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Beeinflusst Gewalt im Bildschirm Gewalt im Alltag? Die Suche nach den Schuldigen

Titel: Beeinflusst Gewalt im Bildschirm Gewalt im Alltag? Die Suche nach den Schuldigen

Studienarbeit , 2015 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Matthias Müller (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienethik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit befasst sich mit der Frage, ob reale Gewalt das Resultat der heutigen Medien ist und ob virtuelle und echte Gewalt miteinander zusammenhängen.

Zu Beginn wird in der Ausarbeitung Näheres zu Medien und deren möglichen Auswirkungen auf deren Rezipienten erläutert. Im Hauptteil geht der Autor auf das Lernen am Modell ein, da es seiner Meinung nach die umfangreichste und somit auch neutralste Lerntheorie darstellt.

Um eine Antwort auf die Frage, ob Medien Schuld an realer Gewalt tragen zu finden, werden im Schlussteil noch zwei unterschiedliche Sichtweisen und wissenschaftliche Perspektiven aufgezeigt. Abschließend wird ein persönliches Fazit gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Medien und ihre möglichen Auswirkungen

2.1 Definition von Medien

2.2 Gefahren durch Medien

2.3 Definition von Gewalt

2.4 Gewalt in den Medien

3. Erklärungsmodell: Lernen am Modell

4. Tragen Medien Schuld an Taten wie dem Amoklauf in Winnenden?

4.1 Zwei Sichtweisen der Schuldfrage

4.2 Wissenschaftliche Perspektive

5. Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kontroverse Frage, inwiefern der Konsum von gewalthaltigen Medien reale Gewalttaten, wie etwa Amokläufe, begünstigt. Ziel ist es, unter Anwendung der sozial-kognitiven Lerntheorie nach Albert Bandura eine differenzierte wissenschaftliche Einschätzung der komplexen Ursachenzusammenhänge zu erarbeiten.

  • Grundlagen der Medienwirkung und potenzielle Gefahren für Heranwachsende
  • Analyse des "Lernens am Modell" als theoretischer Erklärungsansatz
  • Diskussion der Schuldfrage am Beispiel des Amoklaufs in Winnenden
  • Kritische Gegenüberstellung öffentlicher Meinungsbilder und wissenschaftlicher Erkenntnisse
  • Reflexion über die Rolle von Eltern, Schule und Gesellschaft bei der Prävention

Auszug aus dem Buch

Erklärungsmodell: Lernen am Modell

Es gibt viele verschiedene Arten, auf die man versuchen kann sich schlimme Taten, wie zum Beispiel Amokläufe zu erklären, doch wenn man dies im Bezug auf Medien tun will, zieht man am Besten die sozial-kognitiven Lerntheorie oder auch „Lernen am Modell“ genannt, von Albert Bandura zur Hilfe. Bei dieser Theorie lassen sich relativ viele Aspekte aus dem Leben von eines Täters mit einbringen, so dass man letztendlich eine umfassendes Gesamtbild der von ihm/ihr und der jeweiligen Lebenssituation bekommt.

Lernen am Modell ist der Vorgang bei dem sich eine Person (Beobachter) Erlebens und Verhaltensweisen aneignet, die sie bei einer anderen Person (Modell) durch reine Beobachtung erfahren konnte.

Um 1950 entdeckte Albert Bandura an der Uni von Stanford das Modelllernen. Diese Entdeckung geschah zufällig, während er an familiären Ursachen für Aggressionen forschte. Nachdem dann 1959 und 1963 seine ersten beiden Bücher erschienen, entwickelte er das Modelllernen zusammen mit Walter Mischel immer weiter und veröffentlichte in seinem Buch „Sozial-kognitive Lerntheorie“ eine umfassende Theorie darüber. (vgl. Hobmair, S. 162)

Um einen klaren und strukturierten Überblick des Modelllernens aufzuzeigen, füge ich als nächstes eine Grafik ein, an der ich die Theorie im weiteren Verlauf erkläre:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Medienwirkung bei Amokläufen ein und legt den Fokus auf die Lerntheorie von Bandura als Analyseinstrument.

2. Medien und ihre möglichen Auswirkungen: Hier werden grundlegende Definitionen zu Medien und Gewalt sowie die potenziellen psychischen und physiologischen Gefahren übermäßigen Medienkonsums erläutert.

3. Erklärungsmodell: Lernen am Modell: Dieses Kapitel stellt die sozial-kognitive Lerntheorie von Albert Bandura vor, die mittels verschiedener Phasen und Bedingungen erklärt, wie Verhalten durch Beobachtung erlernt wird.

4. Tragen Medien Schuld an Taten wie dem Amoklauf in Winnenden?: Dieser Abschnitt vergleicht die öffentliche Wahrnehmung, die oft vorschnell Medien die Schuld gibt, mit der komplexeren wissenschaftlichen Perspektive.

5. Persönliches Fazit: Der Autor resümiert, dass Medien nicht isoliert als Ursache für Gewalt zu sehen sind und appelliert an eine stärkere soziale Verantwortung von Eltern und Bildungseinrichtungen.

Schlüsselwörter

Gewalt, Medien, Medienkonsum, Lernen am Modell, Albert Bandura, Amoklauf, Sozial-kognitive Lerntheorie, Modelllernen, Jugendgewalt, Medienkompetenz, Erziehung, Psychologie, Habitualisierungsthese, Verhaltensprävention, Aggression.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen gewalthaltigen Medieninhalten und realer Gewalt, insbesondere im Kontext von Amokläufen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Wirkung von Medien auf Kinder und Jugendliche, der Lerntheorie von Bandura und den gesellschaftlichen Ursachen für Jugendgewalt.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob reale Gewalttaten als direkte Folge des heutigen Medienkonsums gesehen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse genutzt?

Der Autor nutzt die sozial-kognitive Lerntheorie („Lernen am Modell“) von Albert Bandura, um Verhaltensweisen von Tätern im Kontext ihrer Lebenswelt zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Modelllernens und die anschließende kritische Untersuchung des Amoklaufs von Winnenden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind Medienwirkung, Modelllernen, soziale Faktoren, Prävention und Medienkompetenz.

Warum lehnt der Autor die „Input-Output-Vorstellung“ ab?

Weil sie wissenschaftlich nicht haltbar ist; sie suggeriert fälschlicherweise eine direkte und zwangsläufige Übertragung von virtuellen Erlebnissen in die Realität.

Welche Rolle spielt die Familie laut dem Autor?

Die Familie wird als wesentlicher Faktor hervorgehoben, da Faktoren wie familiäre Gewalt oder soziale Benachteiligung eine maßgebliche Rolle bei der Entstehung von Jugendgewalt spielen.

Was ist das „Persönliche Fazit“ des Autors?

Der Autor fordert eine ganzheitliche Betrachtung: Nicht Verbote von Medien sind der Schlüssel, sondern eine stärkere zwischenmenschliche Achtsamkeit und Förderung von Medienkompetenz.

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Details

Titel
Beeinflusst Gewalt im Bildschirm Gewalt im Alltag? Die Suche nach den Schuldigen
Hochschule
Business and Information Technology School - Die Unternehmer Hochschule Iserlohn
Note
1,3
Autor
Matthias Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V470757
ISBN (eBook)
9783668952270
ISBN (Buch)
9783668952287
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gewalt Medien Egoshooter Verhalten Lernen am Modell Winnenden Amoklauf Communications Media Management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Müller (Autor:in), 2015, Beeinflusst Gewalt im Bildschirm Gewalt im Alltag? Die Suche nach den Schuldigen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470757
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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