Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Geowissenschaften / Geographie - Kartographie, Geodäsie, Geoinformationswissenschaften

Multimedia und Kartographie

Titel: Multimedia und Kartographie

Referat (Ausarbeitung) , 2003 , 21 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Christopher Alting (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Kartographie, Geodäsie, Geoinformationswissenschaften
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Kartographie unterliegt gegenwärtig einem erheblichen Wandel ihrer Inhalte und Verfahren. Über Jahrhunderte hinweg war die graphische Darstellung trotz Vielfalt Medium und Speicher von Informationen zugleich. Die Zahlen dienten damals nur als bloßes Hilfsmittel. Da ein wachsender Einfluss der digitalen Rechentechnik erfolgt, erlangen die Zahlen eine eigene Funktion, indem sie Informationen kodieren, speichern und verarbeiten. Weiterhin sind sie sehr vielfältig von Informationssystemen auszuwerten. Die Graphik ist somit, als Ableitung solcher Datensammlungen, mehr und mehr eine visuelle Vermittlung von Informationen, geworden. So galt bisher die Kartographie als:
„Wissenschaft, Technik und Kunst der Herstellung von Karten und kartenverwandten Darstellungen, ausgehend von unmittelbaren Beobachtungen und / oder Auswertung von Quellen, mit den Arbeitsvorgängen des Kartenentwerfens, der Kartengestaltung, der Ausführung des Kartenoriginals und der Vervielfältigung, sowie der Lehre der Kartenbenutzung“
(Internationale Kartograph. Vereinigung 1973).
Aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Entwicklung lässt sich Kartographie gegenwärtig wie folgt beschreiben:
„Die Kartographie ist ein Fachgebiet, das sich befasst mit den Sammeln, Verarbeiten, Speichern und Auswerten raumbezogener sowie in besonderer Weise mit deren Veranschaulichung durch kartographische Darstellungen.“

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Begriff und Aufgabe der Kartographie

1.2 Begriff und Aufgabe von Multimedia

2. Warum Multimedia in der Kartographie

2.1 Gründe für die Einführung von Multimedia in der Kartographie

2.2 Einschränkungen konventioneller Karten

3. Auswahl angewandter Technologien

3.1 3D-Computergraphik

3.2 Computeranimation

3.3 Virtual Reality

4. Beispiele für den Einsatz dieser Techniken

4.1 Interaktive Karten

4.1.1 Spezifikationen interaktiver Karten

4.1.2 Beispiele

4.2 Multimediaatlanten

4.2.1 interaktive Atlanten

4.2.2 analytische Atlanten

4.2.3 weitere Atlanten im Netz

4.3 dynamische Karten

4.3.1 Spezifikationen dynamischer Karten

4.3.2 Beispiele

4.4 3D-Simulationen

5. Anwendungsbeispiele

5.1 Web-Mapping

5.2 Internet

5.3 Medien

6. Zusammenfassung Multimediakartographie

7. Perspektiven

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Integration von Multimedia-Technologien in die moderne Kartographie, um raumbezogene Informationen durch interaktive und dynamische Darstellungen effizienter und verständlicher zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Überwindung der Einschränkungen klassischer Papierkarten durch technologische Innovationen.

  • Wandel der Kartographie durch digitale Medientechnologien
  • Einsatz von 3D-Computergrafik und Virtual Reality in kartographischen Systemen
  • Bedeutung von Interaktivität für die Nutzerführung und Datenauswertung
  • Analyse von Multimedia-Atlanten und dynamischen Karten
  • Gesellschaftliche Auswirkungen und notwendige Kompetenzförderung

Auszug aus dem Buch

3.1 3D-Computergraphik

Die 3D-Computergrafik ermöglicht es zweidimensionale Abbildungen, wie zum Beispiel Karten, dreidimensional darzustellen. Grundlage dieser Technik ist die dreidimensionale geometrische und graphische Darstellung von Flächen und Körpern in einem kartesischen Modellkoordinatensystem. Dabei wird durch geometrische Rechnungen, sogenannten Transformationen wie 2D/3D-Translation oder 2D/3D-Skalierung, ein zweidimensionales Bild in dieses Modellkoordinatensystem übertragen. Dies geschieht meist in Form eines einfachen Gittermodells, das meist aus einer Vielzahl von kleinen Dreiecken besteht, die zusammen ein Netz bilden und somit den Körper grob modellieren. Anschließend können dann Farben aufgetragen werden, die dann mit Hilfe von Schattierungen den 3D-Effekt verstärken.

Des Weiteren können diese Gitternetzmodelle mit berechneten Texturen oder Rasterbildern versehen werden, die dann den Eindruck sehr realistisch gestalten. Grundlage bei der Multimediakartographie ist oftmals die Karte selber, da in ihr bereits mittels Schattierungen versucht wird die Dimensionen darzustellen. Durch aufwendige Berechnungsverfahren kann die Karte dann über das Gittermodell gelegt werden. Das Ergebnis ist eine natürlichere Abbildung des Raumes als plastisch wirkende perspektivische kartographische Darstellung, die dem Betrachter einen leichteren Zugang zum dargestellten Sachverhalt bietet, da Längen und Größen in ihm vertrauter Art und Weise präsentiert werden und nicht abstrakt mittels Isohypsen dargestellt werden (vgl. Abb. 7).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert die grundlegenden Begriffe der Kartographie und Multimedia und erläutert den Wandel hin zur visuellen Informationsvermittlung.

2. Warum Multimedia in der Kartographie: Das Kapitel erörtert die technischen und inhaltlichen Gründe für den Multimedia-Einsatz und identifiziert die Defizite statischer Papierkarten.

3. Auswahl angewandter Technologien: Es werden zentrale Technologien wie 3D-Grafik, Animation und Virtual Reality als Basiswerkzeuge der Multimediakartographie vorgestellt.

4. Beispiele für den Einsatz dieser Techniken: Dieser Abschnitt konkretisiert den technologischen Einsatz anhand von interaktiven Karten, Multimedia-Atlanten und dynamischen Modellen.

5. Anwendungsbeispiele: Anhand von Web-Mapping, Internet-Plattformen und Mediensektoren wird die praktische Implementierung und Kommerzialisierung verdeutlicht.

6. Zusammenfassung Multimediakartographie: Hier werden die wesentlichen Merkmale der Integration von Hard- und Softwaretechnologien in die kartographische Kommunikation zusammengefasst.

7. Perspektiven: Dieser Teil reflektiert die zukünftigen Anforderungen an die Informationsgesellschaft und die Notwendigkeit einer sekundären Alphabetisierung im Umgang mit neuen Medien.

Schlüsselwörter

Multimediakartographie, 3D-Computergrafik, Computeranimation, Virtual Reality, Interaktive Karten, Multimedia-Atlanten, Dynamische Karten, Web-Mapping, Kartographische Kommunikation, GIS, Raumbezogene Daten, Informationsgesellschaft, Sekundäre Alphabetisierung, Digitalisierung, Kartengestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation der klassischen Kartographie durch den Einsatz von Multimedia-Technologien und den damit verbundenen neuen Möglichkeiten der Informationsdarstellung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Umsetzung von 3D-Modellen, Animationen, interaktiven Atlanten sowie der Analyse von Vor- und Nachteilen gegenüber traditionellen Papierkarten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie multimediale Werkzeuge den Wissens- und Informationstransfer in der Kartographie verbessern und den Zugang zu komplexen räumlichen Sachverhalten erleichtern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine technologisch-analytische Untersuchung, die den aktuellen Stand der Technik durch Literaturrecherche und praktische Beispiele (wie Kartenportale) systematisch bewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung des Multimedia-Einsatzes, die Vorstellung spezifischer Technologien und die detaillierte Darstellung von Anwendungsbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Multimediakartographie, Interaktivität, Dynamik, 3D-Visualisierung, Web-Mapping und Informationsmanagement.

Welche Rolle spielt die "sekundäre Alphabetisierung" laut dem Autor?

Sie ist notwendig, um alle Gesellschaftsmitglieder in die Lage zu versetzen, mit digitalen Informationsmedien souverän umzugehen, anstatt sie aufgrund mangelnder technischer Kompetenz auszuschließen.

Warum gelten konventionelle Karten als "passiv"?

Der Nutzer hat bei Papierkarten keinen Einfluss auf die Gestaltung oder den Inhalt; er kann das Resultat nur konsumieren, während interaktive Anwendungen eine aktive Selektion und Gestaltung durch den Anwender ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Multimedia und Kartographie
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Geographisches Institut)
Veranstaltung
Analyse und Entscheidungsunterstützung mit Geographischen Informationssystemen
Note
2,3
Autor
Christopher Alting (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
21
Katalognummer
V47158
ISBN (eBook)
9783638441612
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Multimedia Kartographie Analyse Entscheidungsunterstützung Geographischen Informationssystemen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christopher Alting (Autor:in), 2003, Multimedia und Kartographie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47158
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum