Postdramatische und performative Elemente auf den Social-Media-Plattformen Facebook und YouTube anhand von "Bibis Beauty Palace"


Hausarbeit, 2019
20 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1.Einleitungsgedanke

2. Definition: Postdramatik
2.1 Der Ursprung des postdramatischen Theaters: Hans-Thies Lehmann
2.2 Definition Performativität

3. Das Mitmach-Netz Web 2.0
3.1 Entstehungsgeschichte und Entwicklung von Facebook und YouTube
3.2 Postdramatische und performative Elemente auf den Plattformen

4. Schlusswort und Ausblick

Literaturverzeichnis

1. Einleitungsgedanke

Mittwoch, 08. Juni 1966, Theater am Turm, in Frankfurt a.M.

Die Uraufführung ist so gut wie ausverkauft. Alle warten gespannt darauf, dass es losgeht. Keiner ahnt, was ihn hier gleich erwartet. Der Vorhang öffnet sich. Zu sehen sind vier Darsteller, welche seltsame Töne von sich geben und zu irgendjemandem sprechen. Das Bühnenbild wirkt chaotisch, unaufgeräumt und lässt keinen Sinn erkennen. Schließlich stellen sich die vier Männer frontal an den Bühnenrand und sprechen in kurzen Sätzen zum Publikum. Allerdings sind es keine üblichen Theatertexte oder nette Phrasen – es sind Aussagen, Unterstellungen und Beleidigungen.1

Bei der beschriebenen Situation handelt es sich um das bekannte Sprechstück Publikumsbeschimpfung von Peter Handke, welches 1966 von Claus Peymann im Theater im Turm inszeniert wurde. Das Stück fällt in die Kategorie des in den 1960-er Jahren aufkommenden Regietheaters. Aufgrund seiner Provokationen und völlig neuen Darstellungsform löste die Inszenierung damals einen heftigen Theaterskandal aus.2 Durch die Vielzahl an postdramatischen Elementen, welche das Stück beinhaltet, wird die bisher bekannte Theatersituation radikal umgeworfen. Allerdings ist es hierbei wichtig zu erwähnen, dass Regietheater nur in Ausnahmefällen postdramatisches Theater ist, während postdramatisches Theater hingegen meist auch Regietheater ist.3 Bei Handkes Sprechstück braucht es also nicht mehr die Vermittlung einer Geschichte, um Theater entstehen zu lassen – es ist unmittelbares Theater, auf dessen Bühne es nur das Jetzt gibt, das gleichzeitig auch das Jetzt des Zuschauens ist.4 Im Fokus stehen nicht mehr der Dramentext oder die Figuren, die miteinander sprechen und deren Gesagtes einen Sinn ergibt. Bei dieser Inszenierung von Peymann wenden sich die Darsteller direkt an das Publikum. Sie geben rhythmische Laute, Verneinungen und provokative Äußerungen von sich, die fast musikalische Qualität aufweisen. Der Sinn ihrer Rede tritt hinter das Ereignis des Sprechaktes.

Diese aufgeführten Exempel dienen dazu, einen kurzen Eindruck zu erhalten, wie postdramatische Elemente auf der Bühne bislang umgesetzt wurden und werden. Eine andere, neue Art der Anwendung postdramatischer aber auch performativer (perf.) Elemente kann auf den Social-Media-Kanälen wahrgenommen werden. Durch die Entwicklung von Facebook und YouTube ist es heutzutage möglich, auf diesen Plattformen ebenfalls eine Art Theater zu spielen. Viele private Nutzer, aber auch bekannte Blogger, YouTuber und Influencer bedienen sich, permanent postdramatischer und perf. Elemente auf ihren Kanälen. In welcher Form also Postdramatik und Performativität auf den sozialen Netzwerken stattfindet, wird die folgende Hausarbeit thematisieren und mittels geeigneter Beispiele belegen.

2. Definition Postdramatik

Der Begriff Postdramatik wird zunächst detailliert beschrieben, eingegrenzt und anschließend in einen theaterwissenschaftlichen Kontext eingebettet. Da für dieses komplexe Wort nicht die eine allgemeingültige Definition existiert, werden verschiedene Erklärungsversuche bekannter Theaterwissenschaftler verwendet, um das Wort verständlicher und greifbarer zu machen.

Laut der Theaterwissenschaftlerin Christel Weiler (2005) bezeichnet der Begriff postdramatisches Theater (pT.) eine Theaterform, welche sich vom Gebrauch dramatischer Literatur als Vorschrift für ein Inszenierungsgeschehen weitgehend gelöst hat. Das Drama findet also nicht mehr ausschließlich auf der Ebene des Sprechens und Handelns der Figuren statt.5 Eine ähnliche Definition liefert Helga Finter bereits 1985. Sie beschreibt ebenfalls die Aufhebung der Dominanz des Textes und spricht zeitgleich von einer Loslösung der psychologischen Figurenführung der handelnden Figuren auf der Bühne. Diese Ebene habe sich in Zeichensysteme verlegt, die Rollenpersonen, Raum, Zeit und Handlungskontinuum generieren. PT. wird zum Drama der Dekonstruktion der dramatischen Konstituenten.6 1987 äußerte der Theaterwissenschaftler A. Wirth, dass das Sprechtheater seine Monopolstellung zugunsten der postdramatischen Formen der Sound-Collage, der Sprechoper und des Tanztheaters verloren hat.7 Hans-Thies Lehmann (HTL) beschreibt Ende der 1990-er Jahre das pT. als eine Entwicklung, welche zuvor zentrale Parameter wie Text, Figur und Illusion nur noch als Teile eines möglichen Repertoires an ästhetischen Mitteln und Formen begreift und sich zunehmend perf. Elemente bedient.8

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Bezeichnung pT. für eine neue Theaterform steht, welche sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte, zahlreich ausdifferenziert wurde und ein Theater benennt, das sich dazu veranlasst sieht, jenseits des Dramas zu operieren. Der Begriff kann als neue Arbeitsformel zur Beschreibung verschiedener, neuer performance-naher Theaterformen (Performance Art, Videokunst, Installation und Netzkunst, aber auch Bereiche des Sprech-, Tanz-, Musik-, Figuren- und Objekttheaters)9 bezeichnet werden, welche anderen Prinzipien folgt als dem der Werksinszenierung.10 Das Präfix post verdeutlicht dabei, dass nicht mehr der schriftlich fixierte Dramentext im Fokus der Inszenierung bzw. Aufführung steht, sondern auch andere szenische Elemente und theatrale Gestaltungsmittel (z.B. Darsteller, Maske, Bühne) als gleichwertige Elemente betrachtet werden.

2.1Der Ursprung des postdramatischen Theaters: Hans-Thies Lehmann (HTL)

Der Germanist, Komparatist und Theaterwissenschaftler HTL gilt als Begründer des pT. und prägt diesen Begriff vor allem durch sein gleichnamiges Buch. Das mittlerweile drei Mal neu aufgelegte Schriftstück beschreibt in aller Ausführlichkeit, wie pT. entstand, welche Einflüsse auf diese neue szenische Form wirkten und wie es sich seit seiner Entstehung in den 1960-er Jahren bis heute entwickelt hat.

Als Ursachen für die Entstehung und Ästhetik der neuen Theaterform galten die in den 1970-er Jahren aufkommende Zäsur der Mediengesellschaft, die Nachwirkungen der 68-er Bewegung, der Einfluss von Aktionskünsten wie Happenings, Performances, Collagen, die intellektuelle Unzufriedenheit und die sich anbahnende Entstehung der elektronischen Medien. Damit eng verbunden waren neue und veränderte Wahrnehmungs- und Kommunikationsgewohnheiten, welche durch audiovisuelle Neuerungen (Bildkassette, Teletext, private Fernsehanbieter) begünstigt wurden.11 HTL beschreibt in seinem Werk den Einfluss all dieser Variablen auf die neue szenische Form und Ästhetik und betont, dass sich in postdramatischen Stücken häufig soziale und politische Missstände widerspiegeln. Dramen im 20. Jahrhundert sind die Antwort auf die Krise, in der sich das Drama bereits seit 1880 befindet. Er setzt die Theorie von Szondi um die mediale Eigengesetzlichkeit des Theaters fort und kritisiert vor allem dessen traditionellen Gattungsmuster und Bezugsrahmen auf die reine Textebene.12 Laut HTL gibt es nach dem Drama keinen gemeinsamen, dominierenden Nenner mehr.13 Durch das Präfix post wird die Abwendung von klassischen Dramen- und Theaterstrukturen deutlich. Bei dieser Theaterform geht es primär um ein Theater der Zustände sowie der Autopoiesis14 der Aufführungssituation.15 Demnach rücken im pT. viele weitere Theatermittel in den Fokus. Zum Beispiel: Das Licht und die Lichtverhältnisse, der Raum, das Bühnenbild, welches eine Eigenständigkeit erlangt, die Körper der Darsteller, hier wird die Körperlichkeit zum Forschungsobjekt, die warme und kalte Spielweise der Darsteller sowie dieser selbst. Die bekannte psychologische Figurenführung und der Prozess der Figuration wird aufgehoben. Es wird mit Intermedialität und Reizüberflutung gearbeitet sowie mit Zeichensystemen. Zusätzlich findet eine Enthierarchisierung des Textes und der Sprache statt.16 Es schwinden die Prinzipien von Narration und Ordnung einer Fabel. Die Sprache wird verselbstständigt, wird zum Zeichen ihrer selbst und besitzt kaum noch einen tiefgründigen Sinn. Überwiegend wird mit Geräuschen, Lauten, Tönen, Rhythmisierung und Tempo gearbeitet. Für den Text bedeuten diese Veränderungen vor allem, dass die Syntax an Bedeutung verliert, die Semantik nicht eindeutig ist, Text- und Sprachflächen existieren und eine Fragmentierung bzw. Dekonstruktion des Aufführungstextes vollzogen wird. All diese Mittel sollen dazu dienen, den Einbruch des Realen zu verursachen. Diese Veränderungen bedeuten für die Zuschauer, dass diese selbst zu Mitautoren des Stückes werden, sie selbst die Semantik festlegen, gleichzeitig aber auch die Wirkungen des Stückes zulassen müssen, da häufig vielfältige Interpretationen möglich sind.17

Abschließend lässt sich festhalten, dass bekannte Parameter wie Figur, Text und Illusion nur noch als Teile des ästhetischen Gesamtrepertoires im pT. zu betrachten sind und immer häufiger auch perf. Elemente integriert werden. Bei dieser neuen Darstellungsform wird sowohl die Gegenwart als auch das Weiterwirken älterer Ästhetiken miteinbezogen. Schließlich kann sich Kunst nur (weiter-) entwickeln mit Bezugnahme auf frühere Formen.18

2.2 Definition Performativität

Der Ausdruck performativ (perf.) wurde von J. Austin im Kontext der Sprachwissenschaft geprägt und bezeichnet Sprachhandlungen. Gemeint sind konstative Aussagen, welche direkt in eine Handlung übergehen und nicht nur verbal existieren.19 In den letzten Jahren hat sich das Wort allerdings zu einem Sammelbegriff für diverse Disziplinen entwickelt. Performativität findet in vielen Bereichen des Lebens statt: In alltäglichen Ritualen, der Performance, in der Religion und Kunst.20

Die Theaterwissenschaftlerin Erika Fischer-Lichte (EFL) prägt das Konzept der Performativität und beschäftigt sich mit der Ästhetik des Performativen. Sie beschreibt damit ein Extrem bzw. eine Strömung, welche sie in einen kunstwissenschaftlichen Kontext einbettet und für das Theater stark macht. Allerdings werden ihre Ansätze oft kontrovers diskutiert.21 Laut EFL bezeichnet das Wort bestimmte symbolische Handlungen, die sich noch nicht auf etwas beziehen oder etwas repräsentieren, vielmehr geht es um die Konstruktion einer Wirklichkeit, auf welche Bezug genommen wird. Ein perf. Akt muss also verkörpert gedacht werden. Die zuvor etablierte Kultur des Geistes wurde durch die Kultur des Leibes abgelöst.22 Das perf. Kunstwerk gilt als selbstreferentielles und wirklichkeitsorientierendes Ereignis, das zwingend an den Moment der Aufführung gebunden ist.23 Laut der Hamburgerin ist Theater ein liminales24, unvorhersehbares Ereignis zwischen Akteuren und Zuschauern ­– ein temporäres Außerkraftsetzten der gültigen Normzustände. Bei einer Aufführung erfährt neben den kognitiven Wahrnehmungssinnen auch der Körper eine performative Erfahrung und die Zuschauer können gleichzeitig zu Handelnden werden.25

Folgende Eigenschaften definieren demnach Performativität: Unvorhersehbarkeit, Ambivalenz, Wahrnehmung und die transformative Kraft. Der Performativitäts-Begriff gilt seither als fruchtbares Fundament, da er eine Mehrdeutigkeit der Wechselwirkung zwischen sinnlich-materieller Affizierungsmacht und intellektueller Stimulanz zulässt. Das oszillierende Wechselspiel der Semiotizität (Zeichenhaftigkeit) wird als das Performative einer Aufführung bezeichnet.26

Welche perf. und postdramatischen Elemente im Web 2.0 vorliegen, wird im folgenden Kapitel genauer untersucht.

3. Das Mitmach-Netz Web 2.0

2004 wurde der Begriff Web 2.0 von O´Reilly und Dougherty erfunden. Das Schlagwort beschreibt die Entwicklung neuer digitaler Medienformate und Kommunikationstechnologien sowie das veränderte Nutzungsverhalten.27 Da es um individuelle Partizipation und das aktive Mitgestalten von Inhalten geht, wird das Web 2.0 auch als „Mitmach-Netz“ bezeichnet.28 Den Nutzern wird mittels Blogs, Enzyklopädien oder sozialer Netzwerke ermöglicht, Informationen zu rezipieren, zu teilen und zu kommunizieren sowie Content gemeinschaftlich zu produzieren.29 Grundsätzlich wird zwischen aktiv-gestaltenden und passiv-rezipierenden Nutzern unterschieden.30 Nach Angaben der ARD/ZDF-Onlinestudie nutzen in Deutschland 62,4 Mio. Menschen das Netz, davon sind 80% in sozialen Netzwerken unterwegs.31 Die beliebtesten Plattformen der 14- bis 29-Jährigen sind YouTube (YT.), WhatsApp, Facebook (Fb.) und Instagram.32 Das Internet hat sich zu einem Marktinstrument mit unterhaltsamen Mehrwert entwickelt.33 Nach Ulf Otto wird es sogar als Theater der Zukunft bezeichnet.34 Als virtuelle Bühne dienen demnach diverse soziale Netzwerke, in denen jeder mittels seines Profils persönliche Geschichten kreieren und publizieren kann. Welche postdramatischen und perf. Elemente hierfür von den Produzenten verwendet werden, wird im folgenden Kapitel am Beispiel von YT. und Fb. beschrieben.

[...]


1 Publikumsbeschimpfung. Video, Std. 1:20:25. Entn. Youtube. <https://www.y outube.com/watch?v=duRdDqWKumI>, letzter Zugriff: 01.03.2019. o.A. “Peter Handke” Entn. Handke online <https://handkeonline.onb.ac.at/node/294>, letzter Zugriff: 01.03.2019. Vgl. Hanna Klessinger. “Gründungsphase der Postdramatik”. Entn. Uni Bib München online Medien. <https://www-degruyter-com.emedien.ub.uni-muenchen.de/downloadpdf/books/9783110365672/ 9783110365672-003/9783110365672-003.pdf>, letzter Zugriff: 24.02.2019.

2 Vgl. Barbara Behrendt. „Publikumsbeschimpfung Peter Handke“ Entn. Kulturradio. <https://www.kulturra dio.de/rezensionen/buehne/2018/10/DT-Publikumsbeschimpfung.html>, letzter Zugriff: 13.02.2019.

3 Andreas Englhart. “Regietheater“. Entn. Twm München. <https://www.theaterwissenschaft.uni-muen chen.de/studium/lehrveranstaltungen/materialien/ringvl_2/regietheater_60er_ppt_2.pdf>, letzter Zugriff: 16.02.2019.

4 Artur Pelka. „aktuelle Forschungssituation zur Postdramatik“. Entn. FpJelinek. <https://fpjelinek.uni vie.ac.at/fileadmin/user_upload/proj_ejfz/PDF-Downloads/Pelka_Juers-Munbyx.pdf>, letzter Zugriff: 08.03.2019. Englhart. <https://www.theaterwissenschaft.uni-muen chen.de/studium/lehrveranstaltungen/materialien/ringvl_2/regietheater_60er_ppt_2.pdf>, letzter Zugriff: 16.02.2019.

5 Christel, Weiler: Postdramatisches Theater. In: Erika Fischer-Lichte et.al. (Hg.): Metzler Lexikon Theatertheorie. Verlag J.B: Metzler Stuttgart, Weimar 2005. S. 245-248.

6 Helga, Finter: Das Kameraauge des postmodernen Theaters. In: Chr. W. Thomsen (Hg.): Studien zur Ästhetik des Gegenwartstheaters . Verlag Heidelberg Winter, Heidelberg 1985. S. 46–70.

7 Michael Bachmann. „Definition Postdramatik“. Entn. Google Books. <https://books.google.de/books?id=QZLNDAAAQBAJ&pg=PA72&lpg=PA72&dq=das+Sprechthea ter+hat+seine+Monopolstellung+verloren,+zugunsten+der+postdramatischen+Formen+der+Sound-Col lage,+der+Sprechoper+und+des+Tanztheaters&source=bl&ots=2XAoXbzjv3&sig =ACfU3U1GDj1GhW9r51PAAVHy79Is1QyBHQ&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiys-v-yKngA hUPr6QKHeKUCr4Q6AEwCnoECAcQAQ#v=onepage&q=das%20Sprechthea ter%20hat%20seine%20Monopolstellung%20verloren%2C%20zugunsten%20der%20postdrama tischen%20Formen%20der%20Sound-Collage%2C%20der%20Sprechoper%20und%20des%20Tanzthea ters&f=false>, letzter Zugriff: 03.03.2019.

8 Malte Pfeiffer. „Performativität und kulturelle Bildung. Entn. Kubi Online. <https://www.kubi-online.de/ artikel/performativitaet-kulturelle-bildung>,letzer Zugriff: 03.03.2019.

9 Hans-Thies Lehmann: Postdramatisches Theater. Verlag der Autoren, Frankfurt am Main, 1999. 3. Verän derte Auflage. S. 30 f. Miriam Drewes. „Handbuch Drama“. Entn. Springer Link. <https://link.springer.com/chapter/10.1007/978- 3-476-00512-0_6>, letzter Zugriff: 25.02.2019.

10 Patrick Primavesi: Orte und Strategien postdramatischer Theaterformen. In: Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Text und Kritik. Richard Boorberg Verlag GmbH und Co.KG, München 2004. S. 9 f..

11 Jan F. Schrape. „Kommunikation und Partizipation im Social Web“. Entn. Researchgate. <https://www.re searchgate.net/publication/299282189_Kommunikation_und_Partizipation_im_Social_Web_Eine_Uber sicht>, letzter Zugriff: 01.03.2019.

12 Lehmann, Postdramatisches Theater, S. 41-43.

13 Karen J. Mürby. „Postdramatic Theater“. Entn. Monoskop. <https://monoskop.org/images/2/2d/Leh mann_Hans-Thies_Postdramatic_Theatre.pdf>, Seite 60 ff., letzter Zugriff: 02.03.2019.

14 Kommt vom altgr. und bedeutet so viel wie „Selbst schaffen“. Begriff wird in verschiedenen Bereichen benutzt, bei Fischer Lichte hingegen um kreative Prozesse zu analysieren und beschreiben. Denn jeder der an einer Aufführung teilnimmt, hat einen Einfluss auf deren Verlauf, kann aber hingegen nicht das „Gesamt- system“ der Aufführung steuern.

15 Erika Fischer-Lichte. Ästhetik des Performativen. Edition Suhrkamp, Frankfurt/Main 2004. S. 327f.

16 Karen J. Mürby. „Postdramatic Theater“. Entn. Monoskop. <https://monoskop.org/images/2/2d/Leh mann_Hans-Thies_Postdramatic_Theatre.pdf>, Seite 82-90, letzter Zugriff: 06.03.2019.

17 Gisela Jürke. „Das dramatische Theater im Spannungsfeld zum postdramatischen“. Entn. Theaterwerkstatt Heidelberg. <https://www.theaterwerkstatt-heidelberg.de/wp-content/uplo ads/2016/09/AA_Juercke_G_BF-9-2.pdf>, letzter Zugriff: 02.03.2019. Frederike Falk. “Das postdramatische Theater aus theaterpädagogischer Perspektive. Entn. E-Doc Uni Hamburg. <http://edoc.sub.uni-hamburg.de/haw/volltexte/2014/2447/pdf/WS.SA.BA.ab14.54.pdf>, letzter Zugriff: 02.03.2019. Lehmann, Postdramatisches Theater, S. 14 f.

18 Lehmann, Postdramatisches Theater, S. 31f.

19 Stephen Levinson. “Austin Sprechakttheorie“. Entn. TU Berlin. <http://fak1-alt.kgw.tu-berlin.de/call/lingu istiktutorien/pragmatik/pragmatik%20k5.html>, letzter Zugriff: 09.02.2019.

20 Heiko Possel. „Performativ“. Entn. Performativ. <https://www.performativ.de>, letzter Zugriff: 22.02.2019. Malte Pfeiffer. „Performativität und kulturelle Bildung.“ Entn. Kubi Online. <https://www.kubi-online.de/ artikel/performativitaet-kulturelle-bildung>, letzer Zugriff: 03.03.2019.

21 o. A. “Fischer Lichte Rezension“. Entn. FAZ.de. <https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensio nen/sachbuch/sanfte-wende-1215027-p3.html>, letzter Zugriff: 03.03.2019. Daniele Daude. “Fischer Lichte Rezension“. Entn. Kritisch Lesen.de. <https://kritisch-lesen.de/rezen sion/performativitat-in-der-akademie>, letzter Zugriff: 07.03.2019.

22 Jennifer Gebske. „Performativität zwischen Zitieren und Ereignis“. Entn. D-Nb. <https://d- nb.info/1056066628/34>, letzter Zugriff: 04.03.2019.

23 Fischer-Lichte. Ästhetik des Performativen, S. 40 ff.

24 Liminaltität: Ein Schwellenzustand, die Loslösung von herrschenden sozialen Ordnungen. Gemeint ist hier vor allem die Flüchtigkeit des auf der Szene Gebotenen, die sich verändernde Zeichenhaftigkeit und sinnli- che Realität und zuletzt die Abhängigkeit der ästhetischen Erfahrung von der dynamischen Kopräsenz von Spielsituation und Publikum. Max Roehl. „Liminalität Definition.“ Entn. Userwikis FU Berlin.de. <https://userwikis.fu-berlin.de/pa ges/viewpage.action?pageId=23167031>, letzter Zugriff: 08.03.2019.

25 Jörg v. Brincken, Andreas Englhart. Einführung in die moderne Theaterwissenschaft. In: Gunter E.Grimm, Klaus-Michael Bogdal (Hg.). WBG, Darmstadt 2008. S. 22-23, 61-63.Andreas Hudelist. “Performativität als zusätzliche Perspektive“. Entn. Literaturkritik. <https://literaturkri tik.de/id/19731>, letzter Zugriff: 04.03.2019.

26 Brincken, Englhart. Einführung in die moderne Theaterwissenschaft, S. 61-63. Fischer-Lichte. Ästhetik des Performativen, S. 37-53.

27 Ramón Reichert: Amateure im Netz. Transcript Verlag, Bielefeld 2008. S. 8f.

28 o. A. „Web2.0“ Entn. wirtschaftslexiokon.gabler.de. <http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/web-2- 0.html>, letzter Zugriff: 22.02.2019. o. A. „Oreilly” Entn. oreilly.com. <http://www.oreilly.com/pub/a/web2/archive/what-is-web- 20.html?page=all>, letzter Zugriff: 22.02.2019.

29 vgl. o.A. „Web2.0“ Entn. bpb.de. <http://www.bpb.de/apuz/30964/aus-vielen-wird-das-eins-gefunden-wie- web-2-0-unsere-kommunikation-veraendert?p=all>, letzter Zugriff: 22.02.2019.

30 Christina Margrit Siever. „Kommunikation im Web 2.0“. Entn. mediensprache.net. <https://www.medien sprache.net/de/pubs/members/2/9783631651612_info.pdf.>, letzter Zugriff: 22.02.2019.

31 o.A. „ARD-ZDF-Onlinestudie“. Entn. ard-zdf.de. <http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/files/2017/Arti kel/Kern-Ergebnisse_ARDZDF-Onlinestudie_2017.pdf>, letzter Zugriff: 23.02.2019.

32 o.A. „Social Media Nutzung“. Entn. social-media-atlas.de. <http://social-media-atlas.faktenkon tor.de/2015/nutzung-einzelner-kanaele.php>, letzter Zugriff: 20.02.2019.

33 Dagmar Hoffmann, Norbert Neuß und Günther Thiele (Hg.): Stream your life. Kopaed Fachverlag für Medienpädagogik, München 2011. S. 11f.

34 Ulf Otto. „Theatralität im Internet“. Entn. transcript-verlag.de. <https://www.transcript-verlag.de/me dia/pdf/84/31/1a/ts2013_1.pdf>, letzter Zugriff: 22.02.2019.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Postdramatische und performative Elemente auf den Social-Media-Plattformen Facebook und YouTube anhand von "Bibis Beauty Palace"
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Theaterwissenschaft)
Veranstaltung
Seminar
Note
1,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
20
Katalognummer
V469740
ISBN (eBook)
9783668948655
ISBN (Buch)
9783668948662
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Hausarbeit beschäftigt sich überwiegend mit dem Facebook und YouTube Profil von Bianca Claßen, besser bekannt unter Bibis Beauty Palace.
Schlagworte
Postdramatik, performativ, Social Media, Soziale Netzwerke, Facebook, Youtube
Arbeit zitieren
Helena Merle (Autor), 2019, Postdramatische und performative Elemente auf den Social-Media-Plattformen Facebook und YouTube anhand von "Bibis Beauty Palace", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/469740

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