmbar, denn es „handelt sich vielmehr um eine Variable […]“.[14] Folgende Abbildung veranschaulicht diese Aussage.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Qualitätsmaßstäbe als abhängige Variable

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Ruß-Mohl, S.: Am eigenen Schopfe… Qualitätssicherung im Journalismus. Grundfragen, Ansätze, Näherungsversuche, S. 85 in: Publizistik, 37. Jg., 1992, S. 83-96 und Wyss, V.: Medienmanagement als Qualitätsmerkmal, S. 152 f. in: Karmasin, M./ Winter, C. (Hrsg.): Grundlagen des Medienmanagements, 2. erw. Aufl., München 2002, S. 149-171

2.2. Gesetzliche Rahmenbedingungen und freiwillige Selbstkontrolle

Trotz vielfältigster Auslegungsmöglichkeiten von Programmqualität ist ein verbindlicher Orientierungsrahmen durch die deutschen Rechtsvorschriften gegeben.[15] Zunächst unterliegt jedes Rundfunkprogramm der verfassungsmäßigen Ordnung und insbesondere den Grundrechten im Sinne von Art. 5 des Grundgesetzes.[16] Weiterhin gehen aus dem Rundfunkstaatsvertrag die spezifischen rundfunkrechtlichen Vorschriften hervor.[17] Die öffentlich-rechtlichen Anbieter haben den Rundfunkauftrag, eine ausgewogene Mischung aus Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung zu produzieren, sowie inhaltliche und strukturelle Vielfalt zu gewährleisten.[18] Jedoch darf es wiederum keine genaue Beschreibung von Art und Umfang einer öffentlich-rechtlichen Fernsehproduktion geben, denn das verstöße gegen den durch das Bundesverfassungsgericht definierte Grundsatz der Programmfreiheit.[19] Diese „gewährleistet, daß Auswahl, Inhalt und Gestaltung des Programms Sache des Rundfunks bleiben […]. Es ist der Rundfunk selbst, der aufgrund seiner professionellen Maßstäbe bestimmen darf, was der gesetzliche Rundfunkauftrag in publizistischer Hinsicht verlangt.“[20] Der gesetzliche Rahmen ist faktisch so allgemein gehalten, dass für den Rundfunkalltag erhebliche Spielräume entstehen.[21] Einen schematischen Überblick des gesetzlichen Gerüsts liefert Abbildung 2.[22]

Neben dem gesetzlichen Normengefüge, wurde vom Deutschen Presserat der so genannte Pressekodex aufgestellt, der als freiwillige Selbstkontrolle fungiert.[23] In Anbetracht dieser Arbeit kann der Pressekodex jedoch nicht als Qualitätskriterium geltend gemacht werden, da er weder für Fernsehen noch für Rundfunk zuständig ist. Das Prinzip der Selbstkontrolle ist jedoch ein bedeutsames Instrument, das als Maxime in jeder journalistischen Produktion auftauchen sollte. So haben weitestgehend alle journalistischen Redaktionen ein so genanntes Redaktionsstatut, welches aus eigener Initiative entwickelt und schriftlich festgehalten wird. Meist beinhaltet es diverse Ausformulierungen bezüglich Definition und Zielsetzung des Senders, publizistische und redaktionelle Grundsätze, Organisationsaufbau sowie Aufgaben der Redaktion. Die Inhalte variieren jedoch stark von Redaktion zu Redaktion und sind weiterhin abhängig vom jeweiligen Medium. Es stellt sich jedoch die Frage, inwiefern ein Redaktionsstatut greifen kann, wenn keine gesetzlich verordnete Vorgabe vorhanden ist, um ein solches zu überprüfen. Dies liegt lediglich in der Eigenverantwortung der Redaktion.

3. Normative Qualitätsdimension

In einem 1992 veröffentlichten seither viel zitierten Bericht über die Qualität von Fernsehprogrammen wurde versucht, Kriterien und Methoden zur Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem aufzuzeigen.[24] Diese werden aus den rundfunkrechtlichen Grundlagen und professionellem Konsens abgeleitet. Die Publizistikwissenschaftler Schatz und Schulz stellen dort ein mehrdimensionales Konzept vor und unterscheiden die fünf normativen Qualitätskomponenten Vielfalt, Relevanz, Professionalität, Akzeptanz und Rechtmäßigkeit.

3.1. Vielfalt

Das am intensivsten erforschte Qualitätskriterium ist die strukturelle Vielfalt.[25] Diese bezieht sich auf die Gesamtheit aller Anbieter (plurale Vielfalt) oder auf einen einzelnen Anbieter (binnenplurale Vielfalt). Eine demokratische Gesellschaft kann es nur geben, wenn ein vielfältiges Medienangebot eine umfassende Meinungsbildung ermöglicht.[26] Aus diesem Grund ist der Begriff der „gleichgewichtigen Vielfalt“ vom Bundesverfassungsgericht mehrfach umgesetzt worden und in den Rundfunkgesetzen verankert. Um Vielfalt messbar zu machen, wurden verschiedene statistische Verfahren entwickelt.[27] Als üblichster Index für die binnenplurale Vielfalt hat sich das Entropie-Maß erwiesen.[28] Um die plurale Vielfalt zu bestimmen, kann die Genre-Kontaktwahrscheinlichkeit als Maß angewandt werden. Diese beschreibt die Chance, „mit der die Zuschauer zu einem beliebigen Zeitpunkt ein bestimmtes Genre in mindestens einem der zur Verfügung stehenden Kanäle empfangen können“.

Neben der strukturellen Vielfalt ist die inhaltliche Vielfalt zu bewerten, die sich auf die inhaltliche Variationsbreite und Differenzierung einer bestimmten Sendung bezieht.[29] Aufgrund unterschiedlichster Auslegungsmöglichkeiten für diesen Begriff, ist Kommunikationswissenschaftlerin Meckel der Ansicht, dass er sich nicht als „Leitgebot“ für die Praxis der Qualitätssicherung anwenden lässt. Demgegenüber unternimmt Ruß-Mohl jedoch einen Konkretisierungsversuch und definiert die Vielfalt als Faktentreue, Trennung von Nachricht und Meinung, Vielfalt der Blickwinkel, Fairness und Ausgewogenheit, sowie Hintergrund.[30]

3.2. Relevanz

Auch dieses Qualitätskriterium ist enorm vielseitig und empirisch schwer zu bestimmen.[31] Ereignisse oder Sachverhalte sind erst dann relevant, wenn sie in Beziehung zu anderen Ereignissen oder Sachverhalten stehen.[32] Von daher ist Relevanz also ein relationaler Begriff. Des Weiteren ist ein Ereignis für unterschiedliche Bezugsgruppen oder Systeme von unterschiedlicher Relevanz. Schatz und Schulz unterscheiden dementsprechend mehrere Ebenen von Relevanz, nämlich die Makroebene (Gesamtgesellschaft), die Mesoebene (soziale Gruppen, Organisationen, Institutionen) und die Mikroebene (Individuen). Die Relevanz der letzteren Ebene kann mit Hilfe der Nachrichtenwertforschung ermittelt werden.[33] Die der anderen beiden Ebenen ist „wegen der Vielfältigkeit vorhandener Normen und Interessen ungleich schwerer“ zu bestimmen. Eine alternative Möglichkeit die Ereignisrelevanz für die Gesamtgesellschaft zu bestimmen, sei die Befragung von Relevanzattributoren (Funktionseliten) als Stellvertreter der Öffentlichkeit.[34] Meckel betont, dass Relevanz sich „aus einem Korrelat von sozialen und systematischen Bezugsdimensionen auf seiten der Kommunikatoren ebenso wie der Rezipienten“ ergibt und sei "damit ein hochkomplexes Kriterium, das sich für die Praxissteuerung kaum operationalisieren läßt".[35]

3.3. Professionalität

Es wird zunächst zwischen gestalterischer und inhaltlicher Professionalität unterschieden.[36] Erstere bezieht sich bei Fictionangeboten auf ästhetische und künstlerische Kriterien wie beispielsweise Ton, Kamera, Beleuchtung, Darstellung oder Regie. Im non-fictionalen Bereich steht das Kriterium der Verständlichkeit im Vordergrund. Die Ebene der inhaltlichen Professionalität bezieht sich auf journalistische Professionalität. Diese verlangt von Journalisten „zum Beispiel die deskriptiven Qualitätskriterien Sachgerechtigkeit (Richtigkeit u.a.) und Unparteilichkeit (Ausgewogenheit, Fairness, Neutralität […]) sowie ein gewisses Maß an analytischer Qualität (Ausleuchten von Hintergründen, Interpretation und Kommentierung von Fakten […])“.[37] Die journalistische Professionalität in die Praxis zu übertragen und empirisch zu überprüfen ist allerdings schwierig.[38]

[...]


[1] Siehe Rundfunkstaatsvertrag, www.artikel5.de/gesetze/rstv.html (05.05.2004)

[2] Vgl. Meckel, M.: Redaktionsmanagement. Ansätze aus Theorie und Praxis, Wiesbaden 1999, S. 29

[3] Vgl. Ruß-Mohl, S.: Am eigenen Schopfe… Qualitätssicherung im Journalismus. Grundfragen, Ansätze, Näherungsversuche, S. 85 in: Publizistik, 37. Jg. 1992, S. 83-96

[4] Vgl. Bruhn, M.: Qualitätsmanagement für Dienstleistungen. Grundlagen, Konzepte, Methoden, 3. Aufl., Berlin u.a. 2001, S. 27

[5] Vgl. Breuning, C.: Programmqualität im Fernsehen. Entwicklung und Umsetzung von TV-Qualitätskriterien, S. 94 in: Media Perspektiven 3/99, S. 94-110

[6] Vgl. Karmasin, M.: Qualität im Journalismus. Ein medienökonomisches und medienethisches Problem. Theoretische und empirische Ansätze, S. 17 in: Medien Journal 2/ 1996: S. 17-26

[7] Ruß-Mohl, Anything goes? Ein Stolperstein und sieben Thesen zur publizistischen Qualitätssicherung, S. 21 in: Reiter, S./ Ruß-Mohl, S. (Hrsg.): Zukunft oder Ende des Journalismus? Medienmanagement, Publizistische Qualitätssicherung, Redaktionelles Marketing, Gütersloh 1994, S. 20-28

[8] Vgl. Ruß-Mohl, S.: Am eigenen Schopfe… Qualitätssicherung im Journalismus. Grundfragen, Ansätze, Näherungsversuche, S. 85 in: Publizistik, 37. Jg., 1992, S. 83-96

[9] Vgl. im Folgenden: Schatz, H./ Schulz, W.: Qualität von Fernsehprogrammen. Kriterien und Methoden zu Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem, S. 690 in: Media Perspektiven 11/92, S. 690-712

[10] Vgl. im Folgenden: Wyss, V.: Medienmanagement als Qualitätsmerkmal, S. 152 f. in: Karmasin, M./ Winter, C. (Hrsg.): Grundlagen des Medienmanagements, 2. erw. Aufl., München 2002, S. 149-171

[11] Wyss, V.: Qualitätsmanagement im Journalismus: Das Konzept TQM auf Redaktionsstufe, www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/TQM.pdf, S. 1 (25.04.2004)

[12] Vgl. im Folgenden: Wyss, V.: Medienmanagement als Qualitätsmerkmal, S. 152 f. in: Karmasin, M./ Winter, C. (Hrsg.): Grundlagen des Medienmanagements, 2. erw. Aufl., München 2002, S. 149-171

[13] Stakeholder, die auch Anspruchsgruppen genannt werden, "sind alle internen und externen Personengruppen, die von den unternehmerischen Tätigkeiten gegenwärtig oder in der Zukunft direkt oder indirekt betroffen sind. Gemäss Stakeholder-Ansatz wird ihnen [...] das Recht zugesprochen, ihren Interessen gegenüber der Unternehmung geltend zu machen. Eine erfolgreiche Unternehmungsführung muss die Interessen aller Anspruchsgruppen bei ihren Entscheidungen berücksichtigen." Gabler Wirtschaftslexikon: Bd. A-D, Stichwort: Stakeholder, Wiesbaden 2000, S. 140

[14] Vgl. im Folgenden: Wyss, V.: Medienmanagement als Qualitätsmerkmal, S. 152 f. in: Karmasin, M./ Winter, C. (Hrsg.): Grundlagen des Medienmanagements, 2. erw. Aufl., München 2002, S. 149-171

[15] Vgl. Schatz, H./ Schulz, W.: Qualität von Fernsehprogrammen. Kriterien und Methoden zu Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem, S. 691 in: Media Perspektiven 11/92, S. 690-712

[16] Dieser Artikel „ist die Wurzel praktisch aller für das Fernsehen verfassungsrechtlich bedeutsamen Gesetze und Regelungen. Die dort enthaltenen […] Bestimmungen haben allerdings eine universelle Bedeutung nicht nur für die Medien, sondern für Staat und Gesellschaft ganz allgemein. Denn die hier festgeschriebenen Grundrechte der Meinungs- und Informationsfreiheit, Pressefreiheit und Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film sowie das Zensurverbot werden als essentielle Grundlagen für eine funktionierende Demokratie begriffen.“ Karstens, E./ Schütte, J.: Firma Fernsehen. Wie TV-Sender arbeiten, Reinbek bei Hamburg 1999, S. 32

[17] Vgl. Heinrich, J.: Medienökonomie, Band 2. Hörfunk und Fernsehen, Wiesbaden 1999, S. 85

[18] Vgl. zum Programmauftrag auch Karstens, E./ Schütte, J.: Firma Fernsehen. Wie TV-Sender arbeiten, Reinbek bei Hamburg 1999, S.166 und Heinrich, J.: Medienökonomie, Band 2. Hörfunk und Fernsehen, Wiesbaden 1999, S. 88

[19] Vgl. Heinrich, J.: Medienökonomie, Band 2. Hörfunk und Fernsehen, Wiesbaden 1999, S. 88

[20] Auszug aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 22.Februar 1994, S. 36 zit. nach: Heinrich, J.: Medienökonomie, Band 2. Hörfunk und Fernsehen, Wiesbaden 1999, S. 86

[21] Vgl. Schatz, H./ Schulz, W.: Qualität von Fernsehprogrammen. Kriterien und Methoden zu Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem, S. 692 in: Media Perspektiven 11/92, S. 690-712

[22] Siehe Anhang, S. IV

[23] Vgl. Deutscher Presserat, www.presserat.de/site/pressekod/kodex/index.shtml (05.05.2004)

[24] Vgl. im Folgenden: Schatz, H./ Schulz, W.: Qualität von Fernsehprogrammen. Kriterien und Methoden zu Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem, in: Media Perspektiven 11/92, S. 690-712

[25] Vgl. im Folgenden Breuning, C.: Programmqualität im Fernsehen. Entwicklung und Umsetzung von TV-Qualitätskriterien, S. 94 in: Media Perspektiven 3/99, S. 94-110

[26] Vgl. im Folgenden: Meckel, M.: Redaktionsmanagement. Ansätze aus Theorie und Praxis, Wiesbaden 1999, S. 33

[27] Vgl. Schatz, H./ Schulz, W.: Qualität von Fernsehprogrammen. Kriterien und Methoden zu Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem, S. 693 ff. in: Media Perspektiven 11/92, S. 690-712

[28] Vgl. im Folgenden und zu einer vertiefenden Beschreibung des Indexes: Breunig, C.: Programmqualität im Fernsehen. Entwicklung und Umsetzung von TV-Qualitätskriterien, S. 94 f. in: Media Perspektiven 3/99, S. 94-110

[29] Vgl. im Folgenden: Meckel, M.: Redaktionsmanagement. Ansätze aus Theorie und Praxis, Wiesbaden 1999, S. 33

[30] Vgl. Ruß-Mohl, S.: Journalismus. Das Hand- und Lehrbuch, Frankfurt a. M. 2003, S. 335

[31] Vgl. Breuning, C.: Programmqualität im Fernsehen. Entwicklung und Umsetzung von TV-Qualitätskriterien, S. 95 in: Media Perspektiven 3/99, S. 94-110

[32] Vgl. im Folgenden: Schatz, H./ Schulz, W.: Qualität von Fernsehprogrammen. Kriterien und Methoden zu Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem, S. 696 f. in: Media Perspektiven 11/92, S. 690-712

[33] Vgl. im Folgenden: Breuning, C.: Programmqualität im Fernsehen. Entwicklung und Umsetzung von TV-Qualitätskriterien, S. 95 in: Media Perspektiven 3/99, S. 94-110; zur Methodik der Nachrichtenforschung: Es wird dabei mit inhaltsanalytischen Kategorien gearbeitet, die sich auf die wesentlichen Elemente einer Nachricht beziehen: Überraschung, Personalisierung, Betroffenheit, Emotionalisierung oder Konflikt. Vgl. Schatz, H./ Schulz, W.: Qualität von Fernsehprogrammen. Kriterien und Methoden zu Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem, S. 707 in: Media Perspektiven 11/92, S. 690-712

[34] Schatz, H./ Schulz, W.: Qualität von Fernsehprogrammen. Kriterien und Methoden zu Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem, S. 696 f. in: Media Perspektiven 11/92, S. 690-712

[35] Meckel, M.: Redaktionsmanagement. Ansätze aus Theorie und Praxis, Wiesbaden 1999, S. 32 f.

[36] Vgl. im Folgenden: Schatz, H./ Schulz, W.: Qualität von Fernsehprogrammen. Kriterien und Methoden zu Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem, S. 701-705 in: Media Perspektiven 11/92, S. 690-712

[37] Breunig, C.: Programmqualität im Fernsehen. Entwicklung und Umsetzung von TV-Qualitätskriterien, S. 96 in: Media Perspektiven 3/99, S. 94-110

[38] Vgl. Schatz, H./ Schulz, W.: Qualität von Fernsehprogrammen. Kriterien und Methoden zu Beurteilung von Programmqualität im dualen Fernsehsystem, S. 702 in: Media Perspektiven 11/92, S. 690-712 und Breunig, C.: Programmqualität im Fernsehen. Entwicklung und Umsetzung von TV-Qualitätskriterien, S. 96 in: Media Perspektiven 3/99, S. 94-110

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern
Hochschule
Business and Information Technology School - Die Unternehmer Hochschule Iserlohn
Veranstaltung
Redaktionsmanagement
Note
1,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
31
Katalognummer
V46941
ISBN (eBook)
9783638440165
Dateigröße
617 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, Fernsehsendern, Redaktionsmanagement
Arbeit zitieren
Christiane Seidel (Autor), 2004, Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46941

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden