Trainingslehre Krafttraining. Erstellung eines Trainingsplans durch Meso- und Makrozyklusplanung


Einsendeaufgabe, 2018

20 Seiten, Note: 2,1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Diagnose
1.1 Krafttestung

2 Zielsetzung

3 Makrozyklusplanung

4 Mesozyklusplanung

5 Effekte des Krafttrainings bei Diabetes Mellitus Typ 2

6 Literaturverzeichnis

7 Tabellenverzeichnis

8.2 Tabellenverzeichnis

1 Diagnose

Tabelle 1: Anamnesedaten des Kunden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ausgehend von den Werten des Anamnesebogens, die in Tabelle 1 noch einmal zusammengefasst wurden, gibt es keine Risiken die für eine eingeschränkte Belastbarkeit im Training sprechen. Bis auf das Medikament Catapresan 75, welches den Blutdruck senkt, nimmt der Patient keine Medikamente ein. Eindeutig formulierte Ziele und geregelte Arbeitszeiten des Kunden bieten gute Vorraussetzungen für ein regelmäßiges Training.

Der Blutdruck liegt mit 151/86 mmHg im Bluthochdruck Bereich der Stufe 1 (Eifler, Israel, 2014, S. 173). Auch für Hypertonie Patienten ist ein gesundheitsorientiertes Krafttraining positiv zu bewerten, da es viele positive Effekte auf die Gesundheit hat (Pauls, 2014, S. 137).

1.1 Krafttestung

Da der Kunde angibt, seit 2 Jahren regelmäßig Kraftsport zu machen, kann davon ausgegangen werden, dass er höhere und intensivere Belastungen gewöhnt ist.

In Bezug auf eine Krafttestung im Freizeitsportbereich eignen sich wenig aufwändige und einfach zu handhabende Kraftmessungen (Bös1987; Bös und Mechling, 1983).

Für unseren Kunden wird das X-RM (Mehrwiederholungskrafttest) Testverfahren genutzt. Mehrere Experten empfehlen, für die Bestimmung der submaximalen Trainingsintensität im Training nicht den Maximalkrafttest, sondern die im Training vorgegebene Anzahl an Wiederholungen unter Maximaler Intensität zu testen. (Marshall & Fröhlich, 1999, S. 311)

Ziel dieses Testverfahrens ist die Ermittlung des maximal bewältigbaren Gewichtes für eine festgelegte Wiederholungszahl. Dieses Gewicht richtet sich in den meisten Fällen nach der Wiederholungszahl, nach der im folgenden Mesozyklus, je nachTrainingsziel (Maximalkrafttraining, Muskelaufbautraining oder Kraftausdauertraining), trainiert werden soll. (Strack&Eifler, 2005)

Dadurch lässt sich die spätere Trainingsplanung auf der ILB Methode aufbauen. Für die Risikobewertung einer arteriellen Hypertonie wird nach Empfehlung der WHO (1999, S. 151-184) nicht mehr alleine der Blutdruck herangezogen, sondern das gesamte Risikoprofil des Kunden. Zu den Risikofaktoren zählen unter anderem Adipositas, Rauchen, Diabetes mellitus, übermäßiger Alkoholkonsum, Stress, falsche Ernährung, und ähnliches (Steffel & Lüscher, 2011, S.24). Da unser Kunde jedoch von keinem dieser Risikofaktoren betroffen ist, besteht trotz Hypertonie ein niedriges Risiko hinsichtlich des Krafttrainings.

Am Anfang des Tests startet der Kunde mit einem allgemeinen Aufwärmprozess.

Nach Kundenvorliebe erfolgt das Aufwärmen auf dem Laufband für 15 Minuten mit steigender Intensität. Das allgemeine Aufwärmen verbessert unter anderem die Durchblutung und erhöht die Sauerstoffaufnahme der Muskeln (Wagner, 2011). Nach dem allgemeinen Aufwärmen folgt das spezielle Aufwärmen für die Muskulatur, die im Folgenden beansprucht wird. Diese Aufwärmsätze werden mit reduziertem Gewicht ausgeführt. Anschließend werden 3 Teststätze mit hoher Intensität durchgeführt, in denen der Kunde die Übung unter maximalem Kraftaufwand durchführt. Die Satzpausen zwischen den Testsätzen sollten mindestens 3 Minuten dauern. Sie dienen der Teilregeneration der Muskulatur.

Nach jedem Satz wird die Intensität bei Bedarf um 5 %, 10 % oder 25%, je nach subjektivem Belastungsempfinden erhöht. Ist das Gewicht nicht mit der vorgegebenen Wiederholungszahl zu bewältigen, wird das Gewicht reduziert. Da unser Kunde einen nach einem 2er Split trainiert, wird der Test für jeden Trainingstag an unterschiedlichen Tagen zur gleichen Zeit (18Uhr) durchgeführt.

Tabelle 2: Ergebnisse des X-RM Tests „Push“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Ergebnisse des 1-Rm Tests „Pull“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Schlussfolgerungen auf den X-RM Tests des Kunden

Möglichkeit des interindividuellen Leistungsvergleichs:

Da sehr viele Einflussfaktoren und Störgrößen auf unseren X-RM Test einwirken ist es nahezu unmöglich aussagekräftige Referenz, bzw. Normwerte zur Vergleichbarkeit mit anderen Personen, die ähnliche Vorraussetzungen mitbringen ?????????????? zu treffen.

Möglichkeit des intraindividuellen Leistungsvergleichs:

Unter der Voraussetzung einer ausreichend hohen Standardisierung des Testablaufs und hoher Kontrolle der Störgrößen, die auf den Test einwirken, kann der X-RM Test durchaus als Methode zum Leistungsvergleich dienen.

Für unseren Kunden macht es auf Grund seiner Ziele Sinn, in regelmäßigen Abständen sein maximales Trainingsgewicht für die einzelnen Wiederholungen mit der selben Wiederholungszahl, wie in der ersten Krafttestmessung, zu wiederholen. Dadurch kann der Trainingserfolg des Kunden messbar gemacht werden.

Des Weiteren lässt sich der Blutdruck in regelmäßigen Abständen unter möglichst gleichen Bedingungen (Tageszeit, Stresslevel, etc.) messen. Im Sinne des Fortschrittes sollte sich dieser Schrittweise dem Idealbereich von 120-/80 mmHg annähern.

Möglichkeit zur Ableitung von Trainingsintensitäten:

Den Ansatz zur Ermittlung der Trainingsintensität spiegelt sich für den Kunden in der Individuellen-Leistungsbild-Methode wider. Bei dieser Methode wird in den ersten 36 Monaten zwischen „Anfänger“ bis zu „Leistungstrainierender“ unterschieden. Somit lässt sich je nach Leistungsstand des Kunden eine unterschiedliche Intensität empfehlen. In Aufgabe 3 wird genauer auf die Trainingsintensität des Kunden eingegangen.

2 Zielsetzung

Tabelle 4: Ziele des Kunden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Primär geht es dem Kunden um die Senkung des Blutdrucks. Der systolische Blutdruck liegt bei 151. Deshalb wird er unter Hypertonie Stufe 1 eingestuft. Bisher erfolgte die Behandlung über das Medikament Catapresan 75. Auf Empfehlung des Arztes soll nun versucht werden, den Blutdruck durch regelmäßiges Krafttraining zu senken und somit die Einnahme des Medikamentes auf längere Sicht abzusetzen. Dieses Ziel soll in den nächsten 10-12 Monaten erreicht werden. Zu den positiven Effekten des Krafttrainings gehören unter anderem die verbesserte Kapillarisierung der Skelettmuskulatur und die Senkung des peripheren Gefäßwiderstandes.

[...]

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Trainingslehre Krafttraining. Erstellung eines Trainingsplans durch Meso- und Makrozyklusplanung
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
2,1
Autor
Jahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V470545
ISBN (eBook)
9783668945302
ISBN (Buch)
9783668945319
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Trainingslehre, Trainingsplan, Krafttraining, DHFPG, Mesozyklus, Makrozyklus, Trainingslehre 2
Arbeit zitieren
Christoph Kuhl (Autor), 2018, Trainingslehre Krafttraining. Erstellung eines Trainingsplans durch Meso- und Makrozyklusplanung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470545

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