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Die Evangelikale Bewegung in Deutschland. Fundamentalistisch und politisch?

Titel: Die Evangelikale Bewegung in Deutschland. Fundamentalistisch und politisch?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 34 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Carla Herrmann (Autor:in)

Politik - Grundlagen und Allgemeines
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Die Hauptseminararbeit nähert sich über die Perspektive der Politischen Theorie sowie über die Fundamentalismus-Theorie Martin Riesebrodts der Evangelikalen Bewegung in Deutschland. Diese wird zunächst historisch sowie in ihrem Charakter als Bewegung eingeordnet, um schließlich auf ihr politisches Profil einzugehen.

Anschließend wird die Theorie Riesebrodts auf die Bewegung angewandt, außerdem werden der Standpunkt zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland und die Strategien der Interessenartikulation und -vermittlung beleuchtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Forschungsstand

1.2 Evangelikalismus in Deutschland: Begriffsbestimmung und Einordnung als Bewegung

2. Die deutsche Evangelikale Bewegung als fundamentalistische Gruppierung mit politischem Anspruch

2.1 Fundamentalismus nach Martin Riesebrodt

2.1.1 Theoretische Grundlagen

2.1.2 Anwendung der Fundamentalismus-Theorie Riesebrodts auf die deutsche Evangelikale Bewegung

2.2 Politisches Profil der deutschen Evangelikalen Bewegung

2.2.1 Standpunkt zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland

2.2.2 Strategien der Interessenartikulation und -vertretung

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Evangelikale Bewegung in Deutschland im Hinblick auf die Frage, ob und inwieweit sie als fundamentalistische Gruppierung eingeordnet werden kann und welche politischen Profile sowie Strategien der Interessenvertretung sie verfolgt.

  • Einordnung der Evangelikalen Bewegung in Deutschland als soziale Bewegung.
  • Analyse des Fundamentalismus-Begriffs nach Martin Riesebrodt und dessen Anwendung auf die Bewegung.
  • Untersuchung des politischen Standpunkts zum demokratischen System der Bundesrepublik.
  • Erforschung von Strategien zur Interessenartikulation und politischem Einfluss.

Auszug aus dem Buch

2.1 Fundamentalismus nach Martin Riesebrodt

„[F]undamentalist is an evangelical who is angry about something[.]“77

So schreibt der US-amerikanische Historiker Georg M. Marsden in der Einleitung seiner Monographie „Understanding fundamentalism and evangelicalism“. Inwieweit ein (verärgerter) Evangelikaler tatsächlich ein Fundamentalist ist, bzw. ob spezifischer die deutsche Evangelikale Bewegung in das Feld des Fundamentalismus eingeordnet werden kann, soll im folgenden Kapitel erörtert werden. Dabei soll der Fundamentalismus-Theorie des Soziologen Martin Riesebrodt, wie er sie u. a. in seinem erstmals 2000 erschienenen Buch „Die Rückkehr der Religionen. Fundamentalismus und der ‚Kampf der Kulturen‘“ entwirft, gefolgt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die öffentliche Wahrnehmung der Evangelikalen Bewegung und definiert die Forschungsfrage bezüglich ihrer Einordnung als fundamentalistische Gruppierung.

1.1 Forschungsstand: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über verschiedene wissenschaftliche Ansätze zum Fundamentalismus-Begriff und dessen Relevanz für das Verständnis der evangelikalen Bewegung.

1.2 Evangelikalismus in Deutschland: Begriffsbestimmung und Einordnung als Bewegung: Hier wird der Evangelikalismus historisch verortet und als soziale Bewegung definiert, die sich durch spezifische Glaubensmerkmale und eine Organisationsstruktur auszeichnet.

2. Die deutsche Evangelikale Bewegung als fundamentalistische Gruppierung mit politischem Anspruch: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Grundlagen des Fundamentalismus mit dem Wirken der Bewegung in Deutschland.

2.1 Fundamentalismus nach Martin Riesebrodt: Vorstellung der Theorie Riesebrodts, die fundamentalistische Bewegungen als Reaktion auf gesellschaftliche Krisen und Modernisierungsprozesse begreift.

2.1.1 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Kriterien, nach denen Riesebrodt utopische von fundamentalistischen Revitalisierungsbewegungen unterscheidet.

2.1.2 Anwendung der Fundamentalismus-Theorie Riesebrodts auf die deutsche Evangelikale Bewegung: Anwendung der erarbeiteten Theorie auf die konkreten Merkmale der Evangelikalen Bewegung in Deutschland.

2.2 Politisches Profil der deutschen Evangelikalen Bewegung: Analyse des Wandels von einer quietistischen Haltung hin zu einer aktiveren politischen Teilhabe.

2.2.1 Standpunkt zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland: Darstellung des Verhältnisses der Bewegung zur demokratischen Grundordnung und zur Rolle von Staat und Kirche.

2.2.2 Strategien der Interessenartikulation und -vertretung: Erörterung der Methoden, mit denen die Bewegung ihre Interessen in den politischen Diskurs einbringt, etwa durch Stellungnahmen oder Lobbyarbeit.

3. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Politisierung der Bewegung.

Schlüsselwörter

Evangelikalismus, Fundamentalismus, Martin Riesebrodt, Deutschland, Religiöse Revitalisierungsbewegung, Politische Partizipation, Interessenvertretung, Deutsche Evangelische Allianz, Moderne, Gesellschaftskritik, Demokratie, Christentum, Bekehrung, Biblizismus, Kruzizentrismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die Evangelikale Bewegung in Deutschland als fundamentalistisch einzustufen ist und wie sie ihre politischen Ambitionen gestaltet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Felder sind die theoretische Fundierung des Fundamentalismus, die Identitätsbildung innerhalb der evangelikalen Bewegung und deren politische Strategien im Kontext der Bundesrepublik Deutschland.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, analytische Schärfe in die Debatte um die politische Rolle der Evangelikalen Bewegung zu bringen und zu prüfen, wie sich ihr politisches Profil historisch und aktuell darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Fundamentalismus-Theorie des Soziologen Martin Riesebrodt als analytisches Instrument zur Untersuchung der Bewegung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung des Fundamentalismus-Begriffs sowie eine detaillierte Analyse der Standpunkte und Strategien der Evangelikalen Bewegung bezüglich des politischen Systems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Evangelikalismus, Fundamentalismus, Politische Partizipation, Identitätsbildung und Interessenvertretung.

Welchen Standpunkt vertritt die Bewegung zum politischen System Deutschlands?

Die Bewegung bejaht den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, sieht sich jedoch als Mahnerin, die den Staat kritisch-konstruktiv begleitet, sofern Entscheidungen nicht im Widerspruch zu christlichen Werten stehen.

Wie hat sich das politische Engagement der Evangelikalen über die Zeit verändert?

Die Arbeit zeigt einen Wandel von einer ursprünglich quietistischen (zurückhaltenden) Haltung bis in die 1990er Jahre hin zu einem deutlich ausgeprägteren politischen Aktionismus in der Gegenwart.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Evangelikale Bewegung in Deutschland. Fundamentalistisch und politisch?
Hochschule
Universität Regensburg
Note
1,7
Autor
Carla Herrmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
34
Katalognummer
V470678
ISBN (eBook)
9783668942745
ISBN (Buch)
9783668942752
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Evangelikal Religion Fundamentalismus Politik Christentum
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carla Herrmann (Autor:in), 2018, Die Evangelikale Bewegung in Deutschland. Fundamentalistisch und politisch?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470678
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Leseprobe aus  34  Seiten
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