Einflussfaktoren auf die Preisentwicklung im europäischen Emissionshandel seit dem Jahr 2017


Bachelorarbeit, 2019

43 Seiten, Note: 2,1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kurzfassung

Abstract

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen des Emissionsrechtehandels
2.1 Die ökonomische Betrachtung der Umweltbelastung
2.1.1 Unsere Atmosphäre als globales öffentliches Gut
2.1.2 Negative externe Effekte: Charakterisierung und Auswirkungen auf die Erdatmosphäre
2.1.3 Die Pigou-Steuer – verursachergerechte Besteuerung externer Effekte
2.1.4 Das Coase-Theorem als Verhandlungslösung zur Internalisierung externer Effekte
2.2 Das Protokoll von Kyoto
2.2.1 Inhalt und Absicht des Abkommens
2.2.2 Die Mechanismen des Kyoto-Protokolls
2.2.2.1 Der Clean Development Mechanism (CMD) unter der Joint Implementation
2.2.2.2 Einführung in den Handel mit Emissionsrechten

3 Entwicklung des Marktes für Emissionsrechte in der Europäischen Union (EU) und dessen Wirksamkeit
3.1 Die 1. Handelsperiode (2005–2007)
3.2 Die 2. Handelsperiode (2008–2012)
3.3 Die 3. Handelsperiode (2013–2020)
3.4 Wirksamkeitsbetrachtung des Emissionshandels als umweltpolitisches Instrument

4 Untersuchung der Volatilitäten auf dem europäischen Markt für Emissionsberechtigungen und dessen Grundlagen
4.1 Einführung und Grundlegendes
4.1.1 Marktakteure und Handelsplätze des europäischen Emissionshandels
4.2 Einflussfaktoren auf die Preisentwicklung am Markt für CO2-Zertifikate
4.3 Langfristige preisbeeinflussende Einflussfaktoren
4.3.1 Das Klimaschutzübereinkommen von Paris und die daraus resultierenden Reformen des europäischen Emissionshandelssystems (EU-ETS)
4.3.2 Die Marktstabilitätsreserve (MSR)
4.3.3 Reduzierung des EU-Caps
4.3.4 Vorausschauende Eindeckung zu günstigen Kursen seitens energieintensiver Industriezweige
4.3.5 Zukauf von CO2-Zertifikaten aufgrund Verfehlung nationaler Ziele
4.3.6 Weltweite Einführung und Verknüpfung von Emissionshandelssystemen
4.4 Kurzfristige preisbeeinflussende Einflussfaktoren
4.4.1 Spekulationsbedingte Schwankungen
4.4.2 Relatives Preisverhältnis diverser Energieträger
4.4.3 Konjunkturelles Umfeld
4.4.4 Wetterbedingte Einflussfaktoren
4.5 Zusammenfassung

5 Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang

Kurzfassung

Die vorliegende Bachelorarbeit gibt einen Überblick über den Handel mit Emissionszertifi- katen in der Europäischen Union. Sie beleuchtet die Implementierung des Handelssys- tems und gibt im Speziellen Antworten auf die Fragen, weswegen der Kurs der CO2- Zertifikate zum Ende des Jahres 2017 bis zum heutigen Tag enorm angestiegen ist und zwischenzeitlich starken Volatilitäten unterlag. Hierzu wird zunächst das Problem der Umweltverschmutzung unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet. Daraufhin wer- den die theoretischen Modelle zur Internalisierung externer Kosten beschrieben und an- schließend wird auf ihre praktische Umsetzung über die Mechanismen des Kyoto- Protokolls hingeleitet, um schließlich auf die Determinanten der aktuellen Preissteigerun- gen einzugehen und Antworten auf diese zu geben.

Abstract

The present bachelor thesis gives an overview of the European Emission Trading System. It is an examination of the implementation of the trading system and especially delivers answers to the questions concerning the enormous increase of the quotation of the CO2 certificates since the end of the year 2017 until today and the massive volatility within. Concerning this, first the problem of pollution, according to economic aspects, is ex- plained. Thereafter the theoretic models of internalization of extern costs are explained and then, as a result, the practical implementation by the mechanisms of the Kyoto- Protocol. Finally the determinants of the enormous price increase are presented and the answers to these are given.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Kursentwicklung CO2 European Emission Allowances 01/2016– 01/2019; Quelle: Börse Online

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Treibhausgase gemäß Annex A Kyoto-Protokoll; Quelle: Protokoll von Kyoto 1998:

Tabelle 2: Reduktionsverpflichtung der EU-Staaten gemäß Burden Sharing Agreement; Quelle: Europäische Kommission 2019a

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Eine potentielle Kausalität zwischen dem Gehalt von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre und der Erwärmung der Erde wurde schon im Jahr 1896 durch den Schwedischen Che- miker und späteren Nobelpreisträger Svante Arrhenius festgestellt (vgl. Rahmsstorf/ Schellnhuber 2012: 29). Spätestens aber der vergangene Jahrhundertsommer, welcher in ganz Europa Einzug hielt und mit einer enorm langanhaltenden Periode an Hitze und Tro- ckenheit sowie immer häufiger auftretende extreme Wetterphänomene, wie starke Stürme und Überschwemmungen, zeigen, dass es an der Zeit ist, ernsthaft damit zu beginnen, die Ursachen dieser Extreme zu beheben. Mit einer nahezu 100-jährigen Verzögerung zu den Erkenntnissen des schwedischen Chemikers Arrhenius haben sich die Vereinten Na- tionen im Jahr 1992 über die Klimarahmenkonvention gemeinsam auf den Weg begeben, der stetig steigenden Erwärmung des Planeten entgegenzuwirken. Obgleich die Konse- quenzen der Klimaerwärmung im Jahr 1992 noch nicht mit eindeutiger Sicherheit bekannt waren, wurden – auf der UN-Konferenz in Rio de Janeiro – erste Maßnahmen festgehal- ten, welche der globalen Erwärmung Einhalt gebieten sollten. Da ein Großteil bedeuten- der Forscher den Klimawandel zwischenzeitlich als durch den Menschen ausgelöst be- trachteten, wurde fünf Jahre später, durch das Protokoll von Kyoto, mit der tatsächlichen Realisierung der Maßnahmen begonnen.

Die hier vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen der europäischen Union, welche mit der Installation des Emissionshandelssystems bewältigt werden müs- sen. Der Leser erhält zunächst gemeingültige Informationen zu der Funktionsweise und dem Grundgedanken, auf welchen die Einführung des Emissionshandels erfolgte, sowie zu seiner völkerrechtlichen Fixierung über das Protokoll von Kyoto. Über die Darstellung des historischen Verlaufs werden die im Laufe der Handelsphasen aufgetretenen Kompli- kationen und der Umgang mit der Behebung dieser veranschaulicht. Die Thesis endet in der Betrachtung der Grundlagen des Marktes für CO2-Zertifikate und der Untersuchung der Ursachen für die starken Kurszuwächse seit Ende des Jahres 2017 sowie den zwi- schenzeitlichen immer wieder vorliegenden starken Volatilitäten am Markt für Emissions- zertifikate.

Damit eine Untersuchung der auf den Markt wirkenden Preismechanismen erfolgen kann, wird die Umweltbelastung in Kapitel 2 zunächst aus der ökonomischen Perspektive be- trachtet. Es wird beschrieben, inwieweit die Umwelt als öffentliches Gut einzustufen ist und wer für etwaige entstehende negative externe Effekte auf diese zur Verantwortung gezogen werden kann. Auch werden die theoretischen Grundlagen zur Bepreisung bzw. der verursachergerechten Umwälzung der entstehenden negativen externen Effekte dar- gelegt. Zudem wird auf die Inhalte, Absichten und umweltpolitischen Mechanismen des im Jahr 1992 aufgelegten Protokolls von Kyoto eingegangen, um dem Leser einen Überblick darüber zu geben, wie die Umwelt als gesellschaftliche Ressource vor der Verschmut- zung und Zerstörung durch einige wenige geschützt werden kann. Der Fokus wird hier jedoch auf das umweltpolitische Instrument des Emissionshandels gelegt, der ein Teil der Lösung für das am Anfang des Kapitels beschrieben Marktversagens ist, wobei die Be- preisung der Emission von Treibhausgasen, die CO2 emittierenden Marktteilnehmer dazu bewegt, dies in ihren Entscheidungen einzukalkulieren.

Die Entwicklung des europäischen Marktes für Emissionsberechtigungen wird in Kapitel 3 beschrieben. Es erfolgt zunächst eine Betrachtung der drei Handelsperioden in Bezug auf die Preisentwicklung bzw. des auch hier vorliegenden massiven Kurseinbruchs sowie die dafür verantwortlichen Faktoren. Nachdem der Preisverfall in den ersten Handelsperioden zum einen auf eine Überausstattung des Marktes mit CO2-Zertifikaten und zum anderen auf die fehlende Übertragbarkeit in der zweiten Handelsperiode zurückzuführen ist, hat sich der Kurs im Lauf der dritten Handelsphase auf einem relativ niedrigen Niveau stabili- siert. Neben der Preisbetrachtung wird auf die Einführung signifikanter Neuerungen ein- gegangen, welche über die Phasen hinweg stattgefunden und ebenfalls Kursbeeinflus- send bewirkt haben. Kapitel 3 mündet in einer Wirksamkeitsbetrachtung des europäi- schen Emissionshandels als umweltpolitisches Instrumentarium.

In Kapitel 4 erfolgt zunächst eine Betrachtung des Marktumfeldes für CO2-Zertifikate mit seinen staatlichen und privaten Akteuren sowie Handelsplätzen. Zudem werden die Ursa- chen für die enormen Marktschwankungen, mit einem deutlichen Preisanstieg gegen En- de des Jahres 2017 sowie den starken zwischenzeitlichen Kursschwankungen bis zum Ende des Jahres 2018, untersucht. Es wird eine Einteilung in kurz- und langfristig wirken- de Determinanten vorgenommen, obgleich die hier betrachtete Phase insgesamt sehr kurzfristig ist, können beispielsweise wetterbedingte Einflüsse oder Kursveränderungen anderer fossiler Energieträger innerhalb eines enorm kurzen Zeithorizonts sehr intensive Wirkungen entfalten. Der seit ca. eineinhalb Jahren insgesamt stetig anhaltende Aufwärts- trend kann über die langfristig wirkenden Einflussfaktoren erklärt werden. Entgegen der begrifflichen Namensgebung können auch langfristig wirkende Einflüsse innerhalb kürzes- ter Zeit nach Eintreten des Auslösers ihre Wirkung entfalten. Wobei der gravierendste Preistreiber wohl die kürzlich erfolgte Reformierung des europäischen Emissionshandels- systems sein dürfte, deren Mechanismus der Marktstabilitätsreserve seit Kurzem Gültig- keit erlangt hat.

Im abschließenden fünften Kapitel erfolgt über das Fazit eine zusammenfassende Über- sicht der Ergebnisse dieser Arbeit.

2 Grundlagen des Emissionsrechtehandels

Der Handel mit Emissionsrechten bezieht sich auf den Sektor energiegewinnender Unter- nehmen sowie auf Industrieanlagen mit einem enorm hohen Energieverbrauch und einer dadurch bedingt sehr großen Emission von Treibhausgasen. Im folgenden Kapitel soll die Umweltbelastung aus ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet werden. Es wird insbe- sondere auf die Fragen eingegangen, ob unsere Umwelt oder noch konkreter die Atmo- sphäre als öffentliches Gut zu definieren ist, wem sie in gewissem Sinne gehört und wie idealerweise mit ihr umgegangen werden sollte bzw. wie und ob staatliche Institutionen agieren sollten, um die Umwelt vor negativen Effekten zu schützen, die ebenfalls Thema dieses Kapitels sind. Ebenfalls wird auf Inhalt, Absicht und Mechanismen des Klima- schutzabkommens von Kyoto eingegangen.

2.1 Die ökonomische Betrachtung der Umweltbelastung

Dass die Belastung unserer Umwelt durch Industrie, Warentransport oder Landwirtschaft schwere Folgen birgt, ist heute unbestritten (vgl. Tageschau 2018). Doch in wessen Be- sitz ist die Ressource Umwelt? Gilt sie als Gemeingut oder dürfen einzelne Akteure sie für ihre Zwecke stärker in Anspruch nehmen als andere. Bleibt diese Inanspruchnahme ohne Folgen oder entstehen durch eine Übernutzung dieser Ressource negative Folgen für die Allgemeinheit? Wie kann bzw. muss die Politik einem eventuellen Missbrauch des Kollek- tivgutes Umwelt entgegenwirken? Unter anderem diese Fragen sollen in dem folgenden Kapitel behandelt werden.

2.1.1 Unsere Atmosphäre als globales öffentliches Gut

Zunächst ist der Begriff des öffentlichen Gutes zu definieren. Gemeinhin erfolgt eine Un- terteilung in reine und unreine öffentliche Güter. Liegt ein reines öffentliches Gut vor, so weist dieses letztlich zwei Charakteristika auf. Erstens ist es nicht möglich, Einzelne von der Nutzung des Gutes auszuschließen. Der Anlass für die Nichtausschließbarkeit liegt darin begründet, dass einem Ausschluss immense monetäre Aufwendungen entgegen- stehen würden, dieser aufgrund technischer Grenzen nicht möglich ist oder aufgrund poli- tischer und ethischer Erwägungen nicht gewollt ist. Zweitens ruft die Nutzung des Gutes keine Rivalität im Konsum hervor. Die Nutzung des Gutes von einem Konsumenten hin- dert einen weiteren Konsumenten nicht an der Nutzung desselbigen Gutes. Unreine öf- fentliche Güter (Allmende oder Klubgüter) erfüllen diese Eigenschaften nur beschränkt. In Bezug auf die Atmosphäre – und etliche weitere natürliche Ressourcen – kommt dem Allmendegut eine wesentliche Bedeutung zu. Hier ist der Grundsatz der Ausschließbarkeit nicht bzw. nur eingeschränkt gegeben. Gleichwohl ist die Rivalität im Konsum dadurch gegeben, dass die Nutzung eine Verknappung hervorruft. Aufgrund der Tatsache der Nichtausschließbarkeit Einzelner werden Knappheitsindikatoren jedoch nicht erkannt. Somit versagen für Allmendegüter der Preisbildungsprozess sowie die damit üblicher- weise einhergehende Allokationswirkung durch die Preise für ein Gut. Das wiederum hat die Überbelastung oder gar Zerstörung dieser Ressource zur Folge. Diese Folgen werden als negative externe Effekte bezeichnet, deren Einpreisung bspw. in hergestellte Produkte wiederum nicht erfolgt. Es findet also keine Internalisierung dieser letztlich externen Kos- ten statt (vgl. Laurency 2012: 36), da es keinen funktionierenden Markt für Allmendegüter gibt (vgl. Gabler Wirtschaftslexikon 2018a).

Da diese externen Effekte weder Staatsgrenzen noch gesellschaftliche Gruppen oder gar jetzige oder künftige Generationen ausschließen, wird hier von einem globalen öffentli- chen Gut gesprochen (vgl. Martens).

Es bleibt also festzuhalten, dass unsere Atmosphäre als globales öffentliches Gut zu defi- nieren ist. Ob sie jedoch als reines öffentliches Gut oder Allmendegut definiert wird, ist von der Art des Effektes abhängig, die ihre Nutzung auslöst und ob durch die Nutzung eine Verknappung der Ressource hervorgerufen wird. Ein Ausschluss Einzelner von der Nutzung, bspw. durch die Emission von Treibhausgasen und deren Deponierung in der Atmosphäre, ist nicht möglich. Bleibt zu klären, ob eine Rivalität im Konsum vorliegt. The- oretisch ist der Ausstoß von Treibhausgasen in die Erdatmosphäre nahezu grenzenlos möglich, womit auch eine Rivalität nicht vorliegt. Jedoch hat der übermäßige Ausstoß von Abgasen große negative Folgen, welche bspw. den Klimawandel verstärken oder eine Verunreinigung der Atemluft mit sich bringen und somit teilweise auch einzelne Personen negativ beeinflusst werden. Um die Erdatmosphäre als reines öffentliches Gut oder All- mendegut zu klassifizieren, ist es notwendig, ihr ein gewisses qualitatives Niveau zuzu- schreiben. Folgt eine Bewertung der Erdatmosphäre ausschließlich als reiner Emissions- speicher, kann die Einstufung als reines öffentliches Gut erfolgen, wobei der Verbrauch dieses Gutes einen negativen externen Effekt verursacht. Erfolgt eine Betrachtung unter Einbezug qualitativer Gesichtspunkte, wie bspw. der Klimastabilität, führt die Nutzung zu einem Verbrauch und es droht gar eine Übernutzung der Ressource. Unter diesen Ge- sichtspunkten kommt es zur Einstufung der Atmosphäre als Allmendegut (vgl. Laurency 2012: 37 f.).

2.1.2 Negative externe Effekte: Charakterisierung und Auswirkungen auf die Erdatmosphäre

Kennzeichnend für externe Effekte ist, dass Aktivitäten, bspw. von Unternehmen, mit der Absicht der Erzielung von Profiten auf andere Unternehmen oder private Personen unmit- telbaren Einfluss ausüben, diese Auswirkung allerdings keine Berücksichtigung in der Preisbildung findet und diese seitens des Verursachers nicht mehr in Gänze unter Kon- trolle gehalten werden können. Leitet also ein Kohlekraftwerk seine Abgase in die Atmo- sphäre, wird die Qualität der Atemluft für die Allgemeinheit gemindert, die Qualitätsminde- rung jedoch findet keine Berücksichtigung in den Preisen des Kraftwerkbetreibers. Da die Atmosphäre, wie im vorherigen Kapitel 2.1.1 dargelegt, als ein globales öffentliches Gut eingestuft werden kann, ist dafür einstweilen auch kein Preis zu entrichten. Zumindest kein solcher, den das Unternehmen direkt zu tragen hat. Die hier betrachteten Effekte sind sogenannte technologische externe Effekte, deren verursachte Fehlallokation zu ei- ner Verringerung der Konsumentenrente führen kann und gegebenenfalls einen politi- schen Eingriff erfordert (vgl. Sturm/Vogt 2011: 17–21; Fritsch 2018: 98).

Bezogen auf das Klima, tritt der negative externe Effekt als der anthropogene Klimawan- del zum Vorschein. Der durch die Verbrennung fossiler Energieträger hervorgerufene CO2-Ausstoß hat eine Erwärmung des Weltklimas zur Folge. Sollen negative externe Ef- fekte mit irreparablen Auswirkungen auf die Umwelt vermieden werden, darf diese nicht mehr unbeschränkt mit Emissionen belastet werden (vgl. Deutscher Bundestag 2017a: 18; Fabian 2013: 122). Da der marktinduzierte Preismechanismus bei der Internalisierung externer Kosten in Bezug auf die Emission von Treibhausgasen nicht funktioniert, ist hier ein Eingriff der jeweiligen Landesregierungen nötig. Jedoch ist es nach ökonomischen Gesichtspunkten nicht von Vorteil jegliche Beeinträchtigung zu vermeiden. Hingegen gibt es eine optimale Verschmutzung, welche gesellschaftlich vertretbar ist. Dieser optimale Wert bildet das Gleichgewicht zwischen den Grenzkosten zur Entfernung jeglicher Schä- den sowie dem durch eine zusätzliche Emissionsminderung einhergehenden Vorteil. Eine Minderung über einen gewissen Grad hinaus wäre demnach unter globalwirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht von Vorteil, da die Kosten zur Umgehung einer weiteren Schädi- gungseinheit den damit einhergehenden Profit in Gestalt einer Reduktion von Umwelt- schäden überschreiten würden (vgl. Bundeszentrale für Politische Bildung 2016; Fritsch 2018: 91–92).

2.1.3 Die Pigou-Steuer – verursachergerechte Besteuerung externer Effekte

Zur Heranführung das folgende Kapitel zum Coase-Theorem wird in diesem Kapitel kurz der Ansatz der Pigou-Steuer als first best-Lösung zur maximaleffizienten Allokation eines Gutes erklärt. Demnach soll eine Besteuerung des Auslösers der externen Effekte derart erfolgen, dass soziale sowie private Grenzkosten aufeinander fallen und darüber ein – hinsichtlich sozialer Gesichtspunkte – bestmöglicher Zustand geschaffen wird. Der ge- wählte Steuersatz entspricht also dem sozialen Optimum. Dies bedeutet, dass demjeni- gen, der einen externen Effekt verursacht, eine Steuer in genau der Höhe auferlegt wird, in der – bedingt durch den externen Effekt – Schäden entstehen. Die Grenzvermeidungs- kosten decken sich hier also mit den Grenzkosten. Seitens der staatlichen Instanz wird für jede Maßeinheit des ausgestoßenen Treibhausgases ein Steuersatz festgelegt. Die Schadstoffe emittierenden Marktteilnehmer stellen daraufhin ausschließlich die Menge eines Gutes her, die dem Grenzvorteil einer Maßeinheit des Treibhausgases gleichkommt (vgl. Groth/Baumgärtner 2009: 421 f.). Damit sich jedoch eine optimale Steuerungswir- kungswirkung entfaltet, sind – seitens des Staates – umfangreiche sowie detaillierte In- formationen über die Ausschläge der Grenznutzen nötig. Hierbei muss bedacht werden, dass es sich hier um ein theoretisches Modell handelt. Unter Realbedingungen ist die flächendeckende Erfassung sämtlicher durch Treibhausgase verursachten monetären Belastungen sowie die anschließende Verrechnung mit den positiven Aspekten und deren Beurteilung nahezu ausgeschlossen und daher bestenfalls unter Annäherung realisierbar. Hier kommt erschwerend hinzu, dass sich eine Bemessung sowie die damit einhergehen- de monetäre Bewertung gerade bei externen Effekten als enorm schwierig gestaltet, da die Menge der Ausbringungsquellen und der Betroffenen enorme Ausmaße annehmen kann (vgl. Fritsch 2018: 114 f.).

2.1.4 Das Coase-Theorem als Verhandlungslösung zur Internalisierung externer Effekte

Im Jahr 1960 veröffentlichte der britische Ökonom und spätere Nobelpreisträger Ronald Coase sein Essay The Problem of Social Cost (vgl. Picot 1992: 81). In dieser Abhandlung beschrieb Coase seine Annahme zur Internalisierung externer Effekte. Das sogenannte Coase-Theorem ist demnach ein ordnungspolitisches Instrument, mit dessen Zuhilfenah- me ökonomische Entscheidungen und Handlungen der Marktakteure ausgelöst werden können. In Opposition zu Pigou war Coase der Auffassung, dass zur Internalisierung der auftretenden externen Effekte nicht zwangsweise ein staatlicher Eingriff nötig ist. Vielmehr würden die beteiligten Wirtschaftssubjekte über ihre Interaktion selbst die effizienteste Lösung herbeiführen. Der Staat gestaltet zu Anfang lediglich die rechtlichen Rahmenbe- dingungen und nimmt eine Zuordnung der über die Zertifikate dargestellten Eigentums- rechte vor, worüber ein Markt für den Schadstoffausstoß entsteht (vgl. Coase 1960: 1 ff.). In Bezug auf den Handel mit Emissionsberechtigungen musste hier bspw. ein Handels- system aufgebaut und die anfängliche Menge der zu allokierenden Zertifikate festgelegt werden.

Coase greift die Theorie auf, dass die Internalisierung externer Effekte alleine durch die Verhandlungstätigkeiten der Marktakteure möglich ist und sich darüber eine optimale Al- lokation sowie ein Schadensoptimum ergibt. Und das ganz losgelöst davon, ob ein Emit- tent für die von ihm verursachten externen Effekte haftbar gemacht wird oder ihm die Rechte zur Emission zugesprochen werden. Hinsichtlich statischer Effizienz gelangen die Marktteilnehmer über die geführten Verhandlungen zu einer unter gesellschaftlichen Ge- sichtspunkten optimalen Lösung. Da der jeweilige Emittent selbst dafür sorgt, die Vermei- dung der Emission an den für ihn kostengünstigsten Stellen durchzuführen, und eine Er- mittlung der bestmöglichen Vermeidungsstrategie durch externe Stellen somit überflüssig wird, ist auch in Bezug auf die ökologische Treffsicherheit der bestmögliche Zustand er- reicht. Weitere wesentliche Aspekte für die erfolgreiche praktische Umsetzung des Coa- se-Theorems sind die Möglichkeit der freien Gestaltung von Verträgen sowie die treffsi- chere Zuweisung der Handlungsrechte (Property Rights) auf den Verursacher oder auf den Beeinträchtigten. Auch die Höhe der im Rahmen der Verhandlungen entstehenden Transaktionskosten ist von Bedeutung. Durch ein Ungleichgewicht bei der Aufteilung der durch die Transaktionen entstehenden Kosten entsteht eine Benachteiligung jener, denen für die letztlich gleiche Transaktion höhere Kosten aufgebürdet werden. Diese sollten demnach von vornherein mit der Festlegung des rechtlichen Rahmens derart gestaltet werden, dass die anfallenden Kosten für eine Transaktion so gering wie nur nötig ausfal- len (vgl. Fritsch 2018: 122–128).

2.2 Das Protokoll von Kyoto

In dem folgenden Kapitel soll auf das nun 20 Jahre bestehende Protokoll von Kyoto ge- blickt werden. Es wird sowohl auf die rechtlichen Grundlagen eingegangen als auch die Intention des Abkommens dargelegt. Zudem erfolgt eine Beschreibung der Mechanismen, welche zur Erreichung der Ziele installiert wurden.

2.2.1 Inhalt und Absicht des Abkommens

Wird der Ausstoß von Treibhausgasen künftig nicht stark reduziert, prognostizieren Klimamodellrechnungen in den kommenden 100 Jahren einen Anstieg der jährlichen Durchschnittstemperatur um drei Grad Celsius. Der Anstieg des Jahresmittels um ein Grad Celsius in den zurückliegenden 100 Jahren erscheint als eine vernachlässigbare Größe und ist lediglich ein Drittel zu der bevorstehenden Erwärmung. Dennoch sind auch schon die Umwelteffekte der Erwärmung um ein Grad Celsius deutlich zu spüren. Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) 1 sowie der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung für globale Umweltveränderungen (WBGU) kalkulieren mit einem Anstieg und einer Intensivierung klimatisch extremer Ereignisse, wie zum Beispiel länger anhaltende und extrem dürre Sommer und Starkregen. Beispielsweise wird für einige Re- gionen Deutschlands in den Jahren 2051–20602 eine Zunahme der sehr warmen Tage um den Faktor fünf angenommen. Diese Ereignisse haben einen beträchtlichen Einfluss auf unser Ökosystem, aber auch auf den Menschen (vgl. Madryy/Fischer 2014). Aus die- sen und vielen weiteren Gründen ist die Kooperation zwischen Staaten zur internationalen Reduktion von Treibhausgasen unabdingbar. Die Grundlage hierfür bildet die im Jahr 1992 in New York geschlossene und allgemeingültige Klimarahmenkonvention (United Nations Framework Convention on Climate Change, UNFCCC), welche für die in An- hang I aufgelisteten Annex-B-Staaten auf der folgenden Klimarahmenkonvention in Rio de Janeiro ihre Gültigkeit erlangte (vgl. Vereinte Nationen 1992: 5, 24). „Das Endziel dieses Übereinkommens und aller damit zusammenhängenden Rechtsinstrumente, welche die Konferenz der Vertragsparteien beschließt, ist es, in Übereinstimmung mit den einschlä- gigen Bestimmungen des Übereinkommens die Stabilisierung der Treibhausgaskonzent- rationen in der Atmosphäre auf einem Niveau zu erreichen, auf dem eine gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems verhindert wird“ (Vereinte Nationen 1992: 5).

Auf der dritten UN-Klimakonferenz (Conference oft the Parties, COP 3) wurde am 11. De- zember 1997 in der japanischen Stadt Kyoto das so bezeichnete Protokoll von Kyoto ge- schlossen. Das Protokoll fungiert als ergänzende Konvention zum Ausbau der Klimarah- menkonvention der Vereinten Nationen mit der Aufgabe, das Klima in seiner heutigen Form zu bewahren. Gültigkeit erlangte das Abkommen am 16. Februar 2005 nach der Ratifizierung durch Russland und einer 90-tägigen Frist. Bedingung für die Rechtskräf- tigkeit war es, dass das Protokoll von wenigstens 55 der Teilnehmerstaaten unterzeichnet wurde, die für 55 % des Treibhausgasausstoßes aus dem Jahr 1990 verantwortlich wa- ren. Im April 2004 wurde eine Ratifizierung von 122 Ländern erreicht, welche jedoch ledig- lich für 44,2 % der CO2-Emissionen von 1990 zur Verantwortung gezogen werden konn- ten (vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung 2004a; Landeszentrale für politische Bildung – Baden-Württemberg; Schipper et al. 2013: 6, Shin 2004: 18). Über das Kyoto-Protokoll wurde erstmalig und rechtsverbindlich eine Beschränkung der Treibhausgasemission festgehalten. Eingefasst in einem völkerrechtlichen Vertrag3 (vgl. Lorenzmeier 2016: 31), binden sich die teilnehmenden – in Annex B aufgelisteten – Nationen, den Ausstoß von Klimagasen zu reduzieren. In der ersten Phase (2008–2013) soll eine Reduktion jener den Treibhauseffekt verstärkenden Gase um 5,2 % im Vergleich zum Jahr 1990 stattfin- den (vgl. Umweltbundesamt 2013; Donner/Herkommer 2005: 3). Die Europäische Union hat sich eine Reduzierung von 8 % auferlegt. Deutschland sollte sich hieran mit einer Re- duktion um 21% beteiligen (vgl. Neuhoff/von Lüpke 2017).

Die Anlage A oder auch Annex A des Protokolls von Kyoto enthält eine Auflistung der zu reduzierenden Treibhausgase wie folgt:

Tabelle 1: Treibhausgase gemäß Annex A Kyoto-Protokoll; Quelle: Protokoll von Kyoto 1998: 28.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Festgehalten wurde diese Verteilung der Lasten im Kyoto-Abkommen als das Burden Sharing Agreement. Dem Großteil der EU-Staaten wurden für die Jahre 2008–2012 teil- weise Reduktionsverpflichtungen um bis zu einem Drittel gegenüber dem Jahr 1990 auf- erlegt. Jedoch gab es auch einige Staaten, welche zum Ausstoß von mehr CO2 als vor dem Kyoto-Abkommen berechtigt wurden. In dem Abkommen wurde festgehalten, dass die Erreichung der Vorgabe einer Reduktion der Treibhausgasemission um 8 % gemein- sam durch alle Staaten möglich war. Die Verteilung auf die einzelnen EU-Staaten erfolgte gemessen am relativen Wohlstand eines jeden Staates und wurde anschließend in rechtskräftige nationale Verpflichtungen überführt. Die folgende Tabelle zeigt auf, wie sich die gesamte Reduktionsverpflichtung auf die damals 15 einzelnen EU-Staaten verteilte (vgl. Europäische Kommission 2019a).

Tabelle 2: Reduktionsverpflichtung der EU-Staaten gemäß Burden Sharing Agreement; Quelle: Europäische Kommission 2019a.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.2 Die Mechanismen des Kyoto-Protokolls

Den Mechanismen von Kyoto liegt letztlich der globale sowie kostengünstige Austausch monetärer Mittel, hochentwickelter Technik und Wissen zwischen den Industrienationen und Entwicklungsländern zugrunde (vgl. Biermann 2000: 8).

In den folgenden Kapiteln wird maßgeblich auf den Handel mit CO2-Zertifikaten eingegan- gen. Die übrigen beiden Mechanismen werden erklärt, bilden allerdings keinen wesentli- chen Bestandteil dieser Arbeit.

2.2.2.1 Der Clean Development Mechanism (CMD) unter der Joint Implementation

Der Kerngedanke des Clean Development Mechanism (CMD) ist jener, dass die Effekte von klimaschädlichen Stoffen ihre Wirkung weltweit entfalten. Somit ist es letztlich irrele- vant, in welchem Teil des Planeten ihr Ausstoß vermieden wird. Daher sollen die dem Protokoll angeschlossenen Staaten ihre fortschrittliche Technik sowie das zugehörige Wissen auf die nicht teilnehmenden Entwicklungsländer übertragen und die dadurch ent- stehenden Kosten übernehmen. Konkret soll die Reduzierung der Treibhausgase durch den Austausch obsoleter Technik sowie durch fortschrittliche und umweltschonende Technik erfolgen. Somit soll eine gemeinschaftliche Durchführung, auch als Joint Imple- mentation betitelt, langfristig währender Klimaschutzmaßnahmen durch die Teilnehmer- staaten und die nicht an das Kyoto-Protokoll gebundenen Entwicklungsländer stattfinden. Zudem soll über den CMD eine Hilfestellung für die am Kyoto-Protokoll teilnehmenden Staaten bei der Umsetzung der vertraglich vereinbarten Ziele erreicht werden, indem die in einem Entwicklungsland, bspw. über Modernisierungsprojekte von Kraftwerken oder technischen Anlagen, realisierten Treibhausgaseinsparungen schließlich mit den vertrag- lich festgehaltenen Senkungsvolumen verrechnet werden können. Diese Vorgehensweise ist auch unter ökonomischen Gesichtspunkten sinnvoll, da die Durchführung solcher Maßnahmen in einem Entwicklungsland mit deutlich geringeren finanziellen Aufwendun- gen möglich ist (vgl. Kopp/Bräuer 1998: 3–4). Bestenfalls führt das CMD-Konzept also zur Erreichung der Ziele der am Kyoto-Protokoll beteiligten Staaten und trägt zudem zu einem anhaltenden Aufbau schadstoffarmer und somit umweltfreundlicher Technologien in den Partnerländern bei (vgl. Haensgen 2002: 89).

2.2.2.2 Einführung in den Handel mit Emissionsrechten

Der Handel mit Emissionsrechten ist der primäre und kapitalmarktgestützte Mechanismus zur Verhinderung von Klimaschäden. Bisher von der Allgemeinheit weitestgehend nicht berücksichtigte negative externe Effekte werden über diesen Mechanismus in die Erwä- gungen des Wirtschaftsgeschehens integriert, wobei in diesem Falle die Regierungen als Repräsentanten der von der Verschmutzung betroffenen übrigen Gesellschaft auftreten und die Menge der zulässigen Emissionen festlegen, die Ausstoßberechtigungen verbrie- fen und die tatsächlichen Emissionen überwachen. Der Zertifikatehandel ist als Mengen- lösung zu interpretieren, das bedeutet, dass auf Basis der Methodik des Cap and Trade vorerst die Limitierung auf einen Grenzwert, Cap genannt, erfolgt. Diesem Cap liegen die Emissionen sämtlicher relevanter Werke zugrunde. Demnach entsteht durch den Handel der Emissionsrechte sowie den Gesetzen von Angebot und Nachfrage ein Kurs, welcher im Gleichgewicht steht und einen Indikator für die jeweilige Beschränktheit der Ressource Umwelt widerspiegelt. Einer Tonne CO2, die seitens der Unternehmen emittiert wird, steht die Verpflichtung gegenüber, ein Zertifikat vorzuhalten. Jeweils zum 30. April eines jeden Jahres sind die Unternehmen dazu verpflichtet, Ausstoßzertifikate in der Menge der emit- tierten Klimagase bei der Deutschen Emissionshandelsstelle abzusetzen. Berechtigungen zur Emission von Treibhausgasen werden von der Bundesregierung ausgegeben und decken sich in ihrer Gesamtheit mit dem Cap. Auf Basis gewisser Normen, welche die Effizienz von Anlagen wiedergeben, werden Anteile des Caps unentgeltlich an die Unter- nehmen zugewiesen. Die verbleibenden Anteile werden in durch die Bundesregierung organisierten Versteigerungen verkauft. Benötigt ein Anlagenbetreiber mehr Emissions- zertifikate, als er sich über die Auktion sichern konnte, besteht zudem die Möglichkeit, den Bedarf durch den Zukauf über den dafür geschaffenen Handelsplatz (trade) zu decken (vgl. Feess/Seeliger 2013, 119; Deutsche Emissionshandelsstelle 2015: 6 ff.; Kafsack/ Pennekamp 2013; Fritsch 2018: 128). Die aus dem Handel erwirtschafteten Einnahmen werden nahezu gänzlich den jeweiligen EU-Mitgliedsstaaten zugeschrieben. So wird unter anderem die Finanzierung des deutschen Energie- und Klimafonds (EKI) von den Gewin- nen aus dem EU-Emissionshandelssystem sichergestellt (vgl. Deutscher Industrie- und Handelskammertag 2014: 7).

[...]


1 Weltklimarat.

2 Die Basis bildet der Beginn des 20. Jahrhunderts.

3 Vertragliche Vereinbarung zwischen Staaten, internationalen Organisationen o. Ä.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten

Details

Titel
Einflussfaktoren auf die Preisentwicklung im europäischen Emissionshandel seit dem Jahr 2017
Hochschule
International School Of Management, Standort Frankfurt
Note
2,1
Autor
Jahr
2019
Seiten
43
Katalognummer
V470100
ISBN (eBook)
9783668948815
ISBN (Buch)
9783668948822
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einflussfaktoren, preisentwicklung, emissionshandel, jahr
Arbeit zitieren
Markus Popp (Autor), 2019, Einflussfaktoren auf die Preisentwicklung im europäischen Emissionshandel seit dem Jahr 2017, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470100

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