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Von Europhob bis Europhil. Euroskeptizismus und politische Eliten in Kroatien

Title: Von Europhob bis Europhil. Euroskeptizismus und politische Eliten in Kroatien

Term Paper , 2017 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Carla Herrmann (Author)

Politics - Region: Eastern Europe
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Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem EU-Beitritt des jüngsten Mitglieds Kroatien im Jahr 2013 vor dem theoretischen Hintergrund des Euroskeptizismus. Dabei wird besonders auf die Grundlagen des Euroskeptizismus in Kroatien sowie auf die politischen Eliten vor und nach dem Jahr 2000 eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Prototyp Kroatien? Die EU und ihre Skeptiker

2. Euroskeptizismus: Fundamente und Elitenverhalten

2.1 Theorie des Euroskeptizismus und der politischen Eliten

2.2 Euroskeptizismus in Kroatien – Grundlagen und Einstellungen der politischen Eliten

2.2.1 Grundlagen des Euroskeptizismus in Kroatien – zwischen Ökonomie und Identität

2.2.2 Politische Eliten in Kroatien - Euroskeptizismus vor und nach 2000

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Ursachen des latenten Euroskeptizismus in Kroatien und analysiert, wie sich kroatische politische Eliten in diesem Spannungsfeld positionieren, wobei sie theoretische Konzepte auf das Fallbeispiel Kroatien anwendet.

  • Theoretische Grundlagen des Euroskeptizismus und Elitenverhaltens
  • Wirtschaftliche Faktoren und Identitätsfragen als Motive für EU-Skepsis
  • Einfluss der EU-Beitrittsbedingungen auf das kroatische Selbstverständnis
  • Positionierung der politischen Eliten in der Ära Tuđman (1990-1999)
  • Wandel der EU-Einstellung kroatischer Eliten in der Post-Tuđman-Ära

Auszug aus dem Buch

2.1 Theorie des Euroskeptizismus und der politischen Eliten

Eine kritische Stimmung in Europa, wie sie oben bereits zum Ausdruck kam, verlangt nach Konzepten, die diese in einen theoretischen Rahmen überführt.

Darum verdient machten sich u. a. Paul Taggart und Aleks Szczerbiak, die – nach Beiträgen in anderen Werken – 2008 selbst zwei Bände herausgaben, in denen sie sich sowohl theoretisch, als auch auf Basis von Fallstudien empirisch, mit parteibasiertem Euroskeptizismus auseinandersetzten. Grundlegend wird bei ihnen zwischen den Idealtypen harter und weicher Euroskeptizismus unterschieden, wobei ersterer eine „principled opposition to the EU and European integration“ beinhaltet:

„[Hard Euroscepticism] therefore can be seen in parties who think that their counties [sic] should withdraw from membership, or whose policies towards the EU are tantamount to being opposed to the whole project of European integration as it is currently conceived.”

In der Theorie lehnen diese Parteien das politische und ökonomische Konzept der Europäischen Union zwar vollkommen ab, jedoch werden Taggart und Szczerbiak zufolge in der Praxis meist nur die aktuellen Ausformungen und Verhaltensweisen der EU deshalb zurückgewiesen, weil sie nicht den eigenen Wertvorstellungen entsprechen. Harter Euroskeptizismus manifestiert sich v. a. dort, wo der Beitritt in Reichweite liegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Prototyp Kroatien? Die EU und ihre Skeptiker: Einleitung in die EU-Skepsis in Kroatien im Kontext der aktuellen Krisen der Europäischen Union.

2. Euroskeptizismus: Fundamente und Elitenverhalten: Theoretische Auseinandersetzung mit Euroskeptizismus und dessen Anwendung auf politische Eliten.

2.1 Theorie des Euroskeptizismus und der politischen Eliten: Erläuterung der Idealtypen harter und weicher Euroskeptizismus sowie ergänzende Kategorisierungen.

2.2 Euroskeptizismus in Kroatien – Grundlagen und Einstellungen der politischen Eliten: Untersuchung der spezifisch kroatischen Bedingungen für EU-Skepsis.

2.2.1 Grundlagen des Euroskeptizismus in Kroatien – zwischen Ökonomie und Identität: Analyse wirtschaftlicher Probleme und des Einflusses der EU-Beitrittsbedingungen.

2.2.2 Politische Eliten in Kroatien - Euroskeptizismus vor und nach 2000: Fallstudie zur Entwicklung der elitären Haltung gegenüber der EU in verschiedenen politischen Ären.

3. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ursachen für kroatischen Euroskeptizismus und der Entwicklung elitärer Einstellungen.

Schlüsselwörter

Kroatien, Europäische Union, Euroskeptizismus, Politische Eliten, EU-Beitritt, Transformation, Identität, Wirtschaft, Franjo Tuđman, Kopecký, Mudde, Taggart, Szczerbiak, Demokratisierung, Westbalkan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Gründe für den Euroskeptizismus in Kroatien und untersucht, wie politische Akteure im Land diese Haltung repräsentieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Wichtige Themen sind die wirtschaftliche Transformation, Fragen nationaler Identität und die strategische Positionierung politischer Eliten gegenüber der EU.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Skepsis gegenüber der EU in Kroatien theoretisch fundiert zu erklären und die Haltungen der politischen Eliten anhand etablierter Modelle zu kategorisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen politikwissenschaftlichen Ansatz, indem sie Theorien zum Euroskeptizismus (u.a. von Taggart/Szczerbiak und Kopecký/Mudde) auf das konkrete Fallbeispiel Kroatien anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die wirtschaftlichen und identitätspolitischen Ursachen der EU-Skepsis sowie den Wandel in der Haltung politischer Eliten vor und nach dem Jahr 2000.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär mit Begriffen wie Kroatien, Euroskeptizismus, politische Eliten, EU-Beitritt und Transformation beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Tuđman-Ära von der nachfolgenden Zeit?

Unter Tuđman dominierten nationalistische Tendenzen und eine internationale Isolation, während die politische Ära nach 2000 einen deutlichen Wandel hin zur pro-europäischen Ausrichtung einleitete.

Warum spielt der Internationale Strafgerichtshof eine Rolle in dieser Arbeit?

Die Zusammenarbeit mit dem ICTY war eine zentrale und umstrittene Bedingung für den EU-Beitritt, die insbesondere die Auslieferung kroatischer Nationalhelden als Bedrohung der nationalen Identität wahrnehmen ließ.

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Details

Title
Von Europhob bis Europhil. Euroskeptizismus und politische Eliten in Kroatien
College
University of Regensburg  (Institut für Politikwissenschaft)
Grade
1,3
Author
Carla Herrmann (Author)
Publication Year
2017
Pages
21
Catalog Number
V470674
ISBN (eBook)
9783668935976
ISBN (Book)
9783668935983
Language
German
Tags
Kroatien EU EU-Beitritt Europhobie Europhilie Osteuropa Euroskeptizismus Euroskeptik Euroskeptiker Eliten Politik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carla Herrmann (Author), 2017, Von Europhob bis Europhil. Euroskeptizismus und politische Eliten in Kroatien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470674
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