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Emotionspsychologie Manuskript: Positive Emotionen

Title: Emotionspsychologie Manuskript: Positive Emotionen

Presentation (Elaboration) , 2004 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Katarina Bobkova (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Mit der Ergründung Positiver Emotionen beschäftigt man sich in der psychologischen Forschung erst seit relativ kurzem. Vor etwa fünf Jahren entstand ein neuer Forschungszweig in der Psychologie, diePositive Psychologie.Als Vater der Positiven Psychologie wird der amerikanische Psychologe und ehemalige Präsident der APA (American Psychological Association)Martin E. P. Seligmanbezeichnet. Sein Anliegen ist es Methoden zu finden, die den Menschen helfen würden, ihre persönliche Erfüllung zu finden und sich nicht nur auf die Untersuchung und Heilung psychischer Erkrankungen zu beschränken.
Im Vergleich zu den so genannten Negativen Emotionen, wie zum Beispiel, Furcht, Traurigkeit, o.a. wurden Positive Emotionen bislang in der Forschung eher stiefmütterlich behandelt. Dafür lassen sich mehrere Gründe anführen. (siehe auch Fredrickson, 2003, S. 39). Die Untersuchung Positiver Emotionen scheint sich komplizierter zu gestalten, als vielleicht erwartet. Z. B. sind Positive Emotionen physisch äußerlich nur schwer voneinander differenzierbar, im Vergleich zu Negativen Emotionen. Sie lassen sich auf ein und dieselbe Art des physischen Ausdrucks reduzieren, das durch den Forscher Paul Ekman beschriebene Duchenne-Lächeln (hochgezogene Mundwinkel, charakteristische Fältchenbildung um die Augen, verschmälerte bzw. geschlossene Augen). Hinzu kommt, dass Negative Emotionen im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen eher (auch häufiger) als Ursachen bzw. Symptome erkannt werden. Was die Sache nicht vereinfacht, ist der Fakt, dass sich im menschlichen Gehirn kein ausgesprochenes Lustzentrum lokalisieren lässt. Hat ein Mensch Positive Emotionen, so kommt es zu einer, vielleicht als netzartig zu beschreibende Aktivierung verschiedenster Hirnregionen.
Das Ungleichgewicht der Positiven und Negativen Emotionen spiegelt sich auch in unserer Sprache wider. Die Anzahl der sogenannten negativen Emotionswörter überwiegt die, der positiven bei weitem. Das Wort Glück z. B. fand seinen Eingang in die deutsche Sprache erst um das Jahr 1160. Es leitet sich vom mittelhochdeutschen „gelücke“ ab, was in etwa „passend“ oder „gelungen“ bedeutet. Man muss bis heute für „Glück haben“ und „Glück empfinden“ mit einem Begriff auskommen. Alle anderen europäischen Sprachen unterscheiden in dieser Hinsicht sauber, das Englische etwa in „luck“ und „hapiness“. Die Sprache im alten Indien kennt ein gutes Dutzend Wörter für die verschiedenen Weisen, Glück zu empfinden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition/Begriffsklärung

3. Das Lachen

3.1. Ausdruck der Freude

3.2. Lachen als Symptom

4. Neurobiologische Zusammenhänge und ihre Auswirkungen

4.1. Dopamin/Endorphine/Enkephaline

4.2. Luliberin

5. Effekte von positiven Emotionen

5.1. Kognitive Effekte

5.1.1. Denken

5.1.2. Kreatives Problemlösen, Innovation, kognitive Flexibilität

5.1.3. Entscheidungsbereitschaft

5.1.4. Soziale Interaktion

5.1.5. Motivation

5.2. Körperliche Effekte von Positiven Emotionen

6. Flow-Konzept

7. Die Glück(Sinn)suche

7.1. Alltagsansatz

7.2. Therapieansatz

8. Zusammenfassung

9. Problemfragen und Thesen für die Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die wissenschaftlichen Grundlagen positiver Emotionen, deren neurobiologische Verankerung sowie die Auswirkungen auf kognitive Prozesse, soziale Interaktionen und das körperliche Wohlbefinden, um ein tieferes Verständnis des Konzepts „Glück“ zu ermöglichen.

  • Grundlagen der Positiven Psychologie und Definition positiver Emotionen
  • Die Rolle des Lachens als Ausdrucksform und Symptom
  • Neurobiologische Mechanismen (Dopamin, Endorphine, Luliberin) bei Emotionen
  • Der Einfluss positiver Emotionen auf Denken, Problemlösung und Kreativität
  • Das Flow-Konzept und therapeutische Ansätze zur Lebensgestaltung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Mit der Ergründung Positiver Emotionen beschäftigt man sich in der psychologischen Forschung erst seit relativ kurzem. Vor etwa fünf Jahren entstand ein neuer Forschungszweig in der Psychologie, die Positive Psychologie. Als Vater der Positiven Psychologie wird der amerikanische Psychologe und ehemalige Präsident der APA (American Psychological Association) Martin E. P. Seligman bezeichnet. Sein Anliegen ist es Methoden zu finden, die den Menschen helfen würden, ihre persönliche Erfüllung zu finden und sich nicht nur auf die Untersuchung und Heilung psychischer Erkrankungen zu beschränken.

Im Vergleich zu den so genannten Negativen Emotionen, wie zum Beispiel, Furcht, Traurigkeit, o.a. wurden Positive Emotionen bislang in der Forschung eher stiefmütterlich behandelt. Dafür lassen sich mehrere Gründe anführen. (siehe auch Fredrickson, 2003, S. 39). Die Untersuchung Positiver Emotionen scheint sich komplizierter zu gestalten, als vielleicht erwartet. Z. B. sind Positive Emotionen physisch äußerlich nur schwer voneinander differenzierbar, im Vergleich zu Negativen Emotionen. Sie lassen sich auf ein und dieselbe Art des physischen Ausdrucks reduzieren, das durch den Forscher Paul Ekman beschriebene Duchenne-Lächeln (hochgezogene Mundwinkel, charakteristische Fältchenbildung um die Augen, verschmälerte bzw. geschlossene Augen). Hinzu kommt, dass Negative Emotionen im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen eher (auch häufiger) als Ursachen bzw. Symptome erkannt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Positive Psychologie als neuen Forschungszweig und Erläuterung des Ungleichgewichts in der Forschung zwischen positiven und negativen Emotionen.

2. Definition/Begriffsklärung: Abgrenzung von Begriffen wie Emotion, Gefühl, Freude, Zufriedenheit und Glück sowie Vorstellung einer Klassifikation von Charakterstärken.

3. Das Lachen: Untersuchung des Lachens als universellen Ausdruck der Freude und als potenzielles Symptom bei pathologischen Zuständen.

4. Neurobiologische Zusammenhänge und ihre Auswirkungen: Analyse der körperlichen Veränderungen bei Glücksgefühlen sowie der Rolle von Botenstoffen wie Dopamin, Endorphinen und Luliberin.

5. Effekte von positiven Emotionen: Darstellung der positiven Auswirkungen auf kognitive Leistungen wie Problemlösung, Kreativität und soziale Interaktion sowie messbare körperliche Stressreaktionen.

6. Flow-Konzept: Erläuterung des Flow-Zustands als tief vertiefte Tätigkeit, die das psychische Wachstum fördert und die Lebensqualität steigert.

7. Die Glück(Sinn)suche: Betrachtung der Suche nach dem Sinn des Lebens unter Einbeziehung philosophischer Ansätze des Aristoteles sowie praktischer Alltags- und Therapiemethoden.

8. Zusammenfassung: Rekapitulation der wichtigsten Erkenntnisse über den Einfluss positiver Gefühle auf die Ressourcenbildung und die Bedeutung des Bewusstseins.

9. Problemfragen und Thesen für die Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen der Positiven Psychologie und der Funktionalität von Emotionen.

Schlüsselwörter

Positive Psychologie, Glück, Freude, Lachen, Duchenne-Lächeln, Neurobiologie, Dopamin, Flow-Konzept, Kognitive Flexibilität, Kreativität, Autotelische Erfahrung, Wohlbefinden, Motivation, Emotionen, Lebensqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht wissenschaftliche Erkenntnisse über positive Emotionen und deren Einfluss auf den Menschen, eingebettet in den Kontext der Positiven Psychologie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Neurobiologie, den kognitiven und sozialen Auswirkungen positiver Gefühle, dem Flow-Konzept und verschiedenen Definitionen von Glück.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie positive Emotionen und Zustände wie "Flow" zur persönlichen Erfüllung und psychischen Gesundheit beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die verschiedene psychologische Studien, Experimente (z. B. von Paul Ekman oder Barbara Fredrickson) und theoretische Modelle analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die körperlichen und neuronalen Grundlagen, kognitive Effekte, den Flow-Zustand sowie Ansätze zur aktiven Lebensgestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Positive Psychologie, Dopamin, Glück, Flow, kreatives Problemlösen und Wohlbefinden.

Warum spielt das "Duchenne-Lächeln" eine besondere Rolle?

Das Duchenne-Lächeln gilt als einziges authentisches Lächeln, das unbewusst schwer steuerbare Muskelgruppen aktiviert und somit als Indikator für echte positive Emotionen dient.

Wie unterscheidet sich der "Alltagsansatz" vom "Therapieansatz" bei der Glückssuche?

Während der Alltagsansatz durch einfache Tätigkeiten wie Sport oder bewusste Wahrnehmung Flow-Momente sucht, zielt der Therapieansatz auf die bewusste Behandlung negativer Belastungen durch Entspannungstechniken und Meditation ab.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Emotionspsychologie Manuskript: Positive Emotionen
College
Humboldt-University of Berlin
Grade
1,0
Author
Katarina Bobkova (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V47063
ISBN (eBook)
9783638441001
Language
German
Tags
Emotionspsychologie Manuskript Positive Emotionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katarina Bobkova (Author), 2004, Emotionspsychologie Manuskript: Positive Emotionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47063
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