Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Informatik - Wirtschaftsinformatik

Mobile Smart Home Plattformen

Der Wettbewerb zwischen Apple und Google

Titel: Mobile Smart Home Plattformen

Seminararbeit , 2017 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Oliver Honigberger (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit ist explorativ ausgelegt und verfolgt die Zielsetzung einen Überblick über die aktuellen Technologien und die Marktsituation im Smart Home Bereich zu schaffen. Dabei soll die Untersuchung der Ansätze von Google und Apple, mobile Plattformen Smart Home fähig zu machen, Erkenntnisse über neue Konzepte und Möglichkeiten liefern.

Der Begriff Heimautomation kann als Fähigkeit definiert werden, mehrere verschiedene Geräte und Systeme im Haushalt wie Licht-, Heiz- oder Sicherheitssysteme zu automatisieren und zentral zu kontrollieren. 1978 kam mit X10 von Pico Electronics das erste modulare System auf den Markt, das auch für normale Verbraucher erschwinglich war, wobei es zu keiner großen Verbreitung kam. Durch die voranschreitende Entwicklung von Drahtlosnetzwerken Mitte der 2010er kamen erste Plattformen mit eigenen Kommunikationsprotokollen wie ZigBee und Z-Wave auf den Markt.

Dabei entwickelte sich in der Wissenschaft bereits die Idee vom Smart Home, in welchem vernetzte Geräte nicht mehr zentral gesteuert werden müssen, sondern sich selbstlernend an die Umgebung und Bewohnergewohnheiten anpassen. Mit der Entwicklung von Bluetooth Low Energy und dem Start von IPv6 2012, wurde ein neues Interesse in der Wissenschaft und der Wirtschaft rund um die Themen Smart Home und „Internet der Dinge“ entfacht. Zahlreiche Unternehmen drängten mit unterschiedlichen Lösungen, basierend auf verschiedenen Technologien, auf den Markt. Dadurch ergibt sich das Problem fehlender Interoperabilität. Geräte vieler Hersteller sind meist nur mit einem bestimmten System einer zentralen Plattform kompatibel, was eine enorme Intransparenz und Komplexität für Anwender bedeutet.

2014 sind Google und Apple in den Smart Home Markt eingestiegen. Beide Unternehmen streben, mit verschiedenen Ansätzen, die Integration des Smart Home Konzeptes mit ihren Plattformen für mobile Endgeräte an. Da die Unternehmen ihre Technologien, Konzepte und Produkte erst in den letzten Jahren schrittweise eingeführt haben, sind noch keine Erkenntnisse über die Nutzenpotentiale und Marktchancen von mobilen Smart Home Plattformen vorhanden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen

1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit

2 Der Smart Home Markt

2.1 Von der Heimautomation zum Smart Home

2.2 Treiber und Barrieren im Markt

3 Mobile Smart Home Plattformen – Google vs. Apple

3.1 Plattformen und Geschäftsmodelle

3.1.1 Apple Smart Home Plattform

3.1.2 Google Smart Home Plattform

3.2 Chancen und Risiken der Plattformen

4 Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht explorativ die Marktsituation im Smart Home Bereich mit Fokus auf die mobilen Plattformansätze von Apple und Google. Das primäre Ziel ist es, Nutzenpotentiale für Nachfrager zu identifizieren und die strategischen Chancen beider Unternehmen zu bewerten, sich als dominierende Plattformanbieter in diesem wachsenden Markt zu etablieren.

  • Entwicklung des Smart Home Markts und technologische Grundlagen
  • Identifikation von Markttreibern und Adaptionshemmnissen
  • Analyse der Apple Smart Home Strategie (HomeKit)
  • Analyse der Google Smart Home Strategie (Nest, Thread, Weave)
  • Vergleichende Bewertung der Chancen und Risiken

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Apple Smart Home Plattform

2014 führte Apple mit dem Release von iOS 8 das HomeKit ein – ein Framework für die Kommunikation und Steuerung von angeschlossenen Smart Home Geräten, die das HomeKit Accessory-Protokoll von Apple unterstützen. Die physische Datenübertragung zwischen iOS Geräten und HomeKit Objekten erfolgt drahtlos über WLAN oder Bluetooth. Durch das neue Protokoll sollen iPhone oder iPad zentrale Steuereinheiten und Smart Hubs ersetzten. Auf den ersten Blick scheint das, eine deutliche Verringerung der Komplexität für den Nutzer zu bedeuten. Abbildung 3-2 zeigt eine Darstellung des HomeKit Ökosystems als Plattformmodell. Da Apple selbst keine eigenen Smart Devices herstellt, ist anzunehmen, dass die Strategie darauf basiert, mehr der bestehenden iOS-Geräte zu verkaufen und Einnahmen durch die Lizenzverträge mit App-Entwicklern und Geräteherstellern zu erwirtschaften.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die technologische Evolution der Heimautomation zum Smart Home, definiert die Problemstellung der mangelnden Interoperabilität und legt die Forschungsziele sowie den Aufbau der Arbeit fest.

2 Der Smart Home Markt: Es werden die Marktsituation, technologische Treiber sowie soziologische und demografische Faktoren analysiert, während gleichzeitig Kosten, Komplexität und Datenschutzbedenken als wesentliche Marktbarrieren identifiziert werden.

3 Mobile Smart Home Plattformen – Google vs. Apple: Dieses Kernkapitel analysiert die spezifischen Plattformarchitekturen, Geschäftsmodelle und Zertifizierungsprogramme von Apple (HomeKit) und Google (Nest, Thread, Weave) und bewertet deren strategische Chancen und Risiken.

4 Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, konstatiert die Überlegenheit der breiteren Google-Strategie gegenüber dem geschlossenen Apple-Ansatz und wagt einen Ausblick auf die Bedeutung der Plattformen in der Zukunft.

Schlüsselwörter

Smart Home, Heimautomation, Apple HomeKit, Google Nest, Weave Protokoll, Thread Group, Internet der Dinge, IoT, Interoperabilität, Plattformstrategie, Mobile Endgeräte, Digitale Vernetzung, Geschäftsmodelle, Marktbarrieren, Smart Hub

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wettbewerb zwischen den mobilen Plattformen von Apple und Google im Kontext des Smart Home Marktes.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die technologische Entwicklung des Smart Home, die Marktsituation, die Rolle mobiler Endgeräte als Steuerzentralen sowie die strategischen Ansätze der beiden Tech-Giganten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Nutzenpotentiale für Anwender zu beleuchten und die Chancen zu bewerten, die Apple und Google haben, um sich mit ihren jeweiligen Ökosystemen im Smart Home Markt zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit ist explorativ ausgelegt und stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche, die Auswertung von Webdokumenten sowie die Analyse aktueller Statistiken und Marktberichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Marktanalyse, eine detaillierte funktionale Beschreibung der Plattformen HomeKit und Nest/Weave sowie eine kritische Abwägung der Chancen und Risiken beider Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Smart Home, Internet der Dinge, Interoperabilität, Plattformökonomie sowie die spezifischen Protokolle wie Thread und Weave.

Welchen Vorteil bietet Apples HomeKit-Ansatz für den Nutzer primär?

Durch die lokale Konfiguration auf dem iPhone oder iPad entfällt die Notwendigkeit einer dauerhaften Internetverbindung für die Steuerung, was zudem Sicherheits- und Privatsphärevorteile bietet.

Warum wird Google im Vergleich zu Apple als breiter aufgestellt bewertet?

Google adressiert mit Android Things, dem Thread-Protokoll und den Weave-Diensten ein umfassenderes Framework, das sowohl Hardware als auch Cloud-Services stärker integriert.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mobile Smart Home Plattformen
Untertitel
Der Wettbewerb zwischen Apple und Google
Hochschule
Universität Stuttgart  (Betriebswirtschaftliches Institut der Universität Stuttgart)
Veranstaltung
Mehrseitige Plattformen im Internet der Dinge
Note
1,3
Autor
Oliver Honigberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
26
Katalognummer
V470011
ISBN (eBook)
9783668954557
ISBN (Buch)
9783668954564
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Smarte Home Internet der Ding Plattformen Google Apple Homekit Nest Heimautomatisierung Heimautomation ZigBee Z-Wave Android Things Weave Seminararbeit Wirtschaftsinformatik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oliver Honigberger (Autor:in), 2017, Mobile Smart Home Plattformen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470011
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  26  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum