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Verbesserung des Lean Management Konzepts im besonderen Shop-Floor Management durch Einführung von Industrie 4.0

Titel: Verbesserung des Lean Management Konzepts im besonderen Shop-Floor Management durch Einführung von Industrie 4.0

Bachelorarbeit , 2018 , 73 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Navid Sardarabady (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Thesis zeigte an verschiedenen konkreten Beispielen auf, dass die Nichtanpassung an einen Megatrend, wie es die vierte industrielle Revolution momentan ist, zum Untergang eines Unternehmens führen kann. Moderne technische Hilfsmittel in der Produktion und neue Geschäftsmodelle führen bei denjenigen, die sie klug anwenden zu Kosten- und Wettbewerbsvorteilen. Während diejenigen, die den Trend ignorieren, über die Zeit ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren.

Unter diesem Gesichtspunkt ist es für Unternehmen, die langfristig am Markt bestehen wollen, essentiell, ihr Gesamtkonzept sowie ihr Geschäftsmodell mit den Kernpunkten von Industrie 4.0 zu verknüpfen. Darunter fallen auch Führungs- und Optimierungskonzepte wie das Lean-Management Konzept. Diese sind zwar seit Jahrzehnten schon äußerst effizient und werden weltweit angewendet, es ergeben sich aber zusätzlich enorme Optimierungsmöglichkeiten durch den industriellen Wandel.

Durch diesen kann das bisher überaus erfolgreiche SFM-Konzept in jedem seiner vier Kernpunkte nochmal verbessert werden und an die momentanen Umstände angeglichen werden. Denn die meisten Lean Management Konzepte sind in den 50er Jahren entstanden und benötigen unbedingt eine Überholung, damit sie in den aktuellen Zeitgeist passen. Noch nie war dies so notwendig wie heute - die radikal veränderten Umstände erfordern dies mehr denn je.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Vorwort

1.2 Problemstellung

1.3 Aufbau und Zielsetzung

2. Industrie 4.0

2.1 Begriffsdefinition

2.1.1 Industrie 4.0

2.1.2 Digitalisierung

2.1.3 Automatisierung

2.2 Geschichte und Entwicklung

2.3 Kernpunkte

2.3.1 Cyber-physische Systeme

2.3.2 Manufacturing Execution System (MES)

2.3.3 Smart Factory

2.3.4 Digitalisierung in der Produktion

2.3.4.1 Digitaler Zwilling

2.3.4.2 Digitale Plantafeln

2.3.4.3 Predictive Maintenance

2.3.4.4 Augmented Reality

2.3.5 Digital Leadership

2.3.5.1 Risiken eines nichtanpassungsfähigen Managements

2.3.5.2 Richtig Führen im Zeitalter der Digitalisierung

3. Shop-Floor Management

3.1 Begriffsbestimmung

3.1.1 Lean Management

3.1.2 Shop-Floor Management

3.2 Geschichte und Entwicklung

3.2.1 Evolution durch das Lean Konzept

3.3 Kernpunkte

3.3.1 Vor Ort Führen

3.3.1.1 Shop-Floor Tafel

3.3.1.2 Strukturierter Tagesablauf

3.3.2 Abweichungen erkennen

3.3.3 Probleme nachhaltig lösen und vermeiden

3.3.4 Den Ressourceneinsatz optimieren

4. Verbesserung des SFM-Konzepts durch I4.0

4.1 Optimierungsmöglichkeiten des Kernpunktes Vor Ort Führen

4.1.1 Digitaler Zwilling

4.1.2 Technische Telekommunikationsmöglichkeiten und Digital Leadership

4.1.3 Digitale Shop-Floor Tafel

4.2 Optimierungsmöglichkeiten des Kernpunktes Abweichungen erkennen

4.2.1 Predictive maintenance

4.2.2 Augmented Reality

4.3 Optimierungsmöglichkeiten des Kernpunktes nachhaltiger Problemlösung

4.4 Optimierungsmöglichkeiten des Kernpunktes Ressorceneinsatz

4.4.1 Ressourceneinsatz optimieren mittels RFID

4.4.2 Zeitmanagement mittels digitaler Kalender

4.4.3 Virtuelle Planung der Mitarbeiterbelegung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, wie das etablierte Shop-Floor Management (SFM) durch die technologischen Möglichkeiten der Industrie 4.0 optimiert und an moderne Anforderungen angepasst werden kann, um Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig zu halten.

  • Grundlagen von Industrie 4.0 und deren Kerntechnologien
  • Analyse der Shop-Floor Management Kernpunkte
  • Digitalisierungspotenziale für Führen vor Ort und Visualisierung
  • Ansätze zur Effizienzsteigerung durch prädiktive Wartung und Augmented Reality
  • Anforderungen an Führungskräfte im digitalen Zeitalter (Digital Leadership)

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Vor Ort Führen

Dieses Kernelement des SFM-Konzepts ist eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das wichtigste. Es geht um das Führen am Ort der Wertschöpfung, also in der Produktion. In den meisten Unternehmen ist nämlich das mittlere und obere Management stark von der Produktion isoliert und von dieser entkoppelt. Entscheidungen, die die Produktion betreffen, werden auf Grund von Zahlen, Daten und Fakten getroffen. Diese Entscheidungen haben dann jedoch meistens wenig tatsächlichen Bezug zur Produktion. Das liegt daran, dass mit Kennzahlen auch immer ein Inhaltsverlust einhergeht. Es werden zwar Ergebnisse kurz und prägnant auf dem Punkt gebracht, aber ohne die Hintergründe und den Gesamtprozess zu kennen, fehlen ausreichend Informationen um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Remco vergleicht dies mit einem Arzt, der von seinem Patienten angerufen wird und ihm Symptome telefonisch beschreibt. Dieser verschreibt ihm dann Medikamente, ohne den Patienten gesehen oder genau untersucht zu haben. In der Medizin unvorstellbar, in den meisten Industriebetrieben ist dieser Vorgang jedoch Gang und gebe.

So werden nicht nur falsche Produktionsentscheidungen getroffen, auch mögliche Verbesserungen werden von dem Management auf Grund seiner fehlenden Präsenz in der Produktion nicht bemerkt. Deswegen ist es essentiell, dass sich Führungskräfte in der Produktion aufhalten und Entscheidungen vor Ort, mit realistischeem Bezug zur Produktion, getroffen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der vierten industriellen Revolution und stellt die Problemstellung sowie das Ziel der Untersuchung dar.

2. Industrie 4.0: Das Kapitel definiert Industrie 4.0 sowie zentrale Konzepte wie Digitalisierung, Automatisierung, cyber-physische Systeme und Anforderungen an modernes Digital Leadership.

3. Shop-Floor Management: Hier werden die Grundlagen des Lean Managements und des Shop-Floor Managements sowie deren vier zentrale Kernelemente für die operative Produktionsführung detailliert beschrieben.

4. Verbesserung des SFM-Konzepts durch I4.0: Dieses Kapitel verknüpft die Konzepte aus den vorangegangenen Kapiteln und zeigt konkrete Optimierungsmöglichkeiten für die SFM-Elemente durch Technologien der Industrie 4.0 auf.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Lean-Konzepte durch digitale Möglichkeiten zu ergänzen, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Schlüsselwörter

Industrie 4.0, Lean Management, Shop-Floor Management, Digitalisierung, Automatisierung, Cyber-physische Systeme, MES, Smart Factory, Digitaler Zwilling, Predictive Maintenance, Augmented Reality, Digital Leadership, KVP, Produktionssteuerung, Effizienzsteigerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie das klassische, aus der Lean-Management-Philosophie stammende Shop-Floor Management Konzept durch die Integration von Industrie 4.0 Technologien modernisiert und verbessert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Definition und technologischen Grundlagen von Industrie 4.0, die Methoden des Shop-Floor Managements sowie die praktische Anwendung digitaler Werkzeuge zur Optimierung der Produktionsführung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Ziel ist es, einen Leitfaden und Denkanstoß zu bieten, wie Führungskräfte in der Produktion durch den Einsatz moderner digitaler Möglichkeiten ihre Effizienz steigern und eine ortsunabhängige, aber dennoch präsente Führung sicherstellen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur zu Industrie 4.0 und Lean Management sowie eine Analyse von Praxismethoden und Fallbeispielen zur Prozessverbesserung durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in Industrie 4.0 und SFM, gefolgt von einer detaillierten Analyse, wie konkrete I4.0-Technologien (z.B. Digitaler Zwilling, RFID, Predictive Maintenance) die vier Säulen des SFM optimieren können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Shop-Floor Management, Industrie 4.0, Lean Enterprise, Digitalisierung, Prozessoptimierung und Digital Leadership beschreiben.

Wie unterscheidet sich die "Smart Factory" von der klassischen Produktion?

In der Smart Factory organisieren sich Produktionsprozesse durch den Einsatz von cyber-physischen Systemen und RFID weitestgehend selbst, was eine extreme Dezentralisierung und hohe Flexibilität ermöglicht, im Gegensatz zum zentral gesteuerten klassischen Ansatz.

Welche Bedeutung hat "Digital Leadership" im Rahmen dieser Arbeit?

Digital Leadership ist essentiell, da technologische Neuerungen nur etwa 20% der digitalen Transformation ausmachen; der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter in einem durch Wandel geprägten (VUCA) Umfeld führen und Vertrauen aufbauen.

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Details

Titel
Verbesserung des Lean Management Konzepts im besonderen Shop-Floor Management durch Einführung von Industrie 4.0
Hochschule
Hochschule Heilbronn, ehem. Fachhochschule Heilbronn
Note
1,7
Autor
Navid Sardarabady (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
73
Katalognummer
V470289
ISBN (eBook)
9783668952041
ISBN (Buch)
9783668952058
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Industrie 4.0 Smart Factory CPS MES Internet of things Shop Floor Management Cyberphysische Syteme Verbesserung Lean Management Kaizen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Navid Sardarabady (Autor:in), 2018, Verbesserung des Lean Management Konzepts im besonderen Shop-Floor Management durch Einführung von Industrie 4.0, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470289
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  73  Seiten
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