Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem EU-Beitritt des jüngsten Mitglieds Kroatien im Jahr 2013 vor dem theoretischen Hintergrund des Euroskeptizismus. Dabei wird besonders auf die Grundlagen des Euroskeptizismus in Kroatien sowie auf die politischen Eliten vor und nach dem Jahr 2000 eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
- Prototyp Kroatien? Die EU und ihre Skeptiker.
- Euroskeptizismus: Fundamente und Elitenverhalten
- Theorie des Euroskeptizismus und der politischen Eliten
- Euroskeptizismus in Kroatien – Grundlagen und Einstellungen der politischen Eliten
- Grundlagen des Euroskeptizismus in Kroatien – zwischen Ökonomie und Identität
- Politische Eliten in Kroatien - Euroskeptizismus vor und nach 2000
- Fazit.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Ursachen für den weit verbreiteten Euroskeptizismus in Kroatien und analysiert die Positionierung der politischen Eliten in diesem Kontext. Sie zielt darauf ab, die Gründe für die skeptische Einstellung der kroatischen Bevölkerung gegenüber der Europäischen Union zu beleuchten und die Rolle der politischen Eliten in diesem Diskurs zu verstehen.
- Theorie des Euroskeptizismus und der politischen Eliten im Postkommunismus
- Ursachen für Euroskeptizismus in Kroatien
- Positionierung der politischen Eliten in Bezug auf den Euroskeptizismus
- Bedeutung des Euroskeptizismus für die kroatische Gesellschaft
- Einfluss der EU-Mitgliedschaft auf den Euroskeptizismus
Zusammenfassung der Kapitel
- Prototyp Kroatien? Die EU und ihre Skeptiker: Dieses Kapitel stellt die Ausgangssituation in Kroatien dar und beleuchtet die Herausforderungen der EU im Kontext des Brexit, der Flüchtlingskrise und der Euroskeptizismus. Der Fokus liegt auf der skeptischen Einstellung der kroatischen Bevölkerung gegenüber der EU, die sich auch in der niedrigen Wahlbeteiligung am Referendum über den EU-Beitritt zeigt.
- Euroskeptizismus: Fundamente und Elitenverhalten: Dieses Kapitel beschäftigt sich mit theoretischen Konzepten, die den Euroskeptizismus in Europa erklären. Es werden die verschiedenen Formen des Euroskeptizismus, wie harter und weicher Euroskeptizismus, vorgestellt und ihre Anwendung auf das kroatische Fallbeispiel erläutert. Die Analyse basiert auf den Theorien von Taggart/Szczerbiak und Kopecký/Mudde.
- Euroskeptizismus in Kroatien – Grundlagen und Einstellungen der politischen Eliten: Dieses Kapitel beleuchtet die Ursachen für den Euroskeptizismus in Kroatien, wobei sowohl ökonomische als auch identitäre Faktoren eine Rolle spielen. Es werden die Positionen der politischen Eliten in Kroatien in Bezug auf den Euroskeptizismus vor und nach dem Jahr 2000 analysiert.
Schlüsselwörter
Euroskeptizismus, politische Eliten, Kroatien, EU-Beitritt, Postkommunismus, Identität, Ökonomie, politische Parteien, Europäische Integration, Theorie des Euroskeptizismus.
Häufig gestellte Fragen
Warum gibt es in Kroatien so viel Euroskeptizismus?
Die Ursachen liegen in einer Mischung aus ökonomischen Ängsten und Sorgen um die nationale Identität, verstärkt durch die Erfahrungen im Postkommunismus.
Was unterscheidet „harten“ von „weichem“ Euroskeptizismus?
Harter Euroskeptizismus lehnt die EU-Mitgliedschaft grundsätzlich ab, während weicher Euroskeptizismus nur bestimmte Politiken oder die Form der Integration kritisiert.
Wie verhielten sich die politischen Eliten Kroatiens vor dem Jahr 2000?
Die Arbeit analysiert die Positionierung der Eliten in der Ära Tudjman und zeigt den Wandel der politischen Ausrichtung nach der Jahrtausendwende auf.
Welche Rolle spielt die nationale Identität beim EU-Beitritt?
Für viele Kroaten ist die Wahrung der mühsam erkämpften Souveränität ein zentraler Punkt, der zu Skepsis gegenüber einer supranationalen Organisation wie der EU führt.
War die Wahlbeteiligung beim EU-Referendum in Kroatien hoch?
Nein, die Arbeit stellt fest, dass die niedrige Wahlbeteiligung ein deutliches Zeichen für die Distanz und Skepsis der Bevölkerung gegenüber der EU war.
- Quote paper
- Carla Herrmann (Author), 2017, Von Europhob bis Europhil. Euroskeptizismus und politische Eliten in Kroatien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470674